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Boot (Subject) / Sbf Binnen (Lesson)

Wetterkunde, Mannschaft, etc...

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  • 1. Was bedeuten vier kurze Töne? 2. Welche optischen Zeichen können hierfür gegeben werden? 1. Fahrzeug ist manövrierunfähig. 2. Rote Flagge oder rotes Licht im unteren Halbkreis schwenken. 
  • Ein Fahrzeug zeigt an der Steuerbordseite seines Ruderhauses eine blaue Tafel mit weißem Funkellicht. Welche Bedeutung hat dieses Zeichen? Fahrzeuge begegnen sich an Steuerbord. Dieses Zeichen gilt nicht für Kleinfahrzeuge, verpflichtet aber zu erhöhter Aufmerksamkeit. 
  • Welche Bedeutung hat auf einem entgegenkommenden Fahrzeug über oder nahe dem grünen Seitenlicht ein weißes Funkellicht? Fahrzeuge begegnen sich an Steuerbord. Dieses Zeichen gilt nicht für Kleinfahrzeuge, verpflichtet aber zu erhöhter Aufmerksamkeit. 
  • Ein Sportfahrzeug fährt nachts hinter einem Fahrzeug, das nicht Kleinfahrzeug ist, zu Tal, das plötzlich an Steuerbord ein weißes Funkellicht zeigt. 1. Was bedeutet dieses Licht? 2. Wie muss sich der Schiffsführer des Sportfahrzeugs verhalten? 1. Begegnung mit einem Bergfahrer Steuerbord an Steuerbord.  2. Hinter dem Talfahrer bleiben, nicht überholen. 
  • Ein Sportfahrzeug fährt hinter einem Fahrzeug, das nicht Kleinfahrzeug ist, in den Schleusenvorhafen ein. Aus der Schleusenkammer kommt ein Schiff, das an Steuerbord eine blaue Tafel mit einem weißen Funkellicht zeigt. Was bedeutet dieses Zeichen? Dass aus- und die einfahrenden Fahrzeuge passieren sich an der Steuerbordseite. 
  • Auf den Binnenschifffahrtstraßen bestehen teilweise Geschwindigkeitsbeschränkungen. Wie kann der Wassersportler von bestehenden Beschränkungen Kenntnis erhalten? In Teil II der Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung befinden sich Hinweise auf Höchstgeschwindigkeiten. Informationen sind auch bei der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung und der Wasserschutzpolizei erhältlich.  
  • Warum soll ein Sportboot nicht dicht an ein großes, fahrendes Fahrzeug heranfahren? Es kann durch dessen Sog mit dem Fahrzeug kollidieren, durch dessen Bug- bzw. Heckwelle kentern oder in dessen toten Winkel geraten. Durch die Abdeckung des Fahrzeugs kann schlagartig der für die kontrollierte Fahrt erforderliche Wind genommen werden. 
  • Was ist beim Begegnen mit anderen Fahrzeugen in einem engen Fahrwasser zu beachten? Klaren Kurs zeigen, größtmöglichen Passierabstand einhalten, nötigenfalls Fahrt vermindern. 
  • Welche Gefahren können entstehen, wenn ein größeres Fahrzeug überholt und warum? Durch den Stau, Sog oder Schwell kann das Fahrzeug aus dem Ruder laufen, quer schlagen oder kentern. Gefahr des Überhbordfallens durch Krängung. Durch die Abdeckung des Fahrzeugs kann schlagartig der für die kontrollierte Fahrt erforderliche Wind genommen werden. 
  • Wie ist ein Überholmanöver durchzuführen? - Zügig überholen - Beteiligte Fahrzeuge nicht behindern - Verkehrslage und eventuelle Schallzeichen beachten - Ausreichenden Abstand halten
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  • Was muss beim Überholen beachtet werden? - Ausreichender Raum - genügend Abstand - Anpassung der Geschwindigkeit - Ausweichpflicht des Überholers
  • Wann besteht die Gefahr eines Zusammenstoßes? Wenn sich 2 fahrzeuge einander nähern und sich die Peilung der beiden Schiffe zueinander nicht ändert. 
  • Wie müssen Ausweichmanöver durchgeführt werden? Rechtzeitig, klar erkennbar und entschlossen. 
  • Wie weichen zwei Motorboote aus, die sich auf entgegengesetzten Kursen nähern? Jeder muss nach Steuerbord ausweichen. 
  • Zwei Motorboote nähern sich auf kreuzenden Kursen. Es besteht die Gefahr eines Zusammenstoßes. Welches Motorboot ist ausweichpflichtig? Ausweichplflichtig ist das Fahrzeug, welches das andere an seiner Steuerbordseite sieht. 
