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Volkswirtschaftslehre (Subject) / Lorenzkurve, Inflation, Deflation (Lesson)
Lorenzkurve, Inflation, Deflation
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- Was macht man mit Hilfe der Lorenzkurve? Man zeigt auf, wie die Einkommen auf die Einkommensbezüger in einem Land verteilt sind.
- Was wäre, wenn die Einkommen in einer Volkswirtschaft völlig gleichmässig verteilt wären? Ist dieser Zustand erstrebenswert? Die Lorenzkurve ergäbe eine Diagonale. Dieser Zustand ist aber unrealistisch. Nein er ist nicht erstrebenswert. Viele würden es als unrecht empfinden, wenn Arbeitseinsatz, Risikobereitschaft, vertiefte Ausbildung, etc. nicht mehr Einkommen ergäbe. Der Anreiz, mehr und Besseres zu leisten, ginge verloren.
- Was ist, wenn z.b. 90% der Einkommensbürger nur über 10% aller Einkommen (Entwicklungsländer) verfügen? Es besteht die Gefahr von sozialen Unruhen, Streiks, Bürgerkriegen, etc. Diese Einkommenseinteilung darf man als ungerecht bezeichnen.
- Welche Lorenzkurve ist am "idealsten"? Wenn der Staat die Kurve in richtung der Diagonalen drücken will, ohne diese Diagonale zu erreichen, so dass die Verteilung der Einkommen als möglichst gerecht enmpfunden wird. In der Schweiz erfolgt dies durch die "Umverteilung" (z.B. Steuerprogression).
- Was versteht man unter Inflation? Der Wert des Geldes sinkd. Es ist ein anhaltender Anstieg des allgemeinen Preisniveaus. Die Geldmenge wird grösser als die Gütermenge! Für die gleiche Menge an Sachgütern und Dienstleistungen muss man mehr Geld bezahlen! Somit sinkt die Kaufkraft des Geldes. Die Preise steigen. (Buch Sturz der Titanen: Inflation in Deutschland. Wenn man ein bisschen Geld hat sofort etwas davon Kaufen! Morgen könnte das Geld keinen Wert mehr haben!)
- Was sind die Gefahren der Inflation? Untere und mittlere Einkommensschichten sind davon besonders stark betroffen. Familien und Rentner mit kleinem Einkommen können zum Teil die teuren Güter für den täglichen Bedarf nicht mehr bezahlen. Durch die Geldentwertung verlieren auch Ersparnisse an Wert. Hält der Prozess der Teuerung über längere Zeit an, kann dies die sozialen Gegensätze verschärfen, zu politischen Unruhen führen und das Vertrauen in das Funktionieren der Wirtschaft zerstören.
- Was sind die Ursachen der Inflation von der Geldseite her? Definanzierung des Staates Der Staat verlangt, dass die Nationalbank Staatsdefizite finanziert, indem sie die Notenpresse in Gang setzt (in der Schweiz nicht möglich, da die Nationalbank unabhängig ist) Stützungskäufe Die Nationalbank kauft z.b. Grosse Mengen Dollar auf und bezahlt mit Schweizer Franken. Dadurch hat sich die Geldmenge (Geldstrom) vergrössert. Wenn z.B. der Dollar gegenüber dem Schweizer Franken an Wert verliert, werden unsere Produkte auf dem Weltmarkt zu teuer. Um die Exportwirtschaft nicht in eine schwierige Lage zu bringen, erfolgen Stützungskäufe. Zu lockere Geldpolitik der Nationalbank Die Nationalbank weitet die Geldmenge als Folge einer zu lockeren Geldpolitik übermässig aus.
- Was gibt die Umlaufgeschwindigkeit an? Wie häufig eine Geldeinheit (z.B. innerhalb eines Jahres) verwendet wird um Sachgüter und Dienstleistungen zu finanzieren. Wenn die Geld-und die Gütermenge gleich bleiben, die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes sich aber erhöht, steigt das Preisnieveau.
- Was sind die Ursachen der Inflation von der Güterseite her? Wenn die Arbeitszeit verkürzt wird, der Lohn aber gleich bleibt und die Leistung nicht gesteigert werden kann, dann führt dies zu einem Rückgang der Produktion von Sachgütern. Bei Missernten geht der Ertrag aus dem Boden zurück. Schlimm für Staaten mit Monokulturen, die Einkommen dieser Staaten hängen ganz besoinders von einem Ernteprodukt (Kaffee) ab. Als Folge von Kriegen werden Arbeitskräfte an die Kriegsfront beordert und somit dem Wirtschaftsprozess entzogen. Zudem werden in einem Krieg Produktionsanlagen und Infrastrukturen zerstört.
