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Unfallchirurgie (Subject) / UC mündlich (Lesson)

wichtige Begriffe fürs Mündliche

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  • Komplikationen bei Kompartment-Syndrom Rebound-Kompartment: 6-12h postop. erneute Muskelschwellung durch verbesserte Durchblutung und dadurch verbesserte Kapillarpermeabilität Muskelnekrosen Muskelkontrakturen Nervenläsion Rhabdomyolyse → Crush-Niere (Myoglobin!), Hyperkaliämie, Schock  
  • Diagnostik Kompartment-Syndrom v.a. klinisch (Muskeldehnungsschmerz, druckdolente Verhärtung, sens. und mot. Ausfälle) evtl. Messung des subfazialen Gewebedrucks (normal < 10mmHg); bei Kompartment-S. 30-40mmHg Achtung! Nicht der absolut gemessene Druckwert  ist entscheidend, sondern der Perfusionsdruck (CPP) = Differenz aus art. Mitteldruck (MAP; Schock!) und Druck im Kompartment (ICP); CPP <30mmHg Gefahr einer ischäm. Gewebeschädigung evtl. Phlebosonographie (verengtes tiefes Venensystem bei Kompartment) DD Phlebothrombose
  • Osteoporose Einteilung verminderte Knochendichte und Festigkeit mit erhöhtem Frakturrisiko prim.Osteoporose: unklare Ätiologie (z.b. Typ-I- u- Typ-II-O.) sek. Osteoporose: def. Grunderkrankung (z.B. alimentäre, endokrin, tumorbedingt), Sonderform: lokale O. bei Sudeck-Syndrom Typ-I-Osteoporose =postmenopausale O., v.a. Frauen (51. bis 75.LJ) durch Östrogenabfall, auch Männer durch Testosterabfall (später) High-turnover: beschleunigter Knochenabbau v.a. WS und prox. Femur Typ-II-Osteoporose =Involutions-O., > 70.LJ, Frauen 3 mal häufiger Low-turnover:  verminderte Knochenneubildung v.a. kox. Femurende, prox. Humerus, dist. Radius
  • Osteoporose Diagnostik Röntgen erst ab Substanzverlust von 40% an WS Diagnose möglich v.a. bei Wirbelkörperdeformierung oder Einbrüchen Knochendichtemessung DEXA-Methode (Dual Energy X-ray Absorptiometry); Goldstandard Absorption zweier Energiestrahlen im Bereich von LWS u. prox. Femur schnell, nichtinvasiv, kostengünstig, sehr geringe Strahlenbelastung Z-Score: Vergleich mit Normalperson mit gleichem Alter und Geschlecht T-Score: Vergleich mit Kollektiv normaler junger Erwachsener; Beurteilung des Frakturrisikos quantitative CT Aussage zur Struktur des Knochens Labor BSG, CRP, kleines BB, Ca, Phosphat, AP, Glucose, Transaminasen, γ-GT, Krea  Ca, Phosphat und AP im normalen Bereiche bei prim. Osteoporose
  • Osteoporose Therapie Kalzium (bis 1000mg/d) und Vit. D (bis 1000 IE) Bisphosphonate: 1/Wo p.o. (NW: Ösophagitis!), oder i.v. (alle 3-12 Mo) Raloxifen: sel.Östrogen-R-Modulator Paratid: Parathormon-Peptid, s.c. Gabe, osteoanabole Wirkung Reserve: Kalzitonin, Fluoride, Hormontherapie Hüftprotektor (Safehip®)  
  • Osteoporose op. Therapie > 60.LJ: endoprothetische Versorgung minimal-invasiv bei WK-Frakturen o. osteop. bedingte WS-SZ: Vertebroplastie: unter hohem Druck wird Knochenzement in Wirbelkörperraum gefüllt zur Stabilisierung (Gefahr der Lungenembolie oder unkontr. Zementaustritt mit Querschnittsymptomatik) Kyphoplastie: Aufweitung des Wirbelkörperraumes mit Ballonsystem, dann Auffüllung mit Knochenzement unter geringem Druck
  • T-Wert Knochendichte (DEXA-Methode), Bone Mineral Density (BMD) normaler Knochen: > (-1) SD Osteopenie: (-1) bis (-2,5) SD Osteoporose: > (-2,5) SD
  • AO-Klassifikation der langen Röhrenknochen 1. Zahl: Bezeichnung des Röhrenknochens (Humerus 1, Radius und Ulna 2, Femur 3, Tibia 4) 2. Zahl: Segment ( prox. 1, diaph. 2, dist. 3) 3a. Buchstabe diaph. Segment: Frakturform (einfach A, Keil B, komplex C) 3b. bei prox./dist. Segment: Gelenkbeteiligung (extraart. A, part. Gelenkfraktur B, vollst. Gelenkfraktur C)
  • Klinik Linksherzinsuffizienz Rückwärtsversagen mit Lungenstauung Dyspnoe, Tachypnoe, Orthopnoe (Atemhilfsmuskulatur) Asthma cardiale: nächtl. Husten + anfallsweise Orthopnoe, Herzfehlerzellen (= hämosiderinhaltige Alveolarmakrophage) im Sputum Lungenödem mit Orthopnoe, Rasseln über Brust, schaumiger Auswurf Zyanose Vorwärtsversagen Leistungsminderung, Schwächegefühl zerebrale Funktionsstörungen, bes. bei älteren Pat
  • Klinik Rechtsherzinsuffizienz sichtbare Venenstauung (Halsvenen, Venen am Zungengrund) Gewicht ↑, Ödeme in abhängigen Körperpartien, evtl. Anasarka Stauungsleber (u.a. V. cava und Lebervenen sonographisch erweitert, evtl. Aszites) Stauungsgastritis (Appetitlosigkeit, Meteorismus,...) Stauungsnieren mit Proteinurie
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