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Internationales Management (Subject) / internationale Unternehmungen (Lesson)

Definition v. multinationalen Unternehmungen u. Dokumentation, welche Vorraussetzungen erfüllt sein müssen

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  • Welche grenzüberschreitenden Unternehmenskooperationen gibt es? internationales Unternehmen Stammland orientiertes Management zentralisierte Unterehmensaktivität Abhängigikeit d. Niederlassung   multinationales Unternehmen lokal-nationales Management lokale Unternehmensaktivitäten Unabhängigkeit der Niederlassung   globales Unternehmen globales Management weltweite Unternehmensaktivitäten globale Integration
  • Wie läßt sich unternationele Unternehmung definieren? unternehmerisches agieren in mind. zwei verschiedenen Ländern eigenständige Unternehmensbereiche (Beschaffung, Fertigung, Absatz und /oder Froschung u. Entw.) in den unterschiedlichen Ländern lokale Mitarbeiter u. Manager
  • Wie sieht die Organisationsstruktur einer internationalen Division aus? F&E    Beschaffung     Produktion    Vertrieb       intern. Division I                                                               --------------------------------------- I I   Ausl. Tochter I          Ausl. Tochter II
  • Nennen Sie die Vor- u. Nachteile einer Internationalen Division. Vorteile: kurze u. schnelle Koordinations- und Entscheidungswege ein koordinierendes Management konsequente Asulandstransaktionen möglich   Nachteil: Auslandsgeschäft kann sich verselbstständigen potentielle Doppelgleisigkeit d. in- und ausländischen Org.-strukturen Mangelhafte Innovationstransfer vom Inland in Richtung Tochter wenig Interesse Inavationen ans Ausland anzupassen.   Anwendung: auländischer Umsatz macht kleinen Teil des Gesamtgewinns aus, geringes Auslandssegment, geringen international divergierende Produkte  
  • Welche Organisationsstruktur gibt es bei grenzüberschr. Untern.? internationale Division  (Funktionen u. Inter. Division m. Tochter i-x) integrierte Funktionalstruktur  (Funktionen, mit In-/Ausland) integrierte Produktstruktur  (Funktionen, Produkt i-x mit Inland/Ausland) integrierte Regionalstruktur  (Funktionen, Kontinent I-V mit Tochter i-x)
  • Was ist eine internationales Koordinationssystem? Zusammenfassung aller Maßnahmen u. Instrumente in den Sektoren Struktur, Personal u. Planung mit der Ausrichtung d. Steuerung u. Regelung grenzüberschreitender Unternehm.-aktivitäten. Der Koordinierungsaufwand ist abh. von Internationlisierungsgrad und Faktor Zeit.
  • Was sind globale u. transnationale Strategien? globale Strategien:   zentrale Aufgaben- u. Organisationsstruktur standardisierte Geschäftsprozesse     transnationale Strategien: grenzüberschreitende Integration u. Globalisierung u. kooperative Abhängigkeiten zw. Muttergesellsch. u. Tochterunternehmung im Sinne eines Netztwerkes.
  • Welche Fragen sollen im Koordinationssystem eines intern. Unternehmens beantwortet werden? Was wird koordiniert? Wie wird koodiniert? Wer koordiniert?
  • Nennen Sie Vor- und Nachteile einer integrierten Funktionalstruktur: Vorteile: Vermeidung potentieller Doppelgleisigkeit d. Divisionen kein umfangreiches Management nötig Implementierung einer grenzüberschreitenden u. globale Unternehmenspolitik möglich Nachteile: Verfolgung eigener Ziele, Werte und Verhaltensregeln d. einzelnen Divisionen Wenig Entfaltungsmöglichkeiten d. Auslandsaktivität durch Integration in "stammländische" Funktionen. relativ hoher Koordinationsaufwand f. Komunikation Anwendung: Niedrige Produktdiffenzierung, Töchter lassen sich klar strukturiert den einzelnen Funktionssektoren (F&E, Beschaffung, Produktion, Vertrieb) zuordnen.
