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Landwirtschaft (Subject) / Ausschnitt Pflanzenernährung Katalog (Lesson)

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This lesson was created by Goedi89.

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  • Nennen sie je 2 Mineralstoffe mit hoher bzw. geringer Phloem-Mobilität hoch: Kalium, Magnesium niedrig: Calcium, Mangan
  • Nennen sie 2 Nährstoffe, die Gasförmig über die Stromate aufgenommen werden. SO2, NH3
  • Wie lauten die wesentlichen Aussagen von Liebig's Mineralstoff-Theorie? - Mineralstoffe sind nicht zufällig in der Pflanze, sondern essentielle Bestandteile - Pflanzen benötigen 10 Elemente - Verschiedenen Pflnazen brauchen unterschiedlichen Nährstoffmengen - Manche Böden weisen Nährstoffmangel auf -> Düngung hilft - Humus selbst keine Bedeutung, nur die in ihm enthaltenden Nährstoffe
  • Was versteht man unter "isomorpher Ersatz" und welche Bedeutung hat dies für die Pflanzenernährung? - Zentralatom eines Bodenteilchen ist durch ein weniger wertiges ausgetauscht - dadurch negativ geladen - > Die Nährstoffe können besser gehalten werden
  • Nennen Sie 3 wichtige membrangebundene Transportmechanismen entsprechend der Reihenfolge ihrer Transportleistung (von "gering" nach "hoch") 1. Pumpen 2. Transporter 3. Kanäle
  • Erkären sie den Einfluss einer Chlorid-Düngung auf die Nitrat-Gehalte in Gemüsepflanzen - durch eine Chloriddünung sinken die Nitratgehalte i.d. Pflanze - Bedingt durch die gleiche Ladung beider Stoffe - Scheinbare Konkurrenzsituation zw beiden Anionen
  • Wie verändert sich der Gehalt an Kationen bei Ammonium im Vergleich zur Nitrat-Ernährung? -Kationengehalte gehen zurück (halbieren sich): K+, Ca2+ - Bei Nitrat 3x so viel org. Anionen
  • Vergleichen sie die Ca- und K-Gehalte in Kartoffel-Blättern und Kartoffel-Knollen. Wie lässt sich dies Erklären? -Ca wird bevorzugt mit dem Transpirationsstrom verlagert. - daher niedrige Gehalte in Organgen, die gar nicht oder wenig Transpirieren - K nicht von Transpiration beeinflusst
  • Welches Enzym ist für die biologische N2-Fixierung entscheident und welche 2 Mikronährstoffe sind für den Aufbau des Enyzms von Bedeutung? -Nitrogenese Eisen und Molybdän sind üfr den Aufbau des Enzyms wichtig
  • Erkären sie wie man anhand der Bestimmung des N-Gehaltes, den Proteinstickstoff ableiten kann. - Stockstoffanteil im Protein ca. 15-17% -Kjedahlmethode. Stickstoff x 6,25 = Rohprotein  
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  • Wie und warum wirkt sich eine Dünung mit Nitrat oder Ammonium auf die P-Aufnahme aufs? - Durch niedriger pH-Werte in der Rhizosphäre bei Ammonium-Düngung wird mehr P in den Sproß aufgenommen - Bei Nitrat tritt dieser Effekt nicht ein, da NO3- (Nitrat) nicht pH-Wert Absenkend wirkt
  • Warum ist die Ca-Versorgung von Früchten oft zu niedrig? Früchte Transpirieren kaum, dadurch auch weniger Ca-Anlieferung zu den Früchten
  • Was ist in der Düngemitterverordnung geregelt? - regelt die im Düngegesetzt festgelegten Vorgaben - Anforderung an Wirksamkeit - Ausgangsstoffe müssen Düngewirkung haben - Zusammenfassung zhalreicher Düngemitteltypen
  • Was versteht man unter dem Begriff "Nmin-Sollwert-Korrektur"? 3 Bsp - Der Nmin-Gehalt wird aufgrund von spezifischen Standorteigenschaft, Bewirtschaftungsverhältnissen und der Vorfrucht korrigiert > +20kg N bei flachgründigen Sandböden > -10kg N bei langjähriger org. Düngung. Je GV/ha -10kg N > +20kg N bei Weizen nach Getreide
