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Histologie II (Subject) / Histologie II 21-30 (Lesson)
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- Bronchien Luftröhre teilt sich im Mediastinum in zwei Hauptrbronchien - Bronchus principales (an der Bifurcatio tracheii) Lappen- und Segmantalbronchen Wandatruktur ähnelt der der Trachea: mehrreihiges, hochprismatisches Epithel Zilien Becherzellen nehmen mit Entfernung zur Trachea ab →dafür nimmt Zahl der Muskelzellen in der Submucosa zu einige seromuköse Drüsen können vorkommen: Gll. bronchiales → Hypertropisieren wenn Luft sehr verschmuzt ist (Spülreflex der Drüsen setzt über Nacht aus) Hyaliner Knorpel wird schmaler und fragmentierter Bronchiolen steuern wieviel Luft in die Alveolen fließt Asmatische Anfälle = krampfhaftes Zusammenziehen der Bronchien Bronchus= große Luftwege (Knorpel in der Wand) Bronchiolus= kleine Luftwege (Muskulatur umgiebt das gesamte Lumen)
- Alveolarepithel dünn und enthält 2 Zelltypen: 1. Pneumozyten Typ 1 flach, lang Endothel ähnlich deutliche lamina basalis Wand anheftend 2. Pneumozyten Typ 2 irregulär und isoprismatisch kubisch oft in Gruppen am Rand der alveolären Trennwände - Septen Zellkern und Zytoplasma wölben sich in den Alveolus stellen Surfactant her →erhöht die Oberflächenspannung, hält Alveolen auch bei Druck offen
- Lunge Funktion: Gasaustausch in den Alveolen →Blut-Luft Schranke, passiver Transport, dichte Kapillarisierung Alveolar Makrophagen: Phagozyten Aufnahme von Fremdkörpern allg. Abwehrsystem
- Niere allgemein Organ der Homöostase: Aufrechterhaltung des Elektrolyt- und Wasserhaushalts Doppelsystem: Filter- und Rücknahmesystembildet zusammen mit den Harnwegen (Nierenbecken, Nierenkelche, Harnleiter, Harnblase und Harnröhre) das Harnorgan extraperitoneale Lage → vom Bauchfell überzogen - capsula serosa in Fettpolster eingebettet - capsula adiposa von fibröser Schicht umhüllt - capsula fibrosa
- Aufbau der Niere 1. Rinde - Cortex: Außen Körnerschicht - pars radiata Innen gestreifte Zone - pars convulata Übergangszone zwischen Rinde und Medulla enthält die meisten Blutgefäße: Aa. arcuatae 2. Mark - Medulla: in der Nähe der Papille Innere Medulla enthält Röhrchen mit dem engsten Lumen 3. Nephron: histologische Einheit der Niere Harn wird von mehreren Nephronen über Sammelkanälchen zum Nierenbecken geführt: Nierenkörperchen Glomerolus, Glomeruläre Kapsel prox. Kanälchen (gekrümmtes und gerades Stück) dünne Kanälchen mit der Henle'schen Schleife distalis Kanälchen (gerades und gekrümmtes Stück) 4. Sammelröhrchen gebogenes Sammelrohr (verbindendes Rohr) gerades Rohr
- Nierenkörperchen verantwortlich für die Ultrafiltration des Blutes, d.h.: Makromoleküle werden zurückgehalten und Mikromoleküle (Elektrolyte) werden durchgelassen liegen in der Rinde und haben eine Verbindung zu den Aa. interlobulares enthalten das glomerulare Netz: von visceraler Lamina der Bowmann'schen Kapsell überzogen Umgeben von der pareitalen Lamina Kapillares Schleifensystem: Endothelzellen Mesangialzellen Podozyten Parietale Kapsel wird von dünnen Plattenepithelzellen gebildet →stark modifiziert und erscheinen daher in visceraler Lamina als Podozyten Harn- und Gefäßpol stehen sich gegenüber in der Nähe des Gefäßpols findet man den juxtaglomerularen Apparat, Zellkomplex, er besteht aus: Macula densa (dunkle Zellpopulation in der Wand des distalen geraden Endstücks extraglomeruläre Mesingealzellen, abgeflacht, liegen im dreieck zwischen den afferenten und efferenten Arteriolen Juxtaglomerulare Zellen, liegen in der Wand der afferenten Arteriolen
