59

info u orga (Subject) / Information2 (Lesson)

Information2

This lesson was created by fucksol.

Learn lesson

Advertisement
  • Wo ist Ihnen Information und Organisation schon einmal begegnet? Ausbildung, Ferienjob, "Unser Leben aus Organisation", "alles ist Information"
  • Welchen Nutzen ergibt sich aus der Beschäftigung mit Information und Organisation? Beurteilung von Organisation und Informationen Selbstorganisation Informationsfilterung -> Effizientsteigerung
  • Informationen als: ? Real vorhanden Zweckgeeignet Verfügbar Übertragbar Knapp Ökonomisch geeignet (wirtschaftlich geeignet)
  • Unterschied der Information zum materiellen Wirtschaftsgut? Kostenlose Übertragbarkeit (meistens) Beliebige Reproduzierbarkeit : Infoweitergabe Rückgabe nicht möglich (Bereits erhaltene Informationen können nicht verg. werden) Keine Abnutzung Diffuser Markt: allg. Infos, Fachinfos -> Diffus = ausgießen, verstreuen, ausbreiten
  • Informationen als: ? Wettbewerbsfaktor Produktionsfaktor Grundlage physischer, nicht physischer und nomineller1 Vorgänge / Tätigkeiten Licht
  • Wettbewerbsfaktor ? Ist verantwortlich für die strategische Position und den Erfolg eines Unternehmens  „Wissen ist Macht“
  • Produktionsfaktor ? VWL: Arbeit, Kapital, Boden BWL: menschl. Arbeit, Werkstoffe, Betriebsmittel und Informationen    
  • Grundlage physischer, nicht physischer und nomineller(Herstellen/kaufen) Vorgänge / Tätigkeiten Physisch = körperliche Arbeit Nicht physisch = Denken, Management
  • Licht ? Information = bewusstes Leben =Licht Keine Informationen = man wird gelebt =Finsternis
  • Ebene der Semiotik = Ebene der Sprachtheorie Informationen werden zwischen Akteuren übertragen. Welcher Übertragungsgegenstand stellt eine Information dar. ? Syntaktische Ebene Semantische Ebene Pragmatische Ebene    
  • Advertisement
  • 1.) Syntaktische Ebene: ? Syntax Zeichen, Signale Regeln für Zeichen und Signalfolge (Bsp. Baum, sagt noch nicht viel aus und ruft noch keinen Einfluss aus.)
  • 2.) Semantische Ebene: ? Bedeutung von Zeichen Zeichen werden zur Nachricht (Bsp. Baum verliert sein Laub) Nimmt i.d.R. keinen großen Einfluss (kann aber)
  • 3.) Pragmatische Ebene: ? Übt die Nachricht einen Einfluss auf das Handeln des Empfängers aus? Nachricht wird zur Information (Bsp. Baum verliert Laub, Empfänger holt Rechen und recht zusammen) Kann Einfluss ausüben
  • Neue Intuitionen Ökonomie Institution = ? Normen, Verfassung, Kartellrecht, Strafrecht, Verträge (allgemein) Ein System von formalen und informalen Regeln (Normen) einschließlich Ihrer Garantieinstrumente, welches den Zweck verfolgt individuelles Verhalten auf bestimmte Zielbündel auszurichten.
  • Erklärungsansatz Warum gibt es Institutionen? Erhalt von Wettbewerb Beschränken die Willkür
  • Erklärungsansatz Wie beeinflussen Institutionen das Verhalten von Akteuren? Verhalten von Akteuren wird Grenze gesetzt Regelverstoß ‐> Strafe ‐> Sanktionen
  • Erklärungsansatz Was bewirken Institutionen? ‐ Reduktion von Unsicherheiten Schutzfunktion, z.B. Verbraucherschutz, Preispolitik Vereinheitlichung von Qualität (Bsp. Din A4) Markttransparenz Begründen Handlungsspielräume
  • Theorie der Verfügungsrechte (Prosperty Rights Theory) Verfügungsrechte (Eigentum) setzt Anreize und beeinflusst das Entscheidungsverhalten von Akteuren. Bsp. Mieter und Eigentümer (Mieter zieht evtl. wieder aus, Eigentümer renoviert deshalb eher.
