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Veranstaltungsfachwirt - VWL/BWL (Subject) / Geld und Währung (Lesson)

Arten, Organisationen

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  • Funktionen des Geldes PR 1) Tauschmittelfunktion      Naturalwirtschaft => Geldwirtschaft 2) Wertaufbewahrungsfunktion    Speicherung von Vermögen 3) Wertmaßstabsfunktion    Geldeinheiten
  • Geldarten Bargeld über EZB und Deutsche Bundesbanken Buchgeld (Giralgeld) über Geschäftsbanken
  • Erscheiningsformen des Geldes Warengeld Kurantmünzen Scheidemünzen Banknoten Buchgeld (Giralgeld)
  • Konvergenzkriterien des Maastrichter Vertrages Preisniveaustabilität Wechselkursstabilität Kapitalmarktzinsniveau Haushaltsdisziplin Staatsverschuldung
  • Vorteile der Europäischen Währungsunion PR Währungsumtausch innerhalb des € entfällt Transparenz von Preisen und Kosten Planungs- und Kalkulationssicherheit Kurssicherungskostenen entfallen neue Absatzmöglichkeiten größer und einheitlicher Finanzmarkt steigende Rolle des € im internationalem Währungssystem
  • Nachteile des Europäischen Währungssystems PR steigende Kosten zu Beginn für Banken und Unternehmen sinkende Kompetenz der Bundesbank in der Geld- & Wechselkurspolitik steigender Zins, bei unstabilem Geldwert € < $ = Import teurer wegen höherem Zins
  • Währungsordnung gesetzliche Befugnisse und Regelungen, die mit dem Geldwesen zusammenhängen um die Entwicklung und den Wohlstand einer VW zu gewährleisten
  • Währungspolitische Institutionen der Bundesrepublik Dt. Bundesregierung = Münzprägung & ordnungpolitische Aufsicht EZB = Geldumlauf- & Kreditversorgung,            Zahlungsverkehr mit dem Ausland und            Stabilität des Preisniveaus
  • Oberstes Ziel der EZB - System der Europäischen Zentralbanken Sicherung der Preisniveaustabiltät im Euroraum Unterstützung der allg. Wirtschaft Handeln im Einklang mit dem Grundsatz der offenen Marktwirtschaft mit freiem Wettbewerb
  • das ESZB - Europäische System der Zentralbanken setzt sich zusammen aus: EZB - Europäische Zentralbank NZB - Nationale Zentralbank EU - Mitgliedsstaaten
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  • Aufgaben der EZB Festlegung und Ausführung der EU-Geldpolitik Durchführung von Devisengeschäften Verwaltung der offiziellen Währungsreserven reibungsloser Zahlungsverkehr & Banknotenausgabe innerhalb der EU
  • Eurosystem = EZB + NZB EU-Saaten deren Währung der € ist
  • Organe der EZB EZB Rat             =    Direktorium +  Präsidenten der NZB                                  Festlegung der Geldpolitik Direktorium       =    6 Mitglieder                                 Durchführung der Geldpolitik erweiteter Rat   =    Präsidenten der NZB aller Mitgliedstaaten                                 beratende Funktion
  • Aufgabe von Geschäftsbanken Zahlungsverkehr im In- und Ausland Einlagen - Entgegennahme Kreditgewährung Emission, Handel und Aufbewahrung von Wertpapieren
  • Funktionen der Dt. Bundesbank Notenbank Bank der Banken Währungsbank Hausbank des Staates
  • Primäre Geldschöpfung = Bargeldschöpfung Schaffung von Zentralbankgeld (Münzen + Banknoten + Sichtguthaben der Geschäftbanken)  
  • sekundäre Geldschöpfung = Buchgeldschöpfung Schaffung von Buchgeld durch Geschäftsbanken          1) passive = Einzahlung von Bargeld auf Bankkonto         2) aktive    = Kreditvergabe
  • Geldmenge Summe aller Geldbestände in einer Volkswirtschaft für HH, U und St zu einem bestimmten Zeitpunkt M0/Geldbasis: Banknoten und Münzen, die sich im Umlauf außerhalb des Bankensystems (bei Nicht-Banken) befinden (also ohne Kassenbestände der Geschäftsbanken, aber mit Banknotenumlauf im Ausland) plus dem Zentralbankgeldbestand der Kreditinstitute; M1: Sichteinlagen der Nichtbanken sowie den gesamten Bargeldumlauf; M2: M1 plus Einlagen mit vereinbarter Laufzeit bis zu zwei Jahren und Einlagen mit gesetzlicher Kündigungsfrist bis zu drei Monaten; M3: M2 plus Anteile an Geldmarktfonds, Repoverbindlichkeiten, Geldmarktpapieren und Bankschuldverschreibungen mit einer Laufzeit bis zu zwei Jahren.
