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VWL Damm - HS Osna (Subject) / VWL - Glossar (Lesson)
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- Abnehmende Grenzerträge Der Nutzen einer zusätzlichen Einheit eines Produktionsfaktors mit zunehmender vorhandener Menge dieses Produktionsfaktors ab
- Abnehmende Skalenerträge Anstieg der langfristigen Durchschnittskosten bei wachsender Betriebsgröße (®Zunehmende Skalenerträge)
- Abschwung Abnahme der Wachstumsraten des realen BIP (mit Zunahme der Arbeitslosen) (->Aufschwung)
- Absoluter Vorteil Der eine Bauer ist geschickter im Umgang mit Kühen, kann da wesentlich mehr Gewinn mit erzielen, als Bauer B, dafür hat Bauer B ein Händchen für Schweine Der Produktivitätsvorteil eines Produzenten bei der Erzeugung eines bestimmten Guts (->Komparativer Vorteil)
- Abwertung Ein Rückgang des Werts einer Währung (gemessen an derMenge an ausländischer Währung, die man mit einer Einheit inländischer Währung erwerben kann - Mengennotierung! - sinkt der Wechselkurs bei einer Abwertung) (->Aufwertung)
- Äquivalenzprinzip Jeder Bürger soll Steuern entsprechend den aus den beanspruchten staatlichen Leistungen empfangenen Vorteilen zahlen
- Allmendeproblematik Eine Parabel, die illustriert, warum gesellschaftliche Ressourcen stärker ausgebeutet werden, als dies vom volkswirtschaftlichen Standpunkt aus wünschenswert ist
- Angebotskurve Ein Graph für die Zuordnungen von Güterpreisen und Angebotsmengen (->Nachfragekurve)
- Angebotsmenge Die Gütermenge, die Verkäufer veräußern wollen und Können (->Nachfragemenge)
- Angebotsplan/-tabelle Eine Tabelle für die zusammengehörigen Wertepaare Güterpreis und Angebotsmenge (->Nachfrageplan)
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- Angebotsschock Ein Ereignis, das unmittelbar die Kosten und Preise der Unternehmungen verändert, sodass sich die aggregierte Angebotskurve der Volkswirtschaft und damit auch die Philips-Kurve verschieben
- Angebotsüberschuss Eine Situation, bei der die angebotene Menge (zum herrschenden Preis) größer ist als die nachgefragte Menge (®Nachfrageüberschuss)
- Anleihe (Rentenpapier/bond) ist eine Schuldverschreibung
- Annahmen Vereinfachen ein Problem, ohne dass die Antwort Wesentlich darunter leidet
- Anreiz Etwas, das eine Person zum Handeln bewegt
- Aktie Ein Eigentumsanteil an einer Unternehmung (Aktiengeschäft) (stock)
- Angebotskurve Sie gibt an, wie die Beschäftigten mit ihrer Entscheidung zwischen Arbeit und Freizeit reagieren, wenn sich die Opportunitätskosten ändern
- Zyklische Arbeitslosigkeit Die Abweichungen der Arbeitslosenquote von der natürlichen Arbeitslosenquote
- Verdeckte Arbeitslosigkeit Die statistisch nicht ausgewiesene Arbeitslosigkeit
- Ökonomische Arbeitslosigkeit Diskrepanz zwischen Arbeitskräfteangebot und Arbeitskräftenachfrage zum herrschenden Lohnsatz
- Friktionelle Arbeitslosigkeit Arbeitslosigkeit, die durch die Zeit verursacht wird, die die Arbeitslosen benötigen, um den Arbeitspatz zu finden, der am besten zu ihren Fähigkeiten und Neigungen passt
- Strukturelle Arbeitslosigkeit Arbeitslosigkeit, die daraus resultiert, dass die Zahl der verfügbaren Arbeitsplätze nicht ausreicht, um jedem Arbeitswilligen einen Arbeitsplatz zu geben
- Arbeitsnachfrage Die Arbeitsnachfrage ist eine abgeleitete Nachfrage. Unternehmungen fragen Dienste von Arbeitskräften nach
- Arbeitskräftepotenzial Gesamtzahl der Arbeitskräfte eines Landes (zu einem bestimmten Zeitpunkt), und zwar der der Beschäftigten wie der Erwerbslosen
