Psychologischer Berater (Subject) / Entwicklungspsychologie 1 (Lesson)

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Entwicklung des Menschen in den einzelnen Lebensthemen

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  • Sensomotorische Entwicklung ist die Entwicklung des Menschen hinsichtlich des Einsatzes seiner Sinne und seiner Bewegungsfähigkeit
  • Definition Entwicklungspsychologie Zweig der Psychologie befasst sich mit altersbezogenen Veränderungen in den psychologischen Funktionen des Menschen
  • Def. Entwicklungsnormen Maßstab, mit dem die individuelle Entwicklung des Menschen verglichen und eingeschätzt werden kann
  • Anlage-Umwelt-Debatte Streitfrage, ob die Entwicklung des Menschen durch seine Erbanlagen festgelegt ist oder ob die Umwelt und die Erziehung dafür entscheidend ist.
  • Sensomotorische Entwicklung bei einem Neugeborenen Verhalten wird stark durch Reflexe bestimmt (z.B. Saugreflex) schläft bis zu 20 Std. am Tag Körperhaltung enstpricht noch der im Mutterleib: Arme und Beine sind sowohl in Bauch- als auch in Rückenlage gebeugt, Hände in Fauststellung Kann Körperstamm nur wenig bewegen, aber Arme und Beine noch keine gezielten Bewegungen Massenbewegungen (Bewegen vieler Körperteile gleichzeitig) kann Kopf von einer Seite zur anderen drehen, aber noch nicht länger halten (fehlende Kopfkontrolle) Sehen und Hören sind bereits relativ weit entwickelt (erkennt bereits in der ersten Woche einfache Gesichtszüge, reagiert auf Geräusche. Soziales Lächeln bei liebevoller Zuwendung ab 7. Woche
  • 3 Monate alter Säugling kann Kopf und Schultern 45 - 90° von der Unterlage heben und für längere Zeit halten (Kopfkontrolle). Dabei Stützen auf Unterarme. Beim Hochziehen aus Rückenlage hängt Kopf nur noch geringfügig nach hinten. Interessiert an Umwelt: beobachtet die eigenen Hände, folgt bewegten Objekten von einer Seite zur anderen. Freudenzappeln bei Aussicht auf etwas Angenehmes (Stillen)
  • Zeichen für eine gestörte Entwicklung bis zum 3. Monat ständig gestreckte Gliedmaßen ausgeprägte Schlaffheit beständige Asymmetrie der Muskelgrundspannung oder der Bewegungen fehlendes Fixieren / Folgen von Objekten mit den Augen fehlende Reaktion auf Geräusche schwaches Saugen fehlendes Lächeln
  • 6 Monate alter Säugling Arme und Beine sind gestreckt stützt sich gerne in Bauchlage auf die geöffneten Hände, Brust und Oberbauch heben sich dabei von der Unterlage dreht sich ohne Hilfe vom Bauch auf den Rücken und umgekehrt kann den Kopf in allen Positionen voll halten greift gezielt, Gegenstände werden zwischen allen Fingern und der Handfläche gehalten Umwelt wird mit Tastsinn erforscht und auf Essbarkeit überprüft, alles verschwindet im Mund Hören und Sehen sind weitgehend ausgereift
  • Zeichen für eine gestörte Entwicklung vom 3.-6. Lebensmonat ausgeprägte Schlaffheit mangelnder Gebrauch beider Hände konstantes Schielen mangelnde Hinwendung zu Geräuschquellen fehlende Reaktion auf Personen
  • 9 Monate alter Säugling kann frei sitzen steht mit Festhalten beginnt zu krabbeln lernt den Pinzettengriff (Gegenstände werden zwischen Daumen und Zeigefinger gehalten wirft Dinge absichtlich auf den Boden (Entwicklung Raumgefühl) kann sich zunehmend selbst beschäftigen
