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Netzwerke Bachelor FH Trier (Subject) / 01Einführung (Lesson)

Erstes Kapitel der Netzwerke Bachelor Einführungsveranstaltung 2011

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  • Was versteht man unter einem Netzwerk? Ein Netzwerk ist der Verbund mehrerer DEE zum Zweck des Datenaustauschs und der gemeinsamenNutzung von Ressourcen.
  • Welche drei Netzwerkelemente sind grundsätzlich für ein Netzwerk notwendig? Netzwerkdienste, Übertragungsmedien, Netzwerkprotokolle
  • Nennen Sie drei Netzwerkdienste und erläutern Sie diese. Serverservice stellt Netzwerkdienste zur Verfügung, Clientservice nutzt Netzwerkdienste andererTeilnehmer und Peers stellen Netzwerkdienste zur Verfügung und nutzen parallel Netzwerkdiensteanderer Teilnehmer.
  • Welche Übertragungsmedien kommen in Netzwerken zum Einsatz? Kupferleiter, Lichtwellenleiter, Funk
  • Welchen Zweck erfüllen Protokolle? Protokolle regeln die Darstellung der Daten und den zeitlichen und kausalen Ablauf derKommunikation.
  • Welche Unterscheidungsmerkmale für Netzwerke kennen Sie? Netze werden unterschieden anhand der Geographischen Ausdehnung, der Netzmodelle, dereCommerce Modelle, der Übertragungsart, der Topologie, der Übertragungsgeschwindigkeit, derTeilnehmerzahl...
  • Was bedeutet PAN? Nennen Sie ein Anwendungsbeispiel. Personal Area Network ist ein Netz das sich über einen Bereich von 1...10m ausdehnt. Beispiel:Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Funktastatur und -maus.
  • Erklären Sie in Stichworten die Client/Server-Architektur. In einer C/S-Architektur läuft auf einem Rechner ein Clientprozess während auf einem anderenRechner ein Serverprozess läuft. Die beiden Rechner sind mit einem Netzwerk verbunden. C-Prozessschickt Anforderung an S-Prozess und wartet auf die Antwort. S-Prozess führt angeforderteAnforderung aus und antwortet über das Netz dem C-Prozess.
  • Was versteht man unter einem Peer-to-Peer Netz? Kommunikation gleichgestellter Einheiten, wobei jede Einheit Client- und/oder Serverprozess abbildenkann. Es gibt keine feste Aufteilung in Client oder Server.
  • Erläutern Sie die Unterschiede zwischen Simplex, Halbduplex und Vollduplex. Geben Sie für jede Betriebsart ein Beispiel an. Simplex: Übertragung findet nur in einer Richtung statt (vom Sender zum Empfänger). Beispiel: Radio,PagerHalbduplex: Beide Seiten können Sender oder Empfänger sein. Die Übertragung findet abwechselndstatt. Beispiel: Amateurfunk.Vollduplex: Beide Seiten sind Sender und Empfänger. Die Übertragung findet in beide Richtungengleichzeitig statt. Beispiel: Telefonie
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  • Was versteht man unter Broadcast, Multicast und Unicast? Geben Sie für jede Betriebsart ein Beispiel an. Broadcast: Einer sendet an alle. Einzelner Übertragungskanal der von allen gemeinsam genutzt wird.Beispiel: RadioMulitcast: Einer sendet an eine Gruppe. Beispiel: Rundschreiben an alle Studenten desUnicast: Punkt-zu-Punkt Verbindung an der genau zwei Kommunikationspartner beteiligt sind. Beispiel:Telefonie.
  • Erklären Sie die leitungsvermittelnde Übertragung und die paketvermittelnde Übertragung. Leitungsvermittelnde Übertragung bietet für die Dauer der Verbindung eine fest geschaltete Leitung.Beispiel: TelefoniePaketvermittelnde Übertragung überträgt Pakete, die nicht zwingend den gleichen Weg durch das Netznehmen und somit auch nicht zwingend in der richtigen Reihenfolge ankommen. (Man unterscheidethier verbindungslos und verbindungsorientiert.)
  • Was ist der Unterschied zwischen verbindungsloser und verbindungsorientierter Kommunikation? Eine verbindungsorientierte Kommunikation baut erst eine Verbindung auf, dann werden die Datenübertragen und schließlich die Verbindung wieder getrennt.Die verbindungslose Kommunikation sendet die Daten einfach los.
  • Was ist ein Datagrammdienst? Datagrammdienst bezeichnet einen unzuverlässigen verbindungslosen Dienst.
