Geschichte (Subject) / EVL Mittelalter (Lesson)

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Mittelalter macht keinen Spaß, aber vielleicht hilfts. ;-) Hiermit möchte ich mich ausdrücklich gegen ANWESENHEITSPFLICHT an der Uni aussprechen. Gemeinte Hochschule betreibt dies bis zum Exzess; das ist meines Erachtens PERVERSION. Hiermit rufe ich auf! Boykottiert die dämlichen Listen; fackelt sie ab oder gebt sie nicht weiter.

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  • Zwei Gewalten Lehre Papst Gelasius Papst sah priesterliche Gewalt der königlichen übergeordnet 1 Schwert von Kirche , 2. für Kirche geführt (weltlich)
  • Ottonen 919 - 1024
  • Beginn der Ottenzeit Ludwig das Kind war letzter ostfränkische Karolinger Im folgt als nicht-karolingischer König Konrad I aus dem Stamm der Rhein-Main Franken. Konrad kann sich nicht durchsetzen, auch keine Verteidigung gegen die Ungarn. Die Franken und Sachsen wählen 919 den Sachsenherzog Heinrich aus der Familie der Liudolfinger zum König. Die Schwaben und Bayern beteiligen sich nicht an der Königserhebung. Ottonenzeit Wechsel der Königsgeschlechts von den Karolingern zu den Ottonen Wechsel des Königsvolkes  von den Franken seit 482 zu den Sachsen Wechsel des Kulturraumes (Königslandschaft) in die Harzgegend Wandel vom ostfränkischen zum deutschen Reich. Italien als Bestandteil des Reiches seit den 950er Jahren. Kaisertum beim Inhaber des ostfränkisch-deutschen Thrones 962 - 1806 Slawen, Ungarnmissionn (Christianisierung) und Integration der nicht romanischen und nicht - germanischen Bevölkerung Europas wichtige Rolle der Reichskirche Sakralkönigtum.
  • Heinrich I. regiert 919 - 936 Leistungen Durchsetzung der Individualsukzession auf den zweitgeborenen Sohn Ottos Grenzerweiterung und Sicherung  Unterwerfung der slawischen Grenzstämme 928/929 Sieg über die Ungarnb bei Riade. Erwerb der Heiligen Lanze.  
  • Kaiser im Mittelalter 962 - 1806 Deutsches Kaiserreich Kaiserkrönung Ottos I am 2.2.962 800 Kaiserkrönung unter Karl dem Großen: Wiedererichtung eines westlichen abendländischen Kaisertums. 813 Krönung Lothars I zum Kaiser 962 Erneuerung Kaisertum durch Otto d. Großen  982 Otto II nimmt Titel Romanorum imperator augustus an. Selbstverständnis Inhaber der höchsten weltlichen Würde. sieht sich als Rechtsnachfolger der römischen Kaiser der Antike und des christlichen Idealkaisers Karl dem Großen.  
  • translatio imperii Übertragung des Kaisertums von Rom auf Christliches Abendland Ottonen!
  • Zweikaiserproblem Otto II erhebt als Kaiser Anspruch auf ganz Italien Problem mit Byzanz Lösung des Problems: Kaisersohn heiratet Theophanu, die Nichte des byzantinischen Kaisers. Öffnung für kulturelle Einflüsse aus dem byzantinischen Osten. Ottonen (919 - 1024)
  • Widukind von Corvey 925 - 973 Werke: Rerum Gestarum Saxonicarum libri III Sachsengeschichte in drei Büchern umfasst im 1. Buch eine Frühgeschichte des sächischen Volkes und Stammes und der Zeit Heinrich I. und Leistungen Ottos I bis 973   Ottonen  
  • Hofämter Ursprünglich Haushalt Truchseß Küche Marschall Pferdestall Mundschenk - Küchenmeister für die Tafel, dann Leiter der Hofverwaltung Kämmerer: persönliche Bedienstete
  • Otto II 961 König 967 Krönung zum Mitkaiser durch den Papst Dezember 25. 972 Heirat mit Theophanu 983 Tod in Rom Titulatur Romanorum imperator augustus
  • Otto III Otto III 25 Dezember 983 Krönung in Aachen und Huldigung  
  • Otto III und die Päpste Benennung nicht-römischer Päpste 996 Romzug   Zusammen mit Papst Silvester II Pläne der renovatio imperii Romanorum Erneuerung des römischen Reiches.  
