253
VWL Damm - HS Osna (Subject) / VWL - Glossar (Lesson)
Advertisement
- Grenznachfrager Der Nachfrager, der den Markt bei einer Preiserhöhung als erster verlässt
- Grenzkosten Zunahmen der Gesamtkosten für die Herstellung einer zusätzlichen Produkteinheit
- Grenzprodukt Der Zuwachs an Produktmenge, den man durch eine zusätzliche Einheit an Faktoreinsatz erzielt
- Abnehmendes Grenzprodukt Eigenschaft einer Produktionsfunktion, wonach der Zuwachs an Produktionsmenge durch eine zusätzliche Einheit eines Produktionsfaktors mit wachsender Produktion- ausdehnung abnimmt
- Grenzprodukt der Arbeit Der Zuwachs an Produktions- menge je zusätzlicher Arbeitseinheit
- Wertgrenzprodukt Das Grenzprodukt eines Faktor- einsatzes multipliziert mit dem Grenzprodukt
- Grenzrate der Substitution Das Verhältnis, zu welchem ein Konsument bereit ist, ein Gut gegen ein anderes zu tauschen
- Grenzsteuersatz Verhältnis zwischen einer marginalen Veränderung des Steuerbetrags und der sie auslösenden marginalen Veränderung des Einkommens
- Handelsmarkt Staatliche Maßnahmen, um die Menge der Güter, die ein Land importiert oder exportiert, zu beeinflussen
- Hauptrefinanzierungssatz Der Zinssatz, zu dem die EZB für einen Zeitraum von einer Woche Liquidität für Banken im Euroraum zur Verfügung stellt
- Advertisement
- Humankapital Summe aller in der Vergangenheit vorgenommenen Erziehungs- und Ausbildungsinvestitionen
- Höchstpreis : Ein gesetzlicher Höchstpreis, zu dem ein Gut verkauft werden darf (®Mindestpreis)
- Horziontale Gerechtigkeit : Steuerzahler mit gleicher steuerlicher Leistungsfähigkeit sollen den gleichen Steuerbetrag bezahlen. (®Vertikale Gerechtigkeit)
- Indexierung Bindung nominale Kontrakte an die Entwicklung eines bestimmten Preisindex, um inflationsbedingte Umverteilungseffekte auszuschalten
- Indifferenzkurve Eine Kurve, die all jene Konsumbündel aufzeigt, die dem Verbraucher den gleichen Grad an Zufriedenheit stiften
- Inflationsrate Eine prozentuale Veränderung des Preisindex gegenüber der Vorperiode
- Inflationssteuer Die Einnahmen, die der Staat durch Geldschöpfung erzielt
- Internalisierung externer Effekte Eine Veränderung der Anreize derart, dass die Menschen die externen Effekte ihrer Aktivitäten bei Entscheidungen mit veranschlagen
- Investmentgesellschaft Eine Institution, die Aktien an die Öffentlich- keit ausgibt und die Einnahmen daraus dazu verwendet, ein Portfolio aus Aktien und Anleihen zu kaufen
- Investmentfonds Ein Portfolio aus Aktien und Anleihen
- Kapitail (realkapital) Ausrüstungen und Anlagen zur Produktion von Gütern
- Kapitalflucht Ein umfangreicher und plötzlicher Rückgang der Nachfrage nach Aktiva eines bestimmten Landes
- Kartell Gruppe von Unternehmungen, die einvernehmlich (per Kollusion) agiert
- Kaufkraftparitätentheorie Eine Theorie der Wechselkursbestimmung, wobei angenommen wird, dass mit einer Einheit einer jeden Währung in jedem Land dieselbe Menge an Gütern erworben werden kann
- Klassische Dichotomie Die theoretisch Trennung zwischen realen und nominalen Variablen
- Kollektive Lohnverhandlung Der Prozess, in dem sich Gewerkschaften und Arbeitgeber- verbände über die Bedingungen der Beschäftigung einigen
- Kollusion Absprache von Unternehmungen über Produktionsmengen und Preise
- Komperativer Vorteil Der Opportunitätskostenvorteil eines Produzenten bei der Erzeugung eines bestimmten Guts (®Absoluter Vorteil)
- Komplemente, Komplementäre Güter Wird Benzin extrem teuer im gegensatz zu Diesel, so geht die Nachfrage sowohl nach Benzin als auch nach Benzin betriebenen Autos stark zurück Zwei Güter, bei denen der Preisanstieg des einen Guts einen Nachfragerückgang beider Güter bewirkt (®Substitute)
