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Medizin (Subject) / Innere- Magen und Ösophagus (Lesson)
Magen und Ösophagus
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- Autoimmungastritis Korpusgastritis AK gegen Belegzellen, H+/K+ ATPase und Intrinsic factor Schwund der Belegzellen: Anazidität Perniziöse Anämie durch Vit B12 Mangel
- Typ B Gastritis Antrumgastritis Entwicklung eines MALT möglich
- Typ C Gastritis Antrumgastritis
- Halitosis übler Geruch der Atemluft
- Gastrinspiegel bei der Gastritis bei Antrumgastritis niedrig, da im Antrum Gastrin gebildet wird bei Korpusgastritis hoch, da weniger HCl gebildet wird
- Therapie H.P Tripel Therapie Französisches Schema: PPI+Clarithromycin+Amoxicilin Italienisches Schema: PPI+Clarithromycin+Metronidazol über 7 Tage
- Erosion Muscularis mucosae als Grenze
- Ulcus Muscularis mucosae wird überschritten
- typische Schmerzen bei Ulcus duodeni Nüchternschmerz, Besserung nach Nahrungsaufnahme
- typische Schmerzen bei Ulcus ventriculi Sofortschmerz nach Nahrungsaufnahme oder nahrungsunabhängiger Schmerz
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- Säurestimulierend säurehemmend Säurestimulierend: Acetylcholin GAstrin Histamin Somatostatin säurehemmend Prostaglandine (hemmen die Säureproduktion und stimulieren die Nebenzellen zur Produktion bikarbonathaltigem Schleim)
- Medikamentöse Beeinflussung der Magensäure PPI H2 Antagonisten M1 Antagonisten Mukosaprotektiva Antazida
- Protonenpumpeninhibitoren hemmen irreversibel die H+/K+ ATPase in den Belegzellen zum Essen einnehmen, da die aktiven Belegzellen gehemmt werden Omeprazol CAP2C19 Inhibitor/Substrat hemmt den Abbau von Pheytoin, Warfarin, Diazepam.. fördert den Abbau von Clopidogrel (Clopidogrel Resistenz)
- H2 Rezeptorantagonisten 2. Wahl Toleranzentwicklung geringere Wirksamkeit als PPI Rebound Effekt Ranitidin, Famotidin, Roxatidin, Nizatidin Cimetidin auf Grund der Interaktionen vermeiden
- Muskarinrezeptorantagonisten hemmen die ganglionäre M1 Rezeptoren des N. vagus: ACh↓ 1. direkt verminderte Stimulation der Belegzellen 2. Verminderte Histaminfreisetzung Pirenzepin heute obsolet
- Protektiva der intestinalen Schleimhaut Sucralfat (Ulcogant)keine KOmnination mit Antazida (wirkt im sauren pH) Misoprostol (Cytotec)- Prostaglandin Derivatwirken auf den ganzen GIT; aber viele NW Bimutsalz und Wismutsalzwirken antimikrobiell und schleimhautprotekitvcave: Schwarzfärbung des Stuhls, Verfärbung von Zunge, Zahnfleisch und Zähnen Bismutsalz
- Antazida Verbindungen aus mehrwertigen Metallionen wie Calcium, Aluminium, Magnesium Säurepufferung durch Komplexbildung wirken schnell, aber kurz
- Früh Dumping Postalimentäres Frühsyndrom nach magenteilresektion 20 min nach dem essen 1. Intestinale Symptome (Diarrhö, Schmerzen, Brechreiz) 2.Kardiovaskuläre Symptome (Herzklopfen, Schwitzen, Schwäche, Schwindel) Ursachen 1. Sturzentleerung des Magen- Überdehnung des Darms, Aktivierung des Vagus 2. Passagere Hypovolämie Therapie: Häfig kleine Mahlzeiten, keine Flüßigkeit zu den Mahlzeiten, 1/2 h nach dem essen hinlegen, quellstoff guar, buscopan, beta blocker
- Spät Dumping 1,3-3h nach dem Essen Symptome der Hypoglykämie Reaktive Hypoglykämie durch überschießende Insulinausschüttung bei kohlenhydratreichen Mahlzeiten Therapie: kleine Kohlenhydratzufuhr einige Stunden nach der Mahlzeit
