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Oekologie (Subject) / Übungsfragen 1-3 (Lesson)
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- Handlungfelder der Landwirtschaft Primärfunktion Nahrungsmittelproduktion erneuerbare Energien Landschaftsgestaltung Erhalt der Artenvielfalt (?) (Umwelt, Sozialer Aspekt, kultureller Aspekt, Wirtschaft)
- Kategorien von Ökosystemfunktionen nach dem "Millennium Ecosystem Assesment Report" Versorgende Funktion Nahrung, Trinkwasser, Brennholz Regulierende Funktion Klimaregulation, Krankheitsregulation, Wasserspeicherung Kulturelle Funktion Erholung/Ökotourismus, spiritueller/religiöser Wert, regionale Identität Erhaltende Funktion Bodenbildung, Nährstoffkreisläufe, Primärproduktion
- Definition Ökosystem Wirkungsgefüge von Organismen und ihrer Umwelt. Funktionelle Einheit aus Biozönose und Biotop
- Definition Biotop Räumlich abgrenzbare Struktur innerhalb einer Landschaft. Lebensraum für unterschiedliche Lebensgemeinschaften
- Definition Habitat Lebensraum oder Teillebensraum einer bestimmten Art oder Artengemeinschaft
- Durch welche 2 Gruppen von Faktoren wird die Umwelt von Organismen geprägt? (mit 2 Beispielen) 1. Abiotische Faktoren Klima: Temperatur, Licht Chemische Faktoren: Nährstoffversorgung, H2O, O2, CO2 Mechanische Faktoren: Wind, Wasser, Erosion Edaphische Faktoren: Bodeneigenschaften Orographische Faktoren: Hangneigung 2. Biotische Faktoren Konkurrenz (intra- & interspezifisch) Parasitismus Symbiose
- Was versteht man unter a) biotischen b) abiotischen Faktoren a) Faktoren der belebten Umwelt b) Faktoren der unbelebten Umwelt
- Charakteristika von Agrarökosystemen vom Menschen geschaffen und gestaltet durch regelmäßige Eingriffe in ihrem Organismenbestand und ihrer Funktion gesteuert
- Die wissenschaftlichen Disziplinen der Ökologie Autoökologie Beziehungen von Individuen einer Art zu einzelnen Umweltfaktoren Synökologie Beziehungen verschiedenartiger Organismen untereinander, sowie zu ihrer Umwelt (Eigenwelt und Außenwelt einer Biozönose) Populationsökologie Wechselwirkungen der Individuen einer Population sowie zwischen Populationen und ihrer Umwelt Landschaftsökologie untersucht räumliche und zeitliche Veränderungen der biologischen, physikalischen und gesellschaftlichen Komponenten von Natur- und Kulturlandschaften
- Definition a) Phänotyp b) Genotyp c) Ökotyp a) Individuelles Erscheinungsbild eines Orgsanismus b) Alle genetischen Merkmale, welche die mögliche Struktur und Funktion eines Organismus bestimmen (Erbbild eines Organismus) c) Genetisch fixierte Anpassungen an (z.B. klimatische oder edaphische) Standortbedingungen innerhalb einer Art
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- Was versteht man unter a) stenöken b) euröken Organismen? a) Organismen mit einem engen Tolleranzbereich b) Organismen mit einem breiten Tolleranzbereich bzgl. eines oder mehrerer Umweltfaktoren
- Warum sind stenöke Organismen als Indikatororganismen besonders geeignet? Sie haben einen engen Tolleranzbereich und sind damit nur in bestimmten Arealen lebensfähig. Sie sind also in Ihrer Ausbreitung begrenzt und kommen nur in bestimmten Arealen vor.
- Der biologische Artbegriff Gruppen sich miteinander kreuzender natürlicher Populationen, die hinsichtlich ihrer Fortpflanzung von anderen Populationen isoliert sind.
- Definition Population Alle Individuen einer Art mit gemeinsamen genetischen Gruppenmerkmalen in einem bestimmten Raum
- Erläutern Sie die Begriffe a) allopatrische b) sympatrische Artbildung a) Bildung von Tochterarten auf Grund räumlicher Trennung b) Bildung von Tochterarten innerhalb des Verbreitungsgebietes der Stammart durch genetische Isolation (auf Grund ökologischer Barrieren)
- Was versteht man unter adaptiver Radiation? Die unterschiedliche Anpassung und Einnischung verschiedener Vertreter einer Organismengruppe innerhalb eines geologisch kurzen Zeitraums
- Betrachtungsebenen der Biodiversität Genetische Vielfalt Artenvielfalt Lebensraumvielfalt
- Was versteht man unter der Redundanz-Hypothese? Die Ökosystemfunktion steigt zunächst mit der Anzahl der Arten, erreicht aber eine Sättigung. Weil meist mehrer Arten ähnliche Funktionen haben, sind einzelne Arten entbehrlich.
- Wieviel Biodiversität ist aus Ihrer Sicht in einem Ökosystem nötig? Begründung Artenzusammensetzung ist wichtiger als hohe Anzahl der Arten, aber eine hohe Anzahl kann als Rückversicherung dienen.
- Wert der Biodiversität für unsere Gesellschaft Nutzwert auf verschiedenen Ebenen - Ökonomischer Wert (Fischfang, Heilpflanzen, Holzproduktion) - Ökologischer Wert - Ethischer Wert (Jede Art hat ein Recht zu existieren) - Erholungswert/kultureller Wert
- Was versteht man unter einer Schlüsselart? Eine Art mit einer zentralen Funktion im Lebensraum und somit Einfluss auf das Vorkommen anderer Arten Bsp.: Bestäubung - Bienen
- Welche trophischen Ebenen werden in einer Nahrungskette unterschieden? 1. trophische Ebene autotrophe Primärproduzenten 2. trophische Ebene heterotrophe Konsumenten 1. Ordnung (Herbivoren) 3. trophische Ebene heterotrophe Konsumenten 2. Ordnung (Carnisvoren ...
- Saprophage Organismen unterschieden nach ihren Nahrungssubstraten Detritivoren = tote organische Substanz -> saprophag - fressen totes pflanzliches Material -> nekrophag - fressen totes tierisches Material -> koprophag - fressen tierische Exkremente Destruenten = abgestorbene Reste von Organismen Reduzenten/Mineralisierer = bauen organische Substanz zu anorganischen Endprodukten ab
- Was versteht man unter einem Nahrungsnetz? trophische Beziehungsgefüge zwischen Organismengruppen
- Was versteht man im Zusammenhang mit Nahrungsketten unter a) bottom up b) top-down Kontrolle a) Populationen werden durch die Ressourcenverfügbarkeit limitiert b) Populationen werden durch ihre natürlichen Gegenspieler limitiert
- Welche unterschiedlichen Formen des Populationswachstums könen unterschieden werden? Exponentielles Wachstum (Vermehrungsstrategie - r-Strategie) Populationswachstum nahe der Umweltkapazität (Kapazitätsstrategie - k-Strategie)
- Kennzeichnen Sie die Auswirkungen von a) Mutualismus b) trophischer Beziehung c) Komensalismus d) Konkurrenz e) Amensalismus f) Neutralismus a) +/+ (Symbiose) b) +/- (Parasitismus) c) 0/+ (Aasfresser) d) -/- (Konkurrenz) e) -/0 (Amensalismus) f) 0/0 (Neutralismus)