- Vollkommene Komplemente Zwei Güter, deren Indifferenzkurven rechtwinklig verlaufen
- Advertisement
- Konjunkturzyklus^ (1)Schwankungen der Wirtschaftstätigkeit wie Beschäftigung und Produktion (2)Empirisch die Abfolge von Aufschwung- und Abschwungjahren (mit idealtypischer Vorstellung harmonischer Schwingungen)
- Konkurrenzmarkt, wettbewerbsmarkt (1)Ein Markt mit sehr vielen Anbietern und Nachfragern, sodass der Einzelne einen verschwindend kleinen und ihm selbst unbekannten Einfluss auf den Marktpreis hat (2) Ein Markt mit vielen Käufern und Verkäufern, die Identische Güter handeln, so dass jeder Markt- teilnehmer zum Preisnehmer/Mengenanpasser wird
- Konkurrenz der Güternützung Eigenschaft eines Guts, nach der ein Nutzer anderen die Nutzungsmöglichkeit nimmt
- Konstante Skalenerträge Gleichbleiben der langfristigen Durchschnittskosten bei wachsender Betriebsgröße
- Konsum, privater Verbrauch Ausgaben der Haushalte für Waren und Dienstleistungen mit mit der Ausnahme des Erwerbs von Grundstücken und Gebäuden sowie des Neubaus von Häusern und Wohnungen
- Konsumentenrente Zahlungsbereitschaft (persönlicher Höchstpreis) des Käufers minus tatsächlich bezahlter Preis
- Gesamtkosten Wert von allem, worauf ein Unternehmer bei der Herstellung eines Guts verzichten muss (Geldwert der Faktoreinsätze)
- Explizite Kosten Kosten, die eine Geldzahlung der Unternehmung erforderlich machen
- Implizite Kosten Kosten, die keine Geldzahlung der Unternehmung erforderlich machen
- Kosten-Nutzen-Analyse Eine Studie über den Vergleich der volkswirt- schaftlichen Kosten und Nutzen aus der Bereitstellung eines öffentlichen Guts
- Kreislaufdiagram Ein visuelles Modell, das zeigt, wie Euros/Dollars über Märkte zwischen Haushalten und Unter- nehmungen fließen
- Kreuzpreiselastizität der Nachfrage Beschreibt, wie die Nachfragemenge reagiert bei einem Gut, wenn der Preis sich bei einem anderen Gut ändert. Zum Beispiel wird Butter wesentlich teurer, dann steigt die Nachfrage nach Margarine. Ein Maß der Reagibilität der Nachfragemenge eines Guts auf Preisänderungen eines anderen Guts - gemessen als Quotient von prozentualer Mengenänderung des Guts1 und prozentualer Preisänderung des Guts2
- Kurve der Agrettieren Nachfrage Eine Kurve mit den Gütermengen, die Haushalte, Unternehmungen und staatliche Stellen bei unterschiedlichen Preisniveaus verkaufen können
- Kurve des aggretieren Angebots Eine Kurve mit den Gütermengen, die Unternehmungen bei verschiedenen Preisniveaus herstellen und verkaufen Möchten In der Wirtschaftstheorie bedeutet Aggregation die Zusammenfassung mehrerer Einzelgrößen hinsichtlich eines gleichen Merkmals, um Zusammenhänge zu gewinnen, z. B. Nachfrage der einzelnen Haushalte zur Gesamtnachfrage des betreffenden Marktes. Auf der höchsten Aggregationsstufe stehen die Größen der Makroökonomik, z. B. die gesamte Güternachfrage einer Volkswirtschaft.
- Lags Wirkungsverzögerungen der Maßnahmen der Stabilisierungspolitik in der Praxis
- Lebenszyklus Die Einkommensentwicklung einer Person folgt, über die Lebensspanne der Person betrachtet, einem regelmäßigen Muster
- Leistungsbilanzdefizit = negativer Außenbeitrag, die Importe sind höher als die Exporte
- Leistungsbilanzüberschuss = positiver Außenbeitrag, die Exporte sind höher als die Importe
- Ausgeglichene Leistungsbilanz Eine Situation, in der Exporte und Importe gleich sind
- Leistungsfähigkeitsprinzip Jeder Bürger soll entsprechend seiner Steuerlichen Leistungsfähigkeit an der Aufbringung des Steueraufkommens be- teiligt werden