Anlass der Planung
(Entscheidungs-)Problem oder Entscheidungsmöglichkeit
Subjekte der Planung
dispositiver Faktor (Management)
Entscheidungsproblem
Abweichung eines aktuellen oder erwarteten Zustandes von einem angestrebten Zustand
Aufgabe der Planung
Ermittlung geeigneter Maßnahmen zur (möglichst weitgehenden) Erreichung des angestrebten Zustands
Ziel und Ergebnis der Planung
ausführbarer und durchsetzbarer Plan
Zielorientierung
Ausrichtung an angestrebten Zielzuständen
Subjektiver Prozess
Auswahl des Planungsgegenstandes, der Zielsetzungen, der Planungsmethoden, Beurteilung der Ergebnisse nach Vorstellungen des PLANERS
Informationsverarbeitender Prozess
Sammlung, Speicherung, Auswahl, Verarbeitung und Übertragung vielfältiger Informationen über Zustände, Handlungsalternativen und deren Wirkungen
Rationaler und kreativer Prozess
-> einerseits: systematische Vorgehensweise zur Erreichung von Zielen -> andererseits: unvollkomene Information erfordert Intuition und Kreativität
Vorbereitung von Entscheidungen
gedankliche Vorwegnahme zukünftiger Entwicklungen
Gesamtdefinition PLANUNG
Ein von Planungsträgern auf der Grundlage unvollkommener Informationen durchgeführter, grundsätzlich systematischer und rationaler Prozess zur Lösung von (Entscheidungs-)Problemen unter Beachtung subjektiver Zielvorstellungen.
Elemente der Planung
Daten (nicht beeinflussbar; Szenarien (zukünftige, unsichere Zustände abgebildet); Variablen (veränderbar über Durchsetzung von Handlungsalternativen); Unsicherheit (explizit auch Entiät des Systems)
Plan
Durchzuführende Maßnahmen sowie Ziele, Wirkungszusammehhänge, Anweisungen zur Planausführung und Kontrolle
Planungsreichweiten
1 operativ -- eher deterministisch 2 taktisch (mittlerweile mehrheitsmäßig abgeschafft) -- durch strategische Planung vorgegebene Rahmendaten 3 strategisch -- Marktanteile halten und ausbauen, Lebensfähigkeit des Unternehmens wahren
Was setzt Planung vorraus? Was kann die Planung (Subjekt) beeinflussen?
Planbar sind nur Variablen. Daten sind nicht veränderbar, sondern zu prognostizieren.
Neuere Einteilung von Planungsreichweite
operativ -> Gewinn und Liquidität strategische Planung -> sog. Erfolgspotentiale, z.B. Marktanteile und Marktwachstum...
Wozu dienen Modelle in der Planung?
Grundsätzlich Hilfsmittel um Komplexität von Entscheidungsproblemen handzuhaben
Einteilung von Modellen nach der Art der Information:
# Quantitative Modelle (Bsp.?) # Qualitative Modelle (Bsp.?) Graphische, verbale, physische, formal-mathematische MODELLE
Modelleintelung nach der Sicherheit von Daten + Nach der Veränderlichkeit des Problems + Wieviel vom Problem wird modelliert?
Deterministisches und stochastisches Modell Statisches und dynamisches Modell Totalmodell u. Partialmodelle (und deren Vor- und Nachteile?)
Einteilung von Modellen nach Einssatzzweck
Beschreibung ODER Erklärung ODER Prognose ODER Simulation ODER Entscheidung / Optimierung
Unterschied zwischen Entscheidungs- und Optimierungsmodell
Bei der Entscheidungstheorie sind die Menge der Handlungsalternativen explizit vorgegeben, hier wird die beste Alternative ausgewählt. Bei Optimierungsmodell -> Lösungen von Gleichungen...
Bestandteile des Grundmodells
ZIELE HANDLUNGSALTERNATIVEN UMWELTZUSTÄNDE WAHRSCHEINLICHKEITEN ERGEBNISSE
Was tun, wenn sich bei einem multikritiellem Auswahlmodell mehrere Ziele behindern?
ZIELGEWICHTUNG Für jedes Ziel ein p von 0 bis 1, wobei p Element der reellen Zahlen sei, auswählen und alle Zusammenaddieren. Wahl der Alternative mit dem niedrigsten (bzw. größten) Durchschnittsergebnis
Erwartungswert- und Standardabweichungskriterium
Erwartungswertkriterium: MAXIMIERE Summe aller Multiplikationen alller p Wahrscheinlichkeiten zu einem jeweiligen Ereignis e MINIMIERE Standardabweichung MAXIMIERE Erwartungswert + q * Standardabweichungskriterium
Semivarianz-Kriterium der Entscheidungstheorie
Sie bezieht bei der Varianz nur Ergebnisse mit ein, die den Erwartungswert unteschreiten könnten.
Entscheidung bei Ungewissheit und einem Ziel (Konkret: Regeln bei verschiedener Risiko-Haltung)
Maximin-Regel (auch: "Minimax") -> Wähle von allen schlechtmöglichen Ereignissen der Alternativen den insgesamt größten Wert Maximax-Regel -> Wähle optimistischesten Fall von allen Hurwicz-Kriterium -> Teilweise schlechteste Ergenisse, teilweise beste, Verteilung der Gewichtung mittels lamda (Insgesamt Addition beider lamda-Werte ergibt 1)
Laplace-Regel
Alle bei einer bestimmten Alternative eintretbaren Fälle sind gleichwahrscheinlich, also wird von allen Fällen ein Durchschnitt gebildet. Dann wählt man unter den verschiedenen Alternativen den größten Durchscnitt aus. ACHTUNG: Hurwicz-Kriterium ist nicht das Gleiche.
Regret-Kriterium (auch: Savage-Niehans-Regel)
Konkret: Wähle Alternative, bei der größter möglicher Nutzenentgang minimal ist (-> also geringstes Bedauern)
Sind Ergebnisse einer Planung immer quantifizierbar?
Nein, z.B. Genuss, Freude usw. ist nicht richtig darlegbar.