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Die Haustechnik/Haushaltstechnik (Subject) / Die Küchenherde (Lesson)

Hauswirtschafter/in

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  • Welche Rolle spielt der Elektroherd? In rund 80% aller Haushalte steht ein Elektroherd, während die Kohle- und Gasherde nur den Rest ausmachen. Es gibt eine Vielzahl von Herdtypen, die sich nach Größe und Ausstattung unterscheiden. In der Regel besteht der Elektroherd aus einem Kochteil sowie einem Back- und Bratteil. Die technische Entwicklung des Elektroherdes geht immer weiter (beispielsweise wird es sicherlich bei Neuerungen wie dem elektronischen Berührungstaster anstelle von Drehschaltern nicht bleiben).
  • Welche Herdtypen werden bei Elektro- und Gasherden unterschieden? Vollherde als Standgeräte Unterbauherde mit Einbaukochstelle Einbauherde mit Einbaukochstelle Einbaubacköfen mit Einbaukochstelle und Schaltkasten
  • Was wissen Sie Grundsätzliches über die Kochplatten? Kochplatten bestehen aus plan geschliffenem Gusseisen mit Heitzdrähten in einer keramischen Isolierung und haben genormte Größen. Die Temperatur lässt sich durch Schaltung in Stufen oder stufenlos einstellen (der Garnotwendigkeit entsprechend). Eine Mulde in der Platte, die nicht beheizt wird, verhütet einen Wärmestau. Ein Edelstahlrand rings um die Platte dichtet zum Herdinnern zu ab.
  • Welche unterschiedlichen Kochplatten gibt es? Normalkochplatten mit Schaltungsmöglichkeiten (Stufenschaltung oder stufenlos) für den Wärmebedarf der einzelnen Garmethoden. Blitzkochplatten (erkennbar an der roten Plattmulde) mit um 500 Watt höherer Leistung als Normalkochplatten bei größten Einstellung. Automatikkochstellen regeln sich selbst entsprechend der vorgegebenen Leistung (kochen mit voller Leistung an und schalten sich selbst zurück). Neben den temperaturgesteuerten gibt es auch zeitgesteuerte Automatikplatten. Halogen- und Induktionskochfelder gehören zu den Neuerungen.
  • Welche Vorteile hat die Automatikkochplatte? Zeiterparnis (durch weniger Beaufsichtigung und Kontrolle) selbsttätige Regelung der Heizleistung stufenlose Schaltung von 1 bis 12; auch 1 bis 9 weiter Anwendungsspielraum (vom Warmhalten bis zum Garen)
  • Was versteht man unter einem Kochfeld? Es handelt sich um eine ebene Platte aus Glaskeramik. Glaskeramik ist hitzebeständig, unempfindlich und reinigungsleicht. Das Kochfeld aus Glaskeramik hat markierte Kochzonen, unter denen mit Strahlungsheizkörpern oder Licht (Halogen) oder beidem (Duobeheizung) Strahlungshitze erzeugt wird. Vor und nach dem Kochen kann die Platte als Arbeits- bzw. Stellfläche herangezogen werden (jedoch ist Vorsicht nötig).
  • Welche Anforderungen sollen an das Geschirr für Elektroherde gestellt werden? verstärkter Geschirrboden (verbiegt bzw. verzieht sich nicht) plan geschliffener Boden (überträgt die Wärme von der Kochplatte energiesparend direkt in das Geschirr) Der Geschirrboden soll nicht kleiner als die Herdplatte sein (wegen Wärmeverlusten, auch um das Anbrennen beim Überlaufen zu vermeiden). Töpfe (mit gut schließenden Deckeln) und Kochstellen sollen eine Einheit bilden. Wenn das Elektrogeschirr nass auf die Herdplatte gestellt wird, entstehen Wärmeverluste (auch Dampfbildung).
  • Was für Vorteile hat ein Glaskeramikkochfeld? Es lässt sich gegenüber den herkömmlichen Kochstellen leichter pflegen. Es ist stabil und kann zum Abstellen und Arbeiten benützt werden. Die Zonengrößen sind wie die Bräterzonen schaltbar bzw. abwandelbar.
