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Prüfungsfragen Bef.prüfg. HM (Subject) / 11) FuZo (Lesson)

Prüfungsfragen Bef.prüfg. HM

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  • A 1) Worauf ist bei der Behandlung am diabetischen Fuß zu achten?   Druck nicht zu fest, um Hautverletzungen zu vermeiden --> schlechte Wundheilung o    Diabetiker haben ein verändertes Kalt-/ Warm-Empfinden. o    Ebenso haben sie ein vermindertes Schmerzempfinden. Diabetiker verletzen sich häufig, ohne es zu bemerken. o    Diabetiker haben oft sehr trockene Haut, die zu Rissen neigt, die wiederum zu Entzündungen führen können. o    Verformungen an den Füßen können zu vermehrter Hornhautbildung führen, aus der wiederum Verletzungen resultieren können. o    Eine nicht oder nachlässig behandelte Verletzung kann schwerwiegende Konsequenzen nach sich ziehen.  
  • A 2) Welche Elemente soll eine Befunderhebung bei der FRZ beinhalten? Sichtbefund Tastbefund
  • A 3) Welche Reaktionen können während der FRZ auftreten? Wie reagieren Sie? Subjektive:                Mimik                Akustische Hinweise                Gesten u. Gebärden                Sichtbares verspannen versch. Muskelgruppen bzw. des ganzen Menschen Objektive                Hand- bzw. Fußschweiß --> vegetativ dyston                Schweißbildung in best. Hautabschnitten, Segmenten o. ganzer Körper                Veränderung Gesichtsfarbe, Pulsfrequenz, Speichelfluss                Kältegefühl                Sehr selten: Inneres Vibrieren - bis Zähneklappern, tetanieähnliche Verkrampfungen
  • A 4) Welche Kontraindikationen kennen Sie in der FRZ? Absolute: Akute Entzündungen im Venen und Lymphsystem, Fremdkörper, Aneurysmen Relative: infektiöse und fieberhafte Erkr., Psychosen, frische Organtransplantationen, Autoimmunerkrankungen, Aids (nur Ausgl.griffe anwenden), Trans- u. Implantate (keine starken Reize in den zugeordneten Zonen!!), Operativ zu erfassende Krankheiten (Gallensteine, Myome, Tonsillen, …), Risikoschwangerschaft, Neurologische KH, Herz-KH - nach OP oder Schrittmacher, Erkrankungen im Kopf, Hormonelle Erkrankungen (Schilddrüse, Diabetes), Morbus Sudeck am Fuß, Gangrän am Fuß, ausgedehnte Ekzeme, Mykosen am Fuß, rheumat. Erkrankungen am Fuß im akut-schmerzhaften Schub,
  • A 5) Was ist der „diagnostische“ Fuß? Dient zur Befunderhebeung, zur Feststellung von Symptom- u. Hintergrundzonen,
  • A 6) Wo befindet sich die Trennlinie der ersten und zweiten Querzone beim Menschen und am Fuß? Dort wo Zehengelenke in Mittelfußknochen über gehen.
  • A 7) Wo ist der dorsale Mensch am Fuß abgebildet? Auf der Fußsohle
  • A 8) Welche Hinweise auf Zonenbelastung gibt es? Reaktion des Patienten, spür- u./o. sichtbare Unterschiede zum umliegenden Gewebe (Erhebungen, Eindellungen, Spannungsveränderung der Haut)
  • A 9) Was tun Sie, wenn es zu einer Überreaktion bei der Behandlung kommt? Dehnen beider Beine an den Fersen (mit Knierolle), Solar-Plexus-Griff, Erste-Hilfe-Griffe, Ausgleichsgriffe,
  • A 10) Welche Indikationen kennen sie? o    sekundäre Lymphödem des Armes nach Brustkrebsoperationen. o    sämtliche orthopädischen und traumatologischen Erkrankungen, die mit einer Schwellung einhergehen (z. B. Verrenkungen, Zerrungen, Verstauchungen, Muskelfaserrisse) o    Verbrennungen, Schleudertrauma, Morbus Sudeck, Migräne und ähnlichen Krankheitsbilder o    Narbenbehandlung (besseren Verschieblichkeit der Narbe sowie die Lymphgefäßneubildung (Lymphangiogenese) im durchtrennten Gewebe) o    auch vor und nach Operationen (z.B nach Knie- oder Hüfttotalendoprothesen) soll sie helfen, das Gewebe zu entstauen. Teilweise können Schmerzmittelgaben verringert werden, und der Heilungsprozess verläuft schneller.
