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Rechnungswesen (Subject) / Prüfungsvorbereitung (Lesson)
Vorbereitung Prüfung
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- Merkmale der Doppelten Buchführung? Alle Vorgänge werden in zeitlicher (Grundbuch) und sachlicher (Hauptbuch) Ordnung erfasst Jede Buchung berührt mindestens 2 Konten betragsmäßig in der gleichen Höhe Zahlungs- und Leistungsvorgänge werde auf Bestands- und Erfolgskonten geführt Ermittlung des Periodenerfolgs in 3facher Form Betriebsvermögensvergleich = Bilanz Differenz von Erträgen und Aufwendungen = GuV
- Erläutern Sie die Nebenbücher. Es werden bestimmte Geschäftsfälle gesammelt und in periodischen Abständen auf ein adäquates Sachkonto des Hauptbuches in Sammelbuchungen übertragen. Die Nebenbücher sollen die Sachkonten des Hauptbuches weiter untergliedern und näher erläutern. In den Nebenbüchern werden nur Zugänge, Abgänge und Bestände ohne Gegenbuchungen erfasst.· Kontokorrentbuch· Anlagenbuchhaltung· Lagerbuchhaltung· KassenbuchLohn- und Gehaltsbuchung
- Erläutern Sie die Systembücher: Es wird der Wertefluss von der Eröffnungsbilanz bis zur Schlussbilanz systematisch festgehalten.1.) Inventar- und Bilanzbuch· enthält die jährlichen Inventare und Bilanzen· Aufbewahrungsfrist 10 Jahre2.) Grundbuch· chronologische Aufzeichnung der Geschäftsfälle· Vorgänge lassen sich bis zum dazugehörigen Beleg zurückverfolgen· aufgrund der Aufzeichnungen werden die Geschäftsfälle ins Hauptbuch übertragen3.) Hauptbuch· laufende Buchungen des Grundbuches werden auf Sachkonten übertragen· Salden ermöglichen buchmäßigen AbschlussKonten sind durch Gegenbuchungen verbunden
- "Grundschema" Kalkulation Materialeinzelkosten + Materialgemeinkosten = Materialkosten Fertigungslöhne + Fertigungsgemeinkosten = Fertigungskosten Materialkosten + Fertigungskosten = Herstellkosten Herstellkosten + Vertrieseinzelkosten + Vertriebsgemeinkosten + Verwaltungsgemeinkosten = Selbstkosten
- Insolvenz? Die Insolvenz tritt ein bei Überschuldung, Zahlungsunfähigkeit oder bei drohender Zahlungsunfähigkeit (Eigentümer muss selbst einreichen). Eine Insolvenz liegt dann vor, wenn ein Gericht über den Antrag auf Eröffnung der Insolvenz positiv entschieden hat. Dieses Gericht prüft ob genügend Insolvenzmasse zur Verfügung steht um die Kosten für das Verfahren (nicht die Schulden!) zu decken und setzt zur Eröffnung der Insolvenz einen Insolvenzverwalter ein.
- wofür sind Vertriebskostenstellen zuständig? Vertriebskostenstellen sind mit der Vermarktung der Güter und Leistungen betraut.Zum Beispiel:Marketing, Versand usw
- wofür sind Fertigungskostenstellen zuständig? Fertigungskostenstellen sind direkt am Erstellungsprozess von Kostenträgern beteiligt.Zum Beispiel: Presswerk, Achsfertigung
- wofür sind Materialkostenstellen zuständig? Materialkostenstellen sind mit der Beschaffung und Zurverfügungsstellung von Rohstoffen beschäftigt.Zum Beispiel: Beschaffung, Eingangsprüfung usw
- Was versteht man unter einem Passivtausch? Die Umschichtungen einzelner Positionen der Passivseite. Es gibt keine Veränderung der Bilanzsumme.Buchung:Passivkonto an Passivkonto
- Was versteht man unter einem Aktivtausch? Die Umschichtung einzelner Positionen der Aktivseite. Es gibt keine Veränderung der Bilanzsumme.Buchung:Aktivkonto an Aktivkonto
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- kalkulatorischen Abschreibungen? Kalkulatorische Abschreibungen sollen die tatsächliche Wertminderung erfassen. Dieser Werteverzehr geht in die Angebotskalkulation ein. Der Kunde zahlt somit den Werteverzehr. Als Grundlage wird hier der Wiederbeschaffungswert und ggf. Instandhaltung und Reparaturen zugrunde gelegt und die tatsächliche betriebliche Nutzungsdauer angesetzt.
