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Diagnostik und Therapie (Subject) / Gendermedizin und Geriatrie (Lesson)
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- Gendermedizin neutrale Betrachtung der Geschlechtsunterschiede Menopause (51,4 Jahre): risiko vieler Krankheiten erhöht sinkender Östrogenspiegel: versch. physiologische und metabolische Reaktionen
- Krankheitsrisiko: Realität und Wahrnehmung Lebenserwartung: Frauen: 82,1 Jahre; Männer: 76,6 Jahre Altersstruktur: 58%>70 Jahre, 72%> 80 Jahre Frauen: oft falsche Wahrnehmung des Krankheitsrisikos Brustkrebsrisiko in keiner Lebensdekade höher 1:34
- Alzheimer doppelt so viele Frauen wie Männer betroffen Erkrankungsrisiko steigt mit zunehmendem Alter zusätzliche Faktoren: Geschlechtsunterschiede in Größe, Struktur und funktioneller Organisation des Gehirns
- Koronare Herzkrankheit und Herzinsuffizienz Mortalität in letzten 30Jahren: Männer sinkend, Frauen steigend gonadale Steroide= bedeutende Effekte auf kardiovaskuläres System und Fettstoffwechsel Östrogen: HDL steigt LDL sinkt (Androgen: gegenteiliger Effekt) Östrogen= direkter vasodilatorsicher Effekt auf vaskuläres Endothel, antioxidative Eigenschaften
- Diabetes mellitus Geschlechtsunterschied im Verhältnis zw. endogenem Androgenspiegel und Diabetesrisiko Frauen: Spiegel bioverfügbares Testosteron steigt --> Diabetesrisiko steigt Männer: Spiegel bioverfügbares Testosteron sinkt --> Diabetesrisiko steigt
- Hypertonie prämenopausale Frauen< Männer< postmenopausale Frauen
- Ursachen der Unterschiede größtenteils längere Lebenszeit Einfluss Sexualhormone
- Altern universeller, in allen Organismen ablaufender Prozess Kennzeichen: fortschreitende Funiktionseinbußen in allen Zellen, Gewebe und Organen --> Funktionsverlust
- Demographische Daten des Alterns Deutschland 2050: doppelt so viele 60-jährige wie Neugeborene Zahl> 80-jähriger: heute knapp 4 Mill. auf 10 Mill.
- Theorien des Alterns genetische Ursachen oxidativer Stress mitochondriale Dysfunktion hormonelle Veränderungen Telomerverkürzungen gestörte Immunantwort Zunahme alter Zellen
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- geriatirsche Symptome Demenz und Delir Stürze Harninkontinenz Druckgeschwüre
- Harninkontinenz Frauen 2-4mal häufiger als Männer Therapie: Beckenbodentraining, Elektrostimulation, Operation
- Dekubitus Prävalenz ~ 10% deut. KH bis zu 30% geriatrische Kliniken und Altersheime regelmäßiges Umlagern= Standadintervention
- Krankheitsprophylaxe Immunisierung Osteoporose Basisdiagnostik (Knochendichtemessung) Krebsscreening
- Def. der Beihilfe zum Suizid und Euthanasie freiwillige aktive Sterbehilfe unfreiwillige aktive Sterbehilfe passive Sterbehilfe ärztlich assistierter Suizid