  • Donatio Constantini Konstanische Schenkung ist eine gefälschte Urkunde, die angeblich vom römischen Kaiser Konstantin I.  ausgestellt worden ist. Darin wird Papst Silvester und seinen Nachfolgern eine auf das Geistliche hingeordnete, aber auch politisch wirksame Oberherrschaft über Rom, Italien und die gesamte Westhältfe des Römischen Reiches geschenkt. Die Päpste nutzten die Urkunde, um ihre Vormacht in der Christenheit und territoriale Ansprüche zu begründen.
  • Christianisierung Polens Durchbruch durch Taufe Herzog Mieszkos
  • Christianisierung Ungarns 955 Lechfeldschlacht
  • Heinrich II 973 oder 978 Bad Abbach oder Hildesheim 13 Juli 1024 Tod zwischen 1014 und 1024 Kaiser Mit ihm etablierte sich die Königswahl Chronisten notierten, dass sich mit ihm die Königswahl im Gegensatz zur dynastischen Erbfolge etabliert habe. Zwar entwickelte sich diese erst im 13.  und erlangte mit der Goldenen Bulle von Karl IV dauerhafte Geltung. Jedoch wurde die endgültige Einführung der Königswahl und des Kurfürstenkollegs auf Heinrich zurückgeführt. Schließlich wurde die gesamte Reichsverfassung neben Karl dem Großen Otto I. und Otto III mit ihm verknüpft.
  • Sakralkönigtum kommt von Gottesdienst Ottonen und Salier sehen sich als Stellvertreter Christi Salbungsverzicht Heinrich I.
  • Ottonisch Salische Reichskirch ottonisch salische Reichskirchensystem bezeichnet eine Entwicklungsphase der Reichskirche zur Zeit der Ottonen und Salier um die enge institutionelle und personelle Verbindung der weltlichen Macht des Königstums der Ottonen und Salier und der Bistümer im Heiligen Römischen Reich auf der Grundlage des Eigenkrichenwesens
  • Salier der König sah sich selber als vicarius christi als stellvertreter christi Stellvertreter des himmlischen Königs Er nahm den Status des Gottmenschen ein. Intensivierung und Verdichtung der Herrschaft neuartiges Amtsverständnis Hierarchisierung (Salier 1024 - 1125)
  • Konrad II war Kaiser des Heiligen römischen Reiches von 1027 bis 1039 ab 1024 Deutscher König  Wahl Konrads als Heinrich II am 13. Juli 1024 starb, gab es keinen Thronfolger des letzten Herrschers der Ottonen. Konrad der Ältere und sein Vetter stellten sich zur Wahl.  
  • Heinrich III Heinrich III Heinrich III aus der Familie der Salier war von 1039 bis zu seinem Tod 1056 römisch-deutscher König und seit 1046 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches. In Heinrich III fand die Verschmelzung von weltlicher und geistlicher Herrschaft ihren Höhepunkt und erfuhr zugleich einen Wendepunkt. Heinrich band die Reichskriche eng an sich und nutzte sie als Machtfaktor. Er war streng gläubig und verschaffte dem Papstum zur neuen Geltung.
  • Synode von Sutri 1046 reist König Heinrich zur Kaiserkrönung nach Rom. Es gab sogar drei Päpste Problem Heinrich setzt einen Bischof der Reichskirche als Papst ein.  
  • Synode von Sutri Kirchenreform in Rom
  • Deutsche Reformpäpste unter Heinrich III Papst Clemens II Papst Damasus II Papst Leo IX Papst Victor II
  • Kirchenreform Freiheit der Kirche von weltlichen Einflüssen und Abhängigkeiten libertas ecclesiae Klosterrform Gegen Nikolaitismus Kampf gegen Simonie 
  • Zwei Schwerter Lehre   Gott hat 2 Schwerter gegeben
  • Heinrich IV 31 Dezember 1105 Kaiser einer der umstrittensten Herrscher des Mittelalters  
  • Gregor VII Gregor VII war Papst vom 22. April 1073 bis 1085 gilt als einer der bedeutensen Päpste überhaupt.  