  • Erklären sie den Unterschied zwischen "Humus-Theorie" und der "Mineralstoff-Theorie"^ Humus-Theorie besagt, dass die Pflanze sich von Humusstoffen ernährt und nach absterben selbst zu Humus wird, also Dünger ist   Die Mineralstofftheorie besagt, dass Hmus selbst keine Bedeutung hat, sondern nur die darin enthaltenden Mineralstoffe. Diese sind in der Pflanze essentielle Bestandteile
  • Welche 3 Mechanismen tragen zur Nährstoffanlieferung an der Wurzel bei? - Interzeption - Massenfluss (Druckveränderungen sind nötig) - Diffussion (vollständige, gleichmäßige Durchmischung)
  • Welche 3 Bodenfaktoren beeinflussen den Nährstofftransport über Diffusion? - Nährstoffart - und Konzentration - Pufferkapazität - Wassergehalt - Temperatur  
  • Welche methodischen Ansätze zur Erfassung des Wurzelwachstums kennen sie? - Auswaschung von Wurzeln - WUrzelbeobachtung am Standort - Wurzelkästen - Tracer-Methode (radionukleide)
  • Welche Vor- und Nachteile der Blattdüngung kennen sie? Vorteile: - schnelle Aufnahme - rasche Behebung einer Mangelsituation möglich - hohe Nährstoffausnutzung Nachteile: - Aufnahme durch Cuticula erschwert - Wirksamkeit durch Umweltfaktoren abhängig - Gefahr von Verätzung
  • In welchen Formen wird Stickstoff in die Pflanze aufgenommen? Bewerten Sie jeweils auch die Bedeutung für die Gesamt-N-Aufnahme. NO3- (Also Nitrat) ist die Hauptaufnahmeform von NH4+(Ammonium), nach NH3,(Ammoniak) N2 (Distickstoff) und R-NH2 sinkt die Bedeutung immer weiter
  • Nennen sie 4 essentielle Aminosäuren Lysin, Methionin, Tryptophan, Threonin
  • Wie (und warum) verändert sich der Nitrat-Gehalt im Spinat im Tagesverlauf - Bei Tageslicht nimmt NO3- Gehalt ab, da es durch die Lichteinstrahlung eine Umwandlung zu NH3 gibt (Reduktion) - Sobald es Dunkel wird steigt der NO3-Gehalt wieder an => Kein LIcht -> Keine Reduktion. NO3 wird angereichert
  • Nennen Sie 4 Bindungsformen des Phospahtes in Pflanzen und geben sie jeweils 1 Beispiel - Anorganisches Ion (H2PO4-) - Anorganisches Salz (Ca3(PO4)2) - Esterbindung (Zuckerphosphate) - Di-Esterbindung (Nukleinsäure, Phosphlipide)
  • Vergleichen sie die K-Gehalte jeweils in Stängel, Blättern und Körnern bei normalen und deutlich überhöhtem K-Angebot - K-Geahlt im Korn ändert sich bei steigendem K-Angebot nicht, dieser ist genetisch geregelt - K-Gehalt in Blättern und Stängel steigt mit zunehmendem Angebot an, die Konzentration im Stängel ist höher als in den Blättern
  • Beschreiben Sie den Zusammenhang zw. K-Gehalt und red. Zuckern in der Kartoffelknolle - Steigende K-Gehalte führen zu niedrigeren Gehalten an red. Zuckern in der Knolle -> K ist wichtiges Osmotikum: dadurch reichen weniger Zucker zur gewährleistung des Osmotischen Druckes aus
  • Welche physiologischen Funktionen hat Magnesium bei der Proteinsynthese? Aktivierung der RNA-Polymerase - Bindung von Aminosäuren an die tRNA - Aggregation der Ribosomenuntereinheiten
  • Beschreiben sie Mg-Mangelsymptome. Unterscheiden sie dabei zwischen 1 und 2 Keimblättrigen Pflanzen. - starker Anstieg des Kohlenhydratgehaltes i.d. Blättern - Versorgung der Wurzeln mit Kohlenhydraten beeinträchtigt - Gesamttrockenmasseertrag reduziert - Nekrosen -> vorwiegend an alten Blättern
  • Wie wirkt sich die Erhöhung dr rel. Luftfeuchte bzw. die Erhörung des Ca-Angebotes auf die Ca-Gehalte in Früchten (z.B. Paprika) aus? - Erhöhung der Luftfeuchte -> Ca-Gehalt der Frucht sinkt - Ca-Angebot anheben -> Ca-Gehalt der Frucht bleibt fast konstant -> Transpiration wichtiger als Ca-Angebot - nur wo viel transpirirt wird kann viel Ca eingelagert werden
