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Wahrnehmung und Kognition (Subject) / Wahrnehmung alles weitere (Lesson)

basierend auf Goldstein, E. B. (2007). Sensation and perception (7th ed.). Belmont, CA: Wadsworth-Thomson Learning. VL SoSe 2012 Uni Konstanz

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  • Kreislauf Wahrnehmungsprozess verfügbarerer Stimulus in der Außenwelt Beachtung des Stimulus Stimulus erreicht Rezeptoren Transduktion neuronale Verarbeitung (+ Wissen) Wahrnehmung (+Wissen) Erkennen Handeln neuer Stimulus verfügbar
  • Analyseebenen der Wahrnehmungspsychologie psychophysische Ebene: Stimuli werden dargeboten und die resultierende Wahrnehmung gemessen physiologische Ebene: Stimulus wird dargeboten, physiologisch Prozesse gemessen und Wahrnehmung erhoben
  • rezptive Felder Areal der Retina, das die Feurrate des Neurons beeinflusst kann in On- und Off- region unterteilt sein (Ganglienzellen, Zellen CGL, einfache Kortexzelle)
  • Regionen im CGL magno-zelluläre Schichten 1 und 2 - Bewegungswahrnehmung parvo-zelluläre Schichten 3 - 6 - Farbe, Texturen, Muster, Tiefe interlaminarregion - Konioganglienzellen
  • Schichten im visuellen Kortex 1, 4A und 4Cbeta mit Input von Parvozellulären Ganglienzellen 4Calpha mit Input von Magnozellulären Ganglienzellen Blobs in Schicht 2 und 3 mit Input von Interlaminarregion (Konizellulär)
  • Zusammenhang Ortsfrequenz Kontrastsensitivität kann gegeneinander aufgetragen werden: CSF ist am höchsten bei Frequenzen zwischen 3 und 5 c/° für Erwachsene, entwicklungsabhängig kleines Bild --> unscharfe Bereiche eher erkannt großes Bild --> Bereiche hoher OF als Bild erkannt
  • Integration Info beider Retinae zwei Schichten im CGL: je getrennte retinotope Repräsentation der ähnlicher Punkte auf den Retinae übereinander Weiterleitung an V1: Integration von Info contra- und ipsilateralem Auge mit je unterschiedlichen Kolumnen für die einzelnen Merkmale
  • Arten von Säulen im V1 Bewegung Formen Farben
  • Hyperkolumenen im Kortex - Bestandteile -    rezeptiven Feldern von nahezu identischer Retinastelle -    einer vollständigen Menge an Orientierungssäulen (360° Abdeckung) -    einer linken und einer rechten Augendominanzsäule  -    mehreren Blobs
  • Orientierungssäule im V1 Jede Orientierungssäule reagiert nur auf eine speziell ausgerichtete Linie auf der Retina an einem speziellen Punkt der Retina: Auch die Cortexneurone sind in rezeptive Felder unterteilt. Hier sind die rezeptiven Felder allerdings nicht konzentrisch sondern langgestreckt, weil mehrere Ganglienzellen auf jeweils ein Kortexneuron konvergieren. Vereinfacht vorgestellt, ergeben mehrere konzentrische rezeptive Felder aneinandergereiht ein langgestrecktes rezeptives Feld. Die Kortexneurone reagieren somit auf Linien einer bestimmten Richtung (Orientierung), die auf die Retina projiziert werden. Auf der Retina abgebildete Objekte verteilen sich auf verschiedene Orientierungssäulen, die Umwelt wird als ein System von Linien erfasst, aus denen sich Konturen ergeben.
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  • Dominanzsäule Eine Dominanzsäule besteht aus vielen Orientierungssäulen, die alle die selbe Stelle der Retina abbilden, aber auf unterschiedliche Ausrichtungen der Linien reagieren. Neben den Orientierungssäulen bestehen die Dominanzsäulen auch aus Blobs. Blobs sind Säulen, die nicht auf Richtungen, dafür auf Farben reagieren.
  • Grundthese Gestaltpsychologie Wahrnehmung keine einfache Und-Assoziation von Elementen, sondern Struktur der Wahrnehmung im Gegebenen enthalten innere GEsetzlichkeit erklärt sensorische Gruppierung, Figur-GRund-Seggregation und Scheinbewegungen
  • Metamere gleiche Wahrnehmung der Farbe aber: unterschiedliche Verteilung der Spektralen Leistungsdichte (rein physikalische Eigenschaft)
  • Sehen mit 1 vs. 2 Rezeptortypen 1 Rezeptortyp kann keine Farben unterscheiden, denn: Photnen unterschiedlicher Wellenlängen können bei entsprechender Anzahl gleiche Anzahl an Sehpigmenten isomerisieren --Y gleiches Erregungsniveau 2 Rezeptortypen können Farben unterscheiden, denn Pigment 1 ud 2 werden je unterschiedliche Absorptionsmaxima für bestimmte Wellenlängen auf
  • Hinweise für Gegenfarbtheorie Nachbilder in Gegenfarbe kombinierte Farbfehösichtigkeiten in Gegenfarben gelb als Elementarfarbe empfunden Kombination von Gegenfarben nicht vorstellbar
  • Verschaltung der Zafen zu Gegenfarbzellen des CGL/Kortex (Blobs) erregend short + hemmend aus Kombi (middle, long) --> blau+/gelb- erregend middle + hemmend long --> grün+/rot-
  • Farbwahrnehmung bei Dichromaten Protanop (rot fehlt) 492 und 700  nm = grauer Bereich deuteranop (grün fehlt) 498 nm = grauer Bereich beide: nur gelb und blau sichtbar Tritanop: 570 nm = grau, nur rot und grün sichtbar
  • Entstehung von Farbkonstanz •   chromatische Adaptation –  Adaptation an lichtquellenspezifische Frequenzanteile –  Kompensation der  Verschiebung in den Reflektionskurven •   Umgebung als relative Vergleichsgröße•   Gedächtnis –  Wissen um Objektfarbe (top-down) –  keine Repräsentation von kleinen Abweichungen V1 reagiert auf Wellenlängen, V4 hingegen auf die Farbe