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  • A 11) Was können sie mit dem Sicht – und Tastbefund herausfinden? Sichtbefund: Beschaffenheit d. Knochengerüstes, des Gewebes und der Haut Tastbefund: weist auf Vorfeldschäden, Organschwäche, akute od. chron. Störungen hin.
  • B 1) Wie viele Längs- und Quereinteilungen am Fuß gibt es? 10 Längs- u 3 Quereinteilungen (Kopf-Hals, Brustraum + Oberbauch, Bauch + Beckenorgane)
  • B 2) Warum machen Sie den Sichtbefund am Fuß bei der FRZ? Was lässt sich dadurch erheben? Um festzustellen, welches Gebiet im Augenblick der Behandlung belastet ist. Fehlhaltung im Knochengerüst des Fußes deutet auf eine reflektorische Organbelastung hin. Hautbeschaffenheit
  • B 3) Was sagt Ihnen das Wort "Kausaltherapie"? kausal, wenn sie die krankheitserregende Ursache beseitigt oder dies zumindest anstrebt (also z. B. die verantwortlichen Bakterien einer bakteriellen Lungenentzündung direkt antibiotisch bekämpft)
  • B 4) Welche Bedeutung hat der Schmerz in der FRZ? Symptomatische Zonen - immer sedieren Kausalreflexionen (Hintergrundzonen, die im Zusammenhang mit den Symptomzonen stehen) [Plexus bei Schmerzen, Lymphzonen bei Entzündungen] - immer tonisieren                Stellen die Hintergründe im geschwächten Gewebe dar                Sind ursächlich am Entstehen der vorliegenden Beschwerden beteiligt                Können durch die bestehenden Beschwerden zusätzlich belastet werden
  • B 5) Wozu dient das Rasterbild am Fuß? Als anatomisch-topographische Hilfe
  • B 6) Wo befindet sich die Trennlinie der zweiten und dritten Querzone beim Menschen und am Fuß? An der Lisfranc'schen Gelenklinie
  • B 7) Wo befindet sich die Trennlinie der dritten und vierten Querzone beim Menschen und am Fuß? Von der Mitte des Schienbeins Richtung Sprungbein, nach lateral zw. Würfel und Fersenbein
  • B 8) Wo ist der ventrale Mensch am Fuß abgebildet? An der plantaren Fußseite
  • B 9) Welche Griffe unterscheidet man in der FRZ? Grundgriff: Neutrale Grundgriff kann verändert werden                In Arbeitsrhythmus und Tempo - langsam + bedächtig, schnell + zügig                In der Intensität des Kraftaufwandes - weich + einschleichend, kräftig + tonisierend Sedierungsgriff: zur Therapie von belasteten Zonen + von akuten Zuständen - "Erste Hilfe"                Kräftig ca. 1-2 Min. andauernde konstante Ruhigstellung des Daumens im schmerzhaften F.gewebe                Druck wird so lange gehalten, bis kein Schmerz mehr zu spüren ist - max. 2 Min.                Wenn dann immer noch schmerzhaft, diese Zone später nochmal sedieren.