  • Geldpolitische Instrumente der EZB PR          1) Liquiditätspolitik               Mindestreservepolitik= Mindestreserve der Geschäftsbanken                                                   bei der EZB wird erhöht oder gesenkt             Offenmarktpolitik       = An-/Verkauf der EZB am Geldmarkt           2) Zinspolitik               Spitzenrefinanzierung        = Übernachtliquidität bereitstellen,                                                              Zins geben,                                                            kurzfristigen Kredit geben               Einlagefaszilität                  = Übernachtliquidität absorbieren                                                              Zinssätze vorgegeben,                                                            kurzfristig Geld anlegen                                                            --> Refinanzierung der Banken
  • Binnenwert des Geldes, ist die... PR ....Kaufkraft einer Währung im Inland Preisniveau >= 2 = Inflation Lebenshaltungskostenindex Kaufkraft der Währungseinheit
  • Geldwertstabilität Voraussetzung für das Funktionieren der Volkswirtschaft. Ändert sich der Geldwert, so entstehen Störungen zwischen AN (Geldmenge) und NF (Geldvolumen)  
  • Der Geldwert ändert sich, wenn... ...sich die Geldmenge und Geldvolumen in unterschiedlichem Ausmaß verändern
  • Geldwertänderungen haben zur Folge: Störungen     Geldvol. / Gütermenge       Preisentw.    Geldwertentw. Inflation            G-vol. > G-menge             P steigt               sinkt Deflation           G-vol. < G-menge             P sinkt                steigt
  • Inflation Geldwert sinkt, Preisniveau steigt!!! Eine Inflation liegt immer dann vor, wenn das allgemeine über einen längeren Zeitraum Preisniveau steigt, die Produkte am Markt also teurer werden und durch den die Kaufkraft der Währungseinheit sinkt! Dabei werden bei der Berechnung Produkte und deren Preisentwicklung, die der durchschnittliche Verbraucher regelmäßig oder öfters konsumiert, wie zum Beispiel Nahrungsmittel oder Strom, stärker gewichtet. Andere für die Volkswirtschaft eher unwichtigere Güter wie Briefmarken oder spezielle Luxusartikel fallen dabei weniger ins Gewicht. Merke:Bei einer Inflation sinkt der entsprechende Geldwert bzw. das allgemeine Preisniveau steigt. 
  • Erscheinungsformen der Inflation Tempo               schleichend                   p steigt leicht                          galoppierend                 p steigt stark Dauer                temporär                        p steigt vorübergehend                          permanent                     p steigt chronisch Sichtbarkeit       offen                               p steigt messbar                          verdeckt                         p steigt nicht messbar
  • Inflationsursachen Nachfrageinflation Angebotsinflation Geldmengeninflation
  • Auswirkungen der Inflation Preise verlieren ihre Signalfunktion schwerere Koordination von AN + NF Produktionsfaktoren werden nicht effizient eingesetzt erschwerte internationale Wettbewerbsfähigkeit unerwünschte Verteilungswirkungen zw. Geldgeber / -nehmer  
  • Deflation Geldwert steigt = Investitionen sinken = Stagnation der Wirtschaft Deflation ist das Gegenteil von Inflation und beschreibt somit den stetigen Rückgang des aktuellen Preisniveaus in einer Volkswirtschaft. Das heißt, dass vieles billiger wird. Eine Deflation muss sich nicht immer auf alle Bereiche, Waren oder Dienstleistungen einer Volkswirtschaft beziehen. In diesen Fällen spricht man von einer Teildeflation. So kann es auch vorkommen, dass parallel in manchen Branchen eine Inflation auftritt, in anderen wiederum eine Deflation, zum Beispiel können die Energiepreise steigen, die Grundstückspreise allerdings sinken.
  • Ursachend er Deflation Rückgang der NF der privaten Haushalte und Verbraucher Rückgang der NF des Staates oder des Auslandes entstehen. Die nachgefragte Geldmenge kann zurückgehen, wenn man fallende Preise erwartet, oder wenn der Umlauf des Geldes nicht mehr in der gewohnten Geschwindigkeit erfolgt, sondern langsamer wird, weil der Konsum nachlässt. die EZB reduziert die Geldmenge im Geldkreislauf Unternehmen senken die Preise aufgrund gesättigter Märkte, einer hohen Anregung der Nachfrage aber auch durch unausgelastete Produktionskapazitäten.
  • Aufgrund der Auswirkungen der Inflation und Deflation ist die EZB bestrebt mit Hilfe der... ... Geldpolitik die Geldwertstabilität zu sichern und zu lenken!