  • Was ist eine Organisationsstruktur integrierte Produktstruktur? Vorteil: höherer Wirkungsgrad d. Produktkoordination Verringerung der Schwierigkeiten einer intenationalen Produktpositionierung Nachteil: zusätzliche Resourcen  Verlust möglicher Kreativitätsanstrengungen keine Lerneffekte       Anwendung: ausgprägte Diversifizierungseigenschaft mit mehreren Produkten oder Geschäftseinheiten, geringer Anteil des Auslandsumsatzes am Gesamtgewinn
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  • Nenne die Vor- u. Nachteile integrierter Regionalstruktur: Vorteile: Berücksichtigung regionaler Divergenzen bei Konsumbedürfnissen u. Produktanforderungen Schnelle Reaktion auf Umwelt- u. Marktanforderungen d. lokalen Marktes   Nachteil: Kostenbelastung d. Installation d. Headquarters Gebietsverselbstständigung Schwierigkeiten bei Koordination d. Produktvariationen, P.-Ideen u. Marketingtechniken Anwendung: internationale Streuung, standardisierte ausgereifte Produkte , hoher Anteil d. Auslandsumsatzes am gesamten Gewinn.
  • Was sind die Unterschiede zw. ein- u. zweidimensionaler Organisationsstruktur? eindimensional: organisatorische Gleiderungseinheiten an höchster Stelle. zweidimensional: Auslandsaktivität eher heterogen Anteil d. Umsätze im Ausland am gesamten Gewinn relativ hoch Porduktvielfalt im Ausland geograpfische Streuung
  • Was ist Rating eines Unternehmens? eine, nicht nur mathematische, Methode mit deren Hilfe eine Unternehmung zukunftsgerichtet und intensiv bezüglich d. Erfolgs- u. Risikofaktoren bewertet wird. Der einzige Wert dokumentiert die ökonomische Fähigkeit, die juristische Bindung u. Willigkeit eines Schuldners, seiner potentiellen Zahlungsverpflichtung gemäß den Postulat des finanziellen Gleichgewichts zu erfüllen.
  • Welche Ratingverfahren gibt es?   bankinternes  Durchführung d. ein Finanzinstitut (meist im Ramen eines Kredites)keine detailierte Ergebnisse bankexternes  unabh., neutrale Agenturhohe Kosten Offenlegung d. betrieblichen Geschäftsprozesse  
  • Was sind potientielle Ratingfaktoren? Quantitative Faktoren (hard facts):   Finanzkennzahlen Branchenvergleich Ertragskraft Cash-Flow Kapitalstruktur Erreichung d. Planzahlen Gesamtwirtschaftliche Größen vergangenheitsorientierte Zahlen, abh. vom unternehmensspezifischen Rechnungsabschluß Qualitativer Faktoren (soft facts): Qualitäten d. Management Geschäftsstrategie Wettbewerbspositionen Innovationsfähigkkeit Marketing Effizienz Kostenkontrolle  Produktpipeline zukunftsgerichtete Zahlen, fehlende Operationsalisierungsgegebenheiten.  
  • Warum sind Ratingaktivitäten bei internationalen Unternehmensbeziehung hilfreich? Bietet Überblick über die wirtschaftliche Lage d. diversen Geschäftspartner u.korregieren die Risiken auf ein Minimum Biete damit auch Überblick der eigenen wirtschaftlichen Lage im Vergleich 
  • Welche Bedeutung haben gewonnene Ratingergebnisse? Es können allgemeingültige, national unabhängige Rückschlüsse über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Beziehung mit anderen Unternehmen gewonnen werden. Hilfreich bei Kunden- u. Mitarbeitergewinnungsaktivitäten, Verhandlung-en von Lieferkonditionen u. Aquisition v. Eigenkapital.
  • Welchen Nutzen haben strategische Allianzen und Netzwerke? Sie korrigieren unternehmerische Chancen nach oben u. Risiken d. Internationalisierung nach unten.
