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Medizin (Subject) / Innere-gemischt 2 (Lesson)

gemischt

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  • Courvoisier-Zeichen prallelastische Gallenblase, nicht druckschmerzhaft
  • Tietze-Syndrom   Chondropathia tuberosa, eine schmerzhafte Verdickung der Rippenknorpel am Sternumansatz (besonders 2. und 3. Rippe) unklarer Ursache. Diese Verdickungen können sehr (druck-) schmerzhaft sein, weitere pathologische Befunde finden sich jedoch nicht.
  • Siderophonie Ein charakteristisches Geräusch bei der Lungenfibrose ist das Fibroseknistern
  • Galaktosämie typische Symptomentrias ist Leberzirrhose, Katarakt und geistige Retardierung
  • Funktionstest bei Akromegalie Als Funktionstest dient der Nachweis fehlender Supprimierbarkeit von Wachstumshormon (GH) nach Glucosebelastung.
  • Hemmung der Wachstumshormone Für eine medikamentöse Hemmung der Wachstumshormonsekretion bzw. -wirkung können Dopaminagonisten, Somatostatinanaloga oder GH-Rezeptor-Antagonisten eingesetzt werden.
  • Fieber ieber ist die Erhöhung der Körpertemperatur als Folge einer Sollwertverstellung im hypothalamischen Wärmeregulationszentrum (im Unterschied zur Hyperthermie). Bis 38 °C subfebrile Temp., bis 38,5 °C mäßiges F., über 39 °C hohes F.; F. steigt selten über 41 °C. Diese Sollwertverstellung des hypothalamischen Thermoregulationszentrums wird durch die bei Entzündungsreaktionen freigesetzten pyrogenen Mediatoren wie Interleukin-1, Interleukin-6, Interferon, und Tumornekrosefaktor (TNF-α), teilweise auch direkt durch Bakterienstoffwechsel- und -zerfallsprodukte oder Medikamente ausgelöst. Unter dem Einfluss dieser Substanzen (endogene Pyrogene) wird durch Phospholipase A2 aus den Phospholipiden der Zellmembran vermehrt Arachidonsäure freigesetzt, aus der durch die Zyklooxygenase Prostaglandine gebildet werden, die für die Sollwertverstellung verantwortlich sind. Vor allem Prostaglandin E2 (PGE2) (E) scheint ein wichtiger zentraler Fiebermediator zu sein. Das hieran beteiligte Schlüsselenzym, die Zyklooxygenase kann durch Antipyretika gehemmt werden.  
  • bowenoiden Papulose Bei der bowenoiden Papulose handelt es sich um ein Carcinoma in situ der Haut im Anogenitalbereich. Spontane Rückbildung ist möglich. Es besteht eine Assoziation mit Humanen-Papilloma-Viren, man kann in den betreffenden Zellen HPV Typ 16  nachweisen (HPV Typ 16 und 18 sind an der Entstehung des Cervix-Ca beteiligt). Häufig sind junge Patienten betroffen. Die Veränderungen finden sich meist am Präputium, Glans penis, Penisschaft, kleinen und großen Labien und am Perineum. Makroskopisch: multiple, gruppierte, rötlich-braune Papeln; es finden sich meist mehrere Herde. Mikroskopisch: intraepidermale, dyskeratotische (zur Verhornung neigende) Keratinozyten mit Verbreiterung der Epidermis, Kernatypien und Mitosen kommen vor (entspricht dem M. Bowen). Therapie: Exzision, Abtragen mittels Laser, Kürrettage, Podophyllin.
  • Budd Chiari Syndrom Thrombose der Vena Hepatica
  • Thiazide - Kalzium Thiazide werden zur Senkung des Kalziums im Urin bei idiopathischer Hyperkalziurie eingesetzt. Sie steigern die tubuläre Kalziumrückresorption.
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  • Das Aufrahmen von "Kühlschrankserum" ist pathognomonisch Das Aufrahmen von "Kühlschrankserum" ist pathognomonisch für Fettstoffwechselstörungen mit einem hohen Anteil an Chylomikronen, wie sie bei den Hypertriglycerinämien vom Typ I und V nach Fredrickson vorkommen. Häufigste Ursache ist ein Enzymdefekt der Lipoproteinlipase, die für den Abbau der Chylomikronen verantwortlich ist. Die Lipoproteinlipase ist ein endothelständiges Enzym und spaltet aus Chylomikronen und VLDL Triglyceride ab. Ein Mangel führt u.a. zur fettinduzierten Hypertriglyceridämie vom Typ I. Heparin induziert die Freisetzung des Enzyms in die Blutbahn.
  • Thrombophlebitis migrans (auch Thrombophlebitis saltans sive migrans) ist eine rezidivierende Thrombophlebitis wechselnder Lokalisation an nicht varikös veränderten Venen. Sie stellt als paraneoplastisches Syndrom ein Begleitsymptom bei malignen Tumoren dar. Am häufigsten ist es beim Pankreaskarzinom anzutreffen
  • Somatostatinanaloga Somatostatinanaloga kontrollieren z.B. den Flush und die Durchfälle beim Karzinoid sowie die Durchfälle bei VIPomen und Glucagonomen.
  • AMA AMA  bei PBC gelegentlich bei Autoimmunhepatitis, Polymyositis, systemischer Sklerodermie und CREST-Syndrom nachgewiesen, selten auch bei Antiphospholipidsyndrom und Lupus erythematodes.
  • Erythema nodosum Beim Erythema nodosum handelt es sich um ein polyätiologisches Krankheitsbild, bei dem vermutlich immunologische Mechanismen (Immunkomplexe) und eine allergische Reaktion vom Typ IV eine Rolle spielen. Das Erythema nodosum manifestiert sich bevorzugt im Herbst und im Frühjahr und ist bei Frauen ca. vierfach häufiger anzutreffen. Es treten druckschmerzhafte, unscharf begrenzte, rote bis lividrote kutane-subkutane Knoten v.a. an den Unterschenkelstreckseiten auf. Die Knoten können die Farbänderung eines Hämatoms durchlaufen. Des Weiteren bestehen Arthralgien und leichte Allgemeinsymptome. Ursachen sind Infektionen (z.B. bei Streptokokken-Infekten, Tuberkulose, Brucellose, Yersiniose, Sporotrichose, Toxoplasmose, infektiöse Mononukleose), maligne Erkrankungen (z.B. M. Hodgkin), chronisch-entzündliche Erkrankungen (z.B. Sarkoidose, M. Crohn, Colitis ulcerosa), Schwangerschaft oder Medikamente (z.B. Pyrazolone, Sulfonamide, Kontrazeptiva, Salizylate). Histologisch findet sich u.a. eine septale Pannikulitis. Die Prognose ist gut, in der Regel erfolgt die Abheilung innerhalb von 3–6 Wochen. Die Therapie besteht in Bettruhe, Ursachenbeseitigung und evtl. einer systemischen Steroidgabe.
  • Da Costa Syndrom   Das Da-Costa-Syndrom bezeichnet funktionelle Thoraxschmerzen und ist eine Ausschlussdiagnose.
  • häugige genloki p53 zentraler Regulator von Zellzyklus und Apoptose “Hüter des Genoms”; in zahlreichen Tumoren mutiert Die Keimbahnmutation führt zum Li-Fraumeni-Syndrom src Kolonkarzinom abl CML myc Burkitt* Lymphom; Bronchial-, Zervix-, Mammakarzinom rb Retinoblastom u. zahlreiche weitere Tumoren
  • meldepflicht Meldepflichtigkeit von Krankheiten bei Verdacht, Erkrankung oder Tod (IfSG 3. Abschnitt, § 6). namentliche Meldung muss z.B. erfolgen bei Botulismus, Cholera, Diphtherie, humaner spongiformer Enzephalopathie, akuter Virushepatitis, enteropathischem hämolytisch-urämischem Syndrom (HUS), virusbedingtem hämorrhagischen Fieber, Masern, Meningokokken-Meningitis oder -Sepsis, Milzbrand, Poliomyelitis, Pest, Tollwut, Typhus abdominalis/Paratyphus, behandlungsbedürftiger Tuberkulose (auch bei fehlendem bakteriologischen Nachweis) sowie das Abbrechen oder Ablehnen einer Tuberkulosebehandlung. Meldepflichtigkeit von labordiagnostischen Nachweisen von Erregern (IfSG 3. Abschnitt, § 7). namentliche Meldung muss z.B. erfolgen bei Adenoviren im Konjunktivalabstrich, Bacillus anthracis, Borrelia recurrentis, Brucella sp., darmpathogene Campylobacter sp., Chlamydia psittaci, Clostridium botulinum oder Toxinnachweis, toxin-bildende Corynebacterium diphtheriae, Coxiella burnetii, Cryptosporidium parvum, Ebolavirus, Escherichia coli (darmpathogene Stämme), Francisella tularensis, FSME-Virus, Gelbfiebervirus, Giardia lamblia, Haemophilus influenzae, Hantaviren, Hepatitis-Virus A/B/C/D/E, direkter Nachweis von Influenzaviren, Lassavirus, Legionella sp., Leptospira interrogans, Listeria monocytogenes, Marburgvirus, Masernvirus, Mycobacterium leprae, Mycobacterium tuberculosis/africanum/bovis, Neisseria meningitidis, Norwalk-ähnliches Virus, Poliovirus, Rabiesvirus, Rickettsia prowazekii, Rotavirus, Salmonella typhi und -paratyphi, Shigella sp., Trichinella spiralis, Vibrio cholerae O 1 und O 139, darmpathogene Yersinia enterocolitica, -pestis, Erreger hämorrhagischer Fieber. Dabei ist zu beachten, dass bei einigen Erregern lediglich der Nachweis in bestimmten Sekreten zu melden ist. nicht-namentliche Meldung muss z.B. erfolgen bei Treponema pallidum (B), HIV, Echinococcus sp., Plasmodium sp., Rubellavirus (Meldepflicht nur bei konnatalen Infektionen), Toxoplasma gondii (Meldepflicht nur bei konnatalen Infektionen). (B) ist richtig.