- Was sind weitere Ursachen der Inflation? Nachfrageinflaiton Die Gesamtwirtschaftliche nach Sachgütern nimmt überdurchschnittlich zu (Bund, Kantone und Gemeinden vergeben viele und grosse Aufträge oder die Unternehmen investieren sehr viel). Dieser Gütermangel verursacht Preissteigerungen. Angebotsinflation Wenn die Produktionskosten für die Unternehmer steigen (höhere Steuern, höhere Löhne, teurere Rohstoffe) oder die Unternehmen höhere Gewinne realisieren wollen, dann steigen die Preise für die Sachgüter und Dienstleistungen.
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- Was versteht man unter der Loh-Preis-Spirale? Es ist ein Prozess, bei dem sich die Erhöhung der Löhne auf die Preise und die gestiegenen Priese sich wiederum auf die Löhne auswirken. Bsp.: Lohnerhöhungen werden gewährt, dadurch erhöhen sich die Lohnkosten im Unternehmen. Die erhöhten Lohnkosten bewirken, dass sich die Preise für die Sachgüter und Dienstleistungen erhöhen. Dies führ zu einem Steigen des Landesindex der Konsumentenpreise. Die Löhne steigen erneut. Dadurch ist die Lohn-Preis-Spirale in Gang gesetzt worden.
- Was versteht man unter Importierter Inflation? Im Ausland sind Sachgüter teurer geworden. Sobald sochle Sachgüter importiert werden, steigen die Preise für diese Sachgüter im Inland.
- Folgen der Inflation. Wer hat vorteile? Eigentümer: Sachwerte (Liegenschaften, Gegenstände) haben die Eigenschaft, wertbeständig zu sein. Daher erfolgt eine Flucht in die Sachwerte. Dadurch erhöht sich aber der Pries dieser Sachgüter, weil die Nachfrage steigt. Schuldner: Die Schulden werden real kleiner. Zwar bleibt die Schuldsumme gleich, aber da die Einkommen sich laufend erhöhen, fällt es imme rleichter, die Schuld zurückzuzahlen. Der Staat: Höhere Einkommen führen zu höheren Steuerneinnahmen und die Staatsschuld verringert sich. Unternehmer: Wiel die privaten Haushalte in die Sachwerte fliehen, können die Unternehmen mehr produzieren, ihre Produktionskapazitäten voll auslasten und höhere Gewinne erzielen.
- Folgen der Inflation. Wer hat Nachteile? Arbeitnehmer: Die Kaufkraft des Lohnes nimmt ab und die Arbeitnehmer sind darauf angewiesen, dass ihnen die Teuerung voll ausgeglichen wird. Da Lohnanpassungen meistens jährlich nur einmal erfolgen, hinken die Löhne immer der Teuerung nach. Wird den Arbeitnehmern die Teuerung ausgeglichen, so verfügen sie zwar nicht über mehr Kaufkraft, rutschen aber in eine höhere Steuereinkommensklasse und müssen nun mehr Steuern bezahlen (kalte Progression). Gläubiger: Da das Geld an Wert verliert, vermindert sich der Wert der Darlehen ebenfalls. Rentner: Die Kaufkraft der Rente (AHV, Pensionskasse) nimmt ab. Eine allfällige Anpassung an die Teuerung erfolgt verspätet. Sparer: Die Kaufkraft der Ersparnisse nimmt ab. Wenn der Zinssatz auf einem Sparkonto 4% und die Inflation 1% beträgt, dann ist der reale Zinsertrag nur 3%. Ist die Inflationsrate sogar höher als der ausbezahlte Zins, nimmt der Wert der Ersparnisse ab. Es erfogt er recht eine Flucht in die Sachwerte.