  • Transaktionskostentheorie Eine Vertragsgestaltung wird beeinflusst durch Transaktionskosten. „Kosten werden damit einbezogen“ (Bsp. Ware wird teurer durch hohen Versand)
  • Prinzipal‐Agenten‐Theorie Prinzipal (Chef) | Agent (Mitarbeiter)Der Prinzipal kann die Aktionen des Agenten immer Überwachen. Und er hat nicht alle Informationen des Agenten.
  • zu S.21 Situation der hidden action ? Der Arbeitnehmer (Agent) arbeitet am Arbeitsplatz und der Vorgesetzte (Prinzipal) sieht nicht alle Handlungen. Prinzipal kann nie alle Informationen haben, die der Agent hat. Moralisches Risiko = Bsp. Chef kommt erst um 10.00 Uhr, bis dahin arbeitet der Arbeiter ruhig und wenig.
  • Situation der hidden information Agent am Arbeitsplatz bekommt zusätzliche Informationen, Bsp. Kunden reklamieren dauernd ein PC Spiel. Der Agent gibt dies jedoch dem Prinzipal nicht weiter. Somit denkt der Prinzipal, dass alles super ist, bzw. läuft. Die Information geht unter.
  • Situation der hidden characteristics (versteckte Charaktereigenschaften) Bsp. Lieferantenauswahl: Lieferant ist Betrüger (10% seiner Ware funktionieren nicht)  Bsp. Verkäufer berät immer 5 Minuten, danach bricht er ab (Dauert eine Weile, bis es der Vorgesetzte mitbekommt)
  • zu S. 24 zu Kontrollkosten Verkäufer kontrollieren durch Zahlung von Provision, Kundenbefragung, Hitlisten (wer hat am meisten Verkauft), Mitarbeiter des Monats ------ > Kontrollkosten Zielkonflikt mit minimalen Kosten                         -> Mittelweg finden oder auf etwas verzichten.
  • Zu S. 25 Volle Rationalität = Alle Informationen Instrumente des Informationsmanagements: Kontrollsysteme Informationssysteme Organisatorische Regelungen
  • Zu S. 25 Volle Rationalität = Alle Informationen Instrumente des Informationsmanagements: Kontrollsysteme: Ziel ? Verbesserung des Informationsstandes über Handlungen anderer Parteien (z.B. Eignungstest, Verkaufslisten, etc…)
  • Zu S. 25 Volle Rationalität = Alle Informationen Instrumente des Informationsmanagements: Infromationssysteme Ziel ? Verbesserung des Informationsstandes eines oder mehrere Akteure(z.B. Einsatz von ERP‐Software, [Enterprise, Ressource, Planning])
  • Zu S. 25 Volle Rationalität = Alle Informationen Instrumente des Informationsmanagements: Organisatorische Regelungen Ziel ? Zugriffsmöglichkeiten auf Informationen, organisatorisch RegelnWer bekommt welche Informationen in einem Unternehmen?(z.B. Bsp. Höhere Kräfte bekommen Zugriff auf Bilanz. Mittlere Kräfte bekommen nur Zugriff auf kurze Fassung der Bilanz)
  • Zu S. 25 Instrumente des Informationsmanagements: Anreizsysteme Ziel ? Informationsaktivitäten von Akteuren beeinflussen(z.B. Abschlagszahlungen bei Bautenstandsberichten)--- >   Größeres Bauvorhaben (Bauvolumen Millionen)Fundament ist fertig, danach Baustandsbericht ‐> Dann erst erfolgt Zahlung Es zwingt sozusagen den Auftragsausführer dazu Informationen zu liefern.
