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Medizin (Subject) / Fachbegriffe E (Lesson)
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- EKG - Elektrokardiogramm Aufzeichnung der elektrischen Erregung des Herzmuskels
- Elektrolyt Verbindungen (Säuren, Basen, Salze), die in wäßriger Lösung in Ionen zerfallen. Insbesondere die im Blutserum gelösten Ionen Natrium, Kalium, Calcium, Chlorid, Bicarbonat
- Elektronenmikroskop Mit einer Elektronenquelle ausgestattetes Mikroskop, mit dem Zellstrukturen und noch kleinere Strukturen bis zu 300.000fach vergrößert werden. Es Funktioniert, indem durch Elektronenstrahlen die Bilder auf speziellen fluoreszierenden oder fotografischen Platten dargestellt werden.
- Elektrophorese Technische Trennung verschiedener Substanzen nach Richtung und Geschwindigkeit ihrer Wanderung im elektrischen Feld. Sie wird z.B. eingesetzt, um die Zusammensetzung des Eiweißes im Blutserum zu untersuchen.
- Embryo Frucht in der Gebärmutter während der Organentwicklung, das sind die ersten 3 Monate der Schwangerschaft. Danach: Fetus
- Emission Aussendung (z.B. von Strahlung)
- Empathie emotionale Einfühlung in die Erlebensweise einer anderen Person durch Erinnern oder Vorstellen einer ähnlichen Situation.
- endokrin in das Blut absondernd, Eigenschaft der Drüsen
- Endometrium Gebärmutterschleimhaut
- Endometriumkarzinom ein Karzinom, das von der Gebärmutterschleinhaut ausgeht.
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- Endonuklease Bezeichnung für Enzyme, die Nukleinsäuren innerhalb eines Einzel- od. eines Doppelstrangs spalten.
- Endoskop Ein röhren- oder schlauchförmiges Instrument, das mit einem optischen System (z.B. Glasfasern oder Spiegel) ausgestattet ist, mit dem angesehen werden kann, was sich am Ende des Endoskops befindet. Außerden hat es Spül- und Absaugvorrichtungen sowie Kanäle zum Einführen von Instrumenten (z.B. Zangen zur Entnahme von Gewebeproben).
- Endoskopie Untersuchung von Körperhohlräumen und Hohlorganen mit Hilfe eines Endoskops, dabei können Gewebeproben entnommen werden oder kleinere operative Eingiffe durchgeführt werden.
- Enzephalopathie nichtentzündliche Erkrankungen oder Schädigungen des Gehirns
- Enzym in lebenden Zellen gebildete Eiweißkörper, die als Biokatalysatoren fungieren, d.h. sie ermöglichen/beschleunigen Stoffwechselprozesse, ohne sich dabei selbst zu verbrauchen. Enzyme wirken auf genau definierte Substanzen (Substrat) in bestimmten Phasen des Stoffwechsels. Sie bestehen aus einer Trägersubstanz (Apoenzym) und einem aktiven Zentrum (Coenzym). Beide zusammen bilden das Holoenzym. Die Aktivität eines Enzyms wird durch die Substratkonzentration reguliert. Man unterscheidet daher funktional zwei Stellen am Enzym: den katalytischen Ort - hier findet die Umsetzung des Substrats statt. den regulativen Ort - hier findet Regulierung der Aktivität statt.
- Epidemiologie Wissenschaftszweig, der sich mit Ursache, Verteilung und Kontrolle von Krankheiten in der Bevölkerung befaßt.
- Epidermis Oberhaut, darunter liegen die Lederhaut (Corium) und die Unterhaut (Subcutis).
- Epithel geschlossener ein- oder mehrschichtiger Zellverband, der innere oder äußere Körperoberflächen bedeckt. Funktionen: Schutz, Stoffaustausch, Reizaufnahme;
- epithelial zum Epithel gehörend
- Epithese individuell modelliertes Ersatzstück aus Kunststoff zur Deckung von Oberflächendefekten, insbesondere im Gesicht (Auge, Nase, Ohr), das in der Regel nur an den Körper angelegt oder aufgeklebt wird.
- Epstein-Barr Virus Abk. EBV, Virus, das als Erreger des Pfeiffer'schen Drüsenfiebers gilt, einer Erkrankung, die sich in einer starken Vergrößerung der Lymphknoten und grippeähnlichen Symptomen äußert. Es wird eine Beziehung zu Morbus Hodgkin vermutet, die jedoch noch nicht geklärt ist.
- Ergotherapie "Beschäftigungstherapie"; wird häufig in Nachsorgekliniken eingesetzt. Durch sinnvolle, kreative Beschäftigung gelingt es vielen Tumorpatienten und -patientinnen, psychische Probleme besser zu bewältigen und so ihre Erkrankung leichter zu verarbeiten.
- Erguß Flüssigkeitsansammlung in Körperhöhlen und Gewebe
- Erythem (entzündl.) Rötung der Haut
- Erythropoietin Wachstumsfaktor zur Bildung von roten Blutkörperchen.
- Erythrozyten rote Blutkörperchen (siehe Knochenmark)
- Euphorie gesteigertes Lebens- und Glücksgefühl mit Sorglosigkeit, Optimismus und subjektivem Wohlbefinden
- Ewing-Sarkom vom Knochenmark ausgehendes, sehr bösartiges Sarkom, das vor allem zwischen dem 10. u. 30. Lebensjahr auftritt, oft in den Knochen des Unterschenkels. Sarkom=bösartiger Tumor
- Exfoliativzytologie Zytologische Untersuchung von Körperzellen, die von Oberflächen innerhalb des Körpers abgenommen wurden; zum Beispiel Pap-Test.
- exokrin nach außen absondernd, z.B. an die Körperoberfläche oder Schleimhäute, Eigenschaft der Drüsen.
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- Exonuklease Reparaturenzyme zum Entfernen nicht gepaarter Nukleotide sowie veränderter Basen (Punktmutationen).
- experimentell auf wissenschaftlichen Versuchen beruhend
- exponentiell nicht geradlinig, sondern jeweils um ein Vielfaches gesteigert
- Expression wörtl. Auspressen, in Zusammenhang mit Antigenen: Synthese des Antigens in der Zelle
- Extravasat Injektion/Infusion in das umliegende Gewebe statt in das punktierte Blutgefäß.
- Exzision Ausschneiden von Gewebeteilen ohne Berücksichtigung von Organgrenzen oder Gewebestrukturen