- Krukenberg Tumor Abtropfmetastasen eines Magenkarzinoms in den Ovarien
- Hämatogene Metastasieung des Magenkarzinoms Leber Lunge Knochen Hirn
- Karzinomatöse Entartung eines Ulcus verntriculi 3% Ulcus duodeni nicht
- Laurén Klassifikation des MAgen CA Intestinaler Typ: Expansiv polypös wachsend und gut begrenzt Diffuser Typ: Infiltrativ wachsend und schlecht begrenzt (frühe Lymphmetastasierung)Siegelring Karzinom, Familiäres CAKohäsionsverlust E-Cadherine. mutiertes Gen Mischtyp
- Magenfrühkarzinom: Lamina muscularis propria wird nicht infiltriert Mukose (M typ) Submukosa (SM Typ)
- Billroth I distale 2/3 des Magens + Gastroduodensostomie
- Billroth II Gastrojejunostomie mit retro-/antekolische Verlagerung Duodenum blind verschlossen +Braun-Fußpunktanastomose (enteroenteroanastomose) zur Bermeidung von Kontakt zwischen Galle- und Duodenalsekret und Magen
- Roux Y Rekonstruktion Der Magen wird teilweise oder komplett abgesetzt. Der entstehende Duodenum-Stumpf wird oralwärts blind verschlossen. An den Magenstumpf bzw. bei kompletter Resektion an den Ösophagus wird ein isoperistaltisches Stück Jejunum hochgezogen. Das Jejunum wird mit dem Magen (Gastrojejunostomie) bzw. mit dem Ösophagus (Ösophagojejunostomie) anastomosiert . Der Duodenumstumpf wird an seinem offenen Ende End-zu-Seit mit der hochgezogenen Jejunumschlinge anastomosiert (Y-Anastomose). Die Anastomose erinnert hierbei vom visuellen Aspekt an die Form eines Y. Der Abstand zwischen der oberen und unteren Anastomose sollte 30-40 cm nicht unterschreiten.
- Morbus Menetrier Gastritis polyposa Riesenfaltengastritis foveoläre Hyperplasie des Magens mit erhöhter Schleimhautproduktion führt zum Eiweißverlustsyndrom
- Dysphagie Schluckstörung ohne Schmerzen
- Odynophagie Schmerzen beim SChlucken
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- Plummer Vinson Syndrom schmerzhafte Schluckbeschwerden bei „trockenem“ Hals, Zungenbrennen, Ösophagus- u. Kardiaspasmen infolge von Schleimhautatrophie in Mund, Rachen, Speiseröhre u. Magen. Basiert wahrsch. auf komplexem Vitamin- (u. Eisen-)Mangel. Gilt als Präkanzerose für das Ösophaguskarzinom. Labor: hypochrome Anämie, Mikro-, Aniso-, Poikilozytose.
- Mallroy Weiß Syndrom longitudinale Schleimhauteinrisse im Ösophagus Kardiabereich
- Boerhaave Syndrom Ösophagusruptur mit retrosternalem Vernichtungsschmerz
- Achalasie 1. Mangelnde Erschlaffung des unteren Ösophagussphinkters beim Schluckvorgang und erhöhter Ruhedruck um UÖS 2. Fehlen der propulsiven Peristaltik des tubulären Ösophagus
- KLinik Achalasie Dysphagie Regurgitation von Speisen Völlegefühl
- GERD 1/10 Sodbrennen 1/10 Refluxkrankheit (GERD+ Gesundheitsrisiko/Einschrämkung der Lebensqualität) 1/10 Barrett Syndrom 1/10 Adeno CA
- Hauptursachen GERD Imkompetenz des UÖS und aggressives Refluat
- Barrett Ersatz des Plattenepithels des terminalen Ösophagus durch intestinales Zylinderepithel fakultative Präkanzerose
- HIatusgleithernie axiale Hernie >50% der Menschen >50 haben eine axiale Hernie
- Ösophaguskarzinom Plattenepithelkarzinom Adenokarzinom frühzeitige Infiltration der Nachbarstrukturen frühzeitige lymphatische Metastasierung späte hämatogene Metastasierung (Leber, Lunge, Knochen) schlechte Prognose