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Organizational Behavior (Subject) / Klausur WS2012 (Lesson)

Prüfungsvorbereitung

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  • Definition Organisation als Institution: Eine Organisationen sind alle soziales Gebilde, die dauerhaft ein Ziel verfolgen und formale Strukturen aufweisen, um das Verhalten der Mitglieder auf das verfolgte Ziel auszurichten
  • Ziele von Organisationen: Ziele: Vorstellung über einen künftigen Zustand Viele Ziele sind zu komplex (Bau eines PKWs), und daher schließen Menschen sich zusammen, um dieses Ziel zu erreichen Organisationen haben selber keine Ziele. Die Ziele werden durch einen formalen, legitimierten Prozess seiner Mitglieder gebildet Der Einfluss der einzelnen Mitglieder auf die gestaltung der Ziele ist unterschiedlich groß. Zielvorstellungen von Mitgliedern werden durch einen formalen, legitimierten Prozess zu Organisationszielen Oft gibt es mehrere Ziele Ziele sollen das Verhalten der Organisationsmitglieder steuern Sinn stiftende Wirkung
  • Dauerhaftigkeit Organistationsmitglieder haben ein Interesse am Erhalt des Zusammenschlusses (Im Gegensatz zum sozialen Gebilde) Dauerhafter Zusammenschluss geplant Oft ist der Erhalt der Organisation ein Ziel der Organisation
  • Mitglieder   Differenzierung zwischen Mitgliedschaft und der Nicht-Mitgliedschaft entspricht der Grenze einer Organisation zu seiner Umwelt erwerbwirtschaftliche Unternehmen bindet seine Mitlgieder durch Verträge ein (Arbeitsvertrag) Man kann aber Mitglied aus überzeigung sein (Umweltverein)
  • Formale Struktur Formale Struktur soll die Mitglieder auf die Ziele der Organisation ausrichten Festlegung der Arbeitsteilung und Koordination BeispielArbeitsteilung. Man stelle sich vor, die Arbeitnehmer von BASF in Ludwigshafen,dem größten zusammenhängenden industriellen Komplex in Deutschland mit vielenTausenden Beschäftigten, müssten jeden Morgen aufs Neue überlegen, werwelche Aufgabe zu übernehmen hat. Ein solcher Abstimmungsprozess wäreschlicht nicht zu arrangieren. Selbst wenn er in kleineren Einheiten als der BASF,also in einem mittleren Unternehmen mit sagen wir 200 Beschäftigten, theoretischmöglich wäre, so würde er einen immensen Zeitaufwand erfordern. Außerdembesitzen nicht alle Beteiligten die erforderlichen Qualifikationen, um alle relevantenAufgaben erfüllen zu können Laufende Veränderung der formalen Struktur auf Grund einer sich einer schnell wechselnden Umwelt Viele Regeln werden nicht festgesetzt, sondern bilden sich informell durch kolletive Lernprozesse
  • Formale Organisation Bewusst erschaffene / geplante Organisation Elemente: Planung Organigramm Stellenbeschreibung Richtlinien Handbücher AAB Titel usw
  • Informale Organisation Netzwerk sozialer Beziehungen, welches durch die Mitarbeiter selbst entstehen Entstehung ist nicht planbar Zielausrichtung des Netzwerk ist schwer zu beeinflussen Elemente: Machtverteilung Freundschaften Feindschaften Werte Einstellung Bedürfnisse Erwartungen Motivation Unternehmenskultur usw
  • Zusammenhänge formale und informale Organisation formale und informale Regeln beeinflussen sich gegenseitig, i.d.R. entstehen formale Regeln nachträglich informale Regeln ergänzen die Organisationsprobleme bei formalen Regeln durch die Entstehung informaler Organisation und der damit verbundnen Kreativität können formale Regelungen verbessert werden informale Organisation führt zu einer schnelleren und felxibleren Anpassungsfähigkeit informale Organisation kann betriebliche Unternehmensorganisation behindern
  • Max Weber: Bürokratieansatz Wie wird Herrschaft ausgeübt? Unterscheidung in drei Arten der Herrschaften Charistmatische (Jmd hat auf Grund seines Auftretens Macht über andere) Traditionelle (Erbmonachie) Legale (Demokratie) Weber beschäftigte sich mit der legalen Herrschaft Legale Herrschaft stützt sich auf Bürokratie Merkmale dieser idealtypischen Bürokratien Feste Arbeitsteilung und Befehlsgewalt Zuständigkeiten und Befugnisse Antshierarchie festgelegtes Systen der Über- und Unterordnung Regeln und Normen zur Aufgabenerfüllung Im Idealfall, ist jedes Handel durch Regeln bestimmt Aktenmäßigkeit nur das Aktenmäßige gilt, Gerüchte etc. haben kein Einfluss auf das Handeln
  • Frederick W. Taylor: Scientific Management Analyse von Arbeitsprozessen und Ableitung des "one best ways" Optimierung der Arbeitsprozesse Rationalisierung und Erhöhung der Produktivität Prinzipien: Trennung von Hand- und Kopfarbeit Detaillierte Zeitstudien um optimale Arbeitsabläufe zu entwickeln Differential-Entlohnung Tägliches Arbeitspensum Funktiomnsmeistersystem Späterer Fordismus: Fließbandfertigung Bedeutung heute: Akkordsysteme, Arbeitsplatzgestaltung
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  • Henry Fayol Vater der Managementlehre Adminstrativer Ansatz: Analyse der gesamten Organisation Gegenstand der Überlegungen sind leitende Führungskräfte 5 Managementfunktionen Planung Prognose der Zukunft Festlegung der Ziele der Unternehmung Organisation Entwurf und Realisierung einer Organisationsstruktur Befehl Ausrichtung der Anstrengungen der Mitarbeiter auf die Zielsetzung der Unternehmung Koordination Kontrolle 14 Managementprinzipien Arbeitsteilung Autorität und Verantwortlichkeit Disziplin Einheit der Auftragserteilung Einheit der Leitung Unterordnung des Sonderinteresses unter das Interesse der Gesamtheit Entlohnung des Personals Ein Mix aus Tag-, Werk- und Stücklohn, Prämien und Gewinnbeteiligung, Zentralisation Rangordnung Gleichheit Stabiler Führungskader Initiative Gemeinschaftsgeist
  • Erich Gutenberg Begründer der modernen BWL faktortheoretische Ansatz 3 ProduktionsfaktorenElemtfaktoren objektbezogene Arbeitsleistung, Werkstoff sowie Arbeits- und Betriebsmittel Der 4. Produktionsfaktor ist der dispositive Faktor, unterschieden nach a) Geschäfts- und Betriebsleitung (originär), und b) Planung und Organisation (derivativ). Aufgabe des dispositiven Faktors ist die optimale Gestaltung und Kombination der Elementarfaktoren. Das Konzept basiert auf der Trennung menschlicher Arbeitskraft in dispositive und ausführende Arbeit.
