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Schlüsselqualifikationen (Subject) / Fähigkeiten (Lesson)
Kommunikationsfähigkeit, Durchsetzungsfähigkeit, Integrationsfähigkeit, Konfliktfähigkeit
This lesson was created by svenbrunkhorst.
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- Definition Durchsetzungsvermögen Fähigkeit sich zielgerichtet und gegen Widerstände auf ein Ergebnis auszurichten.
- Was gehört zum Durchsetzungsvermögen Initiative und Energie Standpunkt vertreten und klar machen basierend auf Wertschätzung statt auf Macht Verstärker Im Vorfeld informieren Strategien formulieren mit Konsequenzen argumentieren Daten und Fakten beibringen
- Ursachen für Missverständnisse Empfänger hat ein negatives Bild falsche Einschätzung des Gegenübers kein aktives zuhören mangelnde Kommunikationsfähigkeit
- Definition Einfühlungsvermögen Fähigkeit sich in Menschen hineinzufühlen, Verhalten nachvollziehen zu können und angemessen reagieren können
- Welche Komponenten gehören zum Einfühlungsvermögen? Soziale Kompetenz durch Offenheit für Wünsche, Sorgen und Gefühle anderer Menschen (keine Vorurteile, Körpersprache erkennen, andere Ansichten ernst nehmen, Emotionen anspechen, versuchen zu verstehen) und der Fähigkeit zuzuhören (aktives zuhören)
- Definition Integrationsfähigkeit Fähigkeit sich oder andere wirkungsvoll in ein bestehendes Sozialgefüge zu integrieren und unterschiedliche Interessen, Ziele und Meinungen zu bündeln.
- Was ist die zentrale Frage bei der Integration und was ist die aktive und die passive Komponente? Was will ich erreichen, wie kann ich es erreichen und wer bringt welche Leistungen ein, die zur Zielerreichung beitragen. Aktiv: sich selbst integrieren Passiv: andere erfolgreich integrieren
- Was sind Voraussetzungen für eine erfolgreiche Integration? Verbesserungspotentiale der Leistungsfähigkeit eines Systems erkennen können. Stärken und Leistungen anderer richtig einschätzen können und Ihre Gefühle erkennen und akzeptieren können Einfühlungsvermögen
- Definition: Konfliktfähigkeit Bereitschaft und Fähigkeit Konflikten selbstbewusst zu begegnen und sie zu lösen. auch Konflikte erkennen, zu analysieren, zu steuern und zu lösen. Bereitschaft Konflikte zuzulassen, auszutragen und als Chance zu verstehen.
- Konfliktursachen Verbohrtheit, fehlende Kompromissbereitschaft, Streit um Ressourcen, unterschiedliche Bedürfnisse, Missverständnisse, schlechte Tagesform, Frust und Rachegelüste, Stress durch "unlösbare Aufgaben"
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- Konfliktanzeichen Mimik und Gestik, Umgangston, Minimum an Information, wiederholte Wiederholung des Standpunkts, Lagerbildung, Dienst nach Vorschrift, Gerüchte - Intrigen - Sarkasmus
- Wie funktioniert das Modell der psychologischen Abläufe bei den Konfliktparteien während eines Konfliktes (nach Glasl 2011)? Es wird in der Reihenfolge unterschieden zwischen der Innenwelt==> 1. Wahrnehmung: selektive Aufmerksamkeit und kognitive komplexitätsreduktion. Gefühle: Sozialer Authismus, Empathie nimmt ab, Überempfindlichkeit steigt Wille: Regressionseffekte und der Aussenwelt 2. Verhalten: Taten, Worte, nonverbale Botschaften 3. Effekte: subjektive und objektive Wirkungen
- Beispiel für Subjektiver und Objektiver Effekt bei Konflikten Subjektiv: stärkere Aufgeregtheit und übersteigerte Selbstwahrnehmung Objektiv: Abbruch des Gesprächs