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  • Devisen ausländische Zahlungsmittel/Fremdwährungen
  • Kurs Preis für ausländische Zahlungsmittel
  • Das Devisenangebot kommt zustande durch: Güterexport des Inlandes Kapitalimport des Inlandes spekulative Käufe der Inlandswährung durch das Ausland Eingriffe der Notenbanken zugunsten der Inlandswährung
  • Die Devisennachfrage kommt zustande durch: Güterimport des Inlandes Kapitalexport des Inlandes spekulative Käufe der Inlandswährung durch das Ausland Verkäufe der Inlandswährung durch die Notenbank
  • Folgen steigender Außenwert der Inlandswährung = Aufwertung steigende Kosten der Exportgüter für das Ausland sinkende Exportchancen sinkende Kosten der Importgüter für das Inland steigende Importchancen => steigende Kapitalimporte
  • System fester Wechselkurse = EWS - Europäisches Währungssystem
  • Derzeit hat die EU: 27 Mitgliedsstaaten 501,1 Mio. Einwohner 2/3 der Bevölkerung aller europäischer Staaten
  • Ziel der Union ist ein Europa mit.... ausgewogenem Wachstum wettbewerbsfähiger sozialer Marktwirtschaft bessere Umweltqualität hohes Beschäftigungsniveau beständiges nicht inflationäres Wirtschaftswachstum verbesserten Lebensstandards & -qualität
  • 3 Säulen der EU Europäische Gemeinschaften (EG) Gemeinsame Außen- & Sicherheitspolitik (GASP) Polizeiliche & justizielle Zusammenarbeit in Strafsachen (PJZS)
  • die 7 Organe der EU das Europäische Parlament (repräsentativ für die Völker der Mitgliedstaaten), der Europäische Rat (die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedstaaten, der Präsident des Europäischen Rats und der Kommissionspräsident), der Rat (Ministerinnen oder Minister der Mitgliedstaaten), die Europäische Kommission (das supranationale Organ), der Gerichtshof der Europäischen Union, die Europäische Zentralbank, der Rechnungshof.
  • (protektionistische) außenhandelspolitische Instrumente Zölle Kontingente Einfuhrverbote technische Normen und Vorschriften Exportförderungen  
  • 2 Zielsetzungen der Außenwirtschaftspolitik Freiheitspolitik Protektionismus
  • Förderung des Freihandels durch grundlegende int. Vereinbarungen GATT - Abkommen und WTO Int. Währungsfonds (IWF) und Geldbank
  • Globalisierung Summe aller Ereignisse, die zu einer verstärkten internationalen Verpflechtung führen Zusammenwachsen der Märkte über die Grenzen einzelner hinaus bringt Chancen und Risiken
  • Ursache und Wirkung der Globalisierung Zunahme unbeschränkten Welthandels Abbau von Halndels- und Zollbarrieren weltweite Verkehrsverbindungen weltweite Computervernetzungen steigende intenationale Arbeitsteilung steigende Auslandsinvestitionen der Unternehmen steigende internationale Standortkonkurrenz
  • GATT Genral Agreement on Tariffs and Trade = Allgemeines Zoll- & Handelsabkommen alle Mitglieder der WTO wichtigstes Abkommen der WTO Entscheidungen nach dem Konsens-Prinzip
  • IWF International Montary Fund = Internationaler Währungsfond Förderung der internationalen Zusammenarbeit in der Währungspolitik Sonderorganisation der Vereinigten Nationen Schwesterorganisation der Weltbank- Gruppe Hauptsitz Washington D.C.
  • Kernaufgabe der Weltbank wirtschaftliche Entwicklung von weniger entwickelten Mitgliedsländern finanzielle Mittel, Unterstützung und technische Hilfe fördern und internationale Entwicklungsziele zu erreichen
  • Weltbankgruppe Umfasst die folgenden fünf Organisationen, die jeweils eine eigene Rechtspersönlichkeit besitzen: Internationale Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (International Bank for Reconstruction and Development, IBRD; auch World Bank) Internationale Entwicklungsorganisation (International Development Association, IDA) Internationale Finanz-Corporation (International Finance Corporation, IFC) Multilaterale Investitions-Garantie-Agentur (Multilateral Investment Guarantee Agency, MIGA) Internationales Zentrum für die Beilegung von Investitionsstreitigkeiten (International Centre for Settlement of Investment Disputes, ICSID)
  • OECD Organisation for Economic Co-operation and Developement = Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Organisation der Staaten der ersten Welt Sitz in Paris Fast alle der 34 Staaten sind Industriestaaten