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G-Didaktik (Subject) / Begrifflichkeiten (Lesson)
Definitionen Bildung, Erziehung, Rechenschwäche, Zahlaspekte, aktiv-entdeckendes Lernen, substanzielle Lernumgebung, zählendes Rechnen
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- Definiere den Begriff Bildung! entwicklungsförderliche Unterstützung von Bestrebungen nach Eigenständigkeit und Autonomie
- Definiere Dyskalkulie! Rechenstörung: Diese Störung besteht in einer u m s c h r i e b e n e n B e e i n t r ä c h t i g u n g v o n Rechenfertigkeiten, die nicht allein durch eineallgemeine Intell igenzminderung oder eine unangemessene Beschulung erklärbar ist. Das Defizit betrifft vor allem die Beherrschung grundlegender Rechenfertigkeiten, wie Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division, weniger die höheren mathematischen Fertigkeiten, die für Algebra, Trigonometrie, Geometrie oder Differential- und Integralrechnung benötigt werden.
- Definiere Erziehung! entwicklungsförderliche Unterstützung von Bestrebungen nach sozialer Einbindung und Gesellschaftlichkeit
- Nenne die Zahlaspekte! Kardinalzahlaspekt Ordinalzahlaspekt Codierungsaspekt Maßzahlaspekt Rechenzahaspekt Operatoraspekt
- Nenne Kritik an der Definition von Dyskalkulie! - schwierig die Diagnose lediglich aufgrund eines Tests zu treffen - Differenz zwischen Mathe und sonstigen Leistungen ist häufig zu gering - IQ-Tests beinhalten meist auch mathematische Aufgaben bestimmt man den Förderbedarf nach ICD 10 werden viele Schüler mit Schwierigkeiten übersehen
- Was ist aktiv entdeckendes Lernen? - Lehrer schaffen eine anregende "substanzielle Lernumgebung" - es ist nicht mehr möglich dem Schüler etwas von außen beizubringen - Üben ist integraler Bestandteil - die Aufgaben sind mit explorativen, planerischen und erfahrungsträchtigen Tätigkeiten verbunden
- Was sind kontinuierliche Mengen? Flüssigkeiten oder Längen benötigen eine Zähleinheit
- Was sind Nachbaraufgaben? Aufgaben mit ähnlich großen und gleich großen Zahlen und gleichen Operationen die Ergebnisse von Nachbaraufgaben lassen sich voneinander ableiten
- Wie lauten die Codes in Dahaens "Triple-Code-Modell"? - analog/bildlich - nummerisch - sprachlich es ist jeweils entscheidend in welcher Form die Informationen aufgenommen werden
- Wie lässt sich zählendes Rechnen umschreiben? - Addition und Subtraktion wird als Vorwärts- und Rückwärtszählen verstanden - keine effektiven Rechenstrategien (zerlegen, Kommutativgesetz) - keine Zahlbeziehungen
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- Nenne die Fertigkeiten des pränumerischen Bereichs nach De Vries! Körperschema Merkmale von Gegenständen Gruppen und Untergruppen Reihen bilden Stück-für-Stück-Zuordnung Gleichheit von Gegenstandsmengen erfassen Grundsatz der Mengenerhaltung Raumbegriffe gewinnen
- Was gehört alles zum basalen Bereich? - Merkfähigkeit - visuelle Wahrnehmung - Konzentration und Arbeitsverhalten - Grobmotorik - Feinmotorik - Auditive Wahrnehmung - emotionales und soziales Verhalten - Körperschema - Lateralität - taktik-kinasthetische Wahrnehmung - Raumorientierung - verbal-akustische Fähigkeiten
- Wie heißen die Zählprinzipien nach Gelman und Gallistel? Eindeutigkeitsprinzip Prinzip der stabilen Ordnung Kardinalprinzip Irrelevanz der Anordnung Abstraktionsprinzip
- vollständiger Zahlbegriff nach De Vries Hat ein Schüler über die verschiedenen Zahlaspekte die wichtige Erkenntnis gewonnen, dass Zahlen abstrakte Begriffe in Form von Symbolen für eine immer gleich bleibende Mächtigkeit einer Menge dienen, unabhängig von der jeweiligen Anordnung und Eigenschaft der einzelnen Elemente (Kardinalzahlprinzip) und jede Zahl in Beziehung zu anderen Zahlen steht d.h. einen Vorgänger und einen Nachfolger hat (Ordinalzahlprinzip), so verfügt er über den Zahlbegriff als „Schlüssel“ zur Zahlenwelt und den Rechenoperationen.