  • Konzeptionen des Informationsmanagements WI‐geprägte Konzeption Controlling geprägte Konzeption
  • Advertisement
  • Konzeptionen des Informationsmanagements WI‐geprägte Konzeption ? Technologieorientiert Informationsorientiert
  • Konzeptionen des Informationsmanagements Controlling geprägte Konzeption ? Informationsorientiert Planungs-/ Kontrollorientiert Führungssystemorientiert
  • Konzeptionen des Informationsmanagements nicht Wirtschaftlichkeit =? Aufwand und Ertrag stehen nicht im Gleichgewicht ‐> Es lohnt sich nicht ‐> Amortisiert sich nicht
  • Konzeptionen des Informationsmanagements Führungskraft = ? Wenn man Verantwortung über Mitarbeiter hat die man führen muss. Keine Verantwortung über Mitarbeiter = keine Führungskraft (in BWL)
  • Konzeptionen des Informationsmanagements bounded rationality = ? bounded rationality = gebundene RationalitätMan geht davon aus, das Entscheidungen unter Einbeziehung allerInformationen getroffen werden.
  • Konzeptionen des Informationsmanagements Monopolistischen Entscheidungszentrum = ? Kontext = ? Monopolistischen Entscheidungszentrum = ein einziges Entscheidungszentrum   Kontext = Zusammenhang
  • Informationsarten (S. 40) Controlling: ? WI: ? Controlling: Rechnungswesen basiert, nur Zahlen, nur intern WI: Mit allen Informationen, sowohl intern, als auch extern
  • Informationsarten (S. 40) Zielbezug: Controlling: ? WI: ? Controlling: Oberstes, monetäres Unternehmensziel: Gewinnmaximierung WI: Kundenzufriedenheit, Imageverbesserung, Qualität (Sach‐ und Formalziele verschiedener Ebenen)
  • Informationsarten (S. 40) Entscheidungsbezug Controlling: ? WI: ? Controlling: Nur Entscheidung‐/ Führungssystem; nur intern, Bsp. Manager WI: Auch nach außen hin, Bsp. Zur Stärkung des Wettbewerbsvorteils
  • zu S. 42 Informationsmanagement als Verhaltenssteuerung Informationsmanagement = ? Ziel _ ? Informationsmanagement = Man beeinflusst den Informationsstand + Schaffung von Anreizen zur Zieladäquaten1 Nutzung von Informationen. Ziel: effiziente Allokation2 der UnternehmensressourcenMöglichst hohe Wertschöpfung für Eigentümer, Mitarbeiter, Führungskräfte  direktes Informationsmanagement = an bestimmte Personen zielgerichtet ( Bsp. ERP Software im Betrieb. Je höher die Position ist, desto mehr kann man im System nachschauen.) ‐indirektes Informationsmanagement = an alle gerichtet, z.B. Jahresabschluss ins Intranet stellen ‐> Jeder hat Zugriff  
  • zu S. 46 Informationsinhalte einer Prinzipal‐Agenten‐ Beziehung Wann treten Informationsdefizite aus? a) Hidden characteristics: Vor Vertragsabschluss b) Hidden information: nach Vertragsabschluss, vor Agentenentscheidung (Bsp. Vorstrafen, Schwangerschaft) c) Hidden Action: nach Agentenentscheidung (spielt Spiele, statt Arbeitserledigung)
  • zu S. 47 Abgrenzung von Informationssystemen Informationsinfrastruktur = ? Informationsinfrastruktur = Intranet, Netz wo Informationen abgerufen werden. Bsp. Speiseplan der Mensa,Urlaubsantrag
  • zu S. 47 Abgrenzung von Informationssystemen Informationssystem 1,2,3 = ? Informationssystem 1 = Persönlich Informationssystem 2 = Zugriff auf Datenbanken, Kataloge Informationssystem 3 = Kann Informationen außerhalb einer Abteilung einholen. Noch mehr, als bei Informationssystem 2 (Mehr Zugriff auf Datenbanken, Spezialinformationen
