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Wirtschaftssoziologie (Subject) / Adam Smith (Lesson)

Die ökonomische Klassik als "traurige Wissenschaft"

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  • Nenne die wirtschaftlichen Ansichten, die vor der Klassischen Nationalökonomie vorherrschten! 1. Merkantilismus wie kann der Reichtum des Fürsten angesichts wachsender Kosten  (stehendes Heer, Beamtenapparat) gesteigert werden? Entwicklung einer von Interventionismus und Dirigismus geprägten wirtschaftlichen Praxis Streben nach Überschüssen im Außenhandel, verbesserte Handelsbilanz durch hohe Exporte und geringe Importe (Zölle!) 2. Physiokratismus wie kann der Wohlstand eines gesamtes Volkes gesteigert werden? Hintergrund: Aufklärung; Niedegang der Landwirtschaft durch merkantilistische Wirtschaftspolitik Landwirtschaft ist einzige Quelle des Reichtums, da nur hier Wertschöpfung staat findet Produktivität der Landwirtschaft gibt Wachstumsgrenzen vor, da übrige Wirtschaftsteilnehmer vom Ertrag der Landwirtschaft leben
  • Theoretische Grundlagen der Klassischen Nationalökonomie Marktwirtschaft als ein sich sich selbst regulierendes System, das vom Eingenutz des Individuums angetrieben zum Wohle aller wirkt Prinzip des Eigeninteresses Gleichgewichtsthese (Preis als gleichgewichtsbildende Variable zwischen Angebot und Nachfrage) Arbeitswerttheorie ( Warenwert wird durch Arbeitszeit bestimmt, die zur Produktion nötig ist; außerdem weist eine Ware einen Gebrauchswert auf) Forderung nach Freiheit der wirtschaftlichen Betätigung
  • "unsichtbare Hand" --> Regulierende Kraft des Marktes mit seinem wirtschaftlichen Handeln dient der eigennützige Mensch gleichzeitig dem Wohle aller anderen
  • Verelendungstheorie (Malthus) => Armut kann nicht beseitigt werden - schien sich bis zum Ende des 19. Jhdt. zu bestätigen, da im wirtschaftlichen Aufschwung die Löhne sanken
  • Zivilgesellschaft Ökonomie als Motor der Zivilgesellschaft durch Verfolgung von EIgennutz entsteht Gemeinwohl Eigentum als Befriedungsfaktor
  • Quesnay vor Smith --> Theorie des Güterkreislaufes Begründer der physiokratischen Ökonomie "tableau economique": erste schematische Darstellung des Wirtschaftskreislaufes Ausgaben werden nicht nur verbraucht, sondern erscheinen an anderer Stelle als Einnahmen, die wiederum Ausgaben ermöglichen Selbstregulierung des Kreislaufes
  • Smith: Wandlung in Grunanschauungen zuvor: wirtschaftlicher Erfolg über Befriedigung der physischen Bedürfnisse hinaus führt nicht zu einer Steigerung des Glücks; zusätzliches Anhäufen von Reichtümern nur begründet in dem Wunsch bewundert zu werden später: Eigeninteresse des Individuums rückt ins Zentrum
  • Monopole da Akteure aus Eingeninteresse handeln, streben sie immer eine Monopolstellung an Widerspruch zum öffentlichen Interesse: Monopolismus lässt Preise steigen und drosselt Produktion Lösung: Betonung des Wettbewerbs --> senkt die Preise und steigert Produktion
  • Preistheorie des Wettbewerbs Preis wird durch das Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage bestimmt (Nachfrage als gegebene Größe, die sich mit der Zeit verändern kann) Quotient von Angebot und Nachfrage bestimmt Marktpreis Auf und Ab der Marktpreise bewirkt Ausweitung bzw. Einengung der Produktion --> Preis ist der regulierende Mechanismus in einer freien, dezentralisierten Wirtschaft
  • wirtschaftliches Paradox Preis wird nicht durch den Grad der Brauchbarkeit bestimmt die nützlichsten Dinge sind günstig, während relativ unnütze Dinge wie bspw. Diamanten teuer sind
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  • allg. Produktionskostentheorie Arbeitslöhne stehen auf gleicher Stufe wie Zinsen, die für Kapital bezahlt werden müssen (natürlich, dass Fabrikant Gewinn anstrebt)
  • Arbeitswertkostentheorie nur Arbeitslöhne sind ursprünglicher Kostenfaktor; Produkt stellt Entgelt für Arbeit dar; Zinsen + Gewinn als erzwungener Abzug vom Gesamtwert des Prdukts --> Ursprung der Ausbeutungstheorie
  • Freihandelsdoktrin Freihandel führt zu internationaler Arbeitsteilung: Produktion erfolgt nur da, wo die besten Vorbedingungen herrschen günstige Importe statt Produktion unter schlechten Bedingungen --> Vorteil Schutz der heimischen Produktion entzieht Kapital und Arbeit ihrer produktivsten Verwendung --> Nutzen der Geschützten nicht mit Gemeinwohl vereinbar
  • Nachteile der Arbeitsteilung monotone Arbeitsschritte für Arbeiter --> umfassende Ausbildung, um ihnen volle Kenntnisse zurückzugeben Länder geraten in Abhängigkeiten --> Schwächung der Kriegstüchtigkeit --> gewisser Schutz notwendiger Rohstoffe
  • Menschentypus "wirtschaftlicher Mensch" strebt mit einem Minimum an Anstrengung ein Maximum an  Befriedigung an Befriedigung = Erwerb möglichst vieler Güter Erzeuger hat Wunsch nach maximalem quantitativen Ertrag --> koppelt Produktion an die Schwankungen der Nachfrage
  • Güterangebot hängt vom Angebot der Produktionsfaktoren und der Zweckmäßigkeit der Produktionsmethoden ab
  • Form der wirtschaftlichen Entwicklung Ausgangspunkt: technischer Fortschritt --> steigende Produktivität --> zunehmende Gewinne --> wachsende Ersparnisse und Investitionen --> höhere Löhne --> Bevölkerungszunahme -->steigende Produktivität ... ==> Ausdehnung der Gültigkeit des Preisgesetzes von der Güterproduktion auf die Produktion der Faktoren selbst
  • Bevölkerungstheorie Formulierung in preistheoretischen Begriffen wachsende Nachfrage --> steigende Preise --> wachsendes Angebot Bevölkerungswachstum nicht problematisch, da größere Arbeitsteilung zu höherer Produktivität führt