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Biopsychologie Uni HH (Subject) / Das Sehen (Lesson)
Anatomie des vis. Systems, Kodierung von Information, Area Striata
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- Sensorischer Rezeptor Ein spezialisiertes Neuron, das eine bestimmte Klasse physikalischer Reize entdeckt. Auch Sensoren genannt.
- Sensorische Transduktion Vorgang, durch den sensorische Reize in langsame, gradierte Rezeptorpotenziale überführt werden.
- Rezeptorpotenzial Ein langsames, gradiertes elektrisches Potenzial, das von einer Rezeptorzelle als Reaktion auf den physikalischen Reiz gebildet wird.
- Welche sind die 3 Dimensionen, die die wahrgenommene Farbe bestimmen? 1.Farbton 2. Sättigung 3.Helligkeit
- Vergenzbewegung Kooperative Bewegung der Augen, die sichert, dass das Abbild eines Gegenstandes auf identische Teile beider Retinae fällt.
- Sakkadische Bewegung Schnelle, sprunghafte Bewegung der Augen beim Abtasten einer visuellen Szenerie
- Transduktion Die Umwandlung eines Reizes in ein lokales Sensorpotenzial (Rezeptorpotenzial, Generatorpotenzial) wird Transduktion ge- nannt. Die Sensorpotenziale sind in der Regel reizabbildend, d. h. sie kodieren die Dauer und die Intensität eines Reizes. Auchsehr schwache, aber überschwellige Reize können deutliche Sensorpotenziale auslösen.
- Zapfen / photopisches Sehen (engl.: cone) Rezeptor Zuständig fürs Farbsehen, 3 Sorten: S-Zapfen (short wavelength cones) blau M-Zapfen (medium wavelength cones) grün L-Zapfen (long wavelength cones) "rot" [eig. gelbgrün] Höchste Konzentration in der Fovea Centralis, dadurch wird diese zum Bereich des schärfsten Sehens. Zapfen machen nur 1/20 aller Rezeptoren aus.
- Stäbchen / skotopisches Sehen (engl.: rods) Rezeptor Die starke Verschaltung führt zu hoher Sensitivität, abergeringer Sehschärfe. Bereits ein einzelnes absorbiertes Photon führt, nach einer Reihe von intrazellulären Prozessen, zu einer Membranspannungsänderung von etwa 1 mV. Durch die Stäbchen können keine Farben unterschieden werden, weil im Gegensatz zu den Zäpfchen keine Unterschiedlichen Rezeptoren mit unterschiedlichem Empfindlichkeitsspektrum vorhanden sind.
- Riesenganglienzellen Funktion: Lichtabhängige Regulation und Synchronisation des zirkadianen Rhythmus und Steuerung des Pupillendurchmessers.
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- Vom physikalischen zum neuronalen Signal Physikalischer Reiz (Licht) trifft auf Fotorezeptoren: Fotorezeptoren enthalten Fotopigmente (z.B. Rhodopsin) Lichteinfall bewirkt chemische Veränderungen in Fotopigmenten („Ausbleichen“) Die chem. Veränderungen führen zu Veränderungen des Membranpotentials am Rezeptor Veränderung der Transmitterfreisetzung ‐>Veränderung des Membranpotenzials der nachfolgenden Zellen Aktionspotenziale entstehen erst in Ganglionzellen Zusammenhang zwischen physikalischem undneuronalem Signal ist nicht trivial => muss z.B. nicht linear sein; ist es meist auch nicht
- Was bedeutet Retinotopie? Retinotopie bedeutet, das dass, was in der Umwelt dicht zusammen liegt,auch dicht beieinander liegende Neurone aktiviert.
- Was ist die zentrale Schlussfolgerung aus dem Blindsight-Phänomen? Informationen erreichen höhere visuelle Gebiete auch an V1 vorbei und können dort auch verwendet werden (=> parallel).Bewusstsein über die Reize scheint aber V1 zu benötigen.