- Was gibt es für Massnahmen gegen die Inflation? Was sind deren Auswirkungen? Die SNB verkleinert die Geldmenge: Positive Auswirkungen: Dem Geldkreislauf wird Geld entzogen. Banken haben weniger Geld zur Verfügung um Kredite zu gewähren. Diese Massnahme dämpft die Inflation. Negative Auswirkungen: Das Geld wird knapper, die Zinsen steigen. Die Unternehmen investieren weniger. Es könnte eine Rezession ausgelöst werden, wodurch die Arbeitslosigkeit zunimmt. Erhöhung des Leitzinses (Dreimontas-Libor) durch die SNB: Positive Auswirkungen: Die Inflationstendenzen können vermindert werden. Negative Auswirkungen: Die Refinanzierungsmöglichkeiten der Geschäftsbanken werden teurer. Dadurch werden auch die Kredite für die Unternehmen teurer. Die Investitionen der Unternehmer verringert sich. Der Staat schränkt seine öffentlichen Aufträge ein (antizyklisches Verhalten): Positive Auswirkungen: Der Staat wirkt beruhigend auf die Wirtschaftslage. Dadurch nimmt die Inflation tendenziell ab. Negative Auswirkungen: Die Unternehmen haben weniger Aufträge. Die Gewinne könnten sinken. Dies wirkt sich längerfristig negativ auf die Beschäftsigungslage aus.
- Was versteht man unter Deflation? Anhaltender Rückgang des allgemeinen Preisniveaus. Der Wert des Geldes steigt. Die Gütermenge ist grösser als die Geldmenge. Für die gleiche Summe Geld erhält man mehr Sachgüter. Man muss weniger bezahlen. Die Preise beginnen zu sinken.
- Was sind die Gefahren der Deflation? Die ständig fallenden Preise führen dazu, dass auch die Einkommen sinken. In der Hoffnung, die Preise würden noch tiefer fallen, halten sich die privaten Haushalte mit Einkäufen erst recht zurück. Damit steigen die Überkapazitäten der Unternehmen. Sie müssten Investitionen stoppen und Personal abbauen, Löhne senken, etc. Schuldner werden eher zahlungsunfähig.
- Was sind die Ursachen der Delfation von der Geldseite her? Die Unternehmen haben im Übermass Investitionen getätigt, die zu einer erhöhten Produktivität führen. Die Produktivitätssteigerung wird aber nicht durch eine gelichzeitige Lohnerhöhung aufgefangen. In Wirtschaftsbranchen, die für die ganze Volkswirtschaft von Bedeutung sind, herrscht Überproduktion, ohne dass sich dafür eine entsprechende Nachfrage findet. Die Flucht aus den Sachwerten führ zu einem Überangebot an Sachgütern und Dienstleistungen. In der Folge werden die Unternehmen ihre Produktion einschränken, was zu Entlassungen führt. Die Handelsbilanz einer Volkswirtschaft weist Importüberschüsse aus. Einer erhöhten Gütermenge steht eine gleichbleibende Geldmenge gegenüber. In Ländern mit Monokulturen oder Regionen, die auf bestimmte Landwirtschaftsgüter spezialisiert sind, fallen Rekordernten an. Die Preise beginnen zu sinken.
- Was sind die Ursachen der Deflation von der Güterseite her? Die SNB verolgt eine restriktive Geldpolitik. Sie hält sich im Repo-Geschäft zurück. Sie tauscht weniger Devisen gegen Schweizer Franken und erhöht den Leitzins. Die Geschäftsbanke vergeben infolge der Verteuerung des Geldes weniger Kredite an private Haushalte und Unternehmen. Durch Lohnkürzungen und eine grosse Zahl an Arbeitslosen sinkt das Volkseinkommen und damit das Konsumvolumen. Um die Einnahmen zu sichern erhöht der Staat die Steuern für die privaten Haushalte und für Unternehmen. Weniger Geld steht für Konsum und Investition zur Verfügung. Der Staat muss die Staatsausgaben senken und sein Auftragsvolumen in der Wirtschaft reduzieren.
- Auswirkungen der Deflation. Wer kann Vorteile geniessen? Die Arbeitnehmer Sie können Sachwerte und Dienstleistungen günstiger erwerben. Darlehen Da der Wert des Geldes steigt, steigt auch der Wert des Darlehens. Die Darlehenssumme bleibt aber die gleiche. Rentner Die Kaufkraft der Rente nimmt zu. REntner können mit der gleichen Einheit Geld mehr an Gütern und Dienstleistungen erwerben. Ersparnisse Die Kaufkraft der Ersparnisse nimmt zu.
