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Cranio (Subject) / Ventrikelsystem (Lesson)

osteo

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  • Wie viel LCS wird pro Tag produziert? 500ml - 650ml  
  • Wo wird der LCS produziert? in den Plexus choroideus  
  • Was sind die Plexus choroideus? speziell strukturierte und geformte arterio-venöse Gefäßkonvolute (kompliziert gebautes Gefäßknäuel), das von einem speziellen Epithel überdeckt ist, was zahlreiche Mikrovilli trägt
  • Was ist die Tela choroidea? das bindegewebige Grundgerüst des Plexus choroideus  
  • Wieviel LCS befindet sich immer im Liquorsystem? 150 ml  
  • Was passiert wenn sich mehr oder weniger als 150 ml im Liquorsystem befindet? es kommt zu einem Unter- bzw. Überdruck vor allem im Gehirnbereich und können je nach Ausmaß erhebliche Funktionsbeeinträchtigungen des Gehirns zur Folge haben
  • Wie erfolgt die Rückresorption der LCS? im Schädelbereich über Ausstülpungen der Arachnoidea mater, die Arachnoidalzotten (Granulationes arachnoideae/ Pacchioni Granulationen) im Wirbelbereich an den Austrittsstellen der Spinalnerven, dort nehmen Venen- und Lymphgefäßplexus den LCS auf
  • Wie erfolgt die Rückresorption der LCS? im Schädelbereich über Ausstülpungen der Arachnoidea mater, die Arachnoidalzotten. im Wirbelbereich an den Austrittsstellen der Spinalnerven, dort nehmen Venen- und Lymphgefäßplexus den LCS auf
  • Was passiert, wenn die LCSresorption behindert ist oder der LCS nicht von dem inneren in den äußeren Liquorraum abtransportiert werden kann? es kommt zum Liquorstau und zum gesteigerten intrakraniellen Druck -> Hydrozephalus. Beim Kind = Größenzunahme des Schädels, beim Erwachsenen = Hirndruckzeichen mit Kopfschmerz und Erbrechen etc.
  • Was ist eine häufige Ursache für einen Liquoraufstau? Stenose des Aquäduktes  
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  • Was sind Hirndruckzeichen? Übelkeit, Erbrechen, Inappetenz, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Vigilanzstörung, Unruhe, Ophthalmoskopisch, Beugesynergismen, Strecksynergismen, abnorme Atmungstypen  
  • Wohin führen die Foramina Luschkae? in die Cisterna ponti des Subarachnoidalraumes  
  • Wohin führt das Foramen Magendii? in die Cisterna cerebellomedullaris - Cisterna magna, zwischen Kleinhirn und Medulla oblongata  
  • Aufgabe der Pacchoni Granulationen? kleine Ausstülpungen der Arachnoidea mater die durch die Dura mater hindurch in die venösen Sinus und sogar zum Teil in die Diploe-Venen hineinragen. Sie geben den Liquor aus dem Subrachnoidalraum (Raum zwischen Arachnoidea und Pia mater - äußerere Liquorraum) in das venöse Blutsystem ab
  • Was bezeichnet man als Liquorzisterne? Stellen an dem der Subarachnoidalraum besonders weit ist
  • Durch welche Struktur stehen 3.und 4. Ventrikel in Verbindung? dr. den Aquäductus mesencephali (silvii)  
  • Woraus entsteht das Ventrikelsystem embryologisch? aus dem Zentralkanal des Neuralrohres  
  • Wie nennt man die Seitenventrikel? Ventriculus lateralis  
  • Wie nennt man den 4. Ventrikel? Ventriculus quartus cerebri
  • Wo befindet sich der LCS im Rückenmark? der LCS umspült das RM bis L2 und befindet sich im Duralschlauch bis zum Filum terminale ( ist ein ca. 20 cm langer, schmaler Bindegewebsstrang, der sich vom Conus medullaris des RM nach kaudal erstreckt)
  • Verlauf des LCS extracraniell Spinalkanal -> durale Taschen der Nervenwurzeln -> Peripherie hier wird der LCS von den Faszien und den Schwannschen Zellen aufgenommen Über den Austausch im Interstitium steht der LCS mit dem gesamten Körper in Verbindung
  • Wie viel Prozent des Liquors wird über die Granulationes arachnoidea resorbiert und was geschieht mit dem Rest? 90-95%, der Rest wird über das Lymphgefäßsystem resorbiert.  
  • Was ist das Besondere einer Liquortechnik? alle Flüssigkeiten stehen im Körper in Verbindung. Macht man eine Liquortechnik, wirkt das auch auf andere Flüssigkeiten