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Wettbewerbspolitik (Subject) / 10. Rule of Law oder Rule of Reason? Der more economical approach (Lesson)

10.1 Mehr Ökonomie oder mehr Ökonomik? 10.2 Rule of Reason oder Rule of Law? 10.3 Ökonomische, Ordnungsökonomische und Politökonomische Kosten/Nutzen

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  • Warum könnte mehr Ökonomie zu mehr Kosteneffizient führen? weniger TAK (Unsicherheit der Wettbeweber) weniger Compliance-Kosten (Bürokratieaufwand der Wettbewerber; Steuerzahler) weniger Bürokratiekosten für die Steuerzahler weniger Allokationsineffizienzen für die VWS
  • Anwendung I: US-Antitrustrecht: per se Regel: ein Verhalten ist unabhängig von den konkreten Umständen des Falles generell erlaubt oder verboten rule of reason: stärkeresEinbeziehen der konkreten Umstände des Einzelfalls -->> Tendenz geht in Richtung mehr rule of reason und Einzellfallanalyse
  • Anwendung II: Auflagen und Zulagen: In der EU-Fusionskontrolle werden Wettbewerbliche Probleme mit Auflagen und Zusagen geregelt: stark diskretionär Gefahr der Aushandlung ganzer Markstrukturen mit den Firmen
  • Anwendung III: Industriepolitik und politische Entscheidungsfelder Einbeziehung industriepolitischer Erwägungen, zB zur Förderung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit Die theoretischen Grundlagen sind in der Industriepolitik schwach und meist eher wohlfahrtssenkendes rent-seeking. Oft gibt es starke politische Einflussnahmen mit interventionistischen Wirkungen --> regelorientierte Wettbewerbspolitik kann erhebliche Vorteile haben (differenzierte Regeln)
  • Was sind die Kosten zu starker Rules of Reason? Entscheidungsfehler 1. und 2. Ordnung Außerdem: Begrenzte Operationalisierbarkeit per se wettbewerbswidriger Verhaltensweisen (nur: Mengen-, Preis-, Gebietsabsprachen) Und: Begrenzte Sinnhaftigkeit von per se festgelegten Marktmachtquoten (neue Märkte, Innovationen) wachsende Märkte (Globalisierung, potenzieller Marktzutritt).
  • Was sind Entscheidungsfehler 1. und 2. Ordnung? Entscheidungsfehler 1. Ordnung: Konsumentenschädliche Wettbewerbsbeschränkungen (zB Missbrauch) erlaubt, nicht entdeckt oder nicht geahndet. Entscheidungsfehler 2. Ordnung: Konsumentennutzende Wettbewerbsbeschränkungen (zB. vertikale Vereinbarungen) verhindert / reguliert.
  • Was sind Kosten zu starker Rule of Reason? Entscheidungsfehler 1. und 2. Ordnung Preistheoretische Verengung auf Preise und Renten Höhere Einzelfall-Entscheidungskosten (Zeit und Information) Höhere Anfechtungskosten (bei EuGH: Jahre der Unsicherheit, hohe Kosten) Geringere Erwartungsstabilität (führt zu geringeren Investitionen, da Risiko unvorhersehbarer Änderungen der Wettbewerbspolitik
  • Beschreibe ein Fazit. Problem: Die Innovationsfunktion konnte in den bishereigen Konzepten  unkionsfähiger Wetbbewerb (SVE Paradigma;MArktmacht) Chicago School (Effizienzthese) Post Chicago ökonomische Effizient und theoretische Industriökonomik nicht ausreichend erfasst werde. Die dynamisch evolutorischen kOnzepte dagegen sind theoretisch und empirisch noch zu wenig entwickelt. Kein Ansatz allein kann befriedigende theoretische Grundlagen für die Erklärung von Wettbewerbsprozessen bieten.
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