  • Worauf ist beim Topfdeckel und bei der Topfgröße besonders zu achten? Ohne Deckel kochen (oder mit verschobenem Deckel) bedeutet Energieverschwendung. Es gibt aufliegende, innen liegende und Einsteckdeckel. Sehr wichtig beim Kochtopf ist der Boden. Beim Kauf eines Kochtopfes soll auf einen ebenen Topfboden und Bodendurchmesser (nicht kleiner als die Kochstelle) geachtet werden. Auch auf wärmeisolierte Griffe und auf das Fehlen von Kanten, die leicht verschmutzen können, kommt es an.
  • Welche Vorteile bietet die Zeitschaltuhr? Mit ihrer Hilfe kann zu einer festgelegten Zeit z.B. der Backofen ein- und ausgeschaltet werden, was unabhängiger macht. Die automatische Nahrungszubereitung bringt viel Zeitersparnis durch weniger Wartezeit am Herd (allerdings kaum verbunden mit Arbeitsersparnis). Sie vermittelt auch Stressabbau durch weniger lange Bindungen an den Herd (und dadurch z.B. mehr Zeit zum Einkaufen).
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  • ErläuternSie den elektrischen Backofen! Der herkömmliche Backofen arbeitet mit oben und unten liegenden Heitzörpern, die das Back- bzw. Bratgut bestrahlen (Strah-lungswärmebackofen). Es darf nur ein Blech bzw. Rost eingeschoben werden, wobei das Back- bzw. Bratgut in der Regel in der Mitte des Backofeninnen-raumes stehen soll. Beim Backofen mit Ventilator wird die von den Heizkörpern erwärmte Luft umgewälzt (Heißluft- oder Umluftbackofen). Dadurch gibt es für das Back- bzw. Bratgut im gesamten Backofen die gleiche Temperatur. Beim Backofen mit mehreren Beheizungsarten kann immer die günstigse Funktion gewählt werden.
  • Nennen Sie Vorteile des Backofens mit mehreren Beheitzungsarten! Gefriergut taut schnell auf. Niedrigere Temperatureinstellung (bis 40°C) gegenüber der herkömmlichen Beheitzung mit Unter- und Oberhitze. Beim Umluft können mehrere Bleche gleichzeitgig eingeschoben werden. Ein wenden und Begießen des Bratens ist nicht nötig. Ein gleichmäßiges Bräunen rundum ist möglich. Die Verschmutzungsgefahr ist gering, die Reinigung leicht möglich.
  • Was versteht man unter der Bratautomatik? Die Temperatur wird selbsttätig geregelt. Ei ist lediglich nötig, nach Fleischart (z.B. Rindfleisch), Gewicht und Zustand (z.B. Gefriergut) einzustellen. Der Bratvorgang läuft nach dem Drücken der Starttaste bzw. Einstellung der Zeitschaltuhr automatisch ab und spart viel Überwachungszeit (kein Wenden u. dgl.). Die Wärmeübertragung kann durch Strahlung (Ober-und Unterhitze, Grillen) und Konvektion erfolgen.
  • Wie funktioniert ein Backofen mit Selbstreinigung? Die Selbstreinigung soll das lästige Säubern nach dem Backen, Grillen und Braten erübrigen, wobei es verschiedene Möglichkeiten dafür gibt. Unter pyrolytischer Selbstreinigung versteht man Verbrennung von Rückständen (bei 500°C) zu einer hellen, staubartigen Masse, die mit einem feuchten Tuch entfernt werden kann. Die katalytische Reinigungshilfe beruht auf einem chemischen Verfahren, das während des Backens, Bratens oder Grillens abläuft, aber zu keiner vollen Reinigung führt (die Fettspritzer werden entfernt, aber bei massiven Verschmutzungen versagt diese Reinigungshilfe).
  • Welche Besonderheiten hat der Gaskochherd? Der Gaskochherd hat im Allgemeinen vier Brenner mit unterschiedlichem Leistungsvermögen. Die Träger für das Geschirr sind rippenartig gestaltet, damit an den Brennern ungehindert sowohl die Luft zuströmen als auch die Abgase abziehen können. Die Luft bzw. der Sauerstoff und ein entsprechendes Mischrohr sind nötig, weil Gas erst gemischt mit Luft brennbar ist. Eine Zündsicherung verhindert das Ausströmen von unverbranntem Gas.
