Unternehmensführung (Subject) / Grundlagen (Lesson)

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Grundlagen der Unternehmensführung

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  • Was versteht man unter Globalen Trends und Veränderungen? - Neue informations- und Kommunikationswege - Neue Märkte - Neue globale Aktuere (Player) - Neue Unternehmensstrukturen - Neue Umweltbedingungen - Neue Managementstile - Neue Anforderungen an die Fähigkeit der Arbeitnehmer - neue Unternehmenskulturen
  • Was versteht man unter Globalisierung? Unter Globalisierung versteht man den Prozess der zunehmenden weltweiten Verflechtung in verschiedenen Bereichen der Wirtschaft, der Politik, der Kultur und der Umwelt sowohl auf Ebene von Individuen, Unternehmen und Staaten.
  • Nenne die wichtigsten ursachen für die Globalisierung: - Abbau tarifäre und nicht-tarifäre Handelshemmnisse - technischer Fortschritt - gleiche Standards - verbesserte Kommunikations- und Informationsmöglichkeiten - das Angebot ist heute global aufgestellt - weltweite Nachfragetransparenz - bessere und günstigere Transporttechniken - bessere Infrastruktur - schnelle Verkehrsanbindung - weltweite Verfügbarkeit von Ressourcen - Unternehmen nutzen günstigere Produktionskosten (Steuern, Löhne) im AUsland - Hyperkulturiät - eine Weltsprache - Steigerung der Freizeit und mehr Urlaub im Ausland - High-Speed-Management
  • Nenne Indikatoren der wirtscahftlichen Globalisierung: - Wachstum des Welthandels - Wachstum der ausländischen Direktinvestition - Zunahme globaler Unternehmskooperationen - Zunahme der transnationalen Konzerne (Globale Player) - weltweite Finanzmärkte - Global Sourcing  
  • Was versteht man unter Global Governance? Weltordnungspolitik Weltprobleme und Globalisierungstendenzen werden auf multilateraler Ebene gelöst.
  • Nenne die Markteintrittsbarrieren - Politische Marteintrittsbarrieren tarifäre und nicht-tarifäre Handelshemmnisse, Embargo, Dual-Use-Güter, Verbote und Beschränkungen - Ökonomische Markteintrittsbarrieren hohe Einstiegsinvestitionen hohe Economies of Scale hohe Economies of Scope hohe Spezifität - Verhaltensbedingte Markteintrittsbarrieren Boykott aus ethischen, Religiösen, soziologischen Gründen
  • Wie ist ein KMU definiert? - Mittelstand Gruppe von Individuen die sich in der Mitte der Gesellschaft befinden. traditionell gehören Handwerker, kaufleute, Kleingewerbetreibende und Bauern dazu
  • Wie lassen sich KMU's quantitativ abgrenzen? - Qualitativ Institut des Mittelstands Kleinunternehmen bis 9 Personen - 1 Mio. Umsatz Mittelunternehmen 10 - 499 Personen - 50 Mio. Umsatz Großunternehmen > 500 Personen > 50 Mio. Umsatz EU Kleinstunternehmen bis 9 Personen - 2 Mio. Umsatz Kleinunternehmen 9 - 49 Personen - 10 Mio. Umsatz Mittelunternehmen 50 - 249 Personen - 50 € Umsatzoder 43 Mio. BilanzsummeDas Unternehmen das nicht mehr als zu 25% im Eigentum eines U. sein der die o.g. Kriterien nicht erfüllt.
  • Wie lassen sich KMU's qualitativ abgrenzen? Inhaber prägt Unternehmen durch seine Persönlichkeit. Existenz des Inhabers hängt vom Unternehmen ab. Eigentümer und Unternehmensführung liegen in einer Hand.