- Positiver Effekt von Konflikten Verbesserung der Zusammenarbeit durch: Beseitigung von Missverständnissen Erneuerung von festgefahrenen Strukturen Intensivierung der Kommunikation Erhöhte Sensibilisierung für die Zukunft Verhindern von Stillstand
- Wichtig !!! Unterscheide die 3 Eskalationsbenen im 9 Stufen Eskalationsmodell 1 Ebene: Für alle Beteiligten gibt es noch die reele Möglichkeit, den Konflikt aus der Welt zu schaffen. (Win-Win) 2 Ebene: Es geht nicht mehr darum auf einen Nenner zu kommen, sondern es besteht einzig der Wunsch, als Sieger aus dem Konflikt hervorzugehen. (Win = Lose) 3 Ebene: Es geht nicht mehr um den ursprünglichen Konflikt. Mindestens eine Partei will der anderen Seite Schaden zufügen. (Lose = Lose)
- Die erste Ebene enthält die ersten 3 Eskalationsstufen im 9 Stufen-Eskalationsmodell. Beschreibe... 1. Verhärtung Die Standpunkte verhärten sich, Verkrampfung im Umgang miteinander, es besteht noch die Überzeugung zu einer Einigung kommen zu können, noch keine starren Parteien und Lager. 2. Debatte Polarisation im Denken, Fühlen und Wollen. Schwarz/Weiss Denken, Gefahr erster verbaler Verletzungen. Nur scheinbare Sachlichkeit. 3. Taten statt Worte es werden Tatsachen geschaffen, nonverbale Kommunikation überwiegt, Empathie geht verloren, Gefahr von Fehlinterpretationen. Empathie:die Fähigkeit, Gedanken, Emotionen, Absichten und Persönlichkeitsmerkmale eines anderen Menschen oder eines Tieres zu erkennen und zu verstehen. Zur Empathie gehört auch die eigene Reaktion auf die Gefühle Anderer wie zum Beispiel Mitleid, Trauer, Schmerz oder Hilfsimpuls
- Die zweite Ebene enthält die ersten 4-6te Eskalationsstufe im 9 Stufen-Eskalationsmodell. Beschreibe... 4. Images und Koalitionen: Parteien manövrieren sich gegenseitig in negative Rollen, die eigene Sache als positiv, die andere als negativ gesehen.Man sucht Verbündete um sich psychisch zu entlasten. 5. Gesichtsverlust: öffentliche und direkte Angriffe die auf den Gesichtsverlust des anderen zielen. Unterstellung von miesen Absichten. Entstehung von tiefen Abneigungsgefühlen. 6. Drohstrategien: Konflikt wird zum alles beherrschenden Thema. Keine Kooperationsbereitschaft mehr, zunehmende Druckausübung. Ziele des anderen werden sabotiert durch Behinderung, Intrigen, Gerüchte, Verweigerung.
- Die zweite Ebene im Eskalationsmodell enthält die 7-9te im 9 Stufen-Eskalationsmodell. Beschreibe... 7. Begrenzte Vernichtungsschläge ungeschickte Äusserungen, kleine Regelverletzungen, eine kleine Verschlechterung der eigenen Situation die als Werk des Gegners aufgefasst werden führen zu massiven Gegenschlägen als passende Antwort. Erleidet der Gegner mehr Schaden als man selbst, wird dies als Gewinn gewertet. 8. Zersplitterung Destruktives Verhalten nimmt überhand, die Macht und Existenzgrundlage des Gegners soll zerstört werden. 9. Gemeinsam in den Abgrund Totale Konfrontation, Die Vernichtung des Gegners (psychisch, beruflich und gesellschaftlich und in letzter Instanz auch physisch) wird zum Preis der Selbstvernichtung in Kauf genommen.
- Strategie zur Deeskalation Stufe 1-4 interne Moderation Stufe 3-6 externe Prozessbegleitung (z.B. Mediation) Stufe 6-9 (z.B. Schiedsverfahren, Machteingriff)
- Wie ist die Vorgehensweise um Konflikte zu lösen? Ansprechen und Offenlegen des Konflikts Wille zur Lösung des Konflikts Einigung über Vorgehensweisen Eigentliche Beilegung des Konflikts Vereinbarungen treffen, festhalten und kontrollieren.