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Landwirtschaft (Subject) / Bodenkunde (Lesson)
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- Plattengefüge (selten) Bilden sich unter dem gepflügtem Acker, sind kaum Wurzeldurchwachsbar und sind der Grund für Stauwasser nach langen Regenfällen
- Fragmentgefügeformen sind durch Bearbeitung hervorgerufene Bodenaggregate - Bröckelgefüge sind eine sehr gute Gefügeform, die sich bei guter Bearbeitung einstellt. Nicht ganz so fest wie das Krümelgefüge - Klumpengefüge ist fest und schlecht durchlüftet
- In welche 2 Teile wird das Gesamtvolumen unterteilt? Porenvolumen und Substanzvolumen
- Porenvolumen, in welche Untergruppen wird das eingeteilt? - Grobporenanteil - Mittelporenateil - Feinporenanteil
- in welche Untergruppen ist das Substanzvolumen eingeteilt? - Anorganische Stoffbestandteile - organische Stoffbestandteile
- Grobporen - Sind alle poren mit einem Durchmesser von > 50um - Verantwortlich für den Sickerwassertransport - Lassen Wasser durch und füllen sich wieder mit Luft auf (Sandböden) - Weite Grobporen schnelles Sickerwasser - Enge Grobporen langsames Sickerwasser - Wichtig für die Ausbreitung der Wurzeln
- Mittelporen (Mp) - Haben einen Porendurchmesser von 0,2 - 10 um - halten Haftwasser fest - Wasser kann nicht ins Grundwasser abfließen - Pflanzenverfügbares Wasser wird in den Mittelporen festgehalten - bevorzuger Lebensraum für MO - Haftwasser wirkt gegen die Erdanziehungskraft. Pflanzen sind hier stärker
- Feinporen (Fp) Haben einen Porendurchmesser von <2um Halten NICHT pflanzenverfügbares Wasser fest Hier findet der Ionenaustausch statt.
- Welches Verhältnis liegt bei Optimaler Porenverteilung vor?! 15:15:15 Diese Porenverteilung kann z.B. bei Schluffböden erreicht werden. Sie haben eine hohe Bodenfruchtbarkeit und Bodenwertzahlen bis zu 100, kann auch bei jungen Marschböden erreicht werden.
- Gesamtporenvolumen bei Sandböden 42 +/- 7, davon der Grobporenanteil bei 30+/- 10 Mittelporenanteil 7 +/- 5 Feinporenanteil 5 +/- 3 Nur sehr geringer Ionenaustausch im Sandboden, da dieser in den Feinporen statt findet
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- Porenverteilung Schluffböden Gesamt Porenvolumen 45 +/- 8 Grobporen 15 +/- 10 Mittelporen 15 +/- 7 Feinporen 15 +/- 5 Dies ist also ein optimaler Boden
- Porenverteilung Tonböden Gesamtporenvolumen 53 +/-8 Grobporenvolumen 8 +/-5 Mittelporenvolumen 10 +/- 5 (nicht genug Pflanzenverfügbares Wasser) Feinporenvolumen 35 +/- 10 (gutes Nährstoffhaltevermögen)
- Alle wie viel Tage gelangt das Wasser wieder in die Atmosphäre? Etwa alle 21 Tage ist der Kreislauf abgeschlossen
- Evaporation Verdunstung von Wasser auf unbewachsenem/freiem Land oder Wasserfläche
- Interzeption Abfangen bzw. Zurückhalten von Niederschlägen auf der „Oberfläche“ der Vegetation.
- Adsorptionswasser (Adhäsion) ist der Teil des Haftwassers, der in Feinporen festgehalten wird. Es wird mit hohen Spannungskräften, durch Ladungsausgleich hervorgerufen und festgehalten.
- Kapillarwasser (Kohäsionskräfte) ist in den Mittelporen, soferin keine Luft vorhanden ist. Hier spilen Kohäsionskräfte eine Rolle. Die Kräfte entstehen durch den Ladungsausgleich des Dipolcharakters. In den Grobporen reichen somit nicht mal die Kohäsionskräfte um das Wasser zu halten.
- Wie wird die Wasserspannung angegeben? in pF 1bar = pF 3
- in welchem pF Bereich liegt Pflanzenverfügbares Wasser? 2,5 - 4,2
- Was gibt die Wassersättigung an? Den Zustand der vollständigen Porenfüllung mit Wasser. Es darf keine Luft eingeschlossen werden!