  • B 10) Wie erkennen sie das Zeichen einer Dosierungsgrenze? Mimik, Körperhaltung, sichtbare Verspannungen verschiedener Muskelgruppen, Schmerzlaut Objektiv: Schweißbildung (Hand, Fuß, Segmenten o. ganzer Körper)                Kältegefühl - Gefäßspasmus                Hitzegefühl                Pulsfrequenz                Atemrhythmus                Inneres Vibrieren, Zähneklappern, Verkrampfungen, KL-Versagen (sehr selten)
  • B 11) Was versteht man unter Ausgleichgriffe, wann macht man sie und welche gibt es? Kann man jederzeit machen UND sobald sich Symptome einer Überreaktion bemerkbar machen (objektiv + subjektiv) Beidseitiger Yin - Yang                Dauer nach Gefühl - Hektiker länger Einseitiger Yin - Yang                Innen rauf - außen runter gleichzeitig an einem Bein Solar Plexus                Daumen auf SP, mit Atmung d. Pat mitgehen - Einatmen --> leichte Dehnung Fersen-Dehn-Griff                Fersen in die Handteller - Einatmen --> Dehnen Handflächen-Fußsohlen-Griff                Energie fließen, Dauer bis "kribbeln" Energiegriff                Käppchengriff - Finger über die Zehen und halten Sanfte Streichungen                Alle Streichungen + Dehnungen aus and. Techniken Erste-Hilfe-Griff                Wenn Patient schlecht geht                MiFi auf Hypophyse - allg. Hormonausschüttung                ZeiFi auf Nebenschilddrüse - Ca Ausschüttung                Daum. auf Nebenniere - Adrenalin f. Sympathikus + Acetylcholin f. Parasympathikus
  • C 1) Worauf ist bei der Behandlung am diabetischen Fuß zu achten? Druck nicht zu fest, um Hautverletzungen zu vermeiden --> schlechte Wundheilung   o    Diabetiker haben ein verändertes Kalt-/ Warm-Empfinden. o    Vermindertes Schmerzempfinden. Diabetiker verletzen sich häufig, ohne es zu bemerken. o    Oft sehr trockene Haut, die zu Rissen neigt, die wiederum zu Entzündungen führen können. o    Verformungen an den Füßen können zu vermehrter Hornhautbildung führen, aus der wiederum Verletzungen resultieren können. o    Eine nicht oder nachlässig behandelte Verletzung kann schwerwiegende Konsequenzen nach sich ziehen. Ulcus, Gangrän
  • C 2) Was ist der "diagnostische" Fuß? Dient zur Befunderhebeung, zur Feststellung von Symptom- u. Hintergrundzonen,
  • C 3) Welche Hinweise auf Zonenbelastung gibt es? Druck- u. Schmerzempfindlichkeit, Verquellung, ….
  • C 4) Was tun Sie, wenn es zu einer Überreaktion bei der Behandlung kommt? Ruhe + Übersicht bewahren Ruhige Streichungen Ausgleichsgriffe Dehnen beider Beine an den Fersen, tief aus- u. einatmen Weiches Aktivieren der Reflexzone Solar Plexus - mit beiden Daumen gleichzeitig. "Erste-Hilfe"-Griff - Hypophyse, Nebenschilddrüse, Nebenniere
  • C 5) Welche Schmerzqualitäten während der FRZ kennen Sie? Stechenden, spitzen Schmerz Breitflächig Schneidend
  • C 6) Was versteht man unter Symptomzonen? Areale am Fuß, die mit der Symptomatik des Patienten direkt in Verbindung stehen. Dass bei z.B. Magenschmerzen auch der Magenzonen-Punkt am Fuß schmerzhaft ist.
  • C 7) Wie wird in der Symptomzone bei der Akutbehandlung gearbeitet? Wird immer sediert
  • C 8) Kann man die Reflexzonentherapie mit anderen Behandlungen kombinieren? Ja, Kombinationen aufeinander abstimmen und therapeutische Reize nie zu knapp nacheinander - Minimum 48 Std.
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  • C 9) Welche objektiven Reaktionen können während einer Behandlung auftreten? Siehe Frage 11)
  • C 10) Was ist eine Reflexion im Sinne der FRZ? Spiegelung des gesamten Körpers im Fuß Die Fussreflexzonen stellen ein individuelles Versorgungsnetz dar und machen den energetischen Zustand am Fuß ablesbar. Durch manuelle Beeinflussung kommt es zu einer Fernwirkung auf Organe und Organsysteme.
  • C 11) Welche vegetativen Reaktionen können während einer Behandlung auftreten? Hand- u. Fußschweiß, Schweißbildung an bestimmten Hautabschnitten, Segmenten (Cutivisceraler Reiz) o. ganzen KÖ Kältegefühl (beginnend meist an Extremitäten) dr. mangelhafte Blutvers. d. Körperdecke - Gef.spasm. Hitzegefühl Veränderung d. Puls- u/o Atemfrequenz sehr selten: Inneres vibrieren, Zähneklappern, Verkrampfungen, KL-Versagen