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Europäische Integration (Subject) / C II Realwirtschaftliche Integration (Lesson)

Faktormarktintegration

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  • Nenne Vorteile (push- und pullfaktoren) und Nachteile (Kosten und Anreize zu bleiben) sowie Behinderungen von Migration! Push-Faktoren: niedrige Löhne und geringe Beschäftigungsmöglichkeiten im Herkunftsland Pullfaktoren:höhere Löhne, Sozialleistungen, Freunde, Verwandte, höherer Lebensstandard Kosten: TAK, Immobilien, Kultur, Sprache, soziale Bindungen im Heimatland Anreize zu bleiben: herkunftsspezifische Fähigkeiten und Erfahrungen, Risikoaversion, Angst vor Diskriminierung, Behinderungen: ökonomische Hindernisse wie Pensionsenizahlungen, Abschlüsse...
  • Was ist das Problem bei der Arbeitsmigration und warum sind in der Realität kaum Wohlfahrtseffekte entstanden? Es gibt wenige ökonomische Anreize zur Arbeitsmigration innerhalb der EU (von manchen Ländern so gewollt) Ursachen: Arbeitskräfte unterliegen, anders als beim Warenverkehr, dem Bestimmungslandprizip es gibt keinen Lohnwettbewerb soziale Bedinungen es gibt keinen Anreiz für Unternehmen ausländische Arbeitnehmer einzustellen (außer bei Arbeitskräftemangel)
  • Was ist der Unterschied zwischen "Zuwanderung als Substitut fpr heimische Arbeit" und "Zuwanderung als Komplemtn für Humankapital"? Und was folgt daraus? substitutive Arbeitskräfte: führen insgesamt zu einem Verlust, da es auf Grund gleicher Qualifikationen zu einem Verdrängunswettbewerb kommt komplementäre Arbeitskräfte: Unterscheidung in niedrig und hoch qualifizierte Arbeitskräfte. Die jeweils andere Gruppe profitiert; Bsp.: Inländer würden niedrig qualifizierte Arbeitskräfte einwandern lassen --> Einwanderungen sind unproblematisch, wenn die Arbeitskräfte komplementäre Qualifikationen haben, die im anderen Land gar nicht oder wenig vertreten sind.
  • Nenne ein paar Punkte der Freizügigkeitsrichtlinie! Jeder EU-Bürger (auch nicht erwerbstätige) erhält eine 5-jährige Aufenthaltserlaubnis in jedem EU-Land und hat ein Recht auf Sozialleistungen. Nach den 5 Jahren bekommt er automatisch das Daueraufenthaltsrecht. Spezialfall Osteuropa: Übergangsfrist in der nur Selbstständige und Nichterwerbstätige dürfen immigrieren
  • Nenne die 6 Phasen der Kapitalmarktintegration! Deregulierung des Markteintritts Harmonisierungsinitiativen zur Regulierung von Banken Vervollständigung des Binnenmarktes Schaffung der europäischen Einheitswährung Aktionsplan für Finanzdienstleistungen Weißbuch zur Finanzdienstleistungspolitik der Europäischen Kommission
  • Verbale Antwort: Ist der zügellose Kapitalmarktverkehr Grund für die Wirtschaftskrise? Sind Beschränkungen sinnvoll? Der Vorschlag der Regulierungen ist tendenziell abzulehnen. Nicht der freie Kapitalmarktverkehr ist das Problem, sondern die Regulierung der Finanzmärkte. Lösung: Nicht insgesamt die Kapitalmärkte beschränken, sondern bestimmte Standards setzen: keine Steueroasen, Risikogeschäfte richtig bewerten: Risikogeschäfte eines Finanzinstituts in Kernbilanz ersichtlich und mit entsprechendem EK unterlegt. Unabhängigkeit der Ratingagenture? Entlohnung der Führungskräfte an langfristigem Unternehmenserfolg.
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