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ELAM2 (Subject) / Mengen und Spurenelemente (Lesson)

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This lesson was created by Valentina465.

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  • Einteilung der MS nach ihrem Mengenmäßigen Vorkommen Mengen-oder Makroelemente: kommen im Körper in Konzentrationen von >50mg/kg KG vor und werden in Gramm-Mengen pro Tag benötigt (Na, Ka, Ca, Mg, P, S, Cl) Spuren- oder Mikroelemente: Gehalt im Körper ≤ 50 mg/kg KG(Ausnahme: Fe 60mg/kg KG). werden in μg bis mg benötigt(Arsen, Cobalt, Chrom, Kupfer, Fluor, Eisen, Jod, Mangan, Molybdän, Nickel, Selen, Silizium, Zinn, Vanadium, Zink und vielleicht Blei
  • MS Einteilung nach ihrer Funktion MS die Körperstrukturen aufbauen (Ca, Mg, P) MS die der osmotischen Regulation dienen (K intrazellulär, Na unc CL extrazellulär) MS die am Aufbau von Wirkstoffen, Enzymen und Hormonen beteiligt sind: Cobalt als zentralatom von Vitamin B12, Selen als Bestandteil der Glutatihionperoxidase, Jod als Bestandteil von Thyroxin MS die für die Umwandlung organischer Verbindungen benötigt werden (Zn als Aktivator von Enzyem)
  • Einteilung der MS nach ihrer Essentialität Makroelemente die für Körperfunktionen essentiell sind: Calcium, Kalium, Natrium, Magnesium Mikroelemente die für Körperfunktionen essentiell sind: Eisen, Zink, Selen, Mangan, Kupfer, Molybdän, Cobalt, Chrom, Silizium, Nickel, Zinn Elemente deren Essentialtität nicht bewiesen ist (aber Hinweise auf Beteiligung an einigen Zellreaktionen): Barium, Arsen, Strontium, Vanadium, Cadmium, Blei Elemente ohne bekannte Stoffwechselfunktion: Quecksilber, Gold, Silber, Bismut, Antimon, Bor, Beryllium, Lithium, Gallium, Titan und andere
  • Absorptionsraten von Mengen-und Spurenelementen ME mittel (25-75%): Ca, Mg, P  ME hoch (>75%): Na, Chlorid, Kalium SE gering (<25%):  Fe, Silizium, Mangan, Vanadium, Nicken, Chrom SE mittel: Zink, Kupfer, Selen, Molybdän SE hoch: Fluor, Jod, Selenomethionin, Bor Cobalt
  • exogene Einflussfaktoren auf die Mineralstoffabsorption Bindungsform (Häm-Eisen - freies Eisen) Hohe Dosierungen vermindern die Aborptionsraten Zusammensetzung der Nahrung (z.B. Ballaststoffe, Chelat- und Komplexbildner in der Nahrungs beeinflussen die Absorption)  
  • endogene Einflussfaktoren auf die Mineralstoffabsorption pH-Verhältnisse im Magen-Darm-Trakt (z.B. verminderte HCl-Konzentration im Magen vermindert die Fe-Absorption) Reduzierende Agentien, z.B. VitC, im Darm begünstigt Fe-Absorption Wechselwirkung der Mineralstoffe untereinander (z.B. hohe Zn-Aufnahme vermindert Fe- und Cu-Absorption)
  • Nahrungskomponenten die die Absorption von MS beeinflussen Calcium Abs.hemmende Faktoren: Phytate, Oxalat Abs.fördernde Faktoren: schwefelhaltige AS, Glucose, Lactose, organische Säuren
  • Nahrungskomponenten die die Absorption von MS beeinflussen Phosphor hemmend: Phytinsäure, Eisen, Calcium, aluminiumhaltige Antacida
  • Nahrungskomponenten die die Absorption von MS beeinflussen Magnesium hemmend: große Mengen an Ballaststoffen udn Alk, einige Konservierungsmittel fördernd: Lactose
  • Calciumverteilung im Körper Knoche, Zähne: 99% 1%:   intrazellulär 0,004mg/dl Serum, extrazelluläre Flüssigkeit 10mg/dl :freie Ionen 5,5mg/dlproteingebunden 4mg/dlKomplexe mit Säuren 0,5mg/dl
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  • Calcium-Quellen Milch (120mg Ca/100g) Milchprodukte (Hartkäse ca 1000mg Ca(100g) Mohn, Sesam, Haselnüsse Brokkoli, Spinat
  • Funktionen von Calcium Mineralisation von Knochen und Zähnen Second messenger Auslösung der Kontraktion von Skelett- und Herzmuskel (elektromechanische Koppelung) Blutgerinnung (Ca2+=Blutgerinnungsfaktor IV)
  • Calcium Mangel Mangelsymptome:Muskelkrämpfe, Blutgerinnungsstörungen Mangelkrankheit:Osteoporosekrankhaft vermehrter KnochenabbauKnochenbrücheÖstrogenmangel und fehlende körperliche Beweglichkeit gelten als Mitverrsacher der Osteoporose
  • Calcium-Empfehlungen 1000mg Ca/d für Erwachsene 13-19j: 1200mg UL: 2500mg/d
  • Magnesium Verteilung im Körper Körperbestand: ca 25g Magnesium 2/3 in Knochen 1/3 in weichen Gewebstrukturen  <1% in der EZF
  • Magnesium- Quellen Vollkornpordukte (Keine und Kleie) Nüsse grünes Gemüse (Magnesium ist das Zentralatom von Chlorophyll)
  • Magnesium Funktionen Aktivator zahlreicher Enzyme, besonders im Energiestoffwechsel elektromechanische Koppelung, Mineralisation des Knochens (Mg ist ein physiologischer Calciumantagonist) Schützende Wirkung auf den Herzmuskel
  • Versorgungsparameter Magnesium Mg-Ausscheidung im Urin nach Mg-Belastung Mg-Konzentration in den Leukozyten
  • Magnesium Mangel Neuromuskuläre Störungen bis hin zu Tetanie bei normalem Plasmacalciumspiegel
  • Magnesium Empfehlungen Frauen 300mg/dMänner 350mg/d Jugendliche, Schwangere und Stillende mehr UL: 250mg/d aus Supplementen, natürlich in LM vorkommendes Mg nicht berücksichtigt