  • Gregorianische Reform Gregorianische Reform ist eine nach Papst Gregor VII benannte kirchliche Reformbewegung des 11. und 12 Jahrunderts welches auf das Dictatus Papae zurückgeht, als Gegenentwurf zur Verweltlichung des Klerus Simonie etc.
  • Investiturstreit Papst Gregor VII vs Heinrich IV 1075 bis 1122 Streit zwischen weltlicher und geistlicher Ehre. Der Investiturstreit führte zu einer Stärkung des Papstums Salier! (1024 - 1125)
  • Dictatus Papae 1075 Papst Gregor VII Über die Kirche Papst allein kann Bischöfe absetzen und wieder einsetzen. Papst Gregor beanspruct den Vorrang der Kirche.   Salier! (1024 - 1125)
  • spirtualia temporalia spiritualia weltliche güter geistliche güter temporalia
  • Heinrich V 1111 zum Kaiser gekrönt Anders als Heinrich IV war machtbesessen
  • Wormser Konkordat 23 September 1122 zwischen Kaiser Heinrich V und Papst Calixt Freie und kanonische Wahl der Bischöfe, jedoch in Anwesenheit der Königs oder seines Bevollmächtigten. Reichskirche wurde ins Lehensrecht einbezogen. Bischöfe und Reichsäbte sind Vasallen der Königsboten. In Italien kein Einfluss des Königs auf die Bischofsbesetzung Salier! (1024 - 1125)
  • Herrschertugenden sapientia iustitia gratia
  • ministeriale allgemein erreichen ständisches Selbstbewusstsein und bilden Schichte des niederen Adels Aufgabe des Schutzes Beamtenfunktion
  • Staufer 1125 -1250
  • Staufer 1125 - 1250 Ausgleich mit Kirche (Wormser Konkordat) Kluge Besitzpolitik Verwandtschaft mit Salieren Staufische Kaiserideologie Antikes Kaisertum als Rechtsgrundlage Abhängigkeit von Rom soll gelöst werden.
  • Friedrich II von Schwaben Friedrich der Einäugige aus dem Geschlecht der Staufer war von 1105 bis zu seinem Tod 1147 Herzog von Schwaben. Er war Sohn von Herzog Friedrich I von Schwaben und von Agnes von Waiblingen, Tochter Kaiser Heinrich IV. Sein jüngerer Bruder Konrad wurde 1138 zum König Konrad III gewählt. Er war der Vater von Friedrich Barbarossa
  • Königswahl 1125 1. Friedrich von Schwaben mit Saliern verwandt. 2. Lothar von Supplinburg, Herzog von Sachsen, mächtigster Führer des Adels. 3.Markgraf Leopold von Österreich   Ablauf: Friedrich II brüskierte die Wahlversammlung, war arrogant. Lothar wurde provokativ zum König erhoben.
  • Anschlusswahl Wähler konnten sich nach der Abgabe der ersten Stimme nur anschließen.
  • Idoneität Persönliche Eignung des Kandidaten für das Königsamt
  • pax et iustitia Konrad scheint in den Augen der Zeit auch an wichtigen Königsaufgaben gescheitert zu sein
  • Narratio de electione Lotharrii Saxoniae ducis in regem romanorum Berichtet von der Anschlusswahl
  • Lothar III von Supplinburg Lothar III war ab 1125 König, ab 113 Kaiser
  • Lothar III von Supplinburg Lothar III war ab 1125 König, ab 113 Kaiser
  • Heinrich der Stolze war Herzog von Bayern und bis zu seinem Tode 1139 Herzog von Bayern. War ein Welfe.
  • Konrad III Konrad bewies  sein Eignung. In Anlehung an die Königswahl 1125 wurde er 1138 wie sein Vorgänger zum König erwählt, sein Widersacher Heinrich der Stolze ging leer aus. Konflikte mit Heinrich dem Stolzen und dessen Sohn Heinrich des Löwen. Konrad III scheiterte beim Kreuzzug. Er scheiterte am pax et iustitia. Konrad drängte zur Kaiserkrönung. Galt als Doppelgesichtig. Konrad der III konnte die macht der Stauer konsolidieren und das Land ausbauen
  • Heinrich der Löwe bekannt auch als Heinrich III von Sachsen. War ein mächtiger Fürst und stand im Konflikt mit den Staufern.
  • Friedrich Barbarossa I Seit 1152 war er römisch deutscher König und seit 1155 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches.