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Medizin (Subject) / Innere- Stoffwechselkrankheiten (Lesson)

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  • Porphyrie meist hereditäre Störungen der Biosynthese von Häm
  • Typische Symptome der Porphyrien Haut: Photodermatosen mit Blasenbildung , De- und Hyperpigmentierung, Hypertrichose, Rötung , Rötung, Juckreiz, Brennen, Schwellung   Nervengewebe: Neuropathien mit Neuralgien , Paresen oder Sensibilitätsstörungen ZNS Störungen mit Kopfschmerzen , Psychosen, Krampfanfällen, Somnolenz Störungen der autonomen Innervation der Eingeweide mit Abdominalschmerzen, Obstipationen, Erbrechen und Diarrhoe Störungen der Kreislaufregulation: Hypertension und Tachykardie   Hepatomegalie, Leberschädigung, Anämie, Fieber, Leukozytose, Oligurie und Muskelschwäche typisch ist eine rote oder orangene Urinverfärbung Pathologie. 1.Ablagerung der anfallenden Vorstufen 2. erhöhte Tryptophanspiegel (Tryptophanpyrrolase ist Häm haltig)  
  • Porphyrieformen Primäre: Hepatische Akute Hepatische Porphyrien: akute neurologische Symptome -akute intermittierende P -Porphyria variegata -hereditäre Koproporphyrie -Porphyrie bei Aminolävulinsäure Dehydrogenase Chronisch: Porphyria cutanea tarda _ chronsche Dermatose und Leberschädigung: häufigste Porphyrie !!! Erythropoetische P: Photodermatose -kongenitale erythropoetische Porphyrie -erythropoetische Porphyrie Erytropoetische Protoporphyrie: Nicht im Urin nachweisbar , sondern im Plasma !!!   Sekundäre Porphyrien: -toxisch: Blei und Hexachlorbenzol -sekundär hepatisch: Leberzirrhose, chron Hep.. (klinisch stumm)
  • Nachweis der Porphyrien Vorläufer im Urin (Aminolävulinsäure, Porphobilinogen, Uroporphyrin, 7-Carboxylpophyrin, Uroporphyrin, Coprpporphyrin) ausser: Erythropoetische Protoporphyrie im Plasma!!! (Protoporphyrin)
  • Hperurikämie Harnsäure> Harnsäure >6,4 mg/dl
  • Primäre Hyperurikämie 1.Störung der tubulären Harnsäuresekretion in der Niere (99%) 2. Überproduktion der Harnsäure: Mangel an Hypoxanthin-Guanin-Phosphribosyltransferase : Lesch Nyhan Syndrom, Kelley Seegmiller Syndrom
  • Sekundäre Hyperurikämie 1 Vermehrte Harnsäurebildung: Erhöhter Nukleinsäure Turnover: Leukämien, Polyzythämie, hämolytische Anämie, Tumorlysesyndrom 2 Verminderte renale Ausscheidung Nierenerkrankungen, Laktatazidose, Ketoazidose, Pharmaka (Schleifendiuretika, THiazida)    
  • Podagra Gicht(anfall) im Großzehengrundgelenk („Zipperlein“); sehr schmerzhaft, Haut gerötet, glänzend, trocken.
  • Labor akuter Gichtanfall BSG hoch Es muss keine Hyperurikämie vorliegen
  • Gichttophus bei bestehender Gicht auftretende Knoten aus büschelartigen Harnsäurekristallen (Mononatriumurat-monohydrat) u. umgebendem, reaktivem Granulationsgewebe. Kommen v.a. in geringer durchbluteten Geweben wie Knorpel (z.B. als „Gichtperle“, Frühsymptom im Ohrknorpel), Sehnen, Schleimbeuteln u. in gelenknahen Knochenbezirken vor (s. Abb.).
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  • Pseudogicht Chondrokalzinose Ablagerung von Calciumpyrophosphat Dihydrat Kristten im Knorpel mit ev. Auslösung einer akuten kristallinsuzierten Synovitis, bes. des Kniegelenks (geht nicht mit erhöhtem ca im Plasma einher)
  • Diagnostik Gicht Serum Harnsäure Harnsäureausscheidung im 24h Urin Quotient Harnsäure/Kreatinin im Spontanurin (normal<0,8) Ansprechen auf Colchizin Röntgen Bestimmung der Nierenfunktion
  • Allopurinol Hemmung der Xanthinoxidase   WW: Hemmung des Abbaus von 6-Mecaptopurin und Azathioprin, Theophyllin, Phenprocoumon gleichzeitige einnahme von captopril, gefahr der leukozytopenie
  • Benzbromaron und Probenecid Steigerung der Harnsäureausscheidung durch Hemmung der tubulären Rückresorption Einschleichend dosieren, wegen der Gefahr der Harnsteinbildung
  • ausgeprägte Hypertryglyzeridämie mit Nachweis von Chylomikronen VLDL> 2000mg/dl Hinweis auf akute Pankreatitis
  • Hypercholesterinämie > 200 mg/dl
  • Hypertriglyzeridämie > 200 mg/dl >150 mg/dl bei Risikofaktoren wie DM
  • Familiäre Hypercholesterinämie Mangel/Fehlen des LDL Rezeptors in der Leber Verminderte Abbau von LDL
  • Familiär defektes Apolipoprotein B100 Ligand des LDL Rezeptors
  • Kühlschranktest zur Erfassung von Chylomikronen. Serum für 24h in den Kühllschrank: Rahmschicht
  • Triglyzeridbestimmung 12h Nahrungskarenz
  • LDL Einstellung unter Berücksichtigung der Ateroskleroserisikofaktoren niedrig: LDL< 160 mg/dl moderat: <130 mg/dl hoch: < 100 mg/dl
  • HDL >40 mg/dl
  • Statine Mechanismus NW Verstoffwechselung Cholesterin Synthese Enzym Hemmer (CSE) HMG-CoA-Reduktase-Hemmer   Hemmen das Schlüsselenzym der Cholesterinsynthese- in der Zelle weniger Cholesterin- mehr LDL REzeptoren- mehr Aufnahme von Cholesterin aus dem Plasma Verbesserung der Endothelfunktion und ENtzündungshemmung NW: GIT Beschwerden,  Myopathie bis hin zur Rhabdomyolyse (Risiko erhöht bei gleichzeitiger Gabe von Ciclosporin, Fibraten, Makroliden, Amiodaron.... wegen der Verstoffwechselung über CYP P 450
  • Anionenaustauscherharze /Gallensäurebinder In Kombination mit Statinen Colestyramin, Colesevelan cave: Medikamente mit SÄuregruppen in 3-4h Abstand einnehmen (Z.B. Aspirin, Statine, THyroxin, Cumarine, Digitalis, Vit C)  
  • Cholesterinabsorptionshemmer Ezetimib in Kombination mit Statinen
  • Fibrate Clofibrinsäurederivate u.a. gesteigerter Katabolismus triglyzeridreicher Lipoproteine Indikation: bei leichter Hypertriglyzeridämie und besonders bei erniedrigtem HDL WW: Verstärkung der Wirkung von Sulfonylharnstoffen und Cumarinen
  • Nikotinsäure Lipolysehemmung und verminderte VLDL Bildung
  • Arthritis urica Gicht Purinstoffwechselstörung mit krankhafter Organveränderung infolge Ablagerungen von Harnsäurekristallen