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Psychologie. (Subject) / Allgemeine Psychologie I: Gedächtnis und Sprache (Lesson)
- Was ist Gedächtnis? Wie kann man Gedächtnis definieren? 1. Menge aller Einflüsse vergangener Erfahrungen auf gegenwärtiges Erleben und Handeln. (Oberauer et al.2006, 119) 2. Fähigkeit, Informationen zu speichern und abzurufen. (Zimbardo & Gerrig, 2004, 293)
- 1. Welche klassische Modelle zu Gedächtnis kennst du? a) Frühe Gedächtnisforschung: Elementarismus. (Ebbinhaus) b) Das Mehrspeichermodell von Atkinson & Shiffrin (968) c) Theorie der Verarbeitungstiefe.
- 3. Welche Gedächtnisformen gibt es? wie speichert das Gedächtnis Informationen? a) Sendorisches Register. b) Kurzzeitgedächtnis c) Langzeitgedächtnis. I. Implizit.(Priming/Prozedual) II. Explizit.(Episodisch/Semantisch)
- 4. Wie verarbeitet das Gedächtnis informationen? wie werden informationen im Gedächtnis gespeichert? Welche Prozesse/Vorgänge finden statt? Das Gedächtnis enkodiert Informationseinheiten in form von Räpresentationen im Gedächtnis, diese werden auf kurz oder lang (systemisch) gespeichert, so dass man Informationen abrufen kann. (Wiedergewinnung der gespeicherte Informationen).
- 5. Wer gilt als Begründer der experimentellen Gedächtnisforschung? a) Warum? b)Welche waren seine Annahmen über das Gedächtnis? c) Grundlage seiner Untersuchungsmaterial bildeten, welche Methoden? Welche Untersuchungen wurden durchgeführt? 5. Hermann Ebbinghaus (1850-1909) gilt als begründer der experimentelle Gedächtnisforschung. Er nahm an, dass das Gedächtnis eine einheitliche über eine einheitliche speicher verfügt. Er untersuchte den Zusammenhang zwischen Lernen und Erinnern in Abhängigkeit von der Menge des Lernmaterials un dem Prüfungszeitpunkt. + Er stützte seine Annahmen anhand seiner Untersuchungen, über das lernen und behalten von "sinnlose Silben" (2300 KVK-Silber als Pool:. z.B. SAP, LUP, MOT). + Methode: Listenlernen (serielles Lernen), Erlernungsmethode, Ersparnismethode. + (Kind of rehearsal: conscious repetition) Pbn müssten 8 Reihen mit 13 KVK-Silben Lernen bis sie zweimal korrekt wieder gegeben werden. (Dauer: 1156s gleich 19.20 min) dannach 20min Pause und wiederholung des Prozesses. Es dauerte 467s=7.78min bis sie die Listen zweimal korrekt wiedergaben. Die Ergebnis, also man stellt fest, dass die Pnb weniger Zeit brauchten um das gelernte zweimal korrekt zu widergeben. Nach der Ersparnismethode: Man nimmt die Zeitdauer des ersten minus die Zeitdauer des zweitens= 689s = 64,3%.
- 6. Was konnte Ebbinghaus mit seiner Vergessenskurve (Ebbinhaus retention curve) herausfinden bzw. feststellen? wie hat er die Versuche operationalisiert? Ebbinhaus hat 163 Selbstversuche durchgeführt. Er hat Listen mit 13 KVK-Silben gelernt ( er hat diese Listen 8 mal für sich laut gelesen und anschließend versucht sich an den Silben zu erinnern), in einem Zeitintervall von 20 min. bis 31 Tage. Er stellte fest, dass er jeden Tag weniger Zeit braucht um sich dieselbe Anzahl an Silben zu merken. Das bedeutete, dass je mehr man lernt je weniger Aufwand. Die Menge an erinnerten Silben hängt von der Lernzeit ab. Er stellte dann eine Vergessenskurve.
- 6. In Prüfungssituationen wird das Gedächtnis in verschiedenen Art und Weisen beansprucht...Arten wie das Gehirn Informationen speichert bzw. wieder erkennt? Recognition Free Call: Wiedergabe der Begriffe, Reihenfolge: egal. Seria Recall: Wiedergabe der Begriffe in gelernter Reihenfolge. Cued Recal: Waren xy dabei? Paarassoziationslernen: z.B. Vokabeln lernen.
- 7. Geben sie beispiele für die praktische Umsetzung der Gedächtnisforschung bzw. Lernhilfen. Was finden Sie positv, was nicht? a) Befunde haben gezeigt, dass gegen das Vergessen hilft nur Wiederholen. b) Umfangreiches Lernmaterial in kleine Einheiten zerlegen. c) Pausen zwischen verschiedenen Lernaufgaben einbauen. d) Ähnliches Material nicht hintereinander lernen ??? Positiv/Negativ/Kritisch: Beherschende Richtung über 50 Jahre, viele Befunde haben noch heute gültigkeit. Kritik ist, dass es werden sinnlose Silben verwendet, mechanisches Lernen, Mangelnde Ökologie. Es geht nur um Gedächtnisleistungen auf ein einfaches Speicherungsniveau. Wiederholungen und Auswendig lernen von Sinnloses, es wird wenig auf asoziiatives eingegangen und andere Gehirngerechte-Methoden.
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