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Geschichte der Psychologie (Subject) / 1. Antike C) Christentum (Lesson)

1C) Christentum: Kirchväter und Ethik

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  • Christentum Christentum als neue geistig-religiöse Bewegeung in ganz Europa. (Von Kaiser Theodosisus I. 380 als Staatsreligionn erklärt.)Ziel ist die Erlösung des Menschen. Wahrheit ist nicht mehr Frucht menschlichen Denkens, sondern Ergebnis göttlicher Offenbarung. Forderung: Leben in Frömmigkeit. 
  • Ende der freien Wissenschaft - Hypatia Symbolisch mit dem Tod von Hypatia. Mathematikerin, Astronomin, Mechanikerin, Philosophin. Freie Denkerin, gab Vorlesungen in Alexandria. Von fundamentalen Christen grausam hingerichtet. Ende der "freien" Philosophie.
  • Weltbild und Seelenlehre der Kirchenväter (2) a) Ontologie: Christliche Gott ist das Eine, aus dem alles hervorgeht. Sitz aller Weisheit und Inbegriff aller Ordnung. Hierarchie von Geschöpfen: Engel - Menschen - Tiere - PflanzenDer Mensch besitzt individuelle, körperlose, vernünftige und unsterbliche Seele.b) Ethik: Sittliches Leben in Übereinstimmung mit der (göttlichen) Weltordnung. Bekämpfung von Lastern (Lüge, Neid, Unzucht, usw.) Gewissen (bedeutsamster Teil des Bewusstseins): Wissen um göttliche Gebote, Verstösse sind Ungehorsam gegenüber Gott und werden bestraft. 
  • Lehre des Augustinus Christlicher Kirchenlehrer und Philosoph in Nordafrika und Italien.Gewissheit innerer Erfahrung (Glaube führt zu Wissen und Wissen zu Glaube, Introspektion und Phänomenologie als Methode eingeführt).Einheit des Seelischen (Erfahrung des Selbst).
  • Seelische Funktionen Sinnesempfindung Begierden Funktionen des Geistes (vergangenheitsorientiert: Gedächtnis, gegenwartsorientiert: Einsicht, Verständnis, zukunftsorientiert: Wille.)
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