- Wie erfolgt die Bildung von Kostenstellen und in welchen Schritten wird es vorgenommen? Die Bildung von Kostenstellen erfolgt analog zur Aufbauorganisation. Sie wird in 2 Schritten vorgenommen:1.)Aufgabenanalyse: Die Gesamtaufgabe des Unternehmens wird in Elementaraufgaben gegliedert. Kriterien dafür können sein:Zweck, Person, Phase, Verrichtung, Sachmittel, Region, Objekt und Rang2.)Aufgabensynthese: Die Elementaraufgaben werden zu Stellen zusammengefasst.
- Was sind die Aufgaben des Betriebabrechnungsbogens (BAB) ? · Verteilung von Einzelkosten auf die Kostenstellen· Verursachungsgerechte Verteilung von Gemeinkosten auf die Kostenstellen· Innerbetriebliche Leistungserrechung· Erstellung von Zuschlagssätzen· Soll-Ist-Vergleiche
- Was versteht man unter "Debitor" was unter "Kreditor"? Ein Debitor (Schuldner) ist ein Kunde des Unternehmens, da das Unternehmen diesem bis zur Begleichung der Rechnung einen "Kredit" gewährt. Ein Kreditor (Gläubiger) hingegen ist ein Lieferant des Unternehmens, da diese dem Unternehmen bis zur Begleichung der Rechnung einen "Kredit" gewähren.
- Was versteht man unter linearen Abschreibungen? Bei der linearen Abschreibung wird der Anschaffungswert/Wiederbeschaffungswert gleichmäßig über die gesamte Nutzungsdauer verteilt. Die Nutzungsdauer wird über AfA-Tabellen festgelegt. Wird die Nutzungsdauer betriebsindividuell unterschritten, so müssen nachprüfbare Gründe vorliegen.
- Was versteht man unter linearen Abschreibungen? Bei der linearen Abschreibung wird der Anschaffungswert/Wiederbeschaffungswert gleichmäßig über die gesamte Nutzungsdauer verteilt. Die Nutzungsdauer wird über AfA-Tabellen festgelegt. Wird die Nutzungsdauer betriebsindividuell unterschritten, so müssen nachprüfbare Gründe vorliegen.
- Was sind Rückstellungen und wofür werden sie gebildet? Rückstellungen werden für Verbindlichkeiten gebildet, deren Entstehungsgrund zwar bekannt ist, deren Höhe und/oder Fälligkeit noch nicht bekannt ist. Rückstellungen gelten als Fremdkapital und werde deshalb auf der Passivseite gebucht.Rückstellungen werden gebildet für:· Ungewisse Verbindlichkeiten· Drohende Verluste aus schwebenden Geschäften· Aufwendungen für Instandhaltung die verschoben wurde· Gewährleistungen · AbraumarbeitenBei der linearen Abschreibung wird der Anschaffungswert/Wiederbeschaffungswert gleichmäßig über die gesamte Nutzungsdauer verteilt. Die Nutzungsdauer wird über AfA-Tabellen festgelegt. Wird die Nutzungsdauer betriebsindividuell unterschritten, so müssen nachprüfbare Gründe vorliegen.
- Was versteht man unter "Kostenrechnung"? Die Kostenrechnung dient der Überwachung der Wirtschaftlichkeit von Wertschöpfungsprozessen. Sie erfasst den Teil des Werteverbrauchs und des Wertezuwachses, der durch das Zielsystem verursacht wird.Sie ist in 3 Teilbereiche gegliedert:Kostenartenrechnung (Welche Kosten entstehten?)Kostenstellenrechnung (Wo entstehen die Kosten?)Kostenträgerrechnung (Wofür entstehen Kosten?)
