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Entwickung und Lernen (Subject) / S2_Behaviorismus (Lesson)
- Wie funktioniert Klassische Konditionierung? Wie funktioniert Klassische Konditionierung? (Watson) Gleichzeitiges Auftreten von einem UCS (unkonditionierten Stimulus) und einem NS (neutralen Stimulus). Der UCS (zB Futter) ruft eine bestimmte Reaktion hervor (UCR, unkonditionierte Reaktion) (Sabbern). Wird das Futter immer gleichzeitig mit einem neutralen Stimulus (NS, Glöcklein) dargeboten, so tritt die Reaktion (CR, konditionierte Reaktion) mit der Zeit auch auf, wenn nur das Glöcklein erklingt. Aus dem neutralen Stimulus ist ein Konditionierter Stimulus (CS) geworden.
- Reihenfolge der Darbietung von UCS und CS, geordnet nach Wirksamkeit: Reihenfolge der Darbietung von UCS und CS, geordnet nach Wirksamkeit: · Verzögerte Darbietung: CS beginnt vor UCS und dauert bis mindestens zum Beginn des UCS · Spuren: CS endet, bevor UCS beginnt · Simultan: gleichzeitig · Rückwirkende Konditionierung: CS erfolgt nach UCS
- Reizgeneralisierung / Reizdiskrimination Reizgeneralisierung / Reizdiskrimination Reizgeneralisierung: Anwendung eines erlernten Verhaltens auf eine neue, ähnliche Situation Bestimmte Merkmale eines Reizes werden auf ähnliche Reize übertragen. Bsp Albert wurde die Angst vor Ratten (pelzige Wesen) ankonditioniert, er generalisierte den Reiz (Pelz) und zeigte die Angstreaktion auch bei einer flauschigen Nicklausmütze Reizdiskrimination: Unterscheidung von Reizen: In einer ähnlichen Situation wird unterschiedliches Verhalten gezeigt und somit zwei Reize unterschieden. Ein Kind zeigt Angst vor dem unfreundlichen, bärtigen Nachbarn, hat aber nicht Angst vor anderen bärtigen Männern.
- Unterschiedliche Verstärker Unterschiedliche Verstärker Positive Verstärkung (Belohnung): Geld als Belohnung für gutes Benehmen Negative Verstärkung (Belohnung): Wegen gutem Benehmen muss das Kind heute den Tisch nicht abräumen. Positive Bestrafung: Eine Strafarbeit schreiben Negative Bestrafung: Fernsehverbot
- Verstärkerpläne und ihre Auswirkungen Verstärkerpläne und ihre Auswirkungen Kontinuierliche Verstärkung: jede gewünscht Verhaltensweise wird verstärkt Ø Schnelle Verhaltenszunahme, schnelle Löschung Intermittierende Verstärkung: nicht jede gewünschte Reaktion wird verstärkt Ø Langsame Verhaltenszunahme, langsame Löschung Intermittierende Verstärkung: geordnet nach Wirksamkeit Variable Quoten: Nach einer durchschnittlichen Anzahl von Reaktionen kommt die Verstärkung (Bsp Durchschnitt 5, einmal nach 2 Reaktionen, danach nach 7, etc) Fixe Quoten: Nach einer bestimmten Anzahl Reaktionen kommt die Verstärkung Variable Intervalle: Nach einer durchschnittlichen Zeitdauer kommt die Verstärkung Fixe Intervalle: Nach einer bestimmten Zeit kommt die Verstärkung
- Löschung / Spontanremission / Shaping Löschung · tritt ein, wenn ein Verhalten nicht mehr verstärkt wird · bzw wenn auf den UCS nicht mehr vom CS begleitet wird Spontanremission · Ein gelöschtes Verhalten zeigt sich nach einiger Zeit wieder, obwohl keine weiter Konditionierung stattgefunden hat Shaping: · Schrittweise Annäherung an gewünschtes Verhalten · Jeder Schritt Richtung Zielverhalten wird verstärkt · Tritt dieser Schritt häufiger auf, wird dieser nur noch in Verbindung mit dem nächsten Schritt verstärkt
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