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Entwicklulng und Lernen (Subject) / Peers als Kontext: Sozialisation und Lernen in geschlechtshomogenen Gruppen (Lesson)
Peers als Kontext: Sozialisation und Lernen in geschlechtshomogenen Gruppen
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- Die Separierung: Die Separierung: Spontane Gruppierung (Foto) erfolgt oft nach Geschlechtern getrennt Anfang Grundstufe: Knaben: 50% lieber mit beiden 50% lieber mit Knaben Mädchen 2/3: lieber mit beiden 1/3 lieber mit Mädchen Ø Etwas mehr als die Hälfte spielt lieber mit beiden Geschlechtern als nur mit eigenen Ø ZT jedoch schon sehr klare Präferenzen Grundstufenzeit (Beobachtungen Freispiel Maccoby) / · Zunahme vom Spiel in Gleichgeschlechtlichen Gruppen (50% zu 76%) · Abnahme von gemischten und andersgeschlechtlichen Gruppen) Unterstufe · Vom anderen Geschlecht als FreundIn gewählt: Abnahme von 30% zu 17% · Wahkontext Arbeitsgruppe: Knaben eher Mädchen als umgekehrt („fleissig“) 4. Schuljahr · Andersgeschlechtliche Wahl eher bei Arbeit als Geselligkeit Klassenspezifische Unterschiede: · Stereotype Bemerkungen der LP unterstützt Separierung · Fürs andere Geschlecht „unattraktive“
- Möglicher Grund für die Separierung Möglicher Grund für die Separierung: · Geschlechtsspezifisches Spielverhalten: Präferenz von Spielen beeinflusst die Wahl des Spielpartners Beobachtungen auf Pausenplatz: · Mädchen auf Geräten / Jugen spielen Fussball · 2 Mädchen in Fussballgruppe: tun so, als ob sie dabei wären · Schwieriger für Mädchen in Knabegruppe aufgenommen zu werden als umgekehrt · Knaben dürfen mitmachen, agieren dann aber häufig als „Blödler“ Klassische Studien zum Spielverhalten. Jugen… (Lever, Thorne) · … häufiger draussen · …beanspruchen 10mal so viel Platz · … Spiel muss kompetitiven Charakter haben · …spielen mehr im Team (Mannschaftsspiele) · … tragen „entwicklungsfähigere“ Spiele aus (Fussball statt Gummitwist)
- Geschlechtshomogene Bezugsgruppen Geschlechtshomogene Bezugsgruppen · Erfahrungen in symmetrisch-reziproken (gleichwertig, gegeneitig) Beziehungen stammen vorwiegend oder gar ausschliesslich aus geschlechtshomogenen Gruppen · Der Weg zum anderen Geschlecht wird zum Grenzproblem · Separierung begünstigt negative Projektionen, aber auch romantische Verklärungen · Erwachsene. Viele Vorurteile und Unkenntnisse bleiben bestehen · Bildung und Befestigung von Stereotypen wird begünstigt.