- Was versteht man unter kalkulatorischen Zinsen? Kalkulatorische Zinsen sollen die Kapitalbindung transparent machen. Sie erfassen die Kosten, welche bei der Nutzung des notwendigen Kaptials für die betriebliche Leistungserstellung entsteht.Unterschiede zur Finanzbuchhaltung:· Ansatz des betriebsnotwendigen Kapitals· Einbeziehung des Eigenkapitals· Bewertung zu Wiederbeschaffungswerten· Kalkulatorischer Zinssatz Die Berechnung erfolgt entweder über das Globalverfahren oder die portionsweise Erfassung.
- Was versteht man unter Gesamtkosten, Durchschnittskosten und Grenzkosten? Als Gesamtkosten bezeichnet man die Summe aller Kostenarten!Die Durchschnittskosten errechnet man, indem man die Gesamtkosten durch die Ausbringungsmenge dividiert.Grenzkosten sind für den Theoretiker die erste Ableitung der Kostenfunktion und für den Praktiker der Kostenzuwachs der zuletzt produzierten Einheit.
- Was versteht man unter Inventar? Das Inventar ist das art-, mengen- und wertmäßige Verzeichniss aller Vermögensgegenstände und Schulden zu einem bestimmten Stichtag. Das Inventar besteht aus 3 Teilen:Vermögen:AV und UV nach steigender Liquidität geordnet.Schulden:Langf. und kurzf. Schulden nach der Dringlichkeit der ZahlungEigenkapital:Reinvermögen = Vermögen + Schulden
- Was versteht man unter Inventursystemen? Bei Inventursystemen handelt es sich um einen Unterpunkt der Inventurform bei dem es um die Frage geht: WANN eine Inventur durchgeführt werden soll. Inventursysteme lassen sich folgendermaßen unterscheiden:Stichtagsinventur:Die Inventur wird zum BST bzw. 10 Tage vor oder nach diesem durchgeführt.Permanente Inventur:Die Inventur kann zu einem belibigen Zeitpunkt im Geschäftsjahr durchgeführt werden. Die Ergebnisse werden dann bis zum Bilanzstichtag im Inventar fortgeschrieben.Zeitlich verlegte Inventur:Die Inventur wird im Zeitraum von 3 Monaten vor und 2 Monaten nach dem Bilanzstichtag durchgeführt. Die Inventurbestände werden in einem seperaten Inventaur festgeschrieben und die Gesamtsumme wird fortschrieben oder rückgerechnet.
- Was versteht man unter Inventurverfahren? Die Inventurverfahren sind ein Unterpunkt der Inventurformen wobei die Frage gestellt wird "WIE" soll die Inventur durchgeführt werden.Man unterscheidet folgende Inventurformen:Stichprobeninventur:Die Bestandsaufnahme wird anhand von Stichproben durchgeführt. Anhand von Stichproben durchgeführt. Anhand von anerkannten mathematischen statistischen Methoden wird dann der Gesamtbestand errechnet. Es ist zu gewährleisten, dass der Unterschied zur körperlichen Inventur nicht mehr als 1% beträgt.Körperliche Inventur:Es ist die Bestandsaufnahme aller körperlicher Vermögensgegenstände durch zählen, messen, wiegen oder schätzen.Beleginventur:Hier handelt es sich um die Bestandsaufnahme aller immaterieller Vermögensgegenstände. Die Beleginventur erfolgt auf Grundlage der Belege der Buchführung.
- Was versteht man unter Inventurformen? Hierbei stellen sich zwei Fragen:Wie soll die Inventur durchgeführt werden (Inventurverfahren) und Wann soll die Inventur durchgeführt werden (Inventursystem).
- Was versteht man unter Inventur und wann ist sie durchzuführen? Die Inventur ist die wer- art- und mengenmäßige Erfassung aller Vermögensgegenstände und Schulden zu einem Stichtag. Eine Inventur ist durchzuführen: · Bei Gründung oder Übernahme eines Unternehmens· Am Schluss eines jeden Geschäftsjahres· Beim Verkauf oder Auflösung eines Unternehmens
- Beschreiben Sie die beiden folgenden Begriffe: Eigenkapital & Fremdkapital Unter Eigenkapital versteht man alles Vermögen was ein Unternehmer in das Unternehmen bis zum BST investiert. Dadurch hat ein Unternehmer sowohl ein Anrecht auf Gewinnanteil als auch ein Stimm- bzw. Mitspracherecht.Unter Fremdkapital wird alles Kapital verstanden, dass bis zum BST durch Dritte in die Unternehmung einbegracht wurde (Schulde). Fremdkapitalgeber haben weder ein Anrecht auf Gewinne noch ein Mitsprache- oder Stimmrecht. Allerdings haben Fremdkapitalgeber ein Anrecht auf vollständige Rückzahlung der Forderung zzgl. Zinsen.