  • Welche Fahrzeuge führen nachts nur ein weißes Licht? Kleinfahrzeuge ohne Maschinenantrieb und geschleppte Fahrzeuge. 
  • Wie muss sich ein kreuzendes Kleinfahrzeug unter Segel am Wind in der Nähe eines Ufers gegenüber anderen verhalten? Es darf ein anderes Kleinfahrzeug, das sein steuerbordseitiges Ufer anhält, nicht zum Ausweichen zwingen. 
  • Was hat der Schiffsführer eines Kleinfahrzeugs beim Begegnen mit Fahrzeugen, die nicht Kleinfahrzeuge sind, zu beachten? Kleinfahrzeuge sind gegenüber Fahrzeugen, die nicht Kleinfahrzeuge sind, ausweichpflichtig. Sie müssen den für deren Kurs und zum Manövrieren notwendigen Raum lassen. 
  • Von Backbord kommend kreuzt ein Fahrzeug unter Segel mit einem schwarzen Kegel, Spitze nach unten, den Kurs eines Motorbootes mit Maschinenantrieb. Wer ist ausweichpflichtig? Das Segelboot gilt als Fahrzeug mit Maschinenantrieb und ist ausweichpflichtig, weil es das Motorboot an seiner Steuerbordseite hat. 
  • Einem Motorboot kommt nachts ein Fahrzeug entgegen, das Seitenlichter am Bug, aber kein Topplicht führt. 1. Was ist es für ein Fahrzeug? 2. Wer ist ausweichpflichtig? 1. Das andere Fahrzeug ist ein Kleinfahrzeug unter Segel.  2. Das Motorboot ist ausweichpflichtig. 
  • Ein Kleinfahrzeug unter Segel kreuzt auf einer Binnenschifffahrtsstraße den Kurs eines Motorbootes. Wer ist ausweichpflichtig? Das Motorboot. 
  • Ein Segelboot kreuzt eine Binnenschifffahrtsstraße. In Fahrwassermitte kommt ihm eine Motoryacht – ca. 15 m lang – entgegen. 1. Wer ist ausweichpflichtig? 2. Unter welchen Voraussetzungen darf das Segelboot wenden und nochmals das Fahrwasser kreuz 1. Die Motoryacht. 2. Die Wende muss so rechtzeitig erfolgen, dass ein ausreichender Sicherheitsabstand gewährleistet ist. 
  • Ein Kleinfahrzeug unter Segel und mit Maschinenantrieb kreuzt nachts stromauf. Ein Fahrzeug kommt entgegen, das nur ein weißes Licht führt. 1. Was ist das für ein Fahrzeug? 2. Wer ist ausweichpflichtig? 1. Kleinfahrzeug ohne Maschinenantrieb. 2. Das Kleinfahrzeug unter Segel und Motor ist ausweichpflichtig. 
  • Ein Kleinfahrzeug unter Segel kreuzt nachts im Fahrwasser. Von achtern kommt ein Fahrzeug auf, das eine Zweifarbenlaterne und ein Topplicht führt. Um welches Fahrzeug handelt es sich, und wer muss ausweichen? Das aufkommende Fahrzeug ist ein Kleinfahrzeug mit Maschinenantrieb. Es muss dem Kleinfagrzeug unter Segel ausweichen. 
  • Ein Kleinfahrzeug segelt auf einer Binnenschifffahrtsstraße und lässt den Motor mitlaufen. Ein Ruderboot kommt ihm auf Kollisionskurs entgegen. Wer ist ausweichpflichtig und warum? Das Kleinfahrzeug mit Maschinenantrieb muss ausweichen. Kleinfahrzeuge mit Maschinenantrieb müssen Kleinfahrzeugen ohne Maschinenantrieb ausweichen. 
  • Ein Kleinfahrzeug unter Segel fährt auf einer Binnenschifffahrtsstraße. Ein Ruderboot kommt ihm entgegen. Wer ist ausweichpflichtig? Das Ruderboot. 
  • Was bedeutet „Sog und Wellenschlag vermeiden“? Die Fahrzeuggeschwindigkeit ist so weit zu vermindern, dass keine Heckwelle mehr entsteht; die sichere Steuerfähigkeit muss erhalten bleiben.
  • Wo ist die Geschwindigkeit zu vermindern, um Sog und Wellenschlag zu vermeiden (sechs Beispiele)? - Vor Hafenmündungen und in Häfen - an Lade- und Löschplätzen - an den üblichen Liegestellen - in der Nähe nicht frei fahrender Fähren - auf gekennzeichneten Strecken - an Badezonen - in der Nähe schwimmender Geräte bei der Arbeit. 