- System der Nierenkanälchen 1. proximale Kanälchen in Rinde und Mark Durchmesser 30-60 μm isoprismatische Zellen mit rundem Zellkern Zytoplasma ist verschwommen Lumen zugewandte seite hat wegen der Mikrovili einen Bürstensaum an der Zellbasis bilden die Membraneinstülpungen und die parallele Anordnung der Mitochondrien eine basale Streifung 2. Dünne Kanälchen: in der Marksubstanz Durchmesser 10-15 μm Zellen abgeplattet rundliche Zellkerne wölben sich ins Lumen 3. Distale Kanälchen in Rinde und Mark Zellen niedriger und haben keine Mikrovilli Kontrast zum Lumen stärker Bürstensaum fehlt gebogene Sammelröhrchen verbindne das distale Ende des Kanälchensystems mit dem geraden Sammelrohr Sammelrohre leiten die Flüssigkeit von benachbarten Nephronen entlang der Mitte der Marksubstanz zu der Spitze der Papille die sich an der Spitze der Papille öffnenden Röhrchen werden Ductus papillaris genannt alle Sammelröhrchen sind mit isoprismatischem Epithel ausgekleidet
- Wege des Harns Eintritt ins Nierenkörperchen durch den Juxtaglomerularapparat am Harnpol gelangt der Primärharn aus dem Kapselraum der Bowmann Kapsel in den Tubulus proximalis Reabsorbtion und Transport von Elektrolyten Lumen ist wegen Bürstensaum kaum sichtbar umgeben von Plexus peritubularis von dort gelangt das Filtrat in den Pars intermedia, wo es dann in die Henle'sche Schleife weitergeleitet wird diese befindet sich in der Marksubtanz Konzentrierugn des Harns Dann wird das Filtrat wieder in die Cortex geleitet und zwar in den Tubulus distalis die oben genannten Teile liegen alle in einem Nephron mehere Nephrone sammaln sich dann in einem Ductus arcuatus mit dem das Sammelrohrsystem beginnt Harn wird weiter geleitet zum Ductus collectivus gelangt dann in den ductus papillaris und von dort in die Harnwege
- Nierenbecken proximale Erweiterung der Harnleiters umschließt Nierenpapillen kelchartig viscerales inneres Blatt auf der Papille hat ein mehrreihiges iso- bis hochprismatischen Epithel parietales, äußeres Blatt hat ein polygonales Übergangsepithel→ kleidet sämtliche Harnableitende Organe aus lamina propria aus lockerem Bindegewebe tunica muscularis aus glatter Muskulatur →peristaltischer Transport des Harns in Nierenbecken und Harnleiter Urothel kleidet das Nierenbecken aus von innen und ist überall zu finden es wird umgeben von der Crusta, gebildet aus: Regenschirmzellen, die die Birnenzellen überdecken mehrreihiges Epithel diese Verdickung soll verhindern, dassdie onzentration des Harns verrringert wird Fornix pelvis ragt ins Nierenbecken
- Harnleiter dehnbares Rohr mit sternförmigen Lumen im leeren Zustand Schleimhaut wird von dickem Urothel gebildet → Längsfalten im kontrahierten Zustand lockere Bindegewebe der Propria-Submukosa ist dünn Tunica muscularis ist dick und besteht aus: zirkulären spiraligen und doppelten Längschichten glatter Muskulatur außen von serosa umgeben
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- Harnblase große Differenz zwischen gefüllter und leerer Blase Urothel ist flach im gefüllten Zustand, gefaltet im leeren von Crusta umgeben im feinen Gewebe der Propria, direkt unter der Mukosa. liegt ein feines Kapillarnetz Submukosa hat einen ähnlichen Aufbau wie die Propria (getrennt durch einige Muskeln der lamina muscularis) Tunica muscularis hat 3 Schichten: äußere Längsscghicht bildet einen Korb - m. detruser vesicae mittlere Schicht ist zirkulär und besonders an der Harnröhrenöffnung verstärkt - m.shpincter vesicae innere Längsschicht glatte Muskulatur mit elastischen Fasern und intramuralen Ganglien außen von Peritoneum überzogen
- Harnröhre bei weiblichen Tieren: kurzer Abschnitt des Harnableitenden Systems vollständig mit Urothel ausgekleidet Endstück aus mehrschichtigem Plattenepithel bei männlichen Tieren: 3 Teile: Prostata- membranöser Penisteil mucosa: Urothel, ab colliculus seminalis in den distalen Abschnitten durch verhorntes irreguläres isoprismatisches Epithel besetzt lamina propria mucosa: unregelmäßig dichtes Bindegewebe, mit glatten Muskelzellen und elastischen Faser (Verhältnis: tierart. variabel) schwammiges Gewebe um Harnröhre herum tunica muscularis: dicke glatte Muskulatur (von Harnblase bis Prostata), quergestreifte Muskulatur (distale Portionen)
