16
TPK (Subject) / Klausur Fragenkatalog (Lesson)
Advertisement
- Was versteht man unter dem Krümmungsmerkmal? Die Approximalfläche der Zähne weist mesial einen größeren Krümmungsradius auf als distal. Die Zähne sind mesial massiger. Dieses Zahnmerkmal wird als Krümmungsmerkmal oder auch als Massemerkmal bezeichnet.
- Nennen Sie verschiedene Wachsarten und ihre Bestanteile! - Modellierwachse, Gußwachse - Cervicalwachs - Bisswallwachs - Klebewachs (Paraffine + Harze, wie Kollophonium)
- Zeichnen Sie den OK-6er mit seinen Fissuren!
- Nennen Sie die Bestandteile von Alginat und deren Abindeformel! 2Na-alginat + H2O + CaSO4 ----> Ca-alginat2 + Na2SO4 Verzögerer: Na3PO4 + CaSO4 ---> Ca3(PO4)2 + Na2SO4 Füllstoff: Diatomeenerde (Steifigkeit)
- Was ist eine Legierung und wodurch ist sie charakterisiert? Soliduspunkt - Liquiduspunkt Gemische aus zwei oder mehrern Metallen, denen gelegentlich noch weitere nichtmetallische Stoffe wie Silizium, Phosphor etc. zugesetzt werden. Anders als bei Metallen können Solidus- und Liquiduspunkt unterschiedlich sein.
- Nennen Sie die 3 wichtigsten Merkmale des OK-3ers! - extrem lange Wurzel - kräftiges Tuberculum - Eckzahnspitze
- Erklären Sie Löten, Schweißen, Kleben! Löten: Das Verbinden 2er Metalle mit Hilfe eines dritten Metalles (LOT), unter Wärmezufuhr.Die zu verbindenden Metalle sind in festem Zustand. Das Lot (meist Blei), schmilzt und fließt in das Kristallgitter das zu verbindenden Metalls. Das Lot soll dem Metallgefüge ähnlich sein. Schweißen: Vereinigung metallischer Wekstückteile gleichen oder ähnlichen Werkstoffes unter Zuführung von Wärme; derart dass die Verbindungsstelle mit den anschließenden Teilen ein möglichst gleichmäßiges Ganzes bildet. Press- oder Druckschweißung: teigiger Zustand des Werkstoffes; Schmelzschweißung: flüssiger Zustand des Werkstoffes. Kleben: Beispiel Klebewachse: werden zum vorübergehenden Verbinden von Werkstoffteilen benutzt und müssen deshalb eine gute Haftfähigkeit an Metallen und Kunststoffen aufweisen, sowie ausreichend starr sein. Durch Erhitzen müssen sie möglichst rückstandslos zu verbrennen sein. Bei einer weiteren Klebetechnik wird die (Schmelz)Oberfläche angeätzt, um Füllungskunststoffen eine gute mechanische Haftung am Schmelz zu geben. Ähnlich wie am Schmelz kann auch an Metall durch anätzen oder Sandstrahlen ein retentives Muster erzeugt werden. So können teilkronenähnliche Elemente vermittels speziellen Kunststoffes (Komposit) mit dem Schmelz verklebt werden. Diese Klebetechnik ist nur am Schmelz, nicht aber am Dentin möglich.
- Nennen Sie die Zusammensetzung von Abdruckgips! Warum lässt er sich leicht brechen? - K2SO4, Borax, Eisenoxide - beschleunigte Abbindung - Bruchkanten sind schärfer: Bruchgefahr
- Wie präpariert man eine Vollgußkrone? - Präp.-grenze markieren - Zahn zirkulär beschleifen - okklusal/ incisal und vestibulär abschrägen - okklusal/ incisal entsprechend dem Fissurenverlauf einkürzen - glätten (kanten runden)
- Wozu dient Flußmittel? - Verhinderung von Oxidation und Schlackenbildung - Erhöhung der Benetzbarkeit
- Advertisement
- Nennen Sie die Anmischverhältnisse beim Gipsanrühren! 2/3 Gips zu 1/3 Wasser
- Erklären Sie approximal, cervical und okklusal! - approximal: zwischen zwei Zahnkronen gelegen - cervical: in Gegend des Zahnhalses gelegen - okklusal: auf der Kaufläche gelegen
- Wo befindet sich der größte Höcker im menschlichen Gebiß? Der mesio-palatinale Höcker des 1. OK
- Nennen Sie die Zahnhartsubstanzen und ihre Aufgaben! - Zement: umschließt die Zahnpulpa; wird bei funktioneller Belastung des Zahnes neu nachgebildet - Dentin: Wird auf äußere Reize (Karies, Abrasion) hin nachgebildet - Schmelz: bedeckt die Zahnkrone
- Wie muss das Lot im Vergleich zum lötenden Material beschaffen sein? Das Lot muss einen niedrigeren Schmelzpunkt besitzen.
- Nenne den Unterschied zwischen 1. und 2. UK-Prämolar! Der 2. Prämolar ist kräftiger ausgebildet. Außerdem ist der linguale Höcker höher und meist zweigeteilt.