- in welchem pF Bereich liegt die nutzbare Feldkapazität nFK? 2,5 - 4,2
- Nutzbare Feldkapazität im Wurzelraum diese Zahl gbit an, wie hoch die Wassermenge im durchwurzelbaren Raum ist. Dieser Raum ist auch von der Korngröße (Porengröße) abhängig.
- Hydraulische Leitfähigkeit Kf-Wert Diese Sickerwasserate gibt an, wie viel Wasser pro Zeiteinheit abfließt (in m). Diese Maßeinheit wird in mm/Tag angegeben. Auf landw. genutzten Böden kann Wasser 1 - 30cm am Tag versickern!
- Bodenluft bei Sand - und Tonböden Sandböden haben viel Bodenluft, Tonböden hingegen nicht (Hängt mit den Grobporen zusammen)
- Aus welchen vers. Faktoren wird die Bodentemperatur zusammen gesetzt? - Wärmezufuhr - Wärmeverlust - Wärmekapazität - Wärmeleitfähigkeit
- Wärmezufuhr Sie erfolgt über die Sonne (Infrarotlicht, "Dunkelstrahler")
- Wärmeverlust Durch das Fehlen von Sonnenstrahlen zu begründen. Selbst durch Wolken kommen die Strahlen hindurch!!!
- Wärmekapazität Energie die notwendig ist, um einen cm3 Stoff um 1°C zu erwärmen.
- Wärmeleitfähigkeit Energie, die notwenidig ist um einen cm2 Stoff zu durchwärmen.
- Bodengenetik Lehre der Bodenentwicklung
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- Der Ablauf, der zur Bodenentwicklung führt Bodengenese/Pedogenese
- Solum Gesamtheit der Bodenoberfläche bis zum Ausgangsgestein
- 3 Faktoren, die an der Pedogenese beteildigt sind Mensch Klima Zeit
- Das Klima ist von welchen 3 Faktoren abhängig Temperaturverlauf Niederschlagsversorgung Verdunstung
- Faktor Pedogenese Klima ohne Wasser findet keine chemische Verwitterung und kein Kat- sowie Anionenaustauch statt.
- Faktor Pedogenese Mensch er kann die Pedogenese beschleunigen, verlangsamen oder erst entstehen lassen. Ein Beispiel für die Beschleunigung ist das Entstehen von Podsol in der Lüneburger Heide durch die Flächendeckende Abholzung im 12. Jhd.
- Faktor Pedogenese Zeit Nach dem Zeitempfinden des Menschen läuft die Bodenentwicklung sehr langsam ab. ( 2000-5000 Jahre) Die erste Differenzierung wird bereits nach 30 Jahren sichtbar.
- Prozesse, die zur Bodenentwicklung beitragen können: Transformationsprozess Translokationsprozess
- Transformationsprozesse Abbau durch Verwitterung und Aufbau durch Mineralneubildung
- Translokationsprozesse örtliche Auswaschung und Anlagerung von Mineralen
- H-Horizont organischer Horizont mit mehr als 30% org. Substanz
- L-Horizont organischer Auflagenhorizont mit unter 10% Zersetzungmaterialien
- A-Horizont mineralischer, humusreicher Oberbodenhorizont, die immer in der Landwirtschaft vorkommen. Auf diesem Horizont können höher entwickelte Pflanzen wachsen.
- B-Horizont mineralischer Unterbodenhorizont, durch Verwitterung verbraunt oder verlecht, Zwischenboden in 20- 30cm Tiefe, Humusfrei bzw. arm, stark verwittert, ob hofe Lehmgehalte, höhere als im Mutterurgestein
- C- Horizont kann kombiniert werden, muss aber nicht. Mineralischer Untergrundhorizont, Muttergestein nach 2-3m Tiefe
- E-Horizont Mineralbodenhorizont mit Plaggenmaterial - Humusreich
- R-Horizont Mischhorizont durch menschliche Wirkung, durch kräftiges, einmaliges Tiefpflügen (2 - 2,5m tief)
- Kombinationsmöglichkeit Horizont -p gepflügt z.B. Ap
- Kombinationsmöglichkeit Horizont -h humos z.B. Ah
- Kombinationsmöglichkeit Horizont -c carbonathaltig