  • 12 Monate alter Säugling krabbelt viel (Teils mit gestreckten Knien) läuft mit Festhalten macht erste freie Gehversuche ahmt gerne nach (Winken) versteht seinen Namen und einige einfache Begriffe beginnt zu sprechen isst Fingermahlzeiten selbständig beginnt mit dem Löffel zu essen
  • Zeichen für eine gestörte Entwicklung bei EInjährigen Unfähigkeit zu Sitzen (auffällig ab 9 Monaten) Unfähigkeit zu Stehen (auffällig ab 12 Monaten) fehlender Pinzettengriff (auffällig ab 12 Monaten) asymmetrische Bewegungen fehlende Reaktionen auf Geräusche zitternde Bewegungen (Tremor) mangelnde Koordination
  • 2 Jahre altes Kind steigt Treppen (2 Füße pro Stufe) kann rennen isst mit dem Löffel trinkt aus dem Becher befolgt einfache Anweisungen manche Kinder sind tagsüber sauber und trocken Schlafbedürfnis konzentriert sich auf die Nacht
  • Zeichen für eine gestörte ENtwicklung bei Zweijährigen asymmetrische Bewegungen zitternde Bewegungen (Tremor) mangelnde Koordination Unfähigkeit, einfache Aufforderungen oder Verbote zu verstehen (auffällig ab spätestens 18. Monat)
  • 3 Jahre altes Kind kann sekundenlang auf einem Fuß stehen kann Dreirad fahren Rechts- bzw. Linkshändigkeit sind nun ausgebildet kennt einige Kinderlieder zählt evtl. bis zehn kann unter Aufsicht seine Hände waschen und abtrocknen ist bei Tag sauber und trocken, gelegentlich auch bei Nacht beginnt,mit anderen Kindern zu spielen fragt ständig "warum?"
  • Def. Psychoanalyse nach Siegmund Freud 1. Name eines Verfahrens zur Untersuchung seelische Vorgänge, die sonst unzugänglich sind, 2. einer Behandlung seelischer Störungen, die sich auf diese Untersuchung gründet und 3. einer Reihe von psychologischen, auf solchen Wegen gewonnenen Einsichten, die allmählich zu einer neuen wissenschaftlichen Disziplin zusammenwachsen.
  • Psychologische Einsichten Siegmund Freuds Die Psychoanalyse geht davon aus, dass der größte Teil des seelischen Lebens unbewusst ist. Das ins Unbewusste verdrängte Erleben kann mit den Mitteln der Psychoanalyse weitgehend wieder bewusst gemacht werden. Diese Bewusstmachung geschieht in der psychoanalytischen Therapie. Die Psychoanalyse hat sich in auffallender Weise mit Erscheinungen beschäftigt, die zuvor nicht beachtet oder für unwichtig gehalten wurden, wie bspsw. den Träumen. Sie sah darin die Möglichkeit, Aufschlüsse über das Unbewusste zu erlangen. Die Psychoanalyse sucht entsprechend die seelischen Vorgänge zu ermitteln. Sie versteht diese als Gegenspiel zwischen verschiedenen Kräften oder Schichten im Menschen. Als Ursprung sieht sie das Triebleben an, dass sich im Unbewussten abspielt. Nach Freud gibt es zwei Triebe, die in der Psyche gegeneinander stehen und sich vermischen: Einerseits ist es die Libido, der Sexualtrieb. Hier ist Sexualität in einem sehr weiten Sinne, unter Einschluss der Selbstliebe, gemeint. Der Libido gegenüber steht der Destruktions- oder Todestrieb. Die Psychoanalyse sieht in der frühen Kindheit die entscheidenden Entwicklungsschritte.
  • Überblick über die Phasen der psychologischen Entwicklung eines Kindes Phase Alter erogene Zone zu lösender Konflikt orale Phase 1. LJ Mund Entwicklg. Urvertrauen anale Phase 2.-3. LJ After Konflikt zw.Hergeben u.Behalten phallisch-ödiphale Phase 3.-5.LJ Geschlechtsorgane Ödipuskomplex Latenzzeit 6.-10.LJ Wendung der Interessen auf die Außenwelt Pubertät 10.-16.LJ Wiederaufleben kindl.Konflikte, endgültige Bewältigung genitaler Primat ab ca 16. LJ Eintritt in die Erwachsenenwelt