- Hoden, Nebenhoden allgemein Hoden und Nebenhoden liegen bedeckt durch eine seröse membran im Hodensack unter der serösen Membran liegt die, den Hoden überziehende Tunica albuginea (stark, unregelmäßige Faserzüge, Gefäßträger) von der Kapsel werden Scheidewände abgegeben, die den Hoden in Lappen teilt in der Tiefe liegt das nicht mehr durch septen gegliederte Mediastinum testis Interstitium des Hodens: seröse Membran Tunica albuginea Scheidewände Lobuli Mediastinum testis
- Gänge des Hodens und Nebenhodens Hodenkanälchen - Tubuli seminiferi (in den Lobuli des Hodens) gerade Tubuli seminiferi recti (im rete testis, im Mediastinum testis gelegen) →caput epididymis, bilden als ductuli efferentes den ductus epididymis (Nebenhodengang) →corpus epididymis (geschlängelt)→cauda epididymis ductus defferens
- Feinbau des Hodens und Nebenhodens in den Lappen zwischen den Tubuli seminiferi liegen Gefäße, einige freie Bindegewebszellen und die endokrinen interstitialen Leydig'schen Zellen: groß unregelmäßig exzentrisch gelegene Zellkerne Androgenproduktion des Hodens findet hier statt Querschnitt: Tubuli = rund, dazwischen liegende Dreiecke beinhalten Leydig'sche Zellen Wand der gekrümmten Hodenkanälchen: Epithelium germinativum ist mehrschichtig: leicht kontraktile Myoepithelialzellen um die lamina basalis radiär angeordnete, längliche Sertoli'sche Zellen (Stützzellen), die an der lamina basalis befestigt sind →ihr weniger umfangreiches Zytoplasma dient der Ernährung der Spermatozoen (sonst Organellenreich). der zellkern ist euchromatisch zur Basis verschoben mit aufälligem Nukleolus im Querschnitt des Nebenhodens ist der Ductus epididymis sichtbar Wanddicke nimmt ab mehrreihiges hochprismatisches Epithel mit langen Stereozilien
- männliche Geschlechtsorgane Hoden - keimbereitandes, germinatives Organ Nebenhoden Samenleiter (z.T. noch im Hodensack gelegen) Harnröhre akzessorischen Geschlechtsdrüsen Glied mit Vorhaut →dienen der Produktion und dem Transport des Samens, Hoden bildet zusätzlich Hormone
- Reifung der Spermien 1. Stammzelle - Spermatogonien 2. Spermatozyten I →Mitose 3. Spermatozyten II Spermatiden genetisch reif Meisose hat bereits stattgefunden Kern ist befruchtungsfähig aber nur von der DNS her... 4. Spermium Reifung findet an den Sertoli Zellen in Richtung Lumen statt (je reifer, desto näher am Lumen) Sertolli Zellen: hochprismatisch reichen von lamina basalis bis ins Lumen gewellte Struktur Zellkern gut zu sehen Chromatin ist aufgelockert Funktion: verschiedene Reifestadien sitzen in den Ausbuchtungen und "kletter" Richtung Lumen Spermatomorphogenese: Verlust des Zytoplasmas, Auswachsen der Geisel, Freisetzung ins Lumen
- Hodeninterstitium Interstitialzellen: Leydig Zellen Produzieren Testosteron sek. männl. Merkmale: aggressivität Steroidhormone (wie alle Sexualhormone) Steroidgenetische Struktur: Vesikuläres ER, glatt Lipidgranula Tubulovesikuläres Mitochondrium Gamma-Strahlung wird zur Abtötung von Tumoren genutzt, tötet aber auch mitotische Zellen →Impotenz
- Nebenhoden liegt gemeinsam mit dem Hoden im Hodensack dient der Speicherung und Weiterleitung der Spermien Reifungsprozesse der Spermien Zusammensetzung der Flüssigkeit durch Resorptions- und Sekretionsprozesse Tubuli seminiferi laufen zum Kopf des Hodens, wo sie als Ductuli efferentes den Ductulus epididymis (Nebenhodengang) bilden dieser läuft geschlänget zum Nebenhodenschwanz, wo er als Samenleiter weiter zieht: enges Lumen hochprismatisches Epithel mit Flimmerhaaren sehr dicke Muskulatur (Längsschicht, Zirkulärschicht, Längsschicht)
- Samenleiter mündet auf dem Samenhügel, dorsal in den Beckenteil der Harnröhre bildet zusammen mit A.und V. testicularis. den Lymphgefäßen und Nervenplexen den Funiculus spermaticus in der Beckenhöhle fließen die Samenleiterfalten plica ductus defferntes in der plica urogenitalis zusammen schließen die pars glandularis des Samenleiters ein, ampulla ductus defferentis bei hengst und Bulle vereinigen sich ductus defferens und ductus excretorius zum ductus ejakulatoris Schleimhaut: tunica mucosa hat Längsfalten: zweireihiges, hochprismatisches Epithel, gegen Ende einfach daran grenzt lamina propria daran grenzt tunica muscularis aus glatter Muskulatur