  • Erkären sie Stichwortartig den Mechanismus der S-Assimilation in Pflanzen 1. Schritt: SO42- wird mittels ATP aktiviert. Durch Abspaltung von Pyrophosphat entsteht Adenosinphophosulfat 2. Schritt: APS reagiertr mit SH-Enzym unter Abspaltung von AMP. Hier wird H durch Sulfunylgruppe ersetzt. 3. Schritt: Das am Enzym hängende Sulfynyl wird bis zu SH reduziert 4. Schritt: Die neugebildete SH-Gruppe wird auf Acetylsenin übertragen. Bildung von Essigsäure und Cystin (S-haltige Aminosäure)
  • Welche Funktionen haben Glucosinolate? - Organisch gebundener Schwefel Dient als S-Vorrat und als Fraßschutz
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  • Erläutern Sie die Unterschiede zwischen einer Hoftor-Bilanz und einer Schlagbilanz - Hoftor: alle Nährstoffmengen, die das "Hoftor" passieren werden bilanziert => Gesamtbetriebliches Saldo - Schlagbilanz: es werden die Nährstoffmegen ("Input & Output") nur für eine Fläche ("Schlag") bilanziert
  • Erläutern sie vers. N-Salden für die Betreibstypen Ackerbau, Rinder und schweine - 1/3 der Ackerbauer.... - 40% der Rinderhalter - 2/3 der Schweinehalter.... ...... halten den N-Saldowert nicht ein
  • Was ist beim Einsatz von Düngemitteln mit überwiegend org. Bestandteilen zu beachten? - N und P - Anteile sind zu ermitteln - Einarbeitungspflicht - Sperrzeiten - max. Ausbringung: 170kg N/ha bei Ackerland, 230kg N/ha bei Grünland - Begrenzung der Nachernte - Applikation  
  • Was ist der Unterschied zwischen "Mischdünger" und "Volldünger" und erläutern sie worauf bei der Herstellung eines Mischdüngers besonders geachtet werden muss. - Volldünger: alle Nährstoffe in einem Korn, gleichmäßige Verteilung aller Nährstoffe - Mischdünger: Mix von versch. Düngern mit vers. Streueigenschaften -> Riskio der Entmischung und ungleichmäßigen Nährstoffverteilung  
  • Was kann während der Ausbringung von Misch-Düngern passieren? Wovon hängt dies ab? - Entmischung während des Transportes bzw. während des Streuvorgangens im Düngerstreuer durch Kegelbildung - Unterschiedliche Streueigenschaften der vers. Dünger kann zu einer Entmischung beim Streuvorgang führen - Streuweite von kleinen bzw. leichten Partikeln ist geringer als die von schweren
  • Beschreiben sie den Einsatz des "Quantofix-N-Volumeter" in landwirtschaftlichen Betrieben und nennen sie Vor- und Nachteile - Gülleprobe wir im Gerät mit einem Reaktionsmittel in Kontakt gebracht (Base) - NH3 Gast aus und der NH4 - Gehalt kann an einre Skala abgelesen werden Vorteile: Leicht zu Bedienen, günstig in der Anschaffung, sofortiges Ergebnis Nachteile: nur NH4-Gehalt lässt sich bestimmen
  • Erläutern sie die Preisstellung für W.Dünger am Beispiel einer Rindergülle im Vergleich zu HTK^ - HTK deutlich höher im Wert als Rindergülle, da die Nährstoffkonz. deutlich höher ist - HTK ist transportwürdiger, da auf 1t deutlich mehr Nährstoffe als Gülle - höhere TS-Gehalte beim HTK als bei der Gülle
  • Erklären sie das VDLUFA-Rahmenschema zur Einstufung von Nährstoffgehalten zur Ableitung der notwendigen Düngermengen. Welches Ziel soll erreicht werden - Einteilung der Versorung in 5 Versorungsstufen A -> Doppelte Menge Düngen B -> 1,5 Fache Menge C -> Erhaltungsdüngung D -> halbe Düngung E -> Keine Düngung C ist anzustreben, Ziel sind opt. versorgte Böden
