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Medizin (Subject) / Fachbegriffe R (Lesson)
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- Radiatio Bestrahlung, Strahlentherapie: Behandlung mit energiereichen, ionisierenden Strahlen, z.B Röntgenstrahlen, beta- oder gamma-Strahlen (siehe Radioaktivität). Schnellwachsende Gewebe, insbes. Krebszellen sind besonders empfindlich dagegen. Hierbei sind grundsätzlich sehr viel höhere Strahlendosen notwendig als bei der Anfertigung einer Röntgenaufnahme.In der Regel werden die betroffenen Körperregionen von außen bestrahlt, wobei durch besondere Techniken versucht wird, die größte Strahlendosis im Tumorgewebe zu konzentrieren, während das umliegende Gewebe geschont wird.Bei manchen Erkrankungen, z.B. Tumoren der Gebärmutter, ist es auch möglich, die Strahlenquelle in den Körper und damit in unmittelbare Nähe des Krankheitsherdes zu bringen und eine Zeitlang dort zu belassen.
- Radioaktivität Eigenschaft bestimmter Stoffe, spontan unter Umwandlung ihres Atomkerns Strahlen auszusenden. Dies können Elementarteilchen sein: alpha-Strahlen (Heliumkerne, 2 Protonen, 2 Neutronen), beta-Strahlen (Elektronen) oder elektromagnetische Strahlen: gamma-Strahlen (Röntgenstrahlen).Beta- und gamma-Strahlen finden Anwendung in der MedizinRadioaktive Isotope zerfallen zu stabilen Isotopen, die dann nicht mehr strahlen, d.h. ihre Menge und damit die Strahlung werden immer weniger. Die Zeit, in der sich diese Werte halbieren, ist für jeden radioaktiven Stoff konstant und heißt Halbwertzeit.
- Radiologe Facharzt für Strahlenheilkunde
- Radiologie Strahlenheilkunde: Lehre von den Strahlen und ihrer medizinischen, besonders diagnostischen und therapeutischen Anwendung.
- Randomisierung Zufällige, unvoreingenommene Auswahl: z.B. Zuteilung der Patienten auf verschiedene Therapieformen nach dem Zufallsverfahren im Rahmen von Studien.
- Radiotherapie medizinische Bestrahlung, Strahlentherapie
- Reed-Sternberg Zellen auffällig große, mehrkernige Zellen, die bei Morbus Hodgkin in den befallenen Lymphknoten und Organen zu finden sind.
- Reflux Rückfluß, z.B. von Magensäure in die Speiseröhre
- Regression Rückbildung von Tumoren unter der Therapie
- Regulativer Ort (eines Enzyms) Ort am Enzymmolekül, an dem die Regulation der Enzymaktivität stattfindet.
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- Rehabilitation Alle Maßnahmen zur körperlichen und psychischen Wiederherstellung, beruflichen Wiederbefähigung und sozialen Eingliederung, insbes. nach einer schweren Krankheit: finanzielle Zuwendungen: Übergangsgeld, ÜbergangshilfeReha-Maßnahmen: Heilbehandlungen, Kuren, UmschulungDiese Maßnahmen sollen es den Patienten ermöglichen, besser mit krankheitsbedingten Problemen fertig zu werden.
- Rekonstruktion Wiederherstellung, insbesondere von zerstörtem Gewebe
- Rektoskopie Eine Endoskopie des Enddarms Endoskopie=Untersuchung von Körperhohlräumen und Hohlorganen mit Hilfe eines Endoskops, dabei können Gewebeproben entnommen werden oder kleinere operative Eingiffe durchgeführt werden.
- Rektum Mastdarm, verbindet Dickdarm und After
- Remission Rückentwicklung der Erkrankung: Bei der kompletten Remission unter die Nachweisgrenze. Bei der partiellen (teilweisen) Remission deutliche Abnahme der Krankheitszeichen. Die Abnahme oder das Verschwinden der Symptome der Krebserkrankung sind nicht gleichbedeutend mit Heilung. Unter der Nachweisgrenze kann die Erkrankung noch aktiv sein und zu einem Rezidiv führen
- renal Nieren...
- Replikation Vervielfältigung, Vermehrung (von Zellen), Zellteilung
- Resistenz Widerstandsfähigkeit, z.B. von Bakterien gegen Antibiotika oder Tumorzellen gegen Zytostatika.
- Resorption Aufnahme von Stoffen (z.B. Nahrungsmittel, Medikamente) über die Haut oder Schleimhaut (Magen-Darm-Trakt, Atmungsorgane) oder aus dem Gewebe (i.m. oder s.c. injizierte Arzneimittel) in den Körper.
- Respirationstrakt Atemwege und Lunge
- Retikuloendotheliales System RES Teil des Immunsystems: funktionelle Einheit von Zellen, die im Bindegewebe und Endothel (Auskleidung der Gefäße) beheimatet sind und so die resorbierende Innenfläche des Körpers bilden. Hierzu gehören Speicherzellen (z.B. Fettzellen), Freßzellen und Zellen, die Antikörper bilden.
- Retinoblastom Seltene, teilweise erbliche, bösartige Tumorerkrankung der Augen-Netzhaut, tritt vor allem bei Kindern und Jugendlichen auf.
- Rezeptor allg. Aufnahmeapparat, -organ. Pharmakologisch: Struktur/Ort in der Zelle, wo eine Substanz erkannt und darauf reagiert wird.
- Rezidiv Rückfall, das Wiederauftreten der Erkrankung nach einer beschwerde- und symptomfreien Zeit. Bei Tumorerkrankungen kann es als Lokalrezidiv oder in Form vonMetastasen auftreten.
- Risikofaktoren Bedingungen, die die Entstehung bestimmter Krankheiten fördern oder die Prognose bei bestehenden Erkrankungen verschlechtern.
- Rhabdomyosarkom Seltenes, von der quergestreiften Muskulatur ausgehendes Sarkom, das vor allem bei Kindern und Jugendlichen vorkommt.
- Ribonukleinsäure RNS Ribonukleinsäure - Makromolekül, das eine wichtige Rolle bei der Proteinbiosynthese spielt. Näheres auch bei Nukleinsäuren.
- Ribosomen nur elektronenmikroskopisch darstellbare, körnchenförmige, RNS-reiche Partikel im Zytoplasma, an denen die Proteinbiosynthese erfolgt
- Röntgen(strahlung) von Wilhelm Conrad Röntgen 1895 entdeckte energiereiche, elektromagnetische, ionisierende Strahlen, die den Körper durchdringen können. Sie werden für die Röntgendiagnostik und die Strahlentherapie genutzt.