BIOPSYCHOLOGIE (Subject) / Biopsychologie (Lesson)

There are 19 cards in this lesson

Allgemeines zur Biopsychologie, funktionelle Anatomie des Nervensystems, Allgemeine Aufmerksamkeitsmechanismen, Visuelles System, Hören, Gleichgewichtsorgan, Somatosensorik, Sensomotorik, Schlaf, Lernen und Gedächtnis

This lesson was created by Qwertzuiop.

Learn lesson

  • Welche Teilbereiche der Biopsychologie gibt es? Die Physiologische Psychologie untersucht, wie sich Manipulationen am Gehirn auf Verhalten auswirken, vor allem an Labortieren. (Welche physiologischen Bereiche sind für welche Funktion zuständig?) Die Psychopharmakologie will herausfinden, welche Pharmaka welchen Einfluss auf die Psyche haben, an Tieren und Menschen. Die Neuropsychologie hat einen ähnlichen Ansatz wie die Phys. Psy., untersucht aber Menschen mit bereits vorhandenen Gehirnschäden. Die Psychophysiologie versucht, einen Zusammenhang zwischen psychologischen Prozessen und physiologischen zu finden, mit Messungen von Außen (EEG, Hautleitfähigkeit, Augenbewegung etc.) Die Kognitive Neurowissenschaft untersucht, welche neuronale Grundlagen hinter Kognition stehen,  verwendet werden bildgebende Verfahren. Die Vergleichende Psychologie besteht aus der Evolutionären Psychologie, die evolutionäre Ursprünge von Verhalten sucht, und der Verhaltensgenetik, die genetische Einflüsse auf Verhaltensunterschiede untersucht. Untersucht werden verschiedene Spezies mit unterschiedlich ausgeprägten Gehirnen.
  • Was ist die konvergierende Arbeitsweise der Biopsychologie? Konvergierende Arbeitsweise meint, Einzelergebnisse aus Teilgebieten der BioPsy. zusammenzuführen, um zu verlässlichen Ausssagen über Sachverhalte zu kommen. Dabei sollen die Stärken verschiedener Teilbereiche kombiniert werden, um die Schwächen einzelner Bereiche auszugleichen.
  • Wie schließen Biopsychologen auf innere Vorgänge? Genau wie andere Wissenschaften wird von beobachteten Regelmäßigkeiten und Unregelmäßigkeiten auf naheliegende zugrundeliegende Mechanismen geschlossen. Bsp.: Auge passiv bewegen > subjektive Bewegung der Umgebung > Gehirn rechnet aktive Augenmuskelbewegungen in Wahrnehmung ein.
  • Wo sind die Grenzen der Unterscheidung zwischen Anlage- und Umwelteinfluss? Jede individuelle Entwicklung ist immer ein Zusammenspiel von Genen und umwelt. Zwar gibt es Gene, die bestimmte Verhaltensweisen bevorzugen, aber man kann nicht sinnvoll entscheiden, wie viel einer Eigenschaft bei einer Person aus dem Erbgut stammt und wie viel erfahrungsbedingt zustande gekommen ist.
  • Wie hat sich das Gehirn aus evolutionärer Sicht entwickelt? Im Laufe der Evolution ist das Gehirn größer geworden, insbesondere das Cerebrum (alles außer Hirnstamm). Außerdem hat sich die Zahl der Hirnwindungen, Furchen, erhöht, was die Oberfläche der Kortizes weiter vergrößert. Jedoch sind die meisten Hirnbereiche, die beim Menschen zu lokalisieren sind, auch bei anderen Tieren zu finden, nur teilweise weniger ausgeprägt.
  • Wie interagieren genetische Faktoren und Erfahrung? Verhalten kann selektiert werden, ist somit genetisch begründet. In einer anregenden Umwelt kommen diese Unterschiede jedoch im Gegensatz zu einer langweiligen Umwelt nicht zum Tragen. Für manche Merkmale gibt es zudem sensitive Phasen; in bestimmten Phasen müssen bestimmte Umwelten gegeben oder nicht gegeben sein, damit si ezum Tragen kommen.
  • Wie geben Zwillingsstudien Einschätzungen über den Erblichkeitsanteil? Untersuchung von Persönlichkeitseigenschaften bei eineiigen und zweieiigen Zwillingen, die getrennt oder zusammen aufwachsen. Korrelation der Eigenschaften als Maß Erblichkeitsschätzungen (Heritabilitätsschätzungen) Diese geben jedoch keine Auskunft, wie viel Prozent der Intelligenz eines Individuums erblich und wie viel erfahrungsbedingt ist, sondern welcher Varianzanteil der Population mit genetischen Unterschieden erklärt werden kann.
  • Wie lässt sich das Nervensystem unterteilen? Kartei 1 Kartei 1  
  • Was sind Hirnnerven? Es gibt 12 Paare von Nerven, die nicht dem Rückenmark, sondern direkt dem Gehirn entspringen, darunter z.B. der Nervus olfactorius (I. Hirnnerv) oder der Nervus opticus (II. Hirnnerv). Die Nerven lassen sich nutzen, um festzustellen, welche Hirnregion bei einem Patienten beschädigt ist -> Funktionsausfall
  • Wie ist das Gehirn im Schädel gelagert? Kartei 2 Kartei 2
  • Wie ist das Rückenmark aufgebaut? d
  • Was ist die Blut-Hirn-Schranke? d
  • Wie sind Neurone aufgebaut? a
  • Welche Arten von Neuronen gibt es? d
  • Was sind Gliazellen? a
  • Welche neuroanatomischen Methoden gibt es? a
  • Wie funktionieren die Richtungsbezeichnungen? a
  • Welches sind die 5 Hauptabschnitte des Gehirns? a
  • Was sind die Funktionen von Sympathikus und Parasympathikus? 1. Sympathische Nerven aktivieren und organisieren Energiereserven in bedrohlichen Situationen, parasympathische werden tätig, um Energie zu sparen. 2. Jedes autonome Organ enthält sowohl para- als auch sympathische nerven, Aktivität wird durch Verhältnis der Aktivierungen gesteuert. 3. Psychologische Aktivierung führt zu sympathischer Aktivierung und psychologische Entspannung zu parasympathischer.   Es gibt jedoch Ausnahmen.