- Arbeitslosenversicherung Teil der Sozialversicherung, der die Einkommen bei Arbeitslosigkeit teilweise durch Arbeitslosengeld sichert
- Arbeitsplatzsuche Der Prozess, in dem Arbeitskräfte die zu ihren Fähigkeiten passenden Arbeitsplätze finden
- Arbitrage Man zieht Vorteile aus unterschiedlichen Preisen für ein Gut auf unterschiedlichen Märkten
- Armutsgrenze Einkommensgrenze, bei deren Unterschreiten Armut besteht; i.d.R. 60% des durchschnittlichen Nettoäquivalenzeinkommens
- Armutsrisikoquote Anteil der Personen mit einem Einkommen unterhalb der Armutsgrenze in Prozent der Gesamtbevölkerung
- Aufschwung Zunahme der Wachstumsraten des realen BIP (mit Abnahme der Arbeitslosen) (®Abschwung)
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- Aufwertung Ein Anstieg des Wertes einer Währung (gemessen an der Menge an ausländischer Währung, die man mit einer Einheit inländischer Währung erwerben kann - Mengen- notierung! - steigt der Wechselkurs bei einer Aufwertung) (®Abwertung)
- Autarkie Selbstversorgung einer Volkswirtschaft
- Automatische Stabilisatoren Nachfragestützende fiskalpolitische Wirkungen, die ohne besondere Maßnahmen jeweils dann eintreten, wenn die Volkswirtschaft in eine Rezession gleitet
- Ausländische Direktinvestition Eine Investition, die von einem ausländischen Wirtschaftssubjekt finanziert und durchgeführt wird
- Ausgelassene Variable Variable, die anstatt der betrachteten Variablen die Untersuchungsergebnisse klären kann
- Ausschließbarkeit Eigenschaft eines Guts, nach der ein Eigentümer oder Besitzer andere von einer Nutzung der Güternutzung ausschließen kann
- Betriebsoptimum (oder effiziente Produktmenge/effiziente Betriebs- größe) ist die Produktionsmenge, die zur Minimierung der Durchschnittskosten führt
- Bilanzierung Wie verschiedene Zahlen definiert und zusammengezählt werden
- Bruttoinlandsprodukt Der Marktwert aller für den Endverbrauch (BIP) bestimmten Waren und Dienstleistungen, die in einem Land in einem bestimmten Zeitabschnitt hergestellt werden
- Nominales BIP Die Produktion von Gütern bewertet zu laufenden Preisen
- Reales BIP Die Produktion von Gütern bewertet zu konstanten Preisen
- BIP- Deflator Er gibt den Anstieg im nominalen BIP an, der auf einen Anstieg der Preise zurückzuführen ist
- Bruttonationaleinkommen (ehemals Bruttosozialprodukt) Der Marktwert aller für den Endverbrauch bestimmten Waren und Dienstleistungen, die von den dauerhaft in einem Land lebenden Personen in einem bestimmten Zeitabschnitt hergestellt werden
- Budgetbeschränkung Die Begrenzung der Konsumbündel, die der Verbraucher sich leisten kann
- Budget-Defizit Überschuss der Staatsausgaben über die Staatseinnahmen
- Budget-Überschuss : Überschuss der Staatseinnahmen über die Staatsausgaben
- Catch-up Effekt Arme Länder erreichen, von einem gegebenen Ausgangspunkt betrachtet, tendenziell ein schnelleres Wachstum als reiche Länder
- Coase-Theorem Die Behauptung von R.Coase, die Marktparteien könnten das Problem externer Effekte selbst lösen und mit den Märkten zu effizienter Ressourcen- allokation gelangen, wenn sie nur in der Lage wären, über die Allokation zu verhandeln und ohne Kosten zu tauschen
- Crowding-Out : Ein Rückgang der Investitionen, der aus der Kreditaufnahme des Staats resultiert
- Definitive Offenmarktgeschäfte Definitiver An- und Verkauf von Wertpapieren durch die Zentralbank im Bankensektor ohne die Vereinbarung über eine entsprechende Gegentransaktion zu einem späteren Zeitpunkt (®Wertpapierpensionsgeschäft)