  • Was bedeutet der Begriff „unsichtiges Wetter“? Sichtbeeinträchtigung durch Nebel, Schneefall, starken Regen oder ähnliche, die Sicht beeinträchtigende Umstände. 
  • Unter welchen Bedingungen darf bei unsichtigem Wetter die Fahrt beibehalten werden? Das Fahrzeug muss mit einer für die Binnenschiffahrt zugelassenen funktionsfähigen Radaranlage und einer Sprechfunkanlage für den Binnenschifffahrtsfunk ausgerüstet und der Schiffsführer im Besitz eines Radarpatents sowie eines gültigen Sprechfunkzeugnisses sein. 
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  • Welcher Befähigungsnachweis ist zur Teilnahme am Binnenschifffahrtsfunk erforderlich? Das UKW-Sprechfunkzeugnis für den Binnenschifffahrtsfunk (UBI). 
  • Was ist zu veranlassen, wenn während der Fahrt unsichtiges Wetter eintritt? - Ohne Radar und Sprechfunk ist die Fahrt unverzüglich einzustellen - Lichter einschalten - Liegeplatz oder Hafen aufsuchen - Geschwindigkeit den Sichtverhältnissen anpassen. 
  • Was bedeutet „Radarfahrt“? Eine Fahrt bei unsichtigem Wetter mit Radar. 
  • Welches sind die wichtigsten Ausrüstungsgegenstände eines Sportbootes (6 Beispiele)? Wurfleinen, Feuerlöscher, rote Flagge, Taschenlampe, Klappmesser oder Axt, Bootshaken, Festmacherleinen, Werkzeug, Schleppleine, mind. 1 Anker, 2 Paddel, Rettungswesten, Verbandskasten, Schöpfeimer, Rettungsring. 
  • Welche Feuerlöscher sind für den Einsatz an Bord zweckmäßig? ABC-Pulverlöscher. 
  • Welche Feuerlöscher sind für Sportboote geeignet? Feuerlöscher für die Brandklassen A, B und C.
  • Wie ist die Einsatzfähigkeit eines Feuerlöschers zu gewährleisten? Warungsintervalle einhalten und sich mit der Handhabung des Gerätes vertraut machen. 
  • Durch welche technische Einrichtung kann auf ein Feuer aufmerksam gemacht werden? Durch einen Rauchmelder. 
  • Wie kann ein an Bord ausgebrochener Brand am wirkungsvollsten bekämpft werden? Durch den richtigen Einsatz eines Feuerlöschers und/ oder einer Löschdecke. 
  • Welche Anforderungen müssen CE-gekennzeichnete Rettungswesten erfüllen? Sie müssen ohnmachtssicher sein, d.h., dass sie den Kopf einer bewusstlosen Person über Wasser nach oben halten und stets die Rückenlage garantieren. 
  • Weshalb sollten auf einem kleinen Boot unbedingt Paddel mitgeführt werden? Damit im Notfall das Boot bewegt, inbesondere die Fahrrinne freigemacht werden kann. 
  • Welchen Vorteil bietet ein Radarreflektor auf einem Sportboot? Bessere Erkennbarkeit auf Radarbildschirmen. 
  • Welche Löschmittelmenge sollte ein Feuerlöscher auf einem Sportboot haben? Mindestens 2kg. 
  • Woran ist zu erkennen, wann ein Feuerlöscher zu warten ist? An der Prüfplakette.
  • Was ist bei Installation einer Landstromversorgung an Bord besonders zu beachten? Die Installation muss von einem zugelassenen Betrieb vorgenommen und vom Bordnetz klar erkennbar getrennt sein. 
  • Welche Vorkehrungen müssen bei Bord- und Landstromversorgung an Bord gegeben sein? Es muss eine klare und einwandfreie Erkennbarkeit der unterschidlichen Stromversorgung an Bord vorhanden sein. 
  • Welche Vorkehrung muss gegen Stromschlag in der Landstromversorgung unbedingt installiert sein? Ein Fehlerschutzschalter. 
  • Warum ist Flüssiggas (Propan, Butan) an Bord besonders gefährlich? Beide Gae sind schwerer als Luft und bilden mit Luft ein explosives Gemisch. 
  • Was ist bei Flüssiggasanlagen an Bord zu beachten? Die Anlage muss durch einen zugelassenen Betrieb entsprechend den Richtlinien eingebaut sein. Zur Sicherheit muss die Anlage alle 2 Jahre durch einen zugelassenen Sachkundigen überprüft werden. 
  • Was ist zu tun, wenn Flüssiggas in das Innere des Bootes gelangt? - Gaszuführung absperren - für Lüftung sorgen - keine elektrischen Schalter betätigen  - Funk oder Mobiltelefon nicht benutzen.