  • Welche Fragen sollten am Anfang einer Allianz beantwortete werden? was sind die  konkreten Ziele wie sieht die konkrete Ausgestaltung aus welches Unternehmensimage wird gebildet wie gestaltet sich die Einflußnahme d. einzelen Unternehmen Finanzierungsaufwand rechtliche Haftung
  • Welche Vorteile bringen strategische Allianzen? neue Lieferanten günstigere Einkaufspreise Reduzierte Personal- u. Fertigungskosten höhere Produktion, geringere Produktionszeit Angebotsspektrumausbau günstiger Preise neue Märkte neue Kunden, neu Aufträge
  • Welche Grundsätze müssen bei strategischen Allianzen eingehalten werden? Erwartungs- u. Zielvorstellungen müssen abgeglichen werden Kooperations-Maßnahmen wie Kosten u. Termin müssen bestimmt werden jeder Partner muß profitieren jeder Partner hat gleiche Rechte u. Pflichten jeder Partner muß kompromissbereit sein jeder Partner muß Personalkapazität und Zeit zur Verfügung stellen Mitarbeiter d. Partner müssen Kooperation kennen, akzeptieren u. mittragen
  • Was sind die Erfolgsfaktoren bie strategischen Allianzen? Strategie Analyse Change Mangement Kulturarbeit Fachkompetenz Projektmanagement Kommunikation & Beteiligung Personen
  • Welche Risiken birgt eine strategische Allianz? Entstehungs-, Koordinationskosten Informations-, Kommunikationskosten Transportkosten Einbußen in Eigenständigkeit und Flexibilität rechtliche Probleme
  • Welche 5 grundlegende Risikosegmente gibt es? Marktrisiko Kreditrisiko Liquiditätsrisiko Rechtsrisiko Betriebsrisiko  
  • Nennen Sie die Unterschiede zw. Risikomanagement und Rating Risikomanagement: Managementinstrument der Unternehmensleitung rechtszeitige Identifikation u. Bewältigung d. Risiken Rating: externes Instrument auf Initiative der Fachleitungsebene Risikoanalyse
  • Was ist die Value-at-Risk-Methode? Sie schätzt die mögliche Schadenshöhe u. der zugehörigen Eintrittswahrscheinlichkeit auf Grund einer Worst-Middle-Case -Analyse. Worst-Case = potentieller Schaden bei besonders ungünstigen Bedingungen Middle-Case = potentieller Schaden im mittelschweren Fall
  • Welche Möglichkeiten d. Risikobearbeitung im Risikomanagement gibt es? Riskikovermeidung Risikoverminderung Risikobegrenzung Risikoversicherung Risikoträger
  • Welche Faktoren erfüllt ein gutes Risikomanagement? Transparenz Objektivität Ganzheitlichkeit  Integrations
  • Welche Risikobegrenzungsmaßnahmen gibt es? technische (Firewall) organisatorische (Interne Revision) finanzielle (Rückstellung, Rücklagen)
  • Welche Fehler werden häufig bei der Risikobearbeitung gemacht?   keine einheitliche Risikobewertungseinheit keine Beachtung v. Risikoüberlappung Versicherte Schäden werden als Risiko gesehen keine Abstimmung zw. Risikom. u. Unternehmensplanung Vernachlässigung der Wirkungsdauer eines eingetretenen Sch. subjektive Schätzung statt objektive Daten  
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  • Wie unterscheiden sich ursachenverhütende Aktivitäten von wirkungsbezogenen Aktivitäten? ursachenverhütende = Vermeidung v. Risiken wirkungsbezogene = neg. Auswirkung d. Schäden werden verringert
  • Beschreiben Sie den Merges & Acquisition - Prozess: Voruntersuchung -> Due Diligence (m. Sorgfalt durchgeführte Risikountersuchung) ->Verhandlungen -> Vertragsgestaltung -> Umsetzung / Wertschöpfung
  • Was ist Merger & Acquisition? Transferieren der unternehmerischen Leitungs- und Kontrollrechte von einem Unternehmen auf ein anderes. Merger: beiden Unternehmen gehen in eine gemeinsame Rechtseinheit über. Acquisitions: Kauf v. Beteiligung bzw. Beteiligung
  • Welche Gründe gibt es für Mergels & Akquisition? Unternehmensnachfolgen, Unternehmensverkäufe Veräußerungen v. betrieblichen Nichtkernbereichen eigene Unternehmensgröße für Wettbewerb nicht mehr ausreichend Auslandsbeteiligung
  • Nenne (positive) Synergien und (negative) Dissynsergien bei M &A-Transaktionen Synergien: zurückgehende Stückkosten aufgrund steigender Kapazitätsauslastung (= economics of scope) Risikoverminderungstendenzen (= economics of diversifications) Dissynergien: Kosten beim Zusammenschluß der U.-Kulturen (=diseconomics of cutural clash) Kosten d. zunehmende Komplexitität (= diseconomics of bureaucracy)
  • Nennen Sie die 5 Teilsegmente des DueDiligence strategisch (Analyse zukünftiger Geschäftsaussichten) juristisc (Überprüfung der rechtlichen Prämissen wie Eigentumsverhältnisse, Arbeitsverträge) steuerlich (steuerliche Auswirkungen) ökologisch (Umweltaltlasten) finanzell (Analyse Unternehmenswert, Finanzplanung Bilanzpolitik)
  • Was ist die Discounted Cash-Flow-Bewertungsmethode? Sie ermittelt den Unternehmenswert duch die Summe der Barwerte der freien Cashflow im Prognoszeitraum zuzüglich der Summe der Barwerte des Endwertes. Sie beinhaltet Zukunfts-  und Wachstumsorentierung ist ist damit für intern. Unternehmensbeziehungen interressant.
