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Geschichte der Psychologie (Subject) / 1. Antike A) Griechenland (Lesson)

1A) Griechenland - Anfänge der abendländischen Philosophie

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  • Erste Psychologische Texte Ägypten (ca. 3000 - 1000 v.Chr.) über Lebensmüder, der mit seiner Seele spricht.
  • 3 Einstiege in die Wissenschaft 1. Überwinden der Erfahrung von Hier und Jetzt2. Eindringen in die Geheimnisse der Natur3. Grundsätze und Regeln für ein gutes Leben
  • 1/3 Einstiege in die Wissenschaft - Überwinden der Erfahrung von Hier und Jetzt - Mythen = Erzählungen von Götter, Natur, Mensch, Ursprungsmythos. Ursprung der Theologie (Theogenese), Physik (Kosmogenese), Anthropologie (Anthropogenese) - Orphiker = Lehre von der Seele, Seelenwanderung, Seele hochwertig, Körper minderwertig. Drängen nach wachsender Erkenntnis -> Bewusstseinserweiterung
  • 2/3 Einstiege in die Wissenschaft - Eindringen in die Geheimnisse der Natur Elementenlehre, Wahrnehmen und Denken = Naturvorgänge (Empedolkes)
  • 3/3 Einstiege in die Wissenschaft - Grundsätze und Regeln für ein gutes Leben a) Pythagoreer: Männerbund, Seelische Gesundheit/Vollkommenheit durch gute Lebensführung, Ordnung und Harmonie. (Bildung, Kunst, Askese, Freundschaft)b) Hippokrates: Begründer der Medizin als Wissenschaft. Berühmteste griechische Arzt. Pflegte eine strenge wissenschaftlichkeit, lehnte Priesterpraktiken ab. Er anerkannte die Natur.c) Stand der Philosophie: "Freude an gutem Wissen". Inhalte: Kenntnis (Theorie) und Können. Praktische Philosophie, Pragmatik
  • Empirismus "der Erfahrung folgend" (sorgfältige Beobachtung, empirische Methoden) In der Erfahrung findet man das Wahre, die Idee oder Begriffe sind davon abgeleitet. Vertreter: z.B. Epikur
  • Idealismus Gegenteil von Empirismus "der Idee folgend"Die Idee, die reine Vorstellung ist das Wahre und die Erfahrung nur eine zeitlich gebundene ungenügende Existenzform. Vertreter: Platon, Aristoteles
  • Platon's Akademie (385 v. Chr.) Trennung von Körper und SeeleTrennung von Diesseits und Jenseits. Idealistische Auffassung: das "Wesen der Dinge" ist eine Idee. Annahme eines ausserirdischen Reichs der Ideen (Ideenwelt vs. Körperwelt) Sinnliche Erfahrung liefer keinen Aufschluss über das Wesentliche. Nur Denken erlaubt ANschauung der Ideen, wahres Erkennen. 
  • Aristoteles' Lykeion (355 v. Chr.) Seele und Körper sind nicht zu trennen.Die Seele verhält sich zum Körper wie die Form der zur Materie. Der Körper ist das Werkzeug der Seele. Sinnliche Erfahrung = Grundlage des Denkens. Die Seele ist der Inbegriff menschlicher Kräfte und Fähigkeiten; Kräfte treiben an, wozu Fähigkeiten imstande sind. Dient menschlichen Zwecken.
  • Platon's Seelenlehre Theorie der drei Teilseelen. Begehrende und versorgende Seele (Emotion, Unterleib, Handwerker) Zielstrebige und entschlossene Seele (Motivation, Brust, Krieger) Denkende Seele (Kognition, Kopf, Herrscher) Der Mensch ist ein Wagen der von zwei Pferden gezogen wird. Dem mutigen, entschlossenen (Zielstrebige Seele) und dem triebhaften (Begehrende Seele). Gezogen wird er vom Wagenlenker (Denkende Seele). Nur die Denkseele ist unsterblich und kann sich vom Körper befreien. 
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  • Seelenlehre von Aristoteles Vegetative Seele (Ernährung, Fortpflanung -> Pflanzenseele) Animalische Seele (Begierde, Wahrnehmung, Bewegung -> Tierseele) Denkende Seele (Denken -> Geistseele)
  • Systematik der Wissenschaften Aristoteles' Logik und Erkenntnistheorie Physik (Naturkunde) Metaphsyik Ethik Politik und Haushaltslehre Poetik
  • 3 zentrale Konzepte bei Platon und Aristoteles Glück (der gute Zustand der Seele) Gut (ein Besitz, der Glück verschafft) Tugend (die Fähigkeit der Seele, Gutes und Glück zu erfahren) Aus heutiger Sicht war es die seelische Gesundheit als Zielvorstellung. Es wahren die ersten Vorstellungen einer Praktischen Psychologie. 
  • Zenon's Stoa (308 v. Chr.) Breites Lernprogramm (Physik, Logik, Ethik). Lebensregeln (Leben in Übereinstimmung mit der Natur, Überwinden von Leidenschaften)Nicht erstrebenswert: Lust (eigensüchtige Erregung), sexuelle Erregung (nur zum Zeugen von Kindern gerechtfertigt) Erstrebenswert: Unerschütterlichkeit (Überwindung jeder Erregung), Abhärtung gefordert ("Schmerz darf nicht mehr quälen")
  • Epikurs Gartenschule Epikurs war ein revolutionärer PhilosophMedizin als Körperkunde, Philosophie als Seelenkunde.Hedonismus (Vergnügen, Lust) als Teil der Ethik. Glück erwächst aus einem Leben voller Freude und Lust. Glück entsteht aber nicht aus zügellosem Genuss, sondern aus Verzicht!