  • Fritz Nordsiek Trennung der gesamten Organisationslehre in eine Beziehungslehre und eine Ablauflehre Die Beziehungslehre beschäftigt sich mit den Beziehungen der Mitarbeiter zur Aufgabe und zueinander. Die Ablauflehre behandelt die Abfolge der Arbeitsleistungen und ihr zeitliches Ineinandergreifen
  • Erich Kosiol   Aufgaben werden gekennzeichnet durch Bestimmungselemente, wie Verrichtung (wie?), Gegenstand (was?), sachliche Hilfsmittel (womit?), Raum (wo?) und Zeit (wann?) Voraussetzung für die organisatorische Tätigkeit ist die Aufgaben- und Arbeitsanalyse Aufgabensynthese: Die Vereinigung von Teilaufgaben zu Aufgaben und arbeitsteiligen Einheit in Rahmen der Aufbauorganisation. Die Verteilung von Aufgaben auf gedachte Aufgabenträger erfolgt durch die Bildung von Stellen. Die Stelle ist eine organisatorische Verteilungseinheit.
  • Erwin Grochla Organisation als System von Regeln Ergebnis von organisatorischen Gestaltungshandlungen die alle Aktivitäten umfassen, die die Schaffung und Einführung von organisatorischen Regeln zum Ziel haben Bewältigung der strukturellen Gestaltungsprobleme Arbeitsteilung: Aufteilung von Aufgaben auf Aktionsträger Koordination: Abstimmung der Aufgabenerfüllungsprozesse Konfiguration: Anzahl der Hierachieebenen und der Leistungsspanne
  • Betrachtung von Organisationen als Systeme Sie besthen aus Elementen (z.B. Ressourcen, Mitarbeitern) Beziehungen (z.B Prozesse, Aufbauorganisation) Subsysteme ( Abteilungen, Systeme) Art der Beziehungen bestimmt die Struktur des Systems Grenze des Systems: Beziehungen von Elemten innerhalb der Grenzen sind intensiver als Beziehungen zu Elementen der Umwelt
  • Soziotechnischer Systemansatz Definition: Eine organisierte Menge von Menschen und Technologien, welche in einer bestimmten Weise strukturiert sind, um ein spezifisches Ergebnis zu produzieren. Ein soziotechnisches System besteht aus zwei untrennbaren (weil interdependenten) Subsystemen.
  • Systemtheorie nach Niklas Luhmann Selbstorganisation ist eine natürliche Eigenschaft sozialer Systeme nicht beherrschbare Komplexität von Managementprobleme Daher sind günstige Bedingungen für Selbstorganisation und Evolution notwendig Planmäßiges Organisieren nur komplemtär
  • Konsequenzen des Systemgedanken permanet autonome strukturbildende Prozesse selbstorganisierende Prozesse helfen einem System, sich an eine dynamisch änderene Umwelt sich anzupassen Reduktion der Komplexität Selbstorganisation als Instrument der Organisation Change Agent moderieren Problemlösungsprozesse
  • Zwei-Faktoren-Theorie Theorie von Herzberg Unterscheiden von zwei Faktoren die Einfluss auf die Motivation haben Motivatoren: Faktoren, die Zufriedenheit herstellen könne Leistung und Erfolg, Anerkennung, Arbeitsinhalte, Verantwortung, Aufstieg und Beförderung sowie Wachstum Hygienefaktoren: Faktoren, die Unzufriedenheit Verhindern, aber keine Zufriedenheit erzeugen Entlohnung und Gehalt, Personalpolitik, Führungsstil Arbeitsbedingungen einschließlich Autonomie und Unterstützung zwischenmenschliche Beziehungen zu Mitarbeitern und Vorgesetzten, Sicherheit der Arbeitsstelle und Einfluss auf das Privatleben.
  • Maslow Bedürfnispyramide Grundbedürfnisse Sicherheitsbedrüfnisse Soziale Bedürfnisse Ich Bedürfnisse Selbstverwirklichung