- Bescheiben Sie das Anlage- und das Umlaufvermögen genauer! Das Anlagevermögen steht dem Unternehmen dauerhaft zur Verfügung. Sie werden ständig genutzt. Es handelt sich um Gebrauchsgüter.Das Umlaufvermögen ist durch ständige Bestandsänderungen gekennzeichnet. Die Vermögensgegenstände werden nur einmal genutzt. Es handelt sich um Verbrauchsgüter.
- Was steht auf der Aktivseiter einer Bilanz? Anlagevermögen:· immaterielle Vermögensgegenstände · Sachanlagen (z.B.: Grundstücke, Maschinen)· Finanzanlagen (z.B.:Anteile an verbundenen Unternehmen)Umlaufvermögen:· Vorräte· Forderungen· Wertpapiere· Flüssige MittelRAP
- Was steht auf der Passivseite der Bilanz? Eigenkapital:· Gezeichnetes Kapital· Kapitalrücklagen· Gewinnrücklagen· Gewinnvortrag / Verlustvortrag· Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag· Sonderposten mit RücklagenanteilRückstellungen:· für Pensionen· für Steuer· sonstige RückstellungenVerbindlichkeiten:· gegenüber Banken· gegenüber Lieferung und Leistung· für Wechselgeschäfte· gegenüber verbundenen Unternehmen· für Anzahlungen auf BestellungenRechungsabgrenzungsposten:
- Was versteht man unter "Äquivalanzziffern" und wofür werden sie benötigt? Äquivalenzziffern sind Verhältniszahlen. Zur Berechnung der Stückkosten benötigt man die Äquivalenzziffern, die produzierte Mengen und die Gesamtkosten.
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- Was versteht man unter "Kalkulatorischen Wagnissen" ? Kalkulatorische Wagnisse werden angesetzt, um nicht versicherte Risiken für Einzelwagnisse zu erfassen.Einzelwagnisse sind z.B.: Anlagewagnis, Entwicklungswagnis, Fertigugnswagnis.Allgemeine Unternehmenswagnisse wie Inflation, Konjunktur gelten nicht als kalkulatorische Wagnisse und können nicht abgesichert werden.
- Was versteht man unter "Kalkulatorischer Miete" ? Kalkulatorische Mieten werden für Räume und Grundstücke angesetzt, die der Unternehmner dem Unternehmen für betriebliche Zwecke zur Verfügung stellt. Sie richtet sich nach dem örtlichen Mietspiegel.
- Was versteht man unter "kalkulatorischem Unternehmerlohn" ? Ein Unternehmer erhält kein Gehalt. Der Gesetzgeber sagt: "Der Lohn eines Unternehmers ist der Gewinn." Der kalk. Unternehmerlohn wird für die Tätigkeit des Inhabers angesetzt und richtet sich nach:· Betriebszugehörigkeit· Ausbildungsabschluss· Umsatz· Mitarbeiterzahl· Branche· Hierarchiestufen· Funktion im Unternehmen· Ertragslage und Ertragslage im Branchenvergleich· Nebenleistungen wie Dienstwagen und Altersvorsorge
- Was sind kalkulatorische Kosten und wie werden Sie gegliedert? Kalkulatorische Kosten sind Kosten denen kein Aufwand oder ein Aufwand in anderer Höhe gegenübersteht. Sie werden wie folgt gegliedert:Zusatzkosten (kein Aufwand):· kalk. Unternehmerlohn· kalk. MietenAnderskosten (anderer Aufwand):· kalk. Abschreibungen· kalk. Wagnisse· kalk. Zinsen
- Was sind Funktionskosten und wie werden Sie gegliedert? Funktionskosten sind Gemeinkosten die keinem Kostenträger direkt zugeordnet werden können. Sie werden gegliedert in:Aufwendungen für bezogene LeistungenAufwendungen für Inanspruchnahme von Rechten und DienstenAufwendungen für KommunikationAufwendungen für Beiträge, Wertkorrekturen, periodische Abgrenzungen und sonstige betriebliche Steuern.