  • Erklären Sie kurz das Multiplikatorenverfahren Im Multiplikatorenverfahren werden Bezugsgrößen mit betrieblichen Kennziffern multiplziert. Multiplikatoren können sein: EBITDA-Muliplikator EBIT-Multiplikator Umsatz-Multiplikator
  • Welche internationale Marketingstrategien gibt es? Wasserfall-Modell (Stammland - Nachbar-Distanzierte Märke- Übersee) temporär nacheinander abfolgende länderspezifische Markterschließung   Springlerm-Modell Aufbau internationaler Unternehmensbeziehungen d. simultanen EInstieg in einem relativ kurzen Zeitintervall   Brückenkopfstrategie Aufbau internationale Unternehmensbeziehungen in wichtigen Nationen. Anschließender Aufbau d. Bedziehungen in die dortigen Nachbarländer.
  • Welche Markteintrittsformen gibt es? Export , Vertrieb Lizenzvergabe, Franchiseabkommen    (m. Kapitaltransfer) Joint Venture, Merges &Acquisition        (o. Kapitaltransfer)
  • Nennen Sie die Nach- und Vorteile der Timing-Strategie in der Ausprägung des Wasserfall-Modell Vorteil:   Durchführung unternehmensressourcenindividuell möglich Zeitl. Verlängerung des Produktzyklus leihctere Anpassungan länderspezifische Gegebenheiten   Nachteil:   Produkte können v. anderen Mitbewerbern auf den anderen Märkten nach geahmt werden. Scheitert eine Markteinführung, wird oft kein weitere Versuch unternommen Durch Erschließungsdauer verliert Produkt an Aktraktivität.  
  • Nennen Sei die Vor- und Nachteile der Springlermethode Vorteile: simultaner Einstieg in relativ kurzen Zeitintervall schnelle Amortisationsdauer des inv. Kapitals Aufbau von Eintrittsbarrieren für die Kokurrenz Errichten eines Markenimages    Nachteil: Enormer Resourceneinsatz hohe Koordinationskosten
  • Welche Markenimages gibt es? Master Brands (Coca-Cola) Prestige Brands (Chanell) Superbrands (Master Card) Glocal Brands (Nestle)
  • Welche Rahmenbedingungen sollten bei einer Länder- und Marktanalyse untersucht werden? ökologische R.      (Klime, geogr. Lage, ..) ökonomische R.    (Arbeitslosigkeit, Inflation, ...) politische R.           (polit. Stabilität u. Tradition, Gewerkschafts- u. Verbandseinflüsse) rechtliche R.           (Rechtssicherheit, Verordnunen, Gesetze, ...) sozio-kulturelle R. (Sprache, Kultur, Bildungsstand)  
  • Wie sieht das 3-Stufen-Modell v. Schein zur Untersuchung kultureller Geflogenheiten aus? 1. Schritt: Basisannahmen - unsichtbar, meist unbewußt 2. Schritt: Normen u. Standard - teils sichtbar, teils unbewußt 3. Schritt: Symbolsysteme - sichtb., aber interpretationswürdig
  • Nennen Sie Modell zur Bewertung d. Länderrisiken beim Aufbau internationaler Unternehmensbeziehungen Länderberichte der Bundesagentur für Aussenwirtschaft Schweizer Wirtschaftsmagazin AGEFI Two-Gap-Modell d. Weltbank
  • Nennen Sie 3 Grundformen d. Länderratings: Umfragerating Wertepapierrating Indikatiorenrating
  • Welche quantitativen und qualitativen Kriterien bzgl. d. Bewertung v. Länderrisiken kennen Sie? qualitative: Länderbericht d. BfAI Poltical Risk Letter quantitativ: Schuldenquote Nettokreditbedarf Two-Gap Modell d. Weltbank BERI Infromationssystem FORELEND Marktattraktivität /Marktbarriere Modell  
  • Was versteht man unter Direktinvestitionen? Vermögensanlagen im Ausland durch inländische Investoren bzw. alle grenzüberlappenden Investitionen, die einen pemanenten Einfluss auf ein anderweitiges Untenehmen (Tochtergesellschaft) in einer ausländischen Nation ausüben.
  • Welche Motive für Direktinvestitionen gibt es? Ertragliche u. kontrollgeprägte Aspekte mögliche Senkung d. Lohn(neben)kosten, Produktion- u. Transportkosten langfristige Sicherstellung von Technologie, Humankapital, Rohstoffen an den ausländischen Standorten markt- u. absatzgerichtete Ansatzpunkte umwelttechnische Grüdne bessere Stellung im internationalen Wettbewerb steuerliche Anreize Staatliche Förderungen