  • zu S.48 Klassifikation von Informationssystemen ? Kommunikationssystem = Agent stellt Terminkalender der Öffentlichkeit zur Verfügung Rechenschaftssystem = Agent legt Prinzipal Rechenschaft über Arbeit ab (ist es schuldig) Kontrollinformationssystem = Kontrollfunktion, für alle ersichtlich. Unabhängig von Personalstellungen z.B. Verkaufszahlen Adäquat = angemessen, sich deckend, passendAllokation = Platzierung (allg. Zuordnung von beschränkten Ressourcen zu potentiellen Verwendern)
  • Zu. S. 53 Skript : Aufgaben des IM‐Modells  Strategische Aufgabenebene   ->  langfristige Aufgaben  Operative Aufgabenebene   ->   Eher kurzfristig und Anwenderorientiert  Administrative Aufgabenebene   ->   Verwaltungstechnisch
  • Informationsmanagement‐Modell (S. 54 Skript) Methoden des Informationsmanagements: ? Erfolgsfaktorenanalyse Kennzahlensysteme = Kennzahlenanalyse Wirtschaftlichkeitsanalysen Nutzwertanalyse Evaluierungsmethoden Vorgehensmodele Informationsbedarfsanalyse Geschäftsprozessmanagement Wissensmanagement Kosten‐ und Leistungsrechnung (KLAR) Sicherheitskonzepte Qualitätsmanagement (QM) Servicevereinbarungen
  • Informationsmanagement‐Modell (S. 54 Skript) Methoden des Informationsmanagements: Erfolgsfaktorenanalyse: ? Erfolgsfaktorenanalyse: Service: Durch IT erbrachte Leistung  Kommunikation: Zusammenarbeit der Unternehmensleitung, IT‐Mitarbeitern und Anwendern Personal: Fachkompetenz der IT‐Mitarbeiter  Positionierung: Informationssystem in der Organisation des IT‐ Bereiches
  • Informationsmanagement‐Modell (S. 54 Skript) Methoden des Informationsmanagements: Nutzwertanalyse Kriterium              Punkte     Fiat Panda      SLK Cabrio     Audi Q7Kofferraumgröße     2                 2 | 4                  1 | 2                3 | 6Leistung                    9                 1 | 9                  3 | 27             2 | 18Verbrauch                 8                 3 | 2 4               1 | 8               1 | 8Preis                         10                3 | 30                1 | 10             1 | 10Ausstattung              6                  1 | 6                  3 | 18             3 | 18Verwendungszweck 1                 2 | 2                  1 | 1               3 | 3Freizeitwert               5                  1 | 5                  3 | 15            3 | 15Unterhaltskosten      7                  3 | 21                1 | 7              1 | 7Verarbeitungsqualität 3               2 | 6                   3 | 9              3 | 9Prestigeobjekt          4                  1 | 4                   3 | 12            3 | 12Punkte Gesamt                             111                    109               106 (erhaltene Punkte I  Ergenis = erhaltene Punkte * Punkte) -Man vergibt für den Zehn Kriterien die Punkte, die einem am wichtigsten sind -Kann man immer anwenden, wenn es mehrere Möglichkeiten gibt.
  • Informationsmanagement‐Modell (S. 54 Skript) Methoden des Informationsmanagements: 2) Nutzwertanalyse Vorteile = ? Nachteile = ? Ergebnis = ? Vorteile: Entscheidungshilfe Einfach Relativ schnell Objektiv (Keine Vorurteile, allgemeiner Wert) Quantitative (Prestigeobjekt) und qualitative (Preis, Verarbeitung) Entscheidungskriterien. Nachteile: Subjektiver Wert Schwierig zu berücksichtigen. (Persönlicher Wert) Team Ergebnis erfordert eventuell lange Diskussionen Durchschnittsbildung Ergebnis: In der Praxisanwendung als zusätzliche Entscheidungshilfe
  • Informationsmanagement‐Modell (S. 54 Skript) Methoden des Informationsmanagements: Evaluierungsmethoden: = ? Evaluierungsmethoden: Bewertung von verschiedenen Möglichkeiten nach vorgegebenen Kriterien.