- Nennen Sie mir die verschiedenen Abrechnungssysteme der Kostenrechnung! Vollkostenrechnung: Die Gemeinkosten werden gleichmäßig auf die Kostenträger verteilt. Zusätzlich tragen diese noch die variablen Kosten. Geeignet für langfristige Produktionsentscheidungen.Teilkostenrechnung: Es werden nur die variablen Kosten den Kostenträgern berechnet. Ab einer gewissen Menge sind auch die Fixkosten gedeckt (Break-Even). Geeignet für kurzfristige Produktionsentscheidungen.Prozesskostenrechung: Die Gemeinkosten werden den Kostenträgern aufgrund der verursachten Prozesse berechnet. (Cost-Driver)Istkostenrechnung: Ermittelt die tatsächlich angefallenen Kosten für Kostenarten, Kostenstellen und KostenträgerNormalkostenrechnung: Es wird der Durchschnittswert der Istwerte für Sollvorgaben ermittelt.Plankostenrechnung: Progostiziert für den Absatz Kosten als Sollvorgabe.Target Costing: strategische Plankostenrechnung.
- Beschreiben Sie das Kostenstellenumlageverfahren Das Kostenstellenumlageverfahren lässt sich wie folgt unterteilen:1.) Anbauverfahren: Die Leistungen der Hilfskostenstelle werden verursachungsgerecht an die Hauptkostenstellen die diese bezogen haben berechnet.2.) Treppenverfahren: Im BAB werden die Leistungserstellenden Kostenstellen nach links und die leistungempfangenden Kostenstellen nach rechts geordnet. Die Umlage erfolgt von oben nach unten.3.) Sprungverfahren: es handelt sich um ein Treppenverfahren mit Prozentsätzen. Für jede Hauptkostenstelle wird ein Prozentsatz errechnet in dessen Höhe sie die Kosten der Hilfskostenstelle zu tragen hat. Problem hierbei ist die Berechnung der Prozentsätze.
- Beschreiben Sie das Hauptkostenstellenverfahren Das Hauptkostenstellenverfahren (Nullverfahren) heißt dass die Kosten der Hilfskostenstellen über die Hauptkostenstellen berechnet werden, die der hauptsächliche Leistungsempfänger ist.
- Welche Verfahren der innerbetrieblichen Leistungsverrechnung lassen sich unterscheiden? 1.) Hauptkostenstellenverfahren2.) Kostenstellenumlageverfahren (Anbauverfahren, Treppenverfahren, ..)3.) Gleichungsverfahren
- Was versteht man unter Privantentnahmen und Privateinlagen? Privatentnahmen sind alle Güter und Leistungen die der Unternehmer für sich oder seinen Haushalt entnimmt/nutzt. Sie sind bei der Gewinnermittlung wieder hinzu zu rechnen.Privanteinlagen sind alle Güter und Leistungen die der Unternehmer dem Unternehmen zur Verfügung stellt. Privateinlagen müssen bei der Gewinnermittlung abgezogen werden.
- In welche Gruppen lassen sich Kostenstellen einteilen? Hauptkostenstellen:Haben unmittelbar mit der Fertigung und Verwertung der Kostenträger zu tun. Leistungen werden in der Angebotskalkulation durch eingene Positionen erfasst.Nebenkostenstellen:Erzeugen Nebenprodukte oder verwerten AbfälleHilfstkostenstellen:Unterstützen Hauptkostenstellen als Vorkostenstelle oder erbringen für sie allgemeine Leistungen. Sie gehen nicht direkt in die Angebotskalkulation ein und haben keine Gemeinkostenzuschläge. Sie sind kalkulatorisch unselbständig. Die Entlastung erfolgt über Umlagen auf Hauptkostenstelle.