- akzessorischen Geschlechtsdrüsen um den Beckenteil der Urethra lokalisiert Sekret bildet mit den Spermien aus dem Hoden das Sperma dient als Transportmedium und Ernährung der Spermien bis zu 4 Drüsen: Samenleiterampulle - ampulla ductus defferens Samenblasendrüse - Gl. vesicularis Vorsteherdrüse - Prostata Harnröhrenzwiebeldrüse - Gl. bulbourethralis 1. Ampulla ductus defferens: drüsenhaltige Portion im Endabschnitt des Ductus defferens Drüsen sind immer vorhanden (auch wenn Ampulla fehlt: su, fe) mucosa bildet verzweigte tubuloalveoläre Drüsen in den Azini sind aggregierte Spermatozoen sichtbar Schleimhaut: hochprismatisches Drüsenepithel in der Reihe der Epithelzellen können Bsalzellen vorkommen, die große supranukleäre Lipidtröpfchen in ihrem Zytoplasma haben labyrinthisches Lumen erster Ort der Ejakulatproduktion 2. Samenblasendrüse: paarige Drüse keine Spermien sichtbar Produzent des Ejakulats Muskelwand mit Septen gefaltete Schleimhaut mit Septen apokrin Mikrovili zweireihiges hochprismatisches Epithel zusammengestzte tubuloazinäre Drüse 3. Prostata zwei Abschnitte: kompakter äußerer Körper ( ov ) verstreuter, in Harnröhrenwand liegender pars disseminata ( eq ) Drüsenepithel (von Alveolen und Röhrchen begrenzt) ist entweder isoprismatisch oder niedrig hochprismatisch mehr oder weniger chromatinreiche Kerne in basaler Position liegt auf dem ersten Abschnitt der harnröhre colliculus seminalis und tractus urogenitalis apokrine sekretion glatte muskulatur bindegewebe 4. Harnröhrenzwiebeldrüse: scheidet kleine Mengen an Flüssigkeit aus, um den Kanal feucht zu halten muköse Drüsen Neutralisation der Harnröhre
- Penistypen In Abhängigkeit der Dominanz von elastischen Fasern bzw. glatter Muskulatur im Trabekularsystem Penis musculocavernosus ( eq, ca) Penis fiborelasticus (ru, su)
- Penis, Aufbau Vorhaut (präputium): äußerer Überzug der Penisspitze außen wie Haut (verhorntes mehrschichtiges Plattenepithel und Haarfollikel) Umschlag an der Präputialöffnung in die lamina parietalis übertritt in lamina visceralis auf der Penisoberfläche an der Fornix zwischen der äußeren Haut und der Mukosa liegt hier lockeres Bindegewebe mit einigen verstreuten Lymphknoten und kranialen Präputialmuskeln Peniskörper: eingebettet in dichte Bindegewebshülle: Tunica albuginea diese bildet Trabekeln und Scheidewände zwischen den Trabekeln liegen Hohlräume, Kavernen mit Endothelial-Auskleidung und lila Faserbündeln →corpus cavernosus, der erektile Teil des Penis (Anteil des cavernen ist beim musculocavernosem Penis höher als beim fibroelastischem) Harnröhrenfurche: läuft entlang der ventralen Penisfläche ( fe ) Propria kann Lymphknoten enthalten Harnröhrenlumen ist mit wechselndem hohem Epithel ausgekleidet Schleimhaut verhornt sich in der Nähe der Öffnung Öffnung ist durch Harnröhrenschwellkörper umgeben, welcher durch elastische Fasern gebildet wird die hier liegenden venösen Kavernen werden auch während der erektion nicht komprimiert Orientierung im Präparat: dorsal: große Gefäße und Nerven ventral: m.retractor penis
- männliche Harnröhre Beckenanteil: pars pelvina urethrae Prostata ist eingelagert durch in Längfalten eingelagerte Schleimhaut ausgekleidet Urothel in Nähe des Colliculus seminalis in dem mehr distalen Abschnitt durch verhorntes irreguläres hochprismatisches Epithel ersetzt Mucosa besteht aus unregelmäßig dichtem Bindegewebe, welches in Abhängigkeit von der Tierart elastische Fasern und glatte Muskelzellen in unterschiedlichem Verhältnis enthält schwammiges Gewebe um Harnröhre von harnblase bis Prostata besteht die tunica mucosa aus glatter Muskulatur, distal davon von quergestreifter