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Wahrnehmung und Kognition (Subject) / Deduktion (Lesson)
Sternberg, R. J. (2003). Cognitive Psychology (3rd ed.).
Belmont, USA: Wadsworth. Chapter 12
– Evans, J. B. T. (2004). Biases in deductive reasoning. In
R. Pohl (Ed.), Cognitive Illusions (pp. 127-144). New
York: Psychology Press.
• Weiterführend
– Rips, L. J., & Marcus, S. L. (1977). Supposition and the
analysis of conditional sentences. In M. A. Just & P. A.
Carpenter (Eds.), Cognitive processes in
comprehension. Hillsdale, NJ: Erlbaum.
This lesson was created by Fubuki.
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- probabilistische Interpretation von Syllogismen kategoriale Aussagen wie "einige" in Prämissen eines Syllogismus werden von VPn teilweise als Wahrscheinlichkeitsaussage interpretiert: aus eingie wird die Schätzung 50%, was dann zu Fehlern bei der Beurteilung führen kann, da sich andere logische Schlüsse ergeben: Einige der blauen Schüsseln sind groß. Einige der großen Schüsseln sind schmutzig.Mögliche Interpretation: 50% der blauen Schüsseln sind groß. 50% der großen Schüsseln sind schmutzig.Wenn die Verteilungen unabhängig sind, dann sind etwa 25% der blauen Schüsseln schmutzig, also: Einige der blauen Schüsseln sind schmutzig. Tasächlich aber ist keine Aussage darüber möglich, ob blaue Schüsseln sauber oder schmutzig sind
- Fehlertypen beim kategorialen Schlussfolgern Modusfehler Formfehler Inhaltsfehler
- mögliche Erklärung fü Modusfehler Kritik? 1. Atmosphärentheorie (Teil 1 = positive vs. negative, Teil 2 = universelle vs. spezifische Prämissen und Konklusionen) kann Formfehler nicht erklären
- Erklärung von Formfehlern 1. Konversionstheorien = flasche Interpretation der Prämissen (v.a. invalide Konversion der Proposition) 2. Ambiguitätstheorie = unvollständiges Enkodieren der Prämissen (zu hohe Belastung des Arbeitsgedächtnis durch Repräsentationa aller möglichen Interpretationen der Prämissen) 3. mentale Modelle
- deduktives Schließen aus vorhandeem Wissen auf anderes Wissenschließen (Schluss von der Theorie af die Empirie) Logik = Vorbild für "richtiges" dedukives Schließen meist mit Syllogismen (linear, kategorial oder konditional) untersucht: enthalten Prämissen, Konklusion muss getroffen oder beurteilt werden Prämissen verstehen d.h. eine mentale Repräsentation formen Beschreibung der mentalen Modelle und Kombination Validierung der Konklusion
- Wo ist Jane? beispiel für kategoriales Schlussfolgern wenn jane in H, dann Sam in B entweder Jane in H oder Sam in B (nicht beides) Lösung: Jane ist nicht in H denn wenn Jan in H ist, ist, Sam in B - das geht nicht! Erklärung: mentale Modelle: unvollständiger Vergleich (ca. 50%)
- Atmosphärentheorie Woodworth & Sells Konklusionen, die die gleichen Quantoren wie Prämissen sie ausschließlich enthalten, werden eher akzeptiert andere Konklusion, wenn ein Quantor der PRämisse abweicht unterscheidung: positive/negative Quantoren vs. universelle/partielle Quantoren Krit: keine Aussage über Prozesse + keine Berücksichtigung der Form (z.B. Reihenfolge) der Prämissen
- Ambiguitätstheorie unvollständige Enkodierung der Prämissen logisch richtig wäre: alle möglichen Interpretationen berücksichtigen
- mentale Modelle Abbildug der Prämissen als mentale Bilder = Modellkonstrukt, das den Prämissen gerecht wird Modell wird dann inspiziert, ob Koklusion gerechtfertigt ist unvollständige Modelle führen zu Fehlern
- Indizes zur Untersuchung von Inhaltsfehlern Logik-Index = (Summe valide) - (Summe invalide) Belief-Index = (Summe glaubhaft) - (Summe unglaubhat) Interaktion = (Summe VU + IB) - (VB + IU) zeigt: starker Belief-Bias
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- invalide Schlussfolgerungen beim konditionalen schließen Ablehnung des Antezedens Bestätigung der Konsequenz nicht Erkennen des modus tollens mögliche Erklärung: fehlerhafte Implikation des Bikonditional