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Einführung in die Allgemeine Pädagogik (Subject) / Bildungstheorien (Lesson)

Overmann und Bourdieu

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  • Habitus (nach Bourdieu) bedeutet... a) ein System verinnerlichter Muster b) unbewusste Haltungen, Werthaltungen und Urteilen eines Subjekts/ einer Gruppe c) die Form der pädagogischen Arbeit  a) ein System verinnerlichter Muster b) unbewusste Haltungen, Werthaltungen und Urteilen eines Subjekts/ einer Gruppe
  • Das kulturelle Kapital reproduziert die Klassenverhältnisse und somit die gesellschaftlichen Machtverhältnisse. richtig falsch richtig
  • Der Zusammenhang von „pädagogischer Arbeit“ und „kultureller Willkür“ lässt sich wie folgt beschreiben: a) Jede pädagogische Aktion wird durch kulturelle Willkür und symbolische Gewalt durchgesetzt b) Jede pädagogische Aktion wird über Gewalt zu c) Jede pädagogische Aktion wird zu kultureller Willkür, wenn sie mittels Gewalt durchgesetzt wird
  • Warum muss nach Oevermann jede Gesellschaft eine Organisationsform für das gattungstypische Lernproblem finden? a) Um die Entwicklung von gebildeten, handlungsfähigen Subjekten zu steuern c) Damit die Bildung im gewissen Maße zwischen Subjekten v d) Da Kinder nicht von allein zu gebildeten, handlungsfähigen Subjekten heranreifen
  • OEVERMANNs gebildetes Subjekt ist... a) eine Person, die unter anderem der logischen und moralischen Urteilsfähigkeit und der Selbstreflexion, sowie strategischen Handelns fähig ist b) eine Person, die unter anderem allein handlungsfähig ist un a) eine Person, die unter anderem der logischen und moralischen Urteilsfähigkeit und der Selbstreflexion, sowie strategischen Handelns fähig ist
  • Nach OEVERMANN lernen Kinder… a) durch Modelllernen schnell und effektiv b) durch Nachahmung schrittweise, aber bedeutungslos c) durch Eigenerfahrung langsam und schrittweise d) durch Erwachsene langsam, aber effektiv c) durch Eigenerfahrung langsam und schrittweise
  • Nach Oevermann funktioniert der Bildungsprozess... a) durch Modelllernen schnell und effektiv b) durch den Mechanismus der stellvertretenden Deutung c) durch Eigenerfahrung langsam und schrittweise d) durch Erwachsene langsam, aber effektiv  b) durch den Mechanismus der stellvertretenden Deutung
  • Zusammenhang zwischen Begründungs-und Entscheidungszwang im Hinblick auf Overmanns Konzeption der Lebenspraxis offene Handlungssituation muss durch Entscheidungen strukturiet werden = Entscheidungszwang Entscheidungszwang komplementäre Seite der Handlungsautonomie (Freiheit andere Seite) Handlungsautonomie und Rationalität nur dann möglich, wenn sich Entscheidung als vernüftige rechtfertigen lässt = Begründungszwang je weniger auf feste Traditionen und Normen zurück gegriffen wird desto stärker Entscheidungs-und Begründungszwang
  • Welche Gefahr kann aus einer Verabsolutierung der Reflexion (Begründungsmodus) erwachsen? Versuchen Sie, anhand von Beispielen diese Gefahr zu verdeutlichen! Überwiegt der Begründungsmodus besteht Gefaht von Handlungsunfähigkeit es wird überlegt und theoresiert so lang bis es für eine Entscheidung oder Handlung zu spät ist
  • Erörtern Sie den Begriff der "stellvertretenden Deutung" und zeigen Sie seine Relevanz im Bildungsprozess auf! Erwachsenen behandeln Kinder so als wären ihr Handlungen absichtlich, Deuten sie also stellvertretend für die Kinder dadurch lernen die Kinder selbst ihrem Verhalten Bedeutungen zuzuordenen und auf dieser Basis es auch zu beeinflussen Repräsentanz und Verfügbarkeit innerer und äußere realität Voraussetzung für autonome Handlungsfähigkeit
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  • Was ist „pädagogische Arbeit“ nach BOURDIEU und wie wird diese wirksam? wird bestimmt als "Einprägungsabreit, die lange genug andauern muss um eine dauerhaft Bilung zu erzeugen = Habitus als Produkt der Verinnerlicherung der Prinzipien einer kulturellen willkür kulturelle Prinzipien müssen auch nach Abschluss der pädagogoischen Arbeit im Individuum weiterhin aktiv sein kulturelle Willkür der Gesellschaft wird verinnerlicht und so immer weiter fortgesetzt
  • Worauf zielt BOURDIEUs Kritik, wenn er von "pädagogischer Mythenbildung" spricht? Beispiele: sokratische oder neosokratische Mythen eines weisunglisen Unterrichts, rousseauistische Mathen einer natürlichen Erziehung, pseudofreudianische Mythen einer nicht repressiven Erziehung Macht und Willkür würden in den pädagogischen Mythen als notwendig und natürlich und letzlich auch als naturgegeben, umdefiniert, worin die Macht der symbolischen Gewalt liegt. pädagogisches Denken läuft Gefahr sich als so eine Mythologie zu Verschleiern