- Ausirkungen der Deflation. Wer hat Nachteile? Sachwerte, Liegenschaften Die Sachwerte, Liegenschaften, etc. verlieren ständig an Wert. Es erfolgt eine Flucht aus diesen Werten. Angebot übersteigt die Nachfrage. Schuldner Da der Wert des Geldes steigt, steigt auch der W ert der Schulden. Staatsschuld Lohnkürzungen und hohe Arbeitslosenzahlen führen zu tiefen Steuereinnahmen. Da die Staatsausgaben gleich hoch bleiben, vergrössert sich in der Folge die Staatsschuld. Überangebot auf den Märkten Weil die privaten Haushalte aus den Sachwerten fliehen, herrscht ein Übernagbeot auf den Märkten. Ausserdem kaufen die privaten Haushalte weniger Sachgüter und Dienstleistungen, weil sie weitere Preisrückgänge erwarten.
- Was ist die Konjunktur? Sie widerspiegelt die Gesamtsituation einer Volskwirtschaft. Sie bezeichnet den schwankenden Verlauf der Wirtschaft bwz. des Wirtschaftswachstums.
- Anhand von was wird das Wirtschaftswachstum gemessen? Anahnd vom realen Bruttoinlandprodukt.
- Wie heissen die 4 Punkte einer Konjunktur? 1. Aufschwung / Erholung 2. Hochkonjunktur / Boom 3. Abschwung / Rezession 4. Depression / Krise
- Was ist der Konjunkturzyklus? Es wird eine ganz bestimmte Phase der Wirtschaftsentwicklung betrachtet. Von einem Welltental zum nächsten oder von einem Wellenberg zum nächsten.
- Wie heissen die 3 Produktionsfaktoren? -Boden -Arbeit -Kapital
- Was bedeutet "Boden"? Er ist Träger von Nahrungsmitteln und Rohstoffen und gleichzeitig Standort für Betriebe. Dazu gehören auch das Klima, die geografische Lage, die Bodenbeschaffenheit (Berge, Seen, Flüsse), etc. 1. Träger von Nahrungsmitteln und Rohstoffen 2. Standort für Unternehmen 3. Bodenspekulation 4. Raumplanung 5. Infrastruktur
- Was versteht man unter "Arbeit"? Jede körperliche und geistige Tätigkeit, mit deren HIlfe ein Einkommen erzielt wird. 1. Arbeitsproduktivität 2. Automatisierung 3. Rationalisierung
- Was ist das "Kapital"? Alle Mittel (Maschinen, Know-How, Geld), die eingesetzt werden, um Sachgüter herzustellen und Dienstleistungen zu erbringen. 1. Sachkapital 2. Fähigkeitskapital 3. Sparen 4. Investieren
- Was versteht man unter Arbeitslosigkeit? Arbeitsfähige und arbeitswillige Personen sind ohne Beschäftigung, die ihnen ein Einkommen garantiert.
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- Was unterscheidet man für Arbeitslosigkeiten? Sockelarbeitslosigkeit (Friktionelle und Strukturelle Arbeitslosigkeit). Konjunkturelle Arbeitslosigkeit Saisonale Arbeitslosigkeit
- In was unterscheidet man die Sockelarbeitslosigkeit? Fiktionelle Arbeitslosigkeit Sie entsteht durch Stellenwechsel. Sie ist immer nur von kurzer Dauer und von geringem Ausmass. Sturkturelle Arbeitslosigkeit Den Arbeitnehmern ist es nicht möglich örtliche Distanzen zu überwinden oder wenn sie dazu zu wenig flexibel sind.
- Was ist die konjunkturelle Arbeitslosigkeit? In Zeiten der Rezession nimmt aufgrund des Konsumrückgangs und des Rückgangs von Investitionen die Bieschäftigung ab. Alle Branchen sind davon betroffen.
- Was ist die saisonale Arbeitslosigkei? Der Wechsel der Jahreszeiten kann kurzfristig eine Veränderung in der Beschäftigungsanlage bringen.
- Was ist das Bruttoinlandprodukt? Es entspricht dem Wert aller Sachgüter, die während eines Jahres im Inland produziert wurden, minus den Vorleistungen (berechnet zu Marktpresien). Es misst die Wertschöpfung eines Landes. Bruttoproduktionswert - Vorleistungen = Bruttoinlandprodukt.
- Welche Sachgüter und Dienstleistungen werden im BIP nicht erfasst? -Tätigkeiten die untentgeltlich erbracht werden. -Schwarzarbeit. -Tätigkeiten, die illegal sind (Drogenhandel).
- Was ist der Bruttoproduktionswert? Er enstprich dem Wert aller Sachgüter zu Marktpreisen, die während eines Jahres im Inland produziert wurden.