- Was ist der Lagebericht? Der Lagebericht soll die Zeit zwischen dem Bilanzstichtag und der Veröffentlichung der Bilanz abdecken. Der Lagebericht enthält:· gesamtwirtschaftliche Entwicklung· Entwicklung der Branche inkl. der Stellung des Unternehmens· Beschaffungspreise· Absatzsituation inkl. Bewertung der zukünftigen Entwicklung· Wichtige Ereignisse nach dem BST· Prognose der Geschäftsführung· Zweigstellen im In- und Ausland· F&E Aktivitäten
- Was ist ein Kontenrahmen? Ein Kontenrahmen soll eine möglichst einheitliche Buchführung ermöglichen. Sie bilden systematische Ordnungssysteme für Konten. Gekennzeichnet sind sie durch ihre Einteilung in Zehnersysteme:Kontenklassen (einstellig)Kontengruppen (zweistellig)Kontenarten (drei- und mehrstellig)Kontenrahmen sind z.B. der Industriekontenrahmen (IKR) oder der Gemeinschaftskontenrahmen der Industrie (GKR)
- Was versteht man unter "Kostenträger-Stückrechnung"? Die "Kostenträger-Stückrechung" liefert Daten für:· betriebliche Preispolitik· Soll-Ist-Vergleiche, Zeitvergleiche, Verfahrensvergleiche, Benchmarking· Planung des optimalen Absatzprogramms, der betrieben Logistik ...· Verbesserung der weiteren Planung· Bewertung von Lagerbeständen sowie aktivierbaren Eigenleistungen· Innerbetriebliche LeistungsverrechnungSie wird durchgeführt as Vor-, Zwischen- und Nachkalkulation.
- Was ist Kostenträgerrechnung? Die Kostenträgerrechung kann untergliedert werden in Kalkulation und Leistungsrechnung.Kalkulation: Hier handelt es sich um die Kostenträger-Stückrechnung. Es wird der Werteverzehr pro Kostenträger erfasst.Leistungsrechnung: Hier handelt es sich um die Kostenträger-Zeitrechnung. Es der betriebliche Erfolg pro Produkt, Produktgruppe, Niederlassung oder Land für kurze Zeitabschnitte ermittelt.
- Was sind Kostenträger? Kostenträger sind Produkte oder Dienstleistungen die im betrieblichen Leistungsprozess entstehen. Sie sind wie folgt zu untergliedern:Marktleistungen - verkaufte Leistungen, auf Lager produzierte LeistungenInnerbetr. Leistungen - aktivierbare Leistungen, nicht aktivierbare Leist. Kostenträger werden systematsich in Kostenträgerplänen erfasst. Je nachdem wie dieses Nummernsystem gegliedert ist, können verschiedene Auswertungen gefahren werden z.B.: Wo wurde das Produkt verkauft.
- Was sind die Aufgaben der Kostenartenrechnung? Die Kostenartenrechnung fragt Welche Kosten sind entstanden? Sie plant, erfasst, kontrolliert, analysiert und systematisiert den betrieblichen Werteverzehr durch Kostenarten. Sie ist das Bindeglied zwischen der Finanzbuchhaltung und der Kosten- und Leistungsrechnung.
- Was sind die Aufgaben der Kosten- und Leistungsrechnung? Die Kosten- und Leistungsrechnung plant, erfasst, kontrolliert und analysiert alle betrieblichen Leistungen und Kosten. Sie kalkuliert die betreiblichen Leistungen und prüft ob diese wirtschafltich erbracht wurden. Sie stellt Zahlenmaterial für dispositive Zwecke zur Verfügung.
- Was sind Rechnungsabgrenzungsposten und welche lassen sich unterscheiden?` Rechnungsabgrenzungsposten dienen dazu Erträge und Aufwendungen unabhändig von der Zahlung in dem Jahresabschluss ihrer Leistungserstellung zu erfassen.1.) Transistorische Rechnungsaggrenzungsposten:Ertrag/Aufwand fällt in der neuen Periode an Einzahlung/Auszahlung wird noch in der alten Periode getätigt. Die Umsatzsteuer wird mit dem Geschäftsfall in der alten Periode erfasst. Transistorische RAP sind sofort nach Eröffnung der neuen Abrechnungsperiode aufzulösen.2. Antizipative RAPErtrag/Aufwand wurd in der alten Periode erbracht Einzahlung/Auszahlung wird erst in der neuen Periode erfolgen. Die Umsatzsteuer wird be der RAP nicht betrachtet, da diese erst mit der Zahlung in der neuen Periode wirksam wird.