  • Nenne Charakteristika vom KMU's Familienbetriebe Unternehmer ist Eigentümer; Kapital und Risiko in einer Hand Einkommensquelle und Existenzgrundlage der Familie Lebensaufgabe des Unternehmers zentrale Machtposition des Unternehmers operative Führung mit kurzfristiger Orientierung Ressourcen sind begrenzt (auch Kapital) geringes Gehaltsniveau, wenig Mitbestimmung kaum systematische Ergebnissteuerung zwischenmenschliche Beziehungen prägen das Unternehmen mögliche Überlastung der Führungskraft schnelle Reaktion auf Kundenwünsche Sonderanfertigungen eher möglich
  • Was sind besondere Merkmale von Managementenscheidungen? Grundsatzcharakter für die unternehmerische Enwicklung Hohe Bindungswirkung durch Abschluss von Verträgen große finanzielle Bedeutung. hohe soziale Verantwortung als Arbeitgeber  
  • was versteht man unter dem Management im funktionalen Sinn? Beschreibt die Tätigkeiten und Aufgaben des Mangements. Managementmethoden (Management-by-techniken) FührungsverantwortungPlanAufgabendefinition, Zielsetzungsprozess, Alternativenplanung, Entscheidung RealisierungOrganisation, Motivation, Koordination KontrolleRückmeldungen, Soll-Ist-vergleiche, Steuerung  
  • Was versteht man unter Management im institutionalem Sinne? die Personengruppe die im Unternehmen Führungsaufgaben wahr nimmt. Sie vertritt die Interessen des Arbeitgebers gegenüber Arbeitnehmern.(nur die angestellten GF, nicht aber Selbstständige)  
  • Nenne Charakteristika von Führungskräften. Fachkompetenz Methodenkompettenz Sozialkompetenz Persönlichkeit Autorität Leistungsbereitschaft Ambiguitätstoleranz Verhaltenstoleranz Zielorientierung Kontaktfähigkeit Einfühlungsvermögen Polyzentrismus Metakommunikative Kompetenz  
  • Nenne die Führungsebenen und deren Aufgaben. Oberste Führungsebene (Unternehmensleitung)Unternehmensstrategie, Bilanzentscheidungen, Außendarstellung des Unternehmens Mittlere Führungsebene (Bereichs- Abteilungsleitung)Kosten- und Qualitätsüberwachung, Verbesserung der Rentabilität Unterste Führungsebene (Gruppenleitung)Aufrechterhaltung des Arbeitsflusses, Steuerungs- und Organisationsaufgaben Klare Abgrenzung häufig schwierig
  • beschreibe die Phase - Zielsetzung - des Führungsprozesses ZielsetzungArten von ZielenFormulierung der Zielebedeutung der ZieleBeziehung der ZieleAusrichtung der ZieleFristigkeit der ZieleZusammenhang der Ziele Funktionen von ZielenSelektionsfunktionorientierungsfunktionSteuerungs- uznd KoordinationsfunktionMotivationsfunktionBewertung und KontrollfunktionZielbildungsprozessZielsucheZielordnungZielentscheidungZielformulierungZieldurchsetzungzielkontrolleZielrevision  
  • beschreibe die Phase - Planung, Realisierung - des Führungsprozesses PlanungTop-down-AnsatzButtom-up-Ansatz RealisierungRealisierungsfunktionen: Steuerung, Kommunikation, Beurteilung, Innovation, Motivation
  • beschreibe die Phase - kontrolle, Steuerung- des Führungsprozesses Kontrollenach Objektnach Trägernach UmfangFesthaltungs- und VergleichsfunktionAufdeckungs- und Erklärungsfunktion SteuerungVorsteuerungNachsteuerung
  • Nenne Besonderheiten der Aufbau- und Ablauforganisation in KMU's - flache Hierarchien- geringe Arbeitsteilung- starke Funktionshäufung bei einzelnen Stellen- eher Funktionalorganisation- Fehlen von Stabstellen- geringe Anzahl von Abteilungen- kurze direkte Informationswege- persönliche Weisungen und Selbstbestimmungsverfahren- geringer Formalisierungsgrad- häufig informelle Abläufe- hohe Flexibilität in der Organisation
  • Nenne Besonderheiten von KMU's in Personalwesen - höhere Arbeitsintensivität - Niedrigere Produktivität je Mitarbeiter - Lohnkosten haben hohen Anteil an Gesamtkosten - Der Spielraum für Lohnerhöhungen ist häufig eher gering - kleine Beschäftigtenzahl - geringer Anteil von ungelernten Arbeitern - wenig Akademiker - wenig stark ausgeprägte Arbeitsteilung - große Zahl an Ausbildungsplätzen - Personalbeschaffung häufig über Beziehungen - schriftliche Stellenbeschreibungen findet man eher selten - kontinuierliches und systematischen Personalmanagement findet man selten - Ausgeprägte Kontakte zwischen MA und GF - häufig überdurchschnittliches Fachwissen der MA - familäre Atmosphäre  
  • Was versteht man unter der fünf "P" Strategie? Definiert die Arten von Strategien / das Verständnis von Strategie PLAN = Strategien als Pläne - traditionell geplante Strategie POSITION = beschränkt sich auf das Streben nach einer Wettbewerbsfähigen Marktposition PERSPECTIVE = In den Köpfen der U.Führung, nicht schriftlich und wird nicht kommuniziert. eher eine Philosophie der Führung PLOY (die LIST) = Charakterisieren Strategien als spontane taktik gegenüber der Konkurenz PATTERN (MUSTER) = zufällig ungeplante Handlungen aus die als Strategie dienen
  • Was ist die SWOT-Analyse Strenghts (Stärken) Weaknesses (Schwächen) Opportunities (Chancen) Threads (bedrohungen) Abzuleitende Strategien: SO: ST:WO:WT:
  • Was ist das BCG-Modell? Martwachstum und relativer Marktanteil werden in Relation gesetzt. - Questionsmarks - Stars - Cash-Cows - Dogs - Under-Dogs