- Was sind die Vorleistungen? Sie entsprechen dem Wert aller Sachgüter zu Marktpreisen, die während eines Jahres verbraucht wurden, um andere Güter und Dienstleistungen herzustellen. Ein Schreiner fertigt einen Schank an. Dazu benötigt er Holz. Das Holz ist eine Vorleistung und muss vom Bruttoproduktionswert abgezogen werden. Der Wert des Holzes wurde schon bei der Sägerei erfasst.
- Was bedeutet Wohlstand? Über möglichst viele und hochwertige Güter verfügen können.
- Was bedeutet Wohlfahrt? Lebensqualität. Es ist der Oberbegriff für alle Massnahmen, die zum Wohlbefinden des Menschen beitragen.
- Was gibt es für Zielkonflikte betreffend Wohlfstand und Wohlfahrt? Mehr Wohlstand heisst, immer mehr Sachgüter zu produzieren und zum Kauf anzubieten, was im Konflikt mit der Umwelt steht. Eine intaktere Umwelt heisst unter Umständen, dass weniger konsumiert werden dürfte und für Sachgüter und Dienstleistungen mehr bezahlt werden müsste. Mehr Wohlstand kann auch im Konflikt stehen mit einer besseren Gesundheits (Durch den Wohlstand essen wir zu viel). Wer mehr Sicherheit will, kann nicht gleichzeitig mehr Freiheit beanspruchen. Mehr Freiheit geht auf Kosten von mehr sozialer Sicherheit. Wer möglichst wenig Sozialabgaben dem Staat zahlen will, um über möglichst viele Lohnanteile zu verfügen, dessen Sicherheit wäre im Alter, bei Invalidität, etc. weniger gross.
- Was ist ein Markt? Jeder Ort, an dem Angebot und Nachfrage aufeinander treffen.
- Was ist der Preis? Der in Geld ausgedrückte Tauschwert für eine Sache oder eine Dienstleistung.
- Was ist das Angebot? Diejenige Menge an Sachgütern und Dienstleistungen, die von den Unternehmen auf dem Markt zum Verkauf angeboten werden.
- Was ist die Nachfrage? Der Wille der privaten Haushalte (Konsumenten), Sachgüter und Dienstleistungen zu erwerben, um die Bedürfnisse zu befriedigen.
- Was passiert wenn die Preise steigen? Die angebotene Menge wird zwar grösser, die Nachfrage aber sinkt. Wenn der Preis steigt, vergrössern die Anbieter die Menge ihrer Ware auf dem Markt, da die Aussicht auf einen guten Verdienst sehr gross ist. Gleichzeitig sind immer weniger Nachfrager bereit, die Ware zu diesem Preis zu kaufen.
- Was passiert, wenn die Preise sinken? Die nachgefragte Menge wird grösser, die angebotene Menge aber sinkt. Wenn der Preis einer Ware sinkt, sind immer mehr Nachfrager am Kauf dieser Ware intressiert. Gleichzeitig reduzieren die Anbieter ihre Menge, da der erzielte Gewinn kleiner wird.
- Das Angebot eines Sachgutes nimmt zu. Was können Gründe dafür sein? -Die Produktionskosten sinken. -Die äusseren Einflüsse (Ernte) wirken sich positiv aus. -Die Produktionsverfahren ewrden verbessert. Die Angebotskurve verschiebt sich nach rechts! Die angebotene Menge erhöht sich, der Marktpreis sinkt. ! Die Nachfragekurve bleibt unverändert!
- Das Angebot eines Sachgutes nimmt ab. Was sind die Gründe dafür? -Produktionskosten steigen. -Die äusseren Einflüsse (Ernte) wirken sich negativ aus. Die Angebotskurve verschiebt sich nach links! Die angebotene Menge verringert sich und der Marktpreis steig. !Die Nachfragekurve bleibt gleich!
- Die Nachfrage nach einem Sachgut nimmt zu. Was können die Gründe dafür sein? -Die Einkommen erhöhen sich. -Der Preis der Ersatzgüter steigt (Der Preis für Butter steigt um 30%. Die Nachfrage nach der billigeren Margarine wird zunehmen). -Die Preise von Komplementärgütern sinken. -Die Erwartung an den Nutzen eines Gutes erhöht sich (lieber Carving-Skis anstelle von normalen Skis). Die Nachfragekurve verschiebt sich nach rechts! Die nachgefragte Menge und der Marktpreis erhöhen sich. !Die Angebotskurve bleibt unverändert!