  • Welche Regeln gelten für die wirtschaftliche Nutzung des Gasherds? Nur die Flammenspitzen sollen den Geschirrboden berühren und nicht darüber hinausschlagen. Der Inhalt eines breiten, flachen Geschirrs lässt sich rascher aufheizen als der Inhalt eines schmalen, hohen Geschirrs. Die Gasflamme soll (bei stets völlig geöffnetem Haupthahn) kurz vor dem Benötigen angezündet und sinnvoll reguliert werden (eine große Flamme für das Ankochen und eine kleine Flamme für das Weiterkochen spart Gas und beugt Überlaufen und Anbrennen vor.)
  • Welche Mindestausstattung hat ein Gasbackofen? Innenbeleuchtung Sichtfenster Backrost und Backblech Bratrost und Bratpfanne
  • Was soll beim Einkauf und der Wartung des Gaskochherdes beachtet werden? Er muss auf Sicherheit hin geprüft sein und darf nur von einem Fachhandwerker angeschlossen werden. Regelmäßig gesäubert werden müssen die Düsen, die Zündeinrichtung unddas Thermoelement. Die Absperrvorrichtung an der Zuleitung muss nach dem Betrieb geschlossen werden. Die Küche soll wegen den Verbrennungsabgasen regelmäßig gelüftet werden.
  • Wie soll man den Elekrto- und Gasherd pflegen? nach jedem Gebrauch feucht und gründlich reinigen (mit warmer Spülmittellösung bzw. geeignetem Scheuerpulver) Verschmutzungen möglichst schon vor dem Eintrocknen entfernen eingebrannte Stellen mit einem Kunststoffschwamm bzw. Spezialmittel reinigen Die Kochplatten bzw. -rippen schützt man vor dem Rosten durch Verwendung trockenen Geschirrs, Verwendung von Spezialreini- gern und kurzes Anwärmen nach einer feuchten Reinigung. Das Kochfeld mit einem Glasschaber und eventuell einem Spezialmittel reinigen (und "Schutzfilm" anbringen).
  • Was ist ein Dampfdrucktopf? Wenn der Druck höher als normal ist (wie im luftdicht verschlosse- nen Dampfdrucktopf), liegt auch der Siedepunkt höher (über 100°C). Der Inhalt des Dampfdrucktopfes kocht also bei einer vergleichsweise höheren Temperatur, wodurch sich die Kochzeit stark verkürzt. Ein Ventil sichert vor zu starkem Überdruck im Topf ab (es öffnet sich bei Überdruck). Die energiesparende Nahrungszubereitung im Dampfdrucktopf erhält den Eigengeschmack und die Vitamine (wegen fehlendem Sauerstoff).
  • Welche Vor- und Nachteile haben die verschiedenen Materialien der Kochgeschirre? Emailliertes Stahlgeschirr gibt es in vielen Farben und Dekoren (die Emaillierung kann leicht beschädigt werden, dunkles Emaille ist haltbarer). Aluminiumgeschirr ist gut wärmeleitend und gut zu reinigen, wird allerdings, wenn es unbeschichtet (und dadurch preiswerter) ist, leicht grau und reagiert auf Säure (z.B. Obst). Feuerfestes Glasgeschirr sieht gut aus, hat aber Griffe, die heiß werden. Edelstahlgeschirr kostet mehr als anderes Geschirr, ist aber sehr pflegeleicht und widerstandsfähig sowie mit "Sandwich-Boden" sehr gut wärmeleitend.
  • Wie funktionieren Dunstabzugshauben? Sie werden im Abluft- und Umluftbetrieb eingesetzt. Ablufthauben haben einen besseren Wirkungsgrad. Sie benötigen Zuluft und eine Abluftführung ins Freie. Das Gehäuse muss regelmäßig innen und außen gereinigt werden. Die Fett- und Geruchsfilter müssen ebenfalls regelmäßig gereinigt bzw. ersetzt werden.
  • Was beseitigen Dunstabzugshauben im Abluftbetrieb? Dampf Geruch Fettdunst Wärme