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Management Basics (Subject) / Klausur WS2012 (Lesson)

Definitionen

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  • Umsatzkostenverfahren Gegenüberstellung von U'erlösen und den verkauften Stücken (Abschreibung von Entwicklungskosten pro Stück)
  • Gesamtkostenverfahren Innerhalb einer Periode werden alle Erträge und Kosten gegenüber gestellt (komplette Abschreibung der Entwicklungskosten)
  • Möglichkeiten der Beteiligungsfinanzierung Private Equity Venture Capital Börsengang Mezzanine Hedgefonds
  • Private Equity Zeitlich begrenzte Eigenkapitalbeteiligung zur Finanzierung des Wachstums von Unternehmen in unterschiedlichen Entwicklungsstadien
  • Venture Capital Wagniskapital als Sonderform des PE für seht junge und wachstumsträchtige Unternehmen mit unternehmischer Betreuung
  • PE Geber Privatpersonen (Business Angel) Unternehmen (Corporate VCs) Institutionelle Investoren (Versicherungen, Fonds, Banken)
  • Exitmöglichkeit von PE Investoren IPO/Börsengang Trade Sale Buy Back: Management Buy In oder Out Secondary Sale Abschreibung
  • Ablauf einer PE/VC-Finanzierung Ideen und Team Erstellung des Business Plan Auswahl potentieller PE Geber Vorbereitung auf das 1. Gespräch Kennenlernen Letter of Intent Due Diligence Verhandlung und Abschluß Betreuung Exit
  • Ablauf eines IPO Auswahl der Berater Rechtsform Unternehmensanalyse Börsenplatz Marktsegment Aktienherkunft Aktiengestaltung Marketing & Bookbuilding Emissionspreis & Zuteilung Stabilisierung
  • Motive für ein IPO Wachstumsfinanzierung Eigenkapitalstärkung Unternehmensnachfolge Exit Privatisierung Erhöhung der Bekannheit Spin-Off (Abspaltung eines Unternehmensteils) Mitarbeiterbeteiligung Mehr Öffentlichkeit Übernahmefinanzierung
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  • Mezzanine: Vorteile Verbesserung der Bonität Bilanzierung als EK keine Stimm- und Einflussrechte durch Kapitalgeber Ausweitung des Fremdfinanzierungsspielraum Verbesserung der Refinanzierungskosten keine Verwässerung der Kapitalstruktur Aufwand steuerlich absetzbar Für jede Rechtsform Verbesserung der Liquiditätssituatuin
  • Genussrechtkapital rein schuldrechtliches Kapitalüberlassungsverhältnis begrenzte Laufzeit Kapitalgeber erhalten Anteil am Gewinn Mit Verlustbeteiligung
  • Mezzanine Kapital: Produkte Stille Beteiligung Genussrechtskapital Wandel- und Optionsanleihen Nachrangdarlehen
  • Nachrangdarlehen - Wertung als wirtschaftliches Eigenkapital - Position des Kapitalgebers - Rendite - Vergütung des Kapitalgebers - Insolvenzhaftung Ja Gläubiger 9 - 17% Feste Verzinsung Nein, aber Rangrücktritt
  • Wandelanleihe - Wertung als wirtschaftliches Eigenkapital - Position des Kapitalgebers - Rendite - Vergütung des Kapitalgebers - Insolvenzhaftung Erst nach der Wandlung Gläubiger, nach Wandlung Gesellschafter vor Wandlung 9 - 17 %, danach ca. 20 -30% Erst fest, nach Wandlung Wertsteigerung Nein, aber Rangrücktritt
  • Typische stille Beteiligung - Wertung als wirtschaftliches Eigenkapital - Position des Kapitalgebers - Rendite - Vergütung des Kapitalgebers - Insolvenzhaftung Ja Vertragliche Zustimmungs- und Controllingsrechte ca. 10 -18% Feste und variable Verzinsung Nein, aber Rangrücktritt
  • Atypische stille Beteiligung - Wertung als wirtschaftliches Eigenkapital - Position des Kapitalgebers - Rendite - Vergütung des Kapitalgebers - Insolvenzhaftung ja vertragliche Zustimmungs- und Controllingrechte, Mitunternehmer ca. 10 -18% Feste und variable Verzinsung Ja
  • Risiko (Definition) Unsicherheit der Realisation einer betrachteten Größe in Abhängigkeit des Eintritts verschiedener, künftiger Umweltzustände. In Abgrenzung zur Ungewißheit sind die Eintrittswahrscheinlichkeiten der möglichen Zustände sicher und objektiv bekannt.
  • Risikomanagement (Definition) Messung und zielgerichtete Einflussnahme auf das unternehmische ökonomische Risiko.
