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UFO (Subject) / Umweltorient. Ansatz (Lesson)

Umweltorient. Ansatz

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  • Kontingenztheoretischer Ansatz Annahmen• Unternehmensführungshandelns kann nicht unabhängig vom jeweiligen situativen Unternehmenskontext (interne & externe Faktoren) gestaltet werden ModelSituation der Institution --> Formale Organisationsstruktur --> Führungsverhalten --> Performance (Effizienz, Effektivität) Ziel• Analyse von Zusammenhängen zwischen:• Situationsmerkmalen (WB-Intensität, Produktprogramm, etc.)• Strukturmerkmalen (Organisationsstruktur, Informationssysteme, etc.)• Zielmerkmale (Kosten, Marktanteil, Arbeitnehmerzufriedenheit) Kritik• Vielzahl von Studien mit unterschiedlichen Variablen (mangelnde Konzeption)• Ergebnisse sind relativ Wertlos• Zeitpunktbetrachtung
  • Evolutionstheoretischer Ansatz Annahmen• PopulaTonen von OrganisaTonen → untersch. Popul. weisen untersch. Grundstrukturen auf• Organisationen müssen sich in der Umwelt „bewähren“• Nur Organisationen die den Selektionskriterien der Umwelt entsprechen haben Erfolg• keine Möglichkeit, Umwelt nachhaltig zu beeinflussen Model Variation• Organisationen variieren in ihrer Ausgestaltung• Intentionale Eingriffe von Gestaltern letztlich nur zufällige Variationen• Variationen als „Rohmaterial“, aus dem selektiert wird Selektion• Umwelt stellt Ressourcenbasis Informationspool zurVerfügung• Umweltressourcen stets knapp Kampf um Nutzung• Nicht jede Organisationsform ist in gleicher Weise mit denvorherrschenden externen Bedingungen verträglich („fit“) → Absterben versus Überleben der Organisation• Bestätigung der Überlebensfähigkeit einiger Organisationen durch Selektion Retention• Selbstreplikation / Reproduktion und Stabilisierung (Retention)• Organisationsformen, die sich im Selektionsprozess als erfolgreich bewährt haben, können sich erhalten bzw. sogar vermehren (Reproduktion)• Retentionsmechanismen stabilisieren die Organisationnach innen • Retentionsprozess als Gegenstück zum Variationsprozess
  • Konfigurationstheoretischer Ansatz Annahmen• Organisationen setzen sich aus verschiedenen Bestandteilen zusammen• komplexe Ganzheiten• Erfolg erklärbar aus Kombination/Konfiguration von verschiedenen Merkmalen ModelEinteilung der Variablen in-Strukturelle Variablen-Verhaltensbezogene Variablen-Umweltfaktoren Konfiguration der einzelnen Merkmae ist für die Unternehmensentw. entscheidend. Stimmigkeit und Entsprechung entscheidet über langfr. Unternehmenserfolg. Organisationen streben nach bestimmten Konfigurationstypen um…• Konsistenz in ihren internen Eigenschaften zu erlangen• Synergien in den Arbeitsprozessen herzustellen• Anpassung an den externen Kontext zu erreichen Mögliche Variablen sind • Umweltdynamik • Globalisierungsgrad der Branche • Organisation • Strategische Grundhaltung • Risikobereitschaft des Managements Erfolgreiche Unternehmen haben andere Konfigurationen als erfolglose. Die Weiterentwicklung von Gestalten ereignet sich nicht stetig, sondern als alternierende Folge aus Ruhe- und Übergangsphasen (Ruhephase Überagangsphase Ruhephase) Die sechs Bestandteile einer Organisation nach Mintzberg (um Unternehmen zu Clustern und nach Strukturen zu bewerten) Ideologie Strategische Spitze Unterstützende Einheiten Technostruktur Mittleres Linien Management Operative Kern  
  • Neoinstitutionalistischer Ansatz (Annahmen) Annahmen• Entstanden aus Kritik an den herkömmlichen Modellen• Streben nicht mehr primär nach Effizienz und Effektivität, sondern nach sozialer Legitimation• Wahl jener Gestaltungsalternativen, welche die größten Chancen haben, von den wichtigsten in der Umwelt des Unternehmens existierenden Interessengruppen akzeptiert und toleriert zu werden• Unternehmen gestalten ihre Verhaltensweisen im Einklang mit den Erwartungen und Anforderungen der sozialen Umwelt, um sich auf die Weise Legitimation zu verschaffen.