  • Nennen Sie 3 Netzwerktopologien und erläutern Sie, wieso die physische und logische Netzwerktopologie voneinander abweichen kann. Stern, Bus, Ring, MaschePhysische Topologie beschreibt die physische Verkabelung (Art und Weise wie die Kabel verlegtwurden) und die logische Topologie beschreibt die logische Beziehung der Rechner beimDatenaustausch, unabhängig von der Verkabelung. (Ethernet beispielsweise ist meist sternförmigaufgebaut, während der Datenaustausch über einen logischen Bus erfolgt).
  • Was versteht man unter einem Shared Media? Geben Sie ein Beispiel für ein Shared Media an. Die gemeinsame Nutzung eines Übertragungsmediums nennt man Shared Media. Beispiel:Netzwerktechnologie Ethernet
  • Was versteht man im Zusammenhang mit Protokollhierarchien unter dem Protokoll der Schicht n, der virtuellen und unter der physischen Kommunikation? Die Regeln und Konventionen auf denen die Kommunikation zwischen der Schicht n auf einemRechner und der Schicht n auf dem anderen Rechner beruht, wird als Protokoll der Schicht nbezeichnet.Dabei ist die virtuelle Kommunikation die Kommunikation zwischen gleichgestellten Einheiten auf denentsprechenden Schichten von Quell- und Ziel-rechner.Die Daten werden jedoch nicht direkt von Schicht n der Quelle zu Schicht n des Ziels gesendet,sondern jede Schicht leitet die Daten an die darunter bzw. darüber liegende Schicht weiter. Das wird alsphysische Kommunikation bezeichnet.
  • Wie nennt man im Zusammenhang mit Protokollhierarchien die Einheiten, die die jeweils gleichen Schichten auf unterschiedlichen Rechnern bilden? Gleichgestellte Einheiten oder Peers.
  • Wie heißen die 7 Schichten des ISO/OSI-Modells und welche Layer zählen zu den transportorientierten und welche zu den anwendungsorientierten Schichten? Welchen Zweck verfolgt das ISO/OSI-Modell? Physical, Data Link, Network, Transport, Session, Presentation und Application.Transportorientierte Schichten sind Physical, Data Link, Network und Transport.Anwendungsorientierte Schichten sind Session, Presentaiton und Application.Das Modell stellt Entwicklern und Programmierern ein referenziertes Strukturierungsprinzip zurVerfügung um durch einheitliche Vorgehensweisen das Zusammenspiel unterschiedlicher Systeme zuerleichtern.
  • Welche grundlegenden Aufgaben hat Layer X des ISO/OSI-Modells? Physical Layer: Legt die elektrischen und mechanischen Parameter für das Übertragungsmedium fest.Der Bitstrom wird bereits mit einfachen Fehlererkennungsmechanismen behandelt.Data Link: Unterteilung des Bitstroms in Frames, Erkennung und Korrektur von Fehlern, Flusskontrolle(= Schutz langsamer Empfänger vor Überflutung), Punkt-zu-Punkt VerbindungNetwork: Eindeutige Adressierung des Empfängers, Ende-zu-Ende Verbindung, WegewahlTransport: ...Session: ...Presentation: ...Application: ...
  • Wie viel Schichten besitzt das TCP/IP-Referenzmodell und wie heißen diese? Vier Schichten: Host-to-Net, Internet, Transport, Application
  • Welche Schichten wurden beim TCP/IP Modell im Verglich zum ISO/OSI Modell weggelassen? Physical und Data Link sind zusammengefasst zu Host-to-Net während Session und Presentation beimTCPI/IP-Modell weggelassen wurden.
  • Nennen Sie zwei Gründe die für die Verwendung von Schichtprotokollen sprechen. Schichtenprotokolle ermöglichen die Aufteilung des Designproblems in kleinere, besser handhabbareTeile.Schichten bedeuten außerdem, dass Protokolle geändert werden können, ohne dadurch dieübergeordneten Protokolle zu beeinträchtigen.
  • Was definiert der Standard IEEE802.3 und was sind RFCs? IEEE802.3 definiert das Zugriffsverfahren CSMA/CD und damit die Netzwerktechnologie Ethernet.RFC heißt Request for Comments und dient der Veröffentlichung von Protokollspezifikationen,Arbeitspapieren und Kommentaren.
  • Wie viel Byte sind 1 kB nach SI-konformer Umrechnung und wie viel Byte sind 1 kB nach binärer Umrechnung? 1 kB SI-konform = 1000 Byte1 kB binär = 1kiB = 1024 Byte