  • Was versteht man unter Denitrifikation und wie lautet die vereinfachte Summengleichung? = Reduktion von Nitrat (NO3-) zu molekularem Stickstoff (N2) 5 C6H12O6 + 24 NO3- -> 12 N2 + 24 HCO3- + 6CO2 + 18 H2O
  • Beschreiben und beurteilen sie den "Nitrat-Pflanzensafttest (=Schnelltest)" zur Ermittlung des Düngebedarfs - Vor der N-Düngung wird an 30Pflanzen über den Acker verteilt der Haupttrieb 1cm über der Erdoberfläche abgeschnitten und der Pflanzensaft aus diesem gepresst - zum Pflanzensaft wird Schwefelsäure und Färbereagenz gegeben. - Vergleich mit Farbskala Alternativ Nitrat-Teststäbchen in den Pfl.saft eintauchen Vorteil: Analyse Aktueller N-Zustand der Pflanze und einfache Durchführung Nachteil: Umständli. Gewinnung des Pfl.saftes und nur momentaufnahme
  • Beschreiben sie das Mess-System "Crop-Meter" - Ein Pendel wird während der Fhart durch den Bestand nach hinten ausgelenkt - Winkel und Abstand zm Bestand werden gemessen - Messfeld: 1m i.d. Fahrgasse - Durch die Auslenkung wird bestimmt, wie widerstandsfähig und wie dicht der Bestand ist  
  • Vergleichen sie den Kalwerkt von Kalkstickstoff, KAS und ssA Kalkstickstoff: +177kg CaO/dt N KAS: -58kg CaO/dt N ssA: -300kg CaO/dt N
  • Wie beurteilen sie die DL-Methode im Vergleich zur CAL-Methode bei der Erfassung des pflanzenverfügbaren P in Böden, die mit Hyperphosphat bzw. Superphosphat gedüngt werden Mit der DL-Methode wird der Anteil des Pflanzenverfügbaren P bei mit Hyperphos gedüngten Flächen überbewertet Hyperphos ist Rohphosphat - mit der DL-Methode werden auch Apatite gelöst und fälschlicherweise als Pflanzenverügbar dargestellt
  • Nennen sie 3 K-Dünger in denen K unterschiedliche Bindungspartner hat und bewerten sie die Einsatzmöglichkeiten 40er Kali (KCl) -> Alle Kulturarten außer Industriekartoffeln und Obstbau Patentkali (K2SO4) -> Industriekartoffeln, da Schwefel und Mg drin Kali-Nitrat (KNO3) -> Schnellwirksam, pH-Absenkend
  • Bewerten Sie die folgenden Methoden bzgl. ihrer Kosten für die Erstellung einer S-Düngeempfehlung: Smin-Messung, Blattanalyse, S-Schätzung Smin: teuer und schwierige Bewertung der Smin-Werte, aber Erfassung des Pfl.verfügbaren S-Vorrates Blattanalyse: Teuer und schwierige Interpretation, aber exakte Analyse der aktuellen S-Konz. i.d. Pfl. Schätzrahmen: einfaches Verfahren und Nutzung vor Düngung ist auch möglich, aber es gibt subjektive Einflüsse
  • Wie kann die N-Effizienz beim Einsatz von W-düngern verbessert erden im Bezug auf gasförmige N-Verluste? -Ausbringung bei kühlem Wetter - verbesserte Ausbringungstechnik - schnelle Einarbeitung nach oberflächiger Ausbringung
  • Wie kann die N-Effizientz beim Einsatz von Wirtschaftsdüngern gesteigert werden? (weniger Gasförmige verluste) - Ausbringung nur bei guten Wetter - verbesserte Ausbringungstechnik - sofortige Einarbeitung
  • Unterscheiden Sie die Begriffe "Nährstoff" und "Nährelement" und geben sie jeweils 2 BSP Nährstoff = Das Ion wie CO2 oder H20 Nährelement= Atom wie C oder H
  • Wie ist ein Nährelement nach Kriterien von Aron definiert? 1. Ohne das Element kein normales Wachstum, keine Reproduktion 2. Nimmt direkt o. indirekt an bestimmten Stoffwechselprozessen teil 3. Ein Element kann nicht durch ein anderes ersetzt werden
  • Welches sind die typsichen Funktionen des Boden für Pflanzen? - Durchwurzelbarkeit (Stand) - Spiecher (Wasser, Nährstoffe) - Pufferung (Temp., pH, H2O, Nährstoffe) - Gaswechsel (O2, Wurzeln)