28

Marketingkommunikation - Fr. Schluchtmann (Subject) / MKomm 2. SJ (Lesson)

Mediaplanung / Kommunikationskonzept

This lesson was created by charlatana.

Learn lesson

Advertisement
  • Was bringen Mediaanalysen? Sie liefern Informationen zur Beschreibung von Zielgruppen. Informationen beziehen sich hauptsächlich auf soziodemografische Merkmale, aber auch auf: *Besitz- und Konsumverhalten*Freizeitverhalten Vor allem aber liefern sie Informationen über die Verbreitung und Nutzung von Werbeträgern in verschiedenen Zielgruppen.    
  • Sage etwas über die MediaAnalyse (MA)! Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (AG.MA) Erhebungsintervall: 2 x jährlich Erhebungsart: mündliche Interviews Grundgesamtheit: deutsche Bevölkerung in Priv.-HH ab 14 Jahren Stichprobe: ca. 25.000 Fälle Schwerpunkt: Mediennutzung
  • Sage etwas über die VerbraucherAnalyse (VA)! Die VA ist die größte und meistgenutzte Markt-Media-Studie in der BRD. Herausgeber: Axel Springer / Bauer Erhebungsintervall: 3 x jährlich Erhebungsart: mündliche Interviews Grundgesamtheit: deutsche Bevölkerung in Priv.-HH ab 14 Jahren Stichprobe: ca. 32.000 Fälle Schwerpunkte: Mediennutzung Einstellungen Verwendung von 673 Produktbereichen mit 1.889 Marken-Typologien Fehlerquote: +/- 0,5 %
  • Sage etwas über die Typologie der Wünsche Intermedia (TdWI)! Herausgeber: Burda Erhebungsintervall: jährlich mit halbjährlicher Anpassung Erhebungsart: mündliche Interviews Grundgesamtheit: deutsche Bevölkerung in Priv.-HH ab 14 Jahren Stichprobe: ca. 20.000 Fälle Schwerpunkte: Mediennutzung Einstellungen Verwendung von 390 Produktbereichen mit 1.400 Marken-Typologien
  • Sage etwas über die Allensbacher Werbeträger-Analyse (AWA)! Herausgeber: Institut für Demoskopie Allensbach Erhebungsintervall: jährlich Erhebungsart: mündliche Interviews Grundgesamtheit: deutsche Bevölkerung in Priv.-HH ab 14 Jahren Stichprobe: ca. 20.000 Fälle Schwerpunkte: Mediennutzung Einstellungen Konsumverhalten Lebensverhalten Besitzverhalten Freizeitverhalten
  • Was bringen Kreuztabellen? In Kreuztabellen liefert die VA konkrete Zahlen zur soziodemografischen und psychografischen Struktur einer bestimmten Zielgruppe. >> ZG lassen sich auf Grund der Forschungsergebnisse genau analysieren
  • Nenne Kriterien für die Werbeträgerbewertung (3) mit ihren Unterpunkten! - Qualität Affinität Affinitätsindex Image / Glaubwürdigkeit / redaktionelles Umfeld des WT - Quantität Reichweite Auflage Einschaltquote - Wirtschaftlichkeit Kosten (TZP, TKP)
  • Wie berechnet man den TKP? TKP = Schaltkosten x 1.000 : Kontakte
  • Was ist der TKP? Was kostet es, mit EINER Anzeige 1.000 Kontakte herzustellen?
  • Wie berechnet man den TZP? TZP = Schaltkosten x 1.000 : erreichte Zielpersonen
  • Advertisement
  • Was ist der TZP? Was kostet es, mit EINER Anzeige 1.000 Zielpersonen zu erreichen?
  • Was ist die Reichweite? Die Reichweite gibt den Anteil der Zielpersonen an, die durch einen Werbeträger oder durch eine Werbeträgerkombination erreicht werden.
  • Was ist die Quantitative Reichweite? = RW in der Basis Die Quantitative Reichweite gibt an, wie viele Personen aus der GG mit dem Medium erreicht werden. (z. B. gibt es 15.000 Leser von "Aquarium aktuell")
  • Was ist die Qualitative Reichweite? = RW in der ZG Die Qualitative Reichweite gibt an, wie viele Personen aus der ZG mit dem Medium erreicht werden. (z. B. lesen zwar 15.000 Menschen "Aquarium aktuell", aber nur 6.000 gehören zur ZG)
  • Was ist die Affinität? = Zielgruppenanteil Die Affinität ist eine rechnerische Größe, die angibt, wie viel % der Nutzerschaft eines Mediums zur ZG gehören. Sie sagt etwas über die Streugenauigkeit eines Mediums aus.
  • Wie berechnet man die Affinität? Affinität = qualitative RW : quantitative RW x 100
  • Was ist der Affinitätsindex? Der AI gibt das Verhältnis zwischem dem   prozentualen Anteil der ZG in der Nutzerschaft eines Mediums und dem prozentualen Anteil der ZG in der GG   an.
  • Wie berechnet man den Affinitätsindex? AI = Affinität in % : Anteil der ZG in GG x 100
  • Was gibt die Bruttoreichweite an? Sie gibt an, wie viele Kontakte mikt dem Mediaplan erreicht werden. (Summe der Einzelreichweiten) >> KONTAKTE!
  • Was gibt die Nettoreichweite an? Sie gibt an, wie viele Nutzer mit einem Mediaplan mind. 1 x erreicht (Mehrfachkontakte bleiben unberücksichtigt) werden. >> NUTZER!
  • Was ist der Durchschnittskontakt pro Nutzer? Er gibt an, wie viele Durchschnittskontakte jede erreichte Person hat.
  • Wie wird der Durchschnittskontakt pro Nutzer berechnet? BRW : NRW
  • Was versteht man unter Streuverlust? >> wenn mit einem Medium auch Personen aus der GG erreicht werden, die NICHT zur ZG gehören.
  • Was bedeutet der Streuverlust in Bezug auf die Affinität? hoher Streuverlust = geringe Affinität mittlerer Streuverlust = mittlere Affinität geringer Streuverlust = hohe Affinität
  • Was ist die Streulücke? Dies sind Personen aus der ZG, die NICHT mit dem Medium erreicht werden.
  • Was sagt die Größe der Streulücke über die Reichweite aus? geringe Streulücke = hohe RW mittlere Streulücke = mittlere RW hohe Streulücke = geringe RW
  • Was sind interne Überschneidungen? Interne Überschneidungen sind mehrfache Kontakte im selben Werbeträger, aber in unterschiedlichen Ausgaben.
  • Was sind externe Überschneidungen? Externe Überschneidungen sind Mehfachkontakte in unterschiedlichen Werbeträgern.