  • Neoinstitutionalistischer Ansatz (Model) Merkmale Eingebettetheit von Institutionen in soziales u. kulturelles Umsystem - Vielfältige Verknüpfung mit dem sozialen Umfeld Existenz von Rationalitätsmythen - Unterschiedliche Auffassungen der Akteure Realtivierung der techn. & ökonomischen Erfolgsorientierung - Definition von Erfolg als "weich" und sozial Institutionen und Institutionalisierungsprozesse im Mittelpunkt der Betrachtung - Begriff Institution umfasst Gesamtheit aller interaktionssteuernden Phänomene Normen, Symbole und Regeln als Bezugspunkte - Ausrichtung der Verhaltensweise an nicht explizit gefassten Sollaussagen (Normen) und mehrdeutig interpretierbaren Sinnbildern (Symbolen) sowie Regeln Sozial geprägtes Aähnlichwerden - Angleichung in strat.-, struktureller und kultureller Sicht Pfadabhängigkeit der Entwicklung - Verhalten von Unternehmen als Fortsetzung früherer Verhaltensweisen und Entwicklungen
  • Market Based View (Annahmen) Annahmen• Marktorientierte Sichtweise ökonomischen Handelns• Unternehmensführung: Ausrichtung des Managements an den Bedürfnissen des Marktes (Kunden-und Wettbewerbsorientierung)• Unternehmen wird bei der Ausrichtung nicht betrachtet (Black Box)• Analyseinstrumente (Auswahl)• Branchenstrukturanalyse (Five Forces)• Structure-Conduct-Performance (SCP-)Paradigma• SWOT• Produkt-Markt-Matrix (Ansoff)
  • MBV (Branchenstrukturanalyse nach Porter (Five Forces)) Grad der Rivalität• Marktaustrittsbarrieren• Konzentration innerhalb der Industrie• Fixkosten/Mehrkosten• Industriewachstum• Wechselkosten• Identität der Marke Die Bedrohung durch neueintretende Unternehmen• Absolute Kostenvorteile• Zugang zu Inputs• Wechselkosten• Zugang zu Vertrieb• Regierungspolitik• Economies of scale• Kapitalanforderungen Macht der Käufer (Kanal und Endkonsument)• Verhandlungshebel• Menge der Käufer• Käuferinformation• Preissensitivität• Produktdifferenzierung• Verfügbare Substitute Bedrohung durch Substitutionsprodukte• Wechselkosten• Tendenz der Käufer zu substituieren• Tradeoff der Preisperformence von Substituten• Vielfalt der Substitute• Notwendigkeit der Produkte oder Dienstleistungen Macht der Zulieferer• Konzentration der Lieferanten• Einfluss der Inputs auf Kostendifferenzierung• Wechselkosten von Unt. innerhalb der Industrie• Vorhandensein von substituellen Inputs• Bedrohung durch fortschr. Integration
  • MBV (Kritik) Kritik• Einseitige Betrachtungsweise (Fokussierung auf Absatzmarkt)• Engstirnigkeit• Statischer Ansatz; abgeleitete Strategien sehr einseitig und unflexibel• Fokus zu stark auf Wettbewerb• Mangelnde empirische Bestätigung
  • MBV (Stärke der Bedrohung) Lieferantenmacht ist besonders groß, wenn…• … die Anzahl der Lieferanten klein• … die Anzahl der Abnehmer groß• … die Bedeutung des Produktes für die Abnehmer groß• … die Spezifität des Produktes hoch• … Umstellungskosten hoch sindDie Abnehmermacht ist besonders groß, wenn…• … die Anzahl der Abnehmer klein• …die Anzahl der Anbieter groß• … die Bedeutung des Produktes für die Abnehmer klein• … die Spezifität des Produktes gering• … die Umstellungskosten niedrig sindDie Bedrohung durch neue Anbieter ist gering, wenn…• … hohe Eintrittsbarrieren bestehen• … hoher Kapitalbedarf• … staatliche Regulierung• … Zugang zu Vertriebskanälen schwierig• … Kostenvorteile (Skaleneffekte, Lernkurveneffekte) bestehender Unternehmen• … Kundenloyalität Markentreue hoch• … Umstellungskosten hoch• … Technologievorsprünge, Know-How existierender UnternehmenDie Bedrohung durch Substitutionsprodukte ist besonders groß, wenn…• … Mode und Trends einen großen Einfluss haben• … Preis-Leistungsverhältniss unausgewogen sind• … neue Technologien entwickelt werden• … Umwelteinflüsse einen häufigen Einfluss haben• … die Bindung an Konsumgewohnheiten gering istDie Rivalität innerhalb der Branche ist groß, wenn…• … Marktwachstum gering• … Kapazitätsauslastung gering• … Fixkostenanteile hoch• … Branchenkultur eher offensiv• … Differenzierungsmöglichkeiten der Produkte gering
  • Interpretationsansatz (Annahmen) Annahmen• Mittelweg zwischen Unternehmens- und Umwelttheorien• Zwei wesentliche Einflussgrößen der Unternehmensführung:1) Umwelt als Handlungskontext → sowohl verhaltensbeeinflussend als auch geprägt (Reziprozität)2) InformaTonen als Grundlage des Handelns → Mehrdeutigkeit & Diskontiinuität des Handlungskontext• Im Fokus steht die interpretative Phase des Informationsverarbeitungsprozesses → beeinflusst die Qualität der Managemententscheidungen• Informationen als Grundlage des Handelns• Unternehmen prägt und kann geprägt werden
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