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UFO (Subject) / Institutionenökonomischer Ansatz (Lesson)
- Was beschreibt der Institutionenökonomische Ansatz • Institutionen („sozial sanktionierbare Erwartungen, die sich auf die Handlungs- und Verhaltensweisen eines oder mehrerer Individuen beziehen“) bilden Kern der Theorie• Auswirkungen von Institutionen auf menschliches Verhalten: „institutions (1) matter and (2) are susceptible to analysis“ (Mathews, 1986)• Institutionen sollen durch Koordination u. Motivation Schäden minimieren u. Grad der Bedürfnisbefriedigung erhöhen
- Was sind die Annahmen und die Folgen des inst. Ansatzes? Annahmen• Begrenzte Rationalität• Individuelle Nutzenmaximierung• Unvollständige Informationsausstattung• Institutionen als Instrumente zum Aufbau von Marktmacht• Unvollständige Verträge• Methodischer Individualismus Resultat entgangener Produktivitätszuwachs durch falsche Arbeitsteilung überhöhte Tausch-/Abstimmungskosten --> Transaktionskosten
- Erkläre die Property-Rights-Theorie (Handlungs- und Verfügungsrechte) Bestimmung des Wertes eines Gutes durch seine physikalischen Eigenschaften und die ausübbaren Handlungs- und Verfügungsrechte• Recht, ein Gut zu nutzen (usus)• Recht, dieses Gut hinsichtlich Form und Substanz zu verändern (abusus)• Recht, sich entstandene Gewinne anzueignen, bzw. Pflicht Verluste zu ertragen (usus fructus)• Recht , das Gut zu veräußern und den Liquidationserlös einzunehmen (ius abutendi) Vertrag zwischen Unternehmen hat die Funktion, Handlungs- und Verfügungsrechte an Gütern zu übertragen• Beurteilung der Vorteilhaftigkeit alternativer Property-Rights-Arrangements anhand zweier Kriterien:1. Wohlfahrtsminderung durch• negative externe Effekte• positive externe Effekte2. Transaktionskosten•Wichtig: ohne Transaktionskosten sind alle Property-Rights-Verteilungen gleich gut!
- Erkläre die Transaktionskostentheorie Entscheidung aufgrund der Transaktionskosten ob selber Produzieren oder vom Markt beziehen.Transaktion: „Übertragung einer Leistung oder eines Gutes über eine technisch trennbare Schnittstelle“ Die Transaktionsatmosphäre/Transaktionshäufigkeit wird umkreist von Verhaltensannahmen und Umweltfaktoren Transaktionshäufigkeit: steigende Transaktionen -> steigendem Lerneffekt -> steigendem Vertrauen -> sinkenden Durchschnittskosten Transaktionsatmosphäre: Höhe der der Transaktionskosten beeinflusst durch • Werthaltungen der Partner• Infrastruktur• Informations- und Kommunikationssysteme Es kommt aber zu einer Inforamtionsverkeilung im Inneren durch Beschränkte Realität & OpportunismusUNsicherheit/Komplexität & Spezifität/Strat. Bedeutung • Verträge sind unvollkommen• Hohe Komplexität → opport. Verhalten zunehmende Spez. d. Leistung erhöht• Abhängigkeit• sunk costs• Opport. Verhalten
- Erkläre Prinzipal-Agent-Theorie Annahmen Idealmodell• Kostenlose Informationsbeschaffung• Alle Akteure sind vollständig informiert• Alle zuk. Umweltzustände/mögl. Reaktionen ex ante spezifizierbar• Kein Spielraum für vertragsabweichendes Verhalten Realität• (prohibitive) Kosten der Informationsbeschaffung• Wissen der Akteure unvollständig und ungleich verteilt• Diskretionäre Verhaltensspielräume für Agent bei ungleichen Interessen• Vorteil für Agent und Schaden für Prinzipal ModelLeistungsbez. zwischen Auftraggeber (Prinzipal) und Auftragnehmer (Agent) Asymmetrische Informaitonen führen zu Second-Best (SB)anstatt First-Best Lösung (FB)Differenz FB und SB = Agency-Kosten:• Signalisierungskosten des Agents• Kontrollkosten des Principal• Verbleibender WohlfahrtsverlustZiel: Situationsabh. Min. der Agency-Kostendurch das Finden besten Second-best-Lösung Handlungen des Agent beeinflussen nicht nur sein eigenes Wohlergehen, sondern auch das Nutzenniveau des Prinzipal Wichtig: Keine festen Rollenverteilung von Prinzipal und Agent, sondern hängt von Perspektive der Untersuchung ab Drei Informationsprobleme:• Adverse Selektion (hidden characteristics, ex ante)• Moral Hazard (hidden action & hidden information)• Hold-Up (hidden intention)
- Vergleich der drei Informationsprobleme (Info. Problem bei Principal, Problemursache, Zeitpunkt, Beispiel) Informationsproblem des Principal Adverse Selektion: Qualitätseigenschaften der Leistung des Vertragspartners unbekannt Moral Hazard: Anstrengungen des Vertragspartners nicht beobachtbar bzw. nicht beurteilbar Hold Up: Unvollständigkeit/Nichtverifizierbarkeit von Verträgen Problemursache oder wesentliche Einflussgröße Adverse Selektion: Verbergbarkeit von Eigenschaften Moral Hazard: Ressourcenplastizität: Überwachungsmöglichkeiten und – kosten Hold Up: Spezifische Investitionen Zeitpunkt Adverse Selektion: Vor Vertragsschluss Moral Hazard: Nach Vertragsschluss Hold Up: Nach Vertragsschluss Beispiel Adverse Selektion: Kreditgeber und Kreditnehmer, Einstellung von Personal Moral Hazard: Patient und Arzt; Leistungsverhalten von Personal Hold Up: Fischer und Konservenfabrik;
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