  • Potentielle Risikoquellen Allgemeine Marktentwicklung (Preise, Marktzinssatz, Wechselkurs) Rechtliche Risiken Politische Risiken (Transferrisiko, Enteignungrisiko) Kreditrisiko Liquiditätsrisiko
  • Riskomanagement Ablauf Risikoidentifikation Risikobewertung Risikoaggregation (Aussagen zur Verteilung und Korrelation der Risiken) Risikobewältigung (präventive oder Ad-hoc Maßnahmen) Risikoüberwachung Externes Berichtswesen
  • Risikopolitische Gegenmaßnahmen Risiken vermeiden (Ausstieg) Risiken vermindern Risiken überwälzen (Vertragsgestaltung Risiken selber tragen
  • Instrumentarium Risikocontrolling Break-Even-Analyse ROI / Du - Pont Kennzahlensystem Leverage Effekt, Return on Equity , KGV Cash Flow Return on Invstement Liquiditätskennzahlen Economic Value Added Balanced Scorecard SWOT
  • Leverage Effekt Die Eigenkapitalrendite nimmt mit steigender Verschuldungzu, solange die Gesamtkapitalmarktrendite größer ist als der Fremdkapitalmarktzinssatz
  • Liquiditätsmanagement (Definition) Cash Management ist die optimale Liquiditätsplanung, -disposition und -kontrolle sowie die die Realisierung von konzerninternen Liquiditätsausgleich
  • Liquiditätsmanagement: Aufgaben Prognose der erwartenden Zu- und Abgängen an liquiden Mittel Adminstration des ZV- Einzahlungsbeschleunigung- Auszahlungsverzögerung>- Kostenminimierte Transaktionsdurchführung Zinsoptimale Anlage überschüssige Mittel Zinsoptimale Aufnahme fehlender Mittel Reduzierung des Währungsrisiko
  • Cash Concentration Valutarischer Ausgleich mehrerer Unterkonten auf ein Oberkonto zur Vermeidung von gleichzeitigen Soll- und Habensalden
  • Cash-Concentration Vorteile Zinsoptimale Kontoführung Konditionsvorteil bei Geldmarktgeschäften aufgrund höherer Volumina Bessere Übersicht über die Liquiditätssituation im Unternehmen Zentrale Kompetenz
  • Netting Verrechnung von Forderungen und Verbindlichkeiten und Transferrierung der Restbeträge zur Vermeidung von Transaktionskosten
  • Netting Vorteile Einsparung von Bankprovisionen, Bankgebühren und Devisenkonvertierungskosten Überblick über Volumina, Zeitpunkte und Währungen der Zahlungen Vereinfachte Verwaltung der kurzfristigen Finanzmittel
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  • Währungsrisiken Transferrisiko Translationsrisiko Ökonomisches Risiko
  • Liquiditätsmanagement: Vorteile Optimale Aussnutzung liquider Mittel Umgehung externer Geldgeber Geringere zentrale Liquiditätsreserve Reduzierung Transaktionskosten Ausgleich von Währungsrisiken Größenvorteil bei der Finanzierung Einheitliche Finanzierung
  • Liquiditätsmanagement: Einflussgrößen Kundenstruktur Lieferantenstruktur Wettbewerbsstruktur Unternehmensstruktur Finanzwirtschaftliche Grundssätze Zinshöhe und  Zinsschwankungen Schwankungen der Wechselkurse Bankensystem Kapitalverkehrsregeln
  • Liquiditätsmanagement Nachteile Kosten Abhängigkeit von zentraler Liquiditätsversorgung Gefahr der Risikoverlagerung Verwaltungsaufwand Verlust an Selbständigkeit Entscheidungsferne Abhängigkeit vom Anbieter
  • Insolvenzgründe Zahlungsunfähigkeit: ZeitpunktilliquiditätUnfähigkeit 10 % der fälligen Forderungen zu bedienen drohende Zahlungsunfähigkeit: Zeitraumilliquidität Überschuldung
  • Überschuldung Gründe Vermögen deckt die Schulden nicht Ertragsfähigkeit scheint nicht mehr gewährleistet zu sein
  • Absonderung (Insolvenz) getrennte Verwertung Schulden die verbleiben, gehen in das ordentliche Verfahren ein
  • Aussonderung (Insolvenz) Gehört nicht zur Insolvenzmasse
  • Ablauf einens Insolvenzverfahrens Antrag (Gläubiger oder Schuldner) Prüfung durch Insolvenzgericht- Eröffnungsgrund ( (drohende) Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung)- hinreichend Masse ( Kosten Gericht & Verwalter) Eröffnungsbeschluss (erster Insolvenzverwalter) Ernennung des Verwalters Sichtung, Verwaltung und Verwertung der Masse Festellung der Gläubiger Erlösverteilung Aufhebung des Verfahrens
  • Gläubigergruppen Altgläubiger- persönlich- dingliche ( Mietsachen können ausgesondert werden) Neugläubiger- der Masse (Verfahrenskosten)- des Schuldners (Geschäfte durch den Insolvenzverwalter)
  • Gläubigerversammlung (Aufgaben) Wahl des Insolvenzverwalters Wahl des Gläubigerausschuesses Erlaubniserteilung Entscheidung über die Verwertung
  • Beschlagnahmewirkung Wechsel der Verfügungsbefungnis (Verfügung durch den Schuldner unwirksam) kein Einzelrechtserwerb mehr ( gemeinschaftliche Insolvenzmasse) Rückschlagsperre (Sicherungsrechte - 1 Monat = unwirksam) Mitwirkungspflicht des Schuldners
  • Idealtypischer Verlauf einer Krise Strategische Krise (man verdient nicht nachhaltig) Ergebniskrise (Operativ) Liquiditätskrise Insolvenz
  • Sanierung / Restrukturierung Summe aller:- finanzwirtschaftlicher- leistungswirtschaftlicher- gesellschaftlicher Maßnahmen,durch die das Leistungspotenzial wieder aufgebaut bzw. optimal ausgeschöpft und eine existenzerhaltende Rentabilität erreicht werden soll Sanierung 2 - 6 Wochen Restrukturierung: Langfristig
  • Unternehmenskrise ( Definition) Ausgangssituation für die Sanierung / Restrukturierung ist eine akute Unternehmenskrise mit Existenzbedrohung und weit fortgeschrittenem Ressourcenverzehr Handlungsdruck extrem hoch Handlungsspielraum eingeschränkt keine Ressourcen nicht aus eigener Kraft zu bewältigen