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Wahrnehmung und Kognition (Subject) / Problemlösen (Lesson)
Vorlesung basierend auf Sternberg "cognitve psychology"
This lesson was created by Fubuki.
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- Problemraum mentale Repräsentation aller möglichen Problemzustände und Operatoren eines gegebenen Problems Pfade im Problemraum entsprechen der Anwendung eines Operators umfasst damit alle möglichen Zwischen- und Endzustände des Problems sowie den Ausgangszustand
- TOTE-Modell Test-Operate-Test-Exit: Handlungsablauf als Feedbackschleife Problemlösen wird als ein Prozess mit kontinuierlicher Evaluation und Feedback über die erreichten Zwischenzustände betrachtet Ist-Zustand wird mit Soll-Zustand Verglichen, wenn eine Differenz besteht wird eine Handlung ausgeführt (Schleife bis Soll-Zustand erreicht ist)
- Konversionstheorie Prämissen eines Syllogismus werden nicht korrekt interpretiert insbesondere bei universellen Prämissen: alle A sind B wird ausgeweitet auf alle B sind A
- Ambigutitätstheorie Prämissen eines Syllogismus werden unvollständig repräsentiert gültig bei Prämissen, die "einige" oder "manche" enthalten es werden nicht alle möglichen mentalen Modelle erstellt, bzw. das mentale Modell des Problems enthält nicht alle möglichen Konstellationen
- mentale Modelle konstruiertes mentales Modell ist unvollständig, da diese mentalen bilder nur Heuristiken zur Abbildung des Probemraums sind
- konditionales Schließen: Arten und Probleme modus ponens = meist unproblematisch modus tollens = große Probleme, da häufig ungerechtfertigterweise der Bikonditional inmpliziert wird, obwohl eigentlich nur ein unidirektionale Kausalität gegeben ist
- Wason'sche Kartenaufgabe Regel: Wenn auf der einen Seite... dann... auf der anderen Aufgabe: Welche Karten umdrehen um Regel zu prüfen? Erklärungsansätze für Fehler: - confimration bias (weniger zutreffend) - matching bias
- Mittel-Ziel-Analyse Arten von Zwischenzielen? Gedächtnis für Ziele und Unterziele als entscheidendes Element für die Planung von Hanldung: Speichern der Unterziele im "goal stack" 1. Transformations-Ziele (Unterschied) 2. REduktiosn-Ziel (Operator) 3. Anwendungsziel (Anwendung und Ergebnis)
- mental set kognitiver Rahmen, der sowohl 1. Modell der Problemrepräsentation 2. Problemkontext als auch 3. Prozedur zur Lösung enthält, kann zur Fixierung führen
- Konvergenzlösung korrekte, gemeinsame Lösung isomorpher Probleme, kann durch weitere SPezifizierung auf alle solche Probleme angewendet werden iFinden ist v.a. abhängig davon, ob das mentale Set "Problemlösen" aktiviert ist, wenn die alte Lösung abgerufen wird
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- Überlegenheit von Expertise 1. mehr deklaratives Wissen 2. besser organisiertes und vernetztes Wissen 3. mehr Zeit in Orga der Repräsentation investiert, daher auch vollständigere 4. Vorwärts-Arbeiten und Nutzung Mittel-Ziel-Analyse 5. hohe Akkuratheit, Selbstkontrolle und Effizienz 6. flexiblere Anpassung
- Ansätze Problemlösen assoziationstheoretisch: Versuch-und-Irrtums-Verhalten, Reaktionshierarchien, vermittelnde Reaktionen gestalttheoretisch: Umstrukturierung, Einsicht, produktives Denken, Richtung und Funktionswert informationsverarbeitung: Simulation möglich, Rationalismus und formale Logik
- Konzepte der Kybernetik basierend auf TOTE-Logik: Feedback und Homöostase verbunden mit hierarchischen Strukturen
- Stufen des Problemlösen nach Wallas (Gestaltpsychologie) aufbauend auf Introspektion: – Vorbereitung: Informationssuche, erste Lösungsversuche – Inkubation: Problem beiseite legen, schlafen – Erleuchtung: Der Schlüssel zur Lösung kommt (aha-Erlebnis) – Verifikation: Die Lösung wird überprüft
- funktionale Fixiertheit Objekten, die zur Problemlösung zur Verfügung stehen, werden feste Funktionen zugeschrieben neue Funktionen werden nur selten eingesetzt, wenn sie vorher nicht demonstriert wurden zeigt sich experimentell als negativer Transfer: schlechtere Problemlösestrategie wird angewendet,
- Kreativität = Neukombinationvon Information Lückenfüllen zwischen (noch) nicht sinnvollen Kombinationen